DE97072C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE97072C DE97072C DENDAT97072D DE97072DA DE97072C DE 97072 C DE97072 C DE 97072C DE NDAT97072 D DENDAT97072 D DE NDAT97072D DE 97072D A DE97072D A DE 97072DA DE 97072 C DE97072 C DE 97072C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- support
- hand lever
- link
- machine
- leg
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N Iron Chemical compound [Fe] XEEYBQQBJWHFJM-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 6
- 229910052742 iron Inorganic materials 0.000 description 3
- 210000003813 thumb Anatomy 0.000 description 3
- 238000005242 forging Methods 0.000 description 2
- 230000006835 compression Effects 0.000 description 1
- 238000007906 compression Methods 0.000 description 1
- 230000001404 mediated effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B21—MECHANICAL METAL-WORKING WITHOUT ESSENTIALLY REMOVING MATERIAL; PUNCHING METAL
- B21J—FORGING; HAMMERING; PRESSING METAL; RIVETING; FORGE FURNACES
- B21J9/00—Forging presses
- B21J9/02—Special design or construction
- B21J9/06—Swaging presses; Upsetting presses
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Forging (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Maschine bietet die Möglichkeit, Eisen
in einer Hitze mehrmals zu stauchen, was mit den bisher in Gebrauch gewesenen Stauchmaschinen
nicht zu .erreichen ist, weil die bei denselben nöthige Umspannung des Eisens zu
viel Zeit in Anspruch nimmt, in welcher das Eisen zu weit erkaltet.
Bei der neuen Stauchmaschine vollzieht sich wiederholtes Stauchen in Ausführung von
wenigen Handgriffen. Dabei ist diese Maschine so einfach, dafs jeder Schlosser sie zu seinem
Gebrauch selbst herstellen kann.
Sie besteht, wie aus der Zeichnung ersichtlich, im wesentlichen aus zwei Stützen A und B,
von denen die erstere A feststeht und die andere B um einen Zapfen ^ drehbar ist.
Inbetreff der Figuren ist zu bemerken, dafs die Fig'. 1 und 2 Seitenansichten der Maschine
in zwei Stellungen derselben, Fig. 3 und 4 Querschnitte (durch die beiden Stützen), Fig. 5
eine Ansicht der Maschine von oben, Fig. 6 einen Längenschnitt der Maschine und Fig. 7
das Schema der Bewegung der'einzelnen Theile der Maschine veranschaulichen.
Die Stütze B besitzt oben ein besonderes Glied B', mit welchem sie durch einen Bolzen
E drehbar verbunden ist.
Dieser Bolzen besitzt excentrisch zu seiner geometrischen Achse zwei Zapfen D1 D2, vermittelst
deren das Glied B' durch waagrechte Schienen F mit Zapfen in der Mutter M einer
Spindel 5 gliederartig verbunden ist; eine zweite .gliederartige Verbindung des Gliedes B'
mit der Mutter .Mwird durch schräge Schienen O
vermittelt, welche die Zapfen m dieser Mutter mit Zapfen b' des Gliedes B' verbinden.
Von den beiden excentrischen Zapfen des Bolzens E dient der eine D1 einem Handhebel
H zum Angriff zwecks Drehens des Zapfens D1 um die geometrische Achse des
Bolzens E. Hierbei findet ein Drehen der waagrechten Schiene F um die festliegenden
Zapfen m und zugleich ein Verschieben des Gliedes B' der Stütze B gegenüber der Stütze A
statt, und zwar kann dieses Verschieben um den Betrag der Entfernung der geometrischen
Achse der Zapfen D1 D2 von der geometrischen
Achse des Bolzens E. bezw. auch um den doppelten Betrag dieser Entfernung erfolgen.
Dabei schwingt die Stütze B selbst um ihren Zapfen ^, wie dies in Fig. 2 deutlich ersichtlich
ist, in welcher eine gröfste Entfernung des Stützengliedes -B' von der Stütze A bei in die
Höhe gehobenem Handhebel dargestellt ist, zur Herstellung welcher Entfernung die Spindel
S nicht in Mitbenutzung genommen ist.
Das Nähern der Stütze B bezw. B' gegen die Stütze A durch entsprechendes Drehen des
Handhebels H bewirkt das Stauchen eines zwischen beiden Stützen eingespannten Schmiedstückes
U.
Für den Zweck des Einspannens eines solchen Schmiedstückes" sind auf der feststehenden
Stütze A und dem Glied B' der drehbaren
Stütze B Platten Pp1 befestigt, welche seitlich
durch Stege Ji1 und S1 s\ begrenzt sind.
Gegen die Stege s S1 legt sich eine verstellbare
Platte q bezw. q1 an, welche durch Stellschrauben
r bezw. T1 mehr oder weniger nach einwärts verschoben werden kann.
