DE97192C - - Google Patents

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DE97192C
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    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01LMEASURING FORCE, STRESS, TORQUE, WORK, MECHANICAL POWER, MECHANICAL EFFICIENCY, OR FLUID PRESSURE
    • G01L23/00Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid
    • G01L23/02Devices or apparatus for measuring or indicating or recording rapid changes, such as oscillations, in the pressure of steam, gas, or liquid; Indicators for determining work or energy of steam, internal-combustion, or other fluid-pressure engines from the condition of the working fluid mechanically indicating or recording and involving loaded or return springs

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Pistons, Piston Rings, And Cylinders (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 42: Instrumente.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 3. März 1897 ab.
Die bekannten Indikatoren haben den Uebelstand, dafs die Innenfläche des Dampfcylinders sich -zu schnell abnutzt. Auch ist die Abnutzung selten eine gleichmäfsige und der Cylinder wird daher zu weit und zu unrund. Die Folge davon ist, dafs nach einigem Gebrauch der Indikator ungenaue und fehlerhafte Diagramme bildet.
Bei den bisher gebräuchlichen Indikatoren ist der Cylinder entweder derart angeordnet, dafs er rohrartig in den oberen Theil des Indikatorgehäuses von unten hineinragt (Fig. 1), oder dafs er in den unteren Theil von oben herabreicht (Fig. 2), oder dafs, wie in letzter Zeit üblich, die Gehäusewandung selbst als Cylinder ausgebildet ist (Fig. 3). Bei allen diesen Constructionen ist es nicht möglich, den Cylinder ohne Weiteres zu entfernen oder zu erneuern, unter keinen Umständen während des Betriebes, wenn der Indikator an der Maschine angeschraubt ist. Selbst aber auch beim Stillstand der Maschine ist.es stets schwierig, den Indikator im Innern zu reinigen oder den Cylinder daraufhin zu untersuchen, ob er noch seinen Anforderungen entspricht. Hat sich herausgestellt, dafs letzteres nicht der Fall ist, so müssen viele Theile völlig verworfen werden. Dies erfordert kostspieligen Ersatz für Stücke, die im Üebrigen nicht gelitten haben und z. B. für die Aufnahme der Papiertrommel, zum Anbringen des Konus u. s. w. noch völlig brauchbar sein würden.
Die Kolben bedürfen einer besonderen Betrachtung hier nicht, da sie ohnehin bei allen Indikatoren auswechselbar sind und leicht erneuert werden können. Hat jedoch der Cylinder gelitten, was mit der Zeit gleichfalls unausbleiblich ist, so mufs dieser nachgeschliffen werden, wodurch er zu weit wird. Sämmtliche zu dem Indikator gelieferten Federn sind jedoch für einen bestimmten Kolbenquerschnitt berechnet und können alsdann nicht mehr gebraucht werden. Es mufs daher in solchen Fällen der Indikator mit allem Zubehör als werthlos bei Seite gelegt werden.
Nach vorliegender Erfindung werden diese Uebelstände der bisher bekannten Indikatoren dadurch vermieden, dafs der Dampfcylinder auswechselbar. an der beweglichen Kolbenstange angebracht wird und hutförmig über ein festes Kolbenrohr greift.
Der eigentliche Cylindermantel α sitzt am beweglichen Kolben e, während die Gleitfläche für den Cylinder, welche sonst am beweglichen Kolben sich befindet, an einem besonderen Theil f des Gehäuses angeordnet ist. Zweckmäfsig wird dieser Theil f, der als feststehender Kolben bezeichnet werden kann, abschraubbar gemacht, um ihn ebenso wie den Cylindermantel e leicht ersetzen zu können.
Diese Einrichtung hat noch den Vortheil, dafs die Erweiterung des Cvlinderraumes gegenüber der Durchgangsöffnung des Dampfzuleitungsrohres sehr unbedeutend ist, so dafs der Druck sich nicht wesentlich ändern kann und auch während der Thätigkeit des Indikators sich gleich bleibt.
Um einen zeitweiligen Dampfmantel zu scharfen, kann in dem unteren Ende des Kolbentheiles f eine Oeffnung h vorgesehen sein (Fig. 4), welche mit Hülfe einer Schraube i für gewöhnlich geschlossen gehalten wird und
durch welche nach Zurückdrehen der Schraube i Dampf in den Gehäuseraum k eintritt. Um diesen Dampf wieder ablassen zu können, ist noch ein Ringschieber / vorhanden. Ein Dampfmantel läfst sich auch in der Weise erzeugen, dafs für den Arbeitscylinder α noch ein Umhüllungscylinder m angeordnet wird (Fig. 5 a), zwischen welchen Cylindern ein Hohlraum c1 verbleibt.
Für die Rückzugfeder η ist es vorteilhaft, einen Flantsch ο am Cylinder a anzubringen, gegen den sich die Feder stützen kann (Fig. 5). An Stelle einer Schraubenfeder können auch zwei oder mehr Blattfedern nl (Fig. 6) in symmetrischer Anordnung Anwendung finden, welche in geeigneter Weise gestützt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Indikator, bei welchem der eigentliche Cylindermantel abnehmbar an der beweglichen Kolbenstange sitzt und hutförmig über ein festes Kolbenrohr greift. .
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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