DE970760C - Verfahren zur Herstellung von Betonpfaehlen im Erdreich durch Auspressen der mit Zuschlagstoffen gefuellten abgeteuften Bohrung mit Zementmilch od. dgl. unter schrittweiser Zuruecknahme des Pressrohres - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Betonpfaehlen im Erdreich durch Auspressen der mit Zuschlagstoffen gefuellten abgeteuften Bohrung mit Zementmilch od. dgl. unter schrittweiser Zuruecknahme des Pressrohres

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DE970760C
DE970760C DEF14566A DEF0014566A DE970760C DE 970760 C DE970760 C DE 970760C DE F14566 A DEF14566 A DE F14566A DE F0014566 A DEF0014566 A DE F0014566A DE 970760 C DE970760 C DE 970760C
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Dr-Ing Walter Friedel
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WALTER FRIEDEL DR ING
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WALTER FRIEDEL DR ING
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    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E02HYDRAULIC ENGINEERING; FOUNDATIONS; SOIL SHIFTING
    • E02DFOUNDATIONS; EXCAVATIONS; EMBANKMENTS; UNDERGROUND OR UNDERWATER STRUCTURES
    • E02D5/00Bulkheads, piles, or other structural elements specially adapted to foundation engineering
    • E02D5/22Piles
    • E02D5/34Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same
    • E02D5/46Concrete or concrete-like piles cast in position ; Apparatus for making same making in situ by forcing bonding agents into gravel fillings or the soil

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Paleontology (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Piles And Underground Anchors (AREA)

Description

  • Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich durch Auspressen- der mit Zuschlagstoffen gefüllten abgeteuften Bohrung mit Zementmilch od. dgl. unter schrittweiser Zurücknahme des Preßrohres Die Erfindung betrifft ein Verfahren. zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich, bei dem eine abgeteufte Bohrung mit Zuschlagstoffen. gefüllt und diese Schüt.tung mit Zementmörtel oder Zementmilch mittels eines schrittweise nach oben aus den Zuschlagstoffen zurückziehbaren Preßrohres unter Druck ausgepreßt wird.
  • Bei der Durchführung von Gründungen im Erdreich be-i der Errichtung von. Hoch- oder Wasseirbau@ten (Ufermauern, Kaimauern, Speichermauern, Industriebauten. u. dgl.) tritt oft das Bedürfnis ein, das Erdreich durch Abteufen von Bohrungen und darin gebildete ortsfeste Betonpfähle zu befestigen. Es sind hierfür verschiedene Verfahren, entwickelt worden.
  • So ist es bekannt, nach Abteufen des Bohrloches das Bohrrohr oben mit einem Deckel luftdicht zu verschließen, in dem mit Absperrventilen versehene Rohrleitungen und Entlüftungsstutzen angeordnetsind'. Durch die verschieden tief reichenden Rohrleitungen wird, einerseits Druckluft, andererseits Mörtel zugeführt. Die tiefste Rohrleitung dient dazu, bei Beginn der Arbeit mit Hilfe der eingeführten Druckluft das Grundwasser aus dem Bohrloch zu entfernen. Es besteht dabei die Möglichkeit, innerhalb des Bohrrohres eine Bewehrung vor Anhringung des Deckels einzuführen und schließlich auch den Inhalt des Bohrrohres teilweise oder ganz mit Zuschlagstoffen, wie Kies u. dgl., zur Einsparung von Zement auszufüllen. Während dieses Vorganges soll nun das Bohrrohr selbst. mit diesen Zuleitungen schrittweise nach oben aus der Bohrung zurückgezogen werden. Auf diese Weise läßt sich zwar der Innenraum beim Auspressen, der Schüttung- mit Mörtel unter so, hobeln Druck setzen, daß dieser auch bestimmungsgemäß an die Wandung unterhalb des schrittweise nach oben entfernten Bohrrohres eingedrückt werden kann. Die Durchführung des Verfahrens ist jedoch deswegen besonders umständlich, weil dias ganze Bohrrohr mit den Rohrarmaturen über dem Bohrloch nach oben gehoben werden muß. Sofern man nicht das Bohrloch jeweils teilweise abbaut und jedesmal wieder diese Deckelarmatur anbringt, müssen hohe Zugtürme errichtet werden. Trotzdem ist dieses Verfahren in der Güte seiner Durchführung nicht kontrollierbar, da die Betonmischmaschine das Füllgut nur in Abständen erzeugen kann, und daher Unterbrechungen entstehen. Infolgedessen kann es vorkommen, diaß das aufwärts bewegte Bohrrohr durch Rohr- und: Mantelreibung eine obere Schicht der Ausfüllung, die sich schon hinreichend: verdichtet bzw. abgebunden hat, nach oben hin mitnimmt. Infolgedessen können. auf diese Weise im Pfahl Zwischenräume entstehen, in deinen. lediglich die Bewehrung steht. Ein solcher Pfahl ist fehlerhaft: und erfüllt daher nicht die an ihn gestellten Ansprüche an Sicherheit. Infolgedessen bedarf die Errichtung eines Pfahles in dieser Weise besonderer Aufmerksamkeit und. Zuverlässigkeit der Bauarbeiter. Ein vorhandener Fehler ist aber von außen her überhaupt nicht erkennbar.