Die Stege S1 s\ dagegen bilden die Zapfenlager
für Daumenexcenter g und gx , welche
vermittelst Handhebels K bezw. .K1 gedreht
werden können und zum Festklemmen des Schmiedstückes U auf den Platten ρ und px
dienen.
Die Handhabung der Maschine ist nach dieser Erklärung leicht verständlich.
Man dreht zunächst den Hebel H in solche Lage, dafs er eine gewisse, relativ gröfste Entfernung
der beiden Platten ρ und P1 von einander
herstellt, legt sodann auf diese das Schmiedstück und spannt es durch Drehen der
Daumenhebel KK1 fest.
Hierauf dreht man den Hebel H in dem Sinne, dafs er die beiden Platten ppy einander
näher bringt, und einmaliges Stauchen ist vollendet.1
Hierauf kann man den einen der beiden Daumen g oder gx wieder lösen, um den
Handhebel H in die vorige Lage zurückbringen zu können, und alsbald wieder gegen das
Schmiedstück andrücken, um dieses wieder festzuspannen, und den Handhebel H nochmals
in stauchendem Sinne drehen u. s. f.
Man kann auch gleichzeitig den Handhebel H anheben und die Spindel S drehen, um die
gegenseitige Lage der beiden Einspannstellen des Schmiedstückes beizubehalten, ohne die
Festspannung zu lösen, und dann sofort den Handhebel Hin entgegengesetztem Sinne drehen,
um das Stauchen fortzusetzen.
Claims (1)
- Pa tent-Anspruch:Eine Stauchmaschine, bei welcher die eine der beiden das zu stauchende Werkstück erfassenden Einspannstützen (B) gegen die andere Stütze (A) hin schwingt und aus zwei Gliedern besteht, welche beide über einem und demselben Bolzen (E) lose drehbar sind, an welchem letzteren excentrisch ein Handhebel (H) angreift und der eine Schenkel (F) eines Winkelgelenkes (F O), dessen Drehpunkt (m) verstellbar ist, lose angehängt ist, während der zweite Schenkel dieses Winkelgelenkes dem einen Glied (B') der schwingenden Stütze (B) zwangla'ufige Führung giebt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE97072C true DE97072C (de) |
Family
ID=368151
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT97072D Active DE97072C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE97072C (de) |
-
0
- DE DENDAT97072D patent/DE97072C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE2540403A1 (de) | Schmiedemaschine mit zwei gegeneinander wirkenden werkzeugtraegern | |
| DE2164862C3 (de) | Halte- und Klemmvorrichtung an Nähmaschinen | |
| DE97072C (de) | ||
| DE1527437C3 (de) | Vibrationsrichtmaschine für stabförmige Werkstücke | |
| DE1561153C3 (de) | Vorrichtung zum Einstellen des Walzenabstandes an Falzmaschinen | |
| DE2554277A1 (de) | Vorrichtung zum manipulieren eines schmiedestuecks in einer maschine, insbesondere in einer schmiedepresse oder in einem schmiedehammer | |
| DE618937C (de) | Vodrrichtung zur Verstellung des zwischen dem Stauchschlitten und der Stauchmatrize einer Doppeldruckkaltpresse zur Herstellung von Kopfbolzen o. dgl. am Stauchschlitten chwingbar gelagerten Stempeltraegers um den Stempelabstand | |
| DE2819729C3 (de) | Handbetätigte Kniehebelpressen mit Exzenterantrieb | |
| DE487863C (de) | Kantvorrichtung fuer Walzwerke | |
| DE556710C (de) | Anordnung der Greifer, insbesondere der Zylindergreifer, fuer Druckmaschinen | |
| DE437895C (de) | Vorrichtung zum Verdrehen von Kurbelwellen | |
| DE467374C (de) | Vorrichtung zum Fuehren des Werkstuecks, z. B. Walz- und Profileisen, bei Werkzeugmaschinen | |
| DE40653C (de) | Maschine zur Herstellung von Schrauben und Nägeln | |
| DE708056C (de) | Streckziehpresse | |
| DE731225C (de) | Vorrichtung zum selbsttaetigen Steppen von Stoffteilen | |
| DE172420C (de) | ||
| DE308318C (de) | ||
| DE928634C (de) | Drehbearbeitungs-Zufuehrungseinrichtung fuer Rohre oder Stangen | |
| DE288026C (de) | ||
| AT82503B (de) | Vorrichtung zum Abrichten runder Stereotypplatten. | |
| DE1909625C3 (de) | Streckschmiedemaschine mit mindestens zwei einander gegenüberliegenden Schwingbacken | |
| DE159926C (de) | ||
| DE1201C (de) | Stellvorrichtung an doppelt wirkenden Steinbrechmaschinen | |
| AT23369B (de) | Stickrahmenführung mittels Pantographen für eine zum Sticken hergerichtete Nähmaschine. | |
| DE507014C (de) | Maschine zum gleichzeitigen Verdrehen der Kurbeln mehrfach gekroepfter Kurbelwellen in ihre gegenseitig versetzte Lage |