DE969754C - Vorrichtung zum selbsttaetigen Anpassen der Arbeitstiefe eines Pfluges an die Unebenheiten des ungepfluegten Bodens - Google Patents

Vorrichtung zum selbsttaetigen Anpassen der Arbeitstiefe eines Pfluges an die Unebenheiten des ungepfluegten Bodens

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DE969754C
DE969754C DEP6672A DEP0006672A DE969754C DE 969754 C DE969754 C DE 969754C DE P6672 A DEP6672 A DE P6672A DE P0006672 A DEP0006672 A DE P0006672A DE 969754 C DE969754 C DE 969754C
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plow
sole
unploughed
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unevenness
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DEP6672A
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01BSOIL WORKING IN AGRICULTURE OR FORESTRY; PARTS, DETAILS, OR ACCESSORIES OF AGRICULTURAL MACHINES OR IMPLEMENTS, IN GENERAL
    • A01B63/00Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements
    • A01B63/02Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors
    • A01B63/10Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means
    • A01B63/111Lifting or adjusting devices or arrangements for agricultural machines or implements for implements mounted on tractors operated by hydraulic or pneumatic means regulating working depth of implements

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Soil Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Soil Working Implements (AREA)

Description

(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 10. JULI 1958
P 66721IIj 45 a
Es ist bekannt, die durch die Schleifsohle eines Pfluges bewirkte gleitende Reibung dadurch herabzusetzen, daß statt einer festen Sohle eine Rolle verwendet wird.
Derartige statt einer Schleif sohle vorgesehene Rollen sind auch schon zur Regelung der Furchentiefe verwendet worden. Sie können aber nur die Sohle der Furche als Ausgang für die Regelung der Tiefe verwenden, also auf Unebenheiten des noch zu pflügenden Landes keine Rücksicht nehmen.
Die Erfindung betrifft eine Vorrichtung, bei der die Oberfläche des noch ungepflügten Bodens das Maß für die jeweilige Furchentiefe des mit einer starren Schleifsohle versehenen Pfluges bestimmt.
Es ist zwar schon ein Pflug mit Regelung der Furchentiefe durch eine auf dem ungepflügten Boden laufende Rolle bekannt, der eine starre Schleifsohle zur seitlichen Führung des Pfluges aufweist. Die Anpassung der Furchentiefe an die Unebenheiten des ungepflügten Bodens erfolgt bei diesem Pflug aber ausschließlich durch Schwenken des Pflugkörpers und damit seines Anstellwinkels. Durch die Schwenkbewegung des Pflugkörpers und der Schleifsohle bei Bodenerhebungen ändert sich die Länge des freien Endes der Schleifsohle, mit der sie in der Furchensohle anliegt. Dadurch wird die Tiefenregelung ungenau, weil sich beim Anheben der Tastrolle nur das äußerste Ende der Schleif sohle
809 365/36
unter gleichzeitiger Erhöhung des Reibungswiderstandes in die Furchensohle drückt. Vor allem besteht aber die Gefahr, daß die Pflugspitze aus dem Boden herausgleitet, so daß mindestens für kurze Strecken ungepflügter oder mangelhaft gepflügter Boden verbleibt. Umgekehrt wird bei einem Absenken der Tastrolle bei Bodenvertiefungen das freie .Ende der Schleif sohle angehoben, so daß nur ein kleinerer Teil ihrer Seitenfläche zur Aufnahme der ίο Seitenkräfte zur Verfügung steht.
Grundsätzlich denselben Mangel weist eine weitere bekannte Einrichtung auf, bei der die Tastrolle die schwenkbar am Pflug angelenkte Schleifsohle verstellt, weil auch hier beim Heben oder Senken der Tastrolle die Schleifsohle geschwenkt wird, so daß sie entweder nur mit ihrem äußersten Ende auf die Furchensohle drückt oder nur mit einem Teil ihrer Seitenfläche gegen Querkräfte wirkt.
ao Die Erfindung vermeidet die geschilderten Mangel und geht von einer Vorrichtung aus, bei der ein sich auf dem ungepflügten Boden bewegendes Tastglied dadurch die Furchentiefe einstellt, daß es an einem Ende eines am Pflug lotrecht schwenkbar gelagerten Doppelhebels angebracht ist, dessen anderes Ende ein sich hinter dem Pflug gegen die Furchensohle stützendes Glied (Stützglied) aufweist, und besteht darin, daß der Pflug in an sich bekannter Weise eine feste Schleifsohle aufweist und daß das Stützglied hinter der Schleifsohle, jedoch von dieser baulich getrennt, an dem Ende des am Grindel gelagerten Doppelhebels angeordnet ist, so daß der Pflugkörper im wesentlichen nur parallel gehoben und gesenkt wird.
Nach einer weiteren Ausführungsform der Erfindung kann das auf dem ungepflügten Land laufende Tastglied gleichzeitig als Scheibenkolter oder als rotierender Düngereinleger ausgebildet sein.
In der Zeichnung sind in den Fig. 1 und 2 zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung an einem Pflug mit starrer Schleifsohle schematisch dargestellt. Hierin bedeutet 1 den Grindel des Pfluges und 2 den Pflugkörper, bestehend aus dem Pflugschar und der starr an diesem sitzenden Schleifsohle 2 α; 3 ist eine Konsole, die an zweckentsprechender Stelle am Pflug angebracht ist, an welcher sich ein Lager 4 befindet. Um dieses Lager 4 schwenkbar ist ein zweiseitiger Hebel 5 α, 5 & angebracht, an welchem an dem der Furche zugekehrten Ende eine Rolle 6 drehbar gelagert ist. Diese Rolle kann im Bedarfsfalle auch durch einen Gleitschuh od. dgl. ersetzt werden. Am anderen Ende des doppelseitigen Hebels 5 a, 5 b ist in Fig. 1 eineRolle7 befestigt, die einen Flansch8 trägt, der gleichzeitig als Scheibensech dient. Im Fall der Fig. 2 ist die Rolle 7 in bekannter Weise als rotierender Düngereinleger ausgebildet.
Die Wirkungsweise der beiden dargestellten Vorrichtungen ist die gleiche. Wenn nämlich die Rolle 7 über Erhöhungen der Landseite rollt, so wird dadurch die Rolle 6 nach unten gedrückt und dadurch das Lager 4 und damit der Pflugkörper