DE970407C - Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor - Google Patents

Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor

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DE970407C
DE970407C DEM16494A DEM0016494A DE970407C DE 970407 C DE970407 C DE 970407C DE M16494 A DEM16494 A DE M16494A DE M0016494 A DEM0016494 A DE M0016494A DE 970407 C DE970407 C DE 970407C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
diesel engine
air
vehicle diesel
excess
machine
Prior art date
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Expired
Application number
DEM16494A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Georg Vo Hanffstengel
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
MAN AG
Original Assignee
MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Filing date
Publication date
Application filed by MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG filed Critical MAN Maschinenfabrik Augsburg Nuernberg AG
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Application granted granted Critical
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B3/00Engines characterised by air compression and subsequent fuel addition
    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02BINTERNAL-COMBUSTION PISTON ENGINES; COMBUSTION ENGINES IN GENERAL
    • F02B2720/00Engines with liquid fuel
    • F02B2720/22Four stroke engines
    • F02B2720/226Four stroke engines with measures for improving combustion

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Combustion Methods Of Internal-Combustion Engines (AREA)

Description

  • Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor Es ist heute ein Hauptbestreben im Dieselmotorenbau, insbesondere bei schnellaufenden Motoren für Fahrzeuge, wie Lastwagen, Omnibusse u. dgl., neben der thermischen Verbesserung ihren Gang ruhiger und sanfter zu machen. In ersterer Beziehung hat man erhebliche Fortschritte gemacht, jedoch besitzen diese Maschinen vielfach ein starkes Zündgeräusch, so daß die zweite Bedingung nur unvollkommen erfüllt wird. Die Erfindung weist einen neuen Weg in dieser Richtung.
  • Bekannt ist, daß es gelingt, den Lauf der Maschinen ruhiger zu machen, indem man den sogenannten Zündverzug verringert. Ein wirksames Mittel hierfür ist die Erhöhung der Verdichtung über das bisher übliche Maß, also auf mehr als i :23 bis i .25, womit dann außerdem eine erwünschte thermische Verbesserung der Maschine erzielt wird; beispielsweise kann man ein Verdichtungsverhältnis von z :30 wählen. Eine höhere Verdichtung bedeutet eine höhere Temperatur und damit eine größere Reaktionsbereitschaft der Sauerstoff- und Brennstoffmoleküle, d. h. ein schnelleres Einsetzen und Ablaufen der Verbrennung, also einen geringeren Zündverzug, der, wie gesagt, für den ruhigen Lauf des Motors weitgehend maßgebend ist. Im Diagramm ist dies bei überhoher Verdichtung durch eine abgerundete Gestalt der Verbrennungslinie erkennbar, die im Gegensatz steht zu der scharfen und mehr schroffen Form bei Maschinen mit nicht verringertem Zündverzug.
  • Es ist eine überhohe Verdichtung praktisch bei nicht aufgeladenen Dieselmotoren, wovon hier allein die- Rede ist, nur erreichbar bei Anwendung eines kugeligen Verbrennungsraumes, der im inneren Totpunkt im wesentlichen die ganze Luftladung zusammengeballt enthält und genügend Platz für die Entfaltung des hier unmittelbar eingespritzten Brennstoffstrahles bietet.
  • Bekannt ist weiter, daß auch ein hoher Luftüberschuß bei Vollast sich bei der Verbrennung durch Milderung des Zündgeräusches günstig auf den ruhigen Gang auswirkt, weil däbei mehr Sauerstoffmoleküle als sonst zur Verfügung stehen und deshalb die Reaktionsfähigkeit des. Gemisches verbessert wird, was sich in einer Verringerung des Zündverzuges äußert. In Verbindung mit baulichen Maßnahmen zur Verringerung des Zündverzuges durch planmäßiges Herbeiführen von Wirbelungen im Verbrennungsraum - also auch zur Erhöhung der Reaktionsbereitschaft - wird dieses Mittel heute schon verwendet.
  • Hoher Luftüberschuß bedeutet kleinere Brennstoffmenge pro.Volumeneinheit, z. B. pro Liter des Zylinderinhaltes. Die Vollastleistung eines Zylinders von bestimmter Größe ist also bei hohem Luftüberschuß kleiner als bei dem meist verwendeten kleinen Luftüberschuß, bzw. der mittlere Druck ist geringer. Eine solche Maschine von bestimmter geforderter Leistung bedingt also- einen größeren Gesamtzylinderinhalt und damit einen höheren Bauaufwand, und dies schreckt naturgemäß oft von der .planmäßigen Verwendung des höheren Luftüberschusses ab, der für normale Motoren bei Volllast nur bei etwa 1,3 liegt.