  • Es ist auch. bekanntgeworden, nach Abteufen des Bohrloches einen außerhalb hergestellten Fertigbeto,npfahl ganzer Länge in dieses einzusetzen und in der Längsrichtung desselben Rohre einzuformen, die in verschiedener Höhe über dem unteren Ende Austritte aufweisen.. Durch diese Rohre wird. nach Einlassen des Pfahles Beton bzw. Mörtel edngepreßt. Eine derartige Maßnahme, die mit den außerordentlich hohen Gewichten des fertigen Pfahles zu hantieren verlangt, kann für geringe Bohrlochtiefen noch durchgeführt werden. Je größer aber die Tiefe ist, um so größer ist der Aufwand an. Mitteln und Zeit, um diese durchzuführen. Bei diesem Herstellungsverfahren ist es auch bereits bekanntgeworden, zunächst durch das Rohr mit der am höchsten. liegenden Austrittsöffnung Beton austreten. zu lassen und dann etappenweise nach unten, schrittweise vorzurücken. Daherkönnen bei der Auspressung nun auch hohe Drücke angewendet werden, und man, erreicht auch, ein tiefes Eindringen von Mörtel in die Wandung der Bohrung in, weniger festem Bereichen.
  • Gegenistan.d der Erfindung ist demgegenüber ein Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen. im Erdreich innerhalb einer mit Zuschlagstoffen gefüllten Bohrung, bei der die Schüttung mit Zementmörtel oder Zementmilch unter Druck und unter schrittweiser Zurückziehung des Preßrohres ausgepreßt wird, in der Weise, daß die Bohrung gegebenenfalls unter gleichzeitigem Ziehen eines zu ihrer -Herstellung verwendeten Vortreibrohres bis nahezu zum oberen Rand mit den Zuschlagstoffen unter Einrütteln derselben. ausgefüllt wird und dann. im oberen, noch freien Teil der Bohrung ein. an die, Erdwandung derselben. dicht anschließender Betonpfropfen als vorzugsweise in eine in. die Zuschlagstoffe eingebettete Bewehrung eingebundener druckdichter Abschluß hergestellt wird und in diesen absperrbare Stutzen für den Ein- und Auslaß von Druckluft fest einbetoniert sowie das Zuführungsrohr für -Mörtel, Zementmilch od. dgl. höhenverschiebbar eingesetzt werden.
  • Durch diese Maßnahme tritt eine außerordentliche Verbilligung des Verfahrens ein, weil zunächst das Bohrrohr unbehindert entfernt, darauf das abgeteufte Bohrloch unmittelbar in der gewünschten Weise- ausgebaut und der Betonpfropfen als oberer druckdichter Abschluß bequem bergestellt werden kann. Insoweit kann an Baugerüsten und Arbeitslöhnen bereits wesentlich gespart werden.. Außerdem aber kann. nach einem so einfachen Verschließen des Bohrloches mit starken Drücken in diesem selbst gearbeitet werden, um das Grundwasser in das Erdreich zurückzudrängen, so daß die Zuschlagstoffe vor dem Eindringen der Zementmilch bzw. des Zementmörtels soweit als möglich wasserfrei gemacht sind. Der Preßdruck kann innerhalb dieser Verfahrensstufe auch weitgehend. gesteigert werden, um zu erreichen, daß ringsum über die ganze Ausdehnung des zu bildenden Betonpfahles alle Klüfte. bzw. Spalten in der Wandung des Erdloches ebenfalls mit Mörtel unter Druck ausgefüllt werden, 'so, daß die Widerstandskraft des Betonpfahles nur noch weitererhöht wird.
