DE97089C - - Google Patents

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DE97089C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01GHORTICULTURE; CULTIVATION OF VEGETABLES, FLOWERS, RICE, FRUIT, VINES, HOPS OR SEAWEED; FORESTRY; WATERING
    • A01G2/00Vegetative propagation
    • A01G2/30Grafting
    • A01G2/35Cutting; Inserting

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  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Botany (AREA)
  • Developmental Biology & Embryology (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Basic Packing Technique (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
(BlHARER COMITAT, UNGARN).
Vorliegende Erfindung besteht in einem Geräth , mit dessen Hülfe die Weinreben beim Pfropfen mit ziehendem Schnitte schräg zu ihrer Längenrichtung derart abgeschnitten werden, dafs die Schnittflächen, von der Ebene etwas abweichend, mehr oder weniger concave Form erhalten.
Dieser Umstand ist beim Pfropfen von aufserordentlicher Wichtigkeit, weil die schädliche Einwirkung einer Ungenauigkeit der Schnittflächen durch das beim Verbinden bewirkte Zusammenpressen der concav zugeschnittenen Flächen gröfstentheils aufgehoben wird.
Die Einrichtung besteht aus einem um eine Achse sich drehenden Messer und einer Klemmvorrichtung, welche zum elastisch-nachgiebigen Festhalten des Rebzweiges während des Schneidens dient.
In beiliegender Zeichnung veranschaulichen:
Fig. ι ein Schaubild einer solchen Vorrichtung,
Fig. 2 einen waagrechten Schnitt unterhalb des oberen Rahmens,
Fig. 3 eine Oberansicht der Klemmvorrichtung;
Fig. 4 und 5 Vorder- und Seitenansicht derselben,
Fig. 6 die innere Seitenansicht eines Klemmbackens.
Das Gestell setzt sich aus den Rahmen b und c (Fig. 1 und 2) zusammen, welche durch Füfse α mit einander verbunden sind. In zwei auf dem Rahmen b einander gegenüberliegenden Lagern d ist eine Welle f gelagert, an welcher ein mit einer Rolle h versehener, an seinem unteren Ende ein Messer g tragender Arm i in der Mitte des Gestelles frei herabhängt. Zur Führung der Rolle h des Armes i dient die Führung x, welche mittels der Schrauben x' und x" entsprechend eingestellt wird.
Der federnde Arm f dient dazu, die mit dem Messer g während des Schneidens in ihrer Längsrichtung verschobene Achse f in die'ursprüngliche Lage zurückzubringen.
An dem Rahmen e sind zwei um den Zapfen 3 drehbare Klemmbacken 1 und 2 angebracht. Der Klemmbacken 1 ist mittels des durch eine Oese 12 gezogenen Drahtes j mit einem um Bolzen w beweglichen Hebel q verbunden, so dafs durch diesen Hebel die beiden Klemmbacken geöffnet werden können. Das Schliefsen derselben erfolgt durch eine auf dem Rahmen e angebrachte Feder r.
Die Klemmbacken 1 und 2 sind mit einer nach innen zu mäfsig ansteigenden, mit schräg abgeschnittenen Flächen 6 und 7 auslaufenden Führungen uth 5 von viereckigem Querschnitt versehen. Der viereckige Querschnitt dient dazu, durch die Kanten die Rebe in ihrer Lage während des Schneidens auf drei Stellen elastisch zu unterstützen.
Der Einsatz 8 der Klemmbacken, in Abstufungen 8' auslaufend, ist entweder mit einem der Klemmbacken fest verbunden oder in einer senkrechten Führung einstellbar; die Ansätze 9

Claims (1)

  1. und ίο der Klemmbacken dienen als Handhaben, und erleichtern das Einstecken und Festhalten der Reben.
    Die mit dem Klemmbacken 2 fest verbundene Schiene 11 dient zur Führung beim Oeffnen und Schliefsen der Backen.
    Die Wirkungsweise der Vorrichtung ist folgende:
    Man bringt die Führung χ mittels der Stellschrauben x' x" in eine der Bewegungsrichtung des Messers g entsprechende Lage, öffnet mit Hülfe des Hebels q die Klemmbacken 1 und 2, steckt die zum Veredeln bestimmte Rebe in die Führungsnut!) 5 ein und läfst alsdann den Hebel q frei, wodurch die Rebe mit Hülfe der Feder r in den Klemmbacken festgehalten wird.
    Sodann ergreift man den zuvor nach vorn gestellten Arm i und führt denselben mit seiner Rolle h auf der Führung χ gegen den aus den Klemmbacken hervorragenden Theil der Rebe, welcher durch das Messer g abgeschnitten wird. Letzteres wird durch die Feder f in seine ursprüngliche Lage zurückgebracht.
    Statt einer Führungsnut können ebensowohl deren mehrere angebracht sein, auch kann die Welle f fest und der Arm i um dieselbe und längs derselben beweglich und senkrecht verstellbar sein, um das Messer genauer einstellen zu können.
    Das Wesentliche ist, dafs der Schnitt des Messers auf einer um Achse f beschriebenen Cylinderfläche ziehend erfolgt, welcher Umstand in jedem Falle die Herstellung eines feinen concaven Schnittes der Rebe bewirkt (Fig. 5); demzufolge wird durch das beim Verbinden bewirkte Zusammenpressen eine innige Verbindung der beiden Reben erzielt. Dieselbe wird noch erhöht durch die besondere Form der Führungsnut 5; zufolge dieser besonderen Form besitzt die eingespannte Rebe drei Stützpunkte, von denen zwei in der Führungsnuth selbst und einer auf den Abstufungen 8' liegen. Beim Schneiden biegt sich die Rebe je nach ihrer Stärke und dem während des Schneidens verringerten Querschnitte mehr oder weniger durch, wodurch die Spitzen am Rande der Schnittflächen mehr oder weniger geschwächt werden, was ein Zusammenpassen der Reben beim Verbinden erleichtert. Ferner wird durch die Klemmvorrichtung ermöglicht, dafs, indem man die Enden der Reben an derselben Stelle der Stufen aufruhen läfst, Reben von gleicher Dicke vollkommen gleich schräg zugeschnitten werden, welcher Umstand, obgleich bezüglich des erfolgreichen Veredeins von höchster Wichtigkeit, bei den bisherigen Vorrichtungen nicht zu erreichen war.
    Die Klemmvorrichtung ermöglicht auch das Einstellen der Schräge der Schnittflächen dadurch, dafs man die Klemmvorrichtung mittels Stellschrauben s s' in der Längsrichtung entsprechend einstellt.
    Pa ten τ-Anspruch:
    Geräth zum Schneiden der Weinreben beim Veredeln, gekennzeichnet durch ein um eine Welle (f) mittels eines Armes (i) drehbares, längs einer einstellbaren FUhrungsfläche (x) geführtes Messer (gj, und eine Klemmvorrichtung zum Halten der Reben, bestehend aus um einen Zapfen drehbare Klemmbacken (1, 2) mit einem, in schräge Abstufungen (8') auslaufenden Einsatz (8) und einer schräg ansteigenden Fübrungsnuth (5) von viereckigem Querschnitt, zu dem Zwecke, mit ziehendem Schnitte einen concaven und schräg zur Längsrichtung der Rebe laufenden, an den Spitzen geschwächten Schnitt zu erhalten, welcher ein inniges Verbinden der Reben ermöglicht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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