  • Die Erfindung besteht nun darin, daß man die eben erwähnten Maßnahmen: überhohe Verdichtung und großen Luftüberschuß, miteinander vereinigt, indem ein schnellaufender, nicht aufgeladener Fahrzeugdieselmotor mit kugeligem Verbrennungsraum, der im inneren Kolbentotpunkt praktisch die- gesamte Luftladung enthält und in, den der Brennstoff unmittellbar eingespritzt wird, geschaffen wird, bei dem ein überhoher Verdichtungsgrad - von etwa i :30 - in Verbindung mit einem übergroßen Luftüberschuß bei Vollast -angewendet wird. Es ergeben sich hierdurch Vorteile, die diese Merkmale für sich nicht erzielen können, und zwar vor allem in der Weise, daß neben der Zusammenwirkung der beiden die Laufruhe verbessernden Faktoren, der vorhin angedeutete Nachteil des zweiten Merkmales, sofern es allein angewendet wird, aufgehoben ist. Es wird also der Nachteil des größeren Gesamtzylinderinhaltes bzw. der bei einem gegebenen Inhalt verringerten Leistung einer mit hohem Luftüberschuß arbeitenden Maschine durch Einführung der überhohen Verdichtung wieder wettgemacht, da diese letztere an sich wesentlich höhere mittlere Zylinderdrücke ergibt als eine gewöhnliche Maschine. Der Kreisprozeß spielt sich nämlich dabei zwischen, höheren Drücken und Temperaturen ab; die Expansionslinie erstreckt sich wegen des im Verhältnis zum eingeführten Brennstoff größeren Zylindervolumens bis herunter in ein Druckgebiet, das den normalen Maschinen .im allgemeinen nicht zur Verfügung steht. Es ist sogar möglich, aus einer Maschine bestimmter Größe eine höhere Leistung herauszuholen. Weiter aber macht die überhohe Verdichtung mit ihrem an sich geringen Zündverzug es meist überflüssig, besondere Mittel, z. B. die erwähnten Wirbelungen, anzuwenden, die häufig baulich schwerfällig sind und Energie verzehren. Umgekehrt verringert die Anwendung größeren Luftüberschusses bei Maschinen mit überhoher Verdichtung die Wärmebelastung der empfind= lichen Brennräume und sichert dagegen, daß die Verbrennungsdrücke auf ein nicht mehr beherrschtes Maß ansteigen.
  • Der geforderte ruhige Gang der Maschine wird durch die Verwirklichung der beiden Maßnahmen in erhöhtem Maße erzielt. Hat schon eine überhoch verdichtende Maschine an sich wegen des »abgerundeten« Diagramms eine ruhige Gangart, so wird dieses durch die Umstände, die an sich die Maschine mit größerem Luftüberschuß ruhig laufen lassen, noch verbessert. Es sei bemerkt, daß schon darauf hingewiesen wurde, daß der Wirkungsgrad eines Dieselmotors mit zunehmendem Verdichtungsverhältnis, zunehmendem Luftüberschuß und zunehmendem Verbrennungsdruck steigt. Aber die jetzt gezogenen Folgerungen aus einer Vereinigung derartiger Merkmale und ihrer Anwendung auf eine besondere Maschinengattung mit dem Sonderzweck, die Laufruhe zu verbessern, sind neu.
  • Es ist nun bei den Maschinen mit überhoher Verdichtung und kugeligem Verbrennungsraum, der vorzugsweise im Kolbenboden ausgespart wird und mit dem sogenannten Kolbenspaltraum (Verlust-oder Restraum) durch eine verhältnismäßig weite Öffnung verbunden ist, durch die hindurch der Brennstoffstrahl in den Verbrennungsraum spritzt, zu beachten, daß man bald an. die Grenze der praktischen Ausführbarkeit kommt, weil es wegen der notwendigen Kleinheit des Verbrennungsraumes bei hoher Verdichtung - z. B. z :30 - nicht mehr möglich ist, den größten Teil der Luftladung, also etwa 8o'Dla mindestens, wie gefordert. darin unterzubringen, sofern man mit den bei schnellaufenden Fahrzeugmotoren üblichen Zylinderdurchmessern von etwa 8o bis 140 mm und einem Hubverhältnis bis 1,3 rechnen muß. Der Anteil der Luft, der sich im Kolbenspaltraum befindet, wird dann nämlich zu groß, da der Spalt bekanntlich nicht unter ein bestimmtes Maß verkleinert werden kann. Diesem Umstand wird erfindungsgemäß dadurch Rechnung getragen, daß das Verhältnis vom Hub zum Zylinderdurchmesser, also so gewählt, d. h. gegenüber dem bislang üblichen so vergrößert wird, daß hier keine Schwierigkeiten entstehen. Durch die Wahl eines längeren Hubes, also durch Vergrößerung von s, ist dieses erreichbar. Gleichzeitig wird neben der Verringerung des prozentualen Anteiles des Kolbenspaltraumes am gesamten Zylinderinhalt noch erreicht, daß wegen der schlankeren Zylinder und weil dabei die Zylinderabstände kleiner werden können, die Maschine in der Richtung der Kurbelwelle kürzer gebaut werden kann als eine normalhubige Maschine gleichen Zylinderinhaltes. Die neue Maschine besitzt also die Nachteile nicht, die man bei bekannten Maschinen mit großem Luftüberschuß feststellen kann. Der Bauaufwand für eine solche Maschine ist infolgedessen geringer.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: 1. Schnellaufender, nicht aufgeladener Fahrzeugdieselmotor mit kugeligem Verbrennungsraum, der im inneren Kolbentotpunkt praktisch die gesamte Luftladung enthält und in den der Brennstoff unmittelbar eingespritzt wird, gekennzeichnet durch die Anwendung eines überhohen Verdichtungsgrades von etwa 1 :3o in Verbindung mit einem übergroßen Luftüberschuß von mehr als etwa 1,3 bei Vollast.
  2. 2. Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch ein übergroßes Hubverhältnis also größer als 1,3. In Betracht gezogene Druckschriften: Zeitschrift des Vereins Deutscher Ingenieure, 1954 S. 1113 Dis 1123; Friedrich Sass, Bau und Betrieb von Dieselmaschinen, Berlin 1948, S. 115.
DEM16494A 1952-12-03 1952-12-03 Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor Expired DE970407C (de)

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DEM16494A DE970407C (de) 1952-12-03 1952-12-03 Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor

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DEM16494A DE970407C (de) 1952-12-03 1952-12-03 Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor

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DE970407C true DE970407C (de) 1958-09-18

Family

ID=7297190

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DEM16494A Expired DE970407C (de) 1952-12-03 1952-12-03 Schnellaufender Fahrzeugdieselmotor

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Non-Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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