  • Dort wo es sich um die Füllung von Hohlräumen besonderer Tiefe handelt, z. B. bei der Gründung von Ufermauern im. Wasser bzw. bei der Herstellung von Docksohlen unter-Verwendung von hohlen Säulenkörpern, kann in gleicher Weise vorteilhaft verfahren werden.
  • Wo. in den tieferen, mittleren oder höheren Schichten des Erdreiches besonders aggressive Wässer bei Bodenuntersuchungen festgestellt werden, verfährt man erfindungsgemäß vorteilhaft so, daß vor dem Einbringen der Zuschlagstoffe in an sich bekannter Weise ein vorgefertigter, außen isolierter Stahlbetonpfahl von einer durch die Bodenverhältnisse bedingten Länge und von geringerem Durchmesser bis auf den Grund der Bohrung in diese eingelassen. wird, der mit nach oben herausragenden. Enden seiner Bewehrung eine Verbindang mit dem anschließend aus den. Zuschlagstoffen und dem eingepreßten Zementmörtel gebildeten Pfahlteil eingeht.
  • Das Verfahren der Erfindung kann auch insofern eine Abänderung erfahren, als die Bohrung zunächst nur auf einem Teil ihrer Höhe: mlit Zuschlagstoffen. unter Einrütteln derselben ausgefüllt und dann ein an seinem unteren Ende mit einem eingeschnürten mittleren Ansatz versehener vorgefertigter Pfahlabschnitt, vorzugsweise aus Stahlbeton, auf die Schüttung aus Zuschlagstoffen abgelassen und schließlich als Abschluß der Bohrung der Betonpfropfen in erörterter Weise hergestellt wird.
  • Ein derartiger vorgefertigter Pfahlabschnitt zur Durchführung dieses Verfahrens wird erfindungsgemäß in seinem oberen Bereich am Rande derart eingeschnürt ausgebildet, daß beim Betonieren des die Bdhrung nach oben abschließenden Betonpfropfens ein ringförmiger Absch.l.ußpfropfen entsteht. , In der Zeichnung ist die Erfindung an mehreren Ausführungsbeispielen erläutert.
  • Abb. i zeigt einen aufrechten Schnitt durch einen im Aufbau befindlichen Stahlbetonpfahl, Abb. i a eine Draufsicht bzw. einen Grundriß; Ab.b.2 zeigt den fertigen Pfahl vor der Verpressung im aufrechten Schnitt und Abb. 3 die Durchführung des Verpressungsvorganges; Abb..f bis 6 zeigen ein anderes Ausführungsbeispiel, und, zwar unter Verwendung eines unteren Betonfertigpfahles, Abb.7 bis g ein drittes Ausführungsbeispiel unter Verwendung eines oberen Betonfertigpfahles.
  • Mit den aus Einzellängen bestehenden Bohrrohren i entsprechenden Durchmessers wird zunächst ein Loch 2 bis auf den tragfähigen Baugrund abgeteuft. In das fertige Loch 2 wird zunächst ein Rohr 3 eingeführt, an, dessen unterem Ende hinreichend fest, aber doch lösbar ein Drahtring od. dgl. q. befestigt ist, welcher dafür sorgt, daß auch das untere Ende des oft sehr langen Rohres 3 in der Mitte verläuft. Das obere Ende dieses mehrteiligen Rohres 3 ragt hinreichend weit über den Erdboden hinaus. Im Bedrarfsfalle wird nun ein Bewehrungsgeflecht 5 ganz oder in Teilen, überg;.= schoben, so daß die ganze Länge des Pfahles mit einer Bewehrung in der ringförmigen Randzone ausgerüstet ist. Auf diese Weise ist zwischen dem Rohr 3 und. dem Bohrrohr i genügend Raum für ein von oben her eingeschobenes Schüttrohr 6, durch das nach Einführung der Bewehrung 5 die Bohrung mit etwas groben, von Feinsand freien Zuschlagstoffen ausgefüllt wird. Dabei verbleibt das Preßrohr 3 noch immer in. seiner Lage. Ist. die Auffüllung mit Zuschlagstoffen bis zu einem Zustande nach Abb. 2 gediehen, nachdem während des Füllvorganges das Bohrrohr i in Etappen hochgezogen und entfernt worden ist, so wird das Schüttrohr 6 entfernt und der obere Bereich in z. B. So cm Dicke mit eiaem Betonpfropfen. 7 abgeschlossen, in den auch der obere Teil der Bewehrung 5 eingebunden ist. Während der obere Teil des Rohres 3 durch Umhüllung mit einer Isolierschicht im Betonpfropfen 7 beweglich geführt und daher während des späteren Verfahrens nach oben restlos herausgezogen wird, werden: noch zwei mit Absperrventilen versehene Rohre 8, 9 einbetoniert. Durch das eine wird Druckluft zugeführt und durch das andere Luft abgeblasen: Abh. 3 lä.ßt bereits an den Konturen des Pfahles P erkennen, daß beim Zuführen von Feinmörtel bzw. Betonmilch vom Bodengrund aus unter allmählichem Ziehen des Preßrohres 3 eine Verpressung des so gebildeten Betonpfahles gegen die Bodenwand erfolgt. Das Preßrohr 3 ist an ein druckdichtes Preßgerät io angeschlossen, in dem der Beton gemischt und von einem Kompressor i i über einen Windkessel 12 unter Druck gesetzt wird. Ist der Preßvorgang allmählich nach oben fortschreitend beendet, der also zonenweise durchgeführt wird, so ragen aus dem Betonpfropfen 7 noch die senkrechten Anschlußeisen der Bewehrung 5 und die Rohrstutzen 8 und 9 nach Entfernung der Absperrorgane heraus, so dal3 das Bauwerk unter ihrer Mitbenutzung errichtet werden kann. Der Anschluß des Stutzens 8, der mit einem Druckluftförderer 13 in Verbindung steht, kann dazu benutzt werden, um zunächst das Wasser aus der durch den Pfropfen abgesch.lossenen und mit den Zuschlagstoffen gefüllten Bohrung zu entfernen, bevor der Zementmörtel eingeführt und unter Druck gesetzt wird.
  • Die Herstellung eines Gründungspfahles nach Abb..I bis 6 unterscheidet sich von dem vorigen Beispiel nur dadurch, daß hier zwei bis drei Pre:ßrohre 3 eingeführt werden, die in achsparallelen Nuten eines fertigen Stahlbetonpfahlteiles am Umfang desselben Platz finden. Oberhalb dieses in die Bohrung hinein versenkten fertigen Pfahlteiles P', aus dem oben Bewehrungsteile, herausstehen, die mit der weiteren Bewehrung 5 sich übergreifen, wird in der vorher beschriebenen `''eise der weitere Betonpfahl P nach Einschüttung von Zuschlagstoffen in den gesamten Zwischenraum, also auch den F.aum um den fertigen Betonpfahl P' herum, gebildet, so daß sohlieSlidh eire einheitlicher Pfahl P', P entsteht. Die Bildung des Betonpfropfens 7, ebenso wie das Verpressen der Füllung, erfolgt im übrigen wie bei dem erläuterten Beispiel.
  • Bei dem Ausführungsbeispiel nach Abb. 7 his 9 wird zunächst in gleicher Weise wie bei dem nach Abb-, i bis 3 vorgegangen, allerdings mit dem Unterschied, daß hier zwei bis drei Preßrohre 3 am Umfang bis zur Sohle der Bohrung reichen und nun die Bewehrung 5 herabgelassen wird. Zuschlagstoffe weiden unter Rüttlung eingebracht, und zwar so, diaß noch ein Abstand von etwa 8o cm (sogenannte Haftlänge) unterhalb der Bewehrungsoberläche verbleibt. Nun wird ein Betonfertigpfahl P' niedergelassen, der wiederum am Umfang Führungsrinnen. zur Aufnahme der Preßrohre 3 aufweist und mit einem mittleren unteren verjüngten Fortsatz in den Hohlraum der Bewehrung 5 eindringt und. dort auf dem Füllgut aufsitzt. Aus der Unterfläche ragen ringsherum senkrechte freie Bew ehrungsstäbe heraus, die andererseits auch oben aus der Oberfläche herausstehen. Der Betonklotz P' hat hier auch an. seinem oberen Rande einen Rücksprung zur Bildung des Betonpfropfens 7, der in diesem Falle Ringform aufweist. Auch hier sind wiederum die Rohrstutzen 8 und 9 einbetoniert. Nach Bildung des Pfropfens 7 wird die durch diesen. Körper abgeschlossene Bohrung mit Zementmörtel gefüllt und dieser dann wie bei obigen Beispielen unter Druck gesetzt, d. h. verpreßt, nachdem der freie Raum um den Fertigpfahl mit, Filterkies ausgefüllt wurde.

Claims (1)

  1. PATEN TANSPRÜCIIE: z. Verfahren. zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich, bei dem eine abgeteufbe Bohrung mit Zuschlagstoffen gefüllt und diese Schüttung mit Zementmörtel oder Zementmilch mittels eines schrittweise nach, oben aus den Zuschlagstoffen. zurückziehbaren. Preßrohres unter Druck ausgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung, gegebenenfalls unter gleichzeitigem Ziehen eines zu ihrer Herstellung verwendeten Vortreibrohres, bis nahezu zum oberen Rand mit den. Zuschlagstoffen unter Einrütteln derselben ausgefüllt wird und dann im oberen, noch freien Teil der Bohrung ein an die Erdwandung derselben dicht anschließender Betonpfropfen (7) als vorzugsweise in eine in die Zuschlagstoffe eingebettete Bewehrung (5) eingebundener druckdichter Abschluß hergestellt wird und, in diesen absperrbare Stutzen (8, 9) für den. Ein- und Auslaß von Druckluft fest einbetoniert sowie das Zuführungsrohr (3) für Mörtel, Zementmilch od.. dgl. höhenverschiebbar eingesetzt werden,. z. Verfahren nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, diaß vor dem Einbringen der Zuschlagstoffe in. an sich bekannter Weise ein vorgefertigter, außen. isolierter Stahlbetonpfahl (P') von einer durch die Bodenverhältnisse bedingten Länge und von geringerem Durchmesser bis auf den Grund der Bohrung in diesle eingelassen wird:, der mit nach oben herausragenden Enden seiner Bewehrung (5) eine Verbindung mit dem anschließend: aus den Zuschlagstoffen, und dem eingepreßten. Zementmörtel gebildeten. Pfahlteil (P) eingeht. 3. Verfahren zur Herstellung von Betonpfählen im Erdreich, bei dem -eine abgeteufte Bohrung unter Verwendung von vorgefertigten Pfahlabschnitten mit Zuschlagstoffen gefüllt und die Schüttung mit Zementmörtel oder Zementmilch mittels eines schrittweise nach obern aus den. Zuschlagstoffen zurückziehbaren Preßrohnes unter Druck au-sgepreßt wird, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung nur auf einem Teil ihrer Höhe mit Zuschlagstoffen unter Einrütteln derselben ausgefüllt wird, dann ein an seinem. unteren Ende mit einem eingeschnürten mittleren Ansatz (p) versehener vorgefertigter Pfahlabschnitt (P"), vorzugsweise aus Stahlbeton, auf die Schüttung aus Zuschlagstoffen abgelassen wird, und' schließlich als Abschluß der Bohrung ein, an die Erdwandung derselben, dicht anschließender Betonpfropfen (7) hergestellt wird und in diesen alisperrbare Stutzen (8, g) für den Ein- und Auslaß von Druckluft fest einbetoniert sowie das oder die Zuführungsrohre (3) für Mörtel, Zementmilch od. dgl. höhenverschiebbar eingesetzt werden. 4. Vorgefertigter Pfahlabschnitt zur Durchführung des Verfahrens nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß er in. seinem oberen Bereich am Rande derart eingeschnürt ist, daß beim Betonieren des die Bohrung oben abschließenden Betonpfropfens (7) ein. ringförmiger Abschlußpfropfen entsteht. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 286 333, 683 407.
DEF14566A 1954-04-28 1954-04-28 Verfahren zur Herstellung von Betonpfaehlen im Erdreich durch Auspressen der mit Zuschlagstoffen gefuellten abgeteuften Bohrung mit Zementmilch od. dgl. unter schrittweiser Zuruecknahme des Pressrohres Expired DE970760C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3757528A (en) * 1971-09-21 1973-09-11 Dyckerhoff & Widmann Ag Method for producing a bearing pile of reinforced concrete
US3855804A (en) * 1973-01-02 1974-12-24 Dyckerhoff & Widmmann Ag Apparatus and method for distending the distensible body of an earth anchor

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE286333C (de) *
DE683407C (de) * 1938-02-22 1939-11-06 Sigurd Hiorth Dipl Ing Verfahren zur Gruendung von Betonpfaehlen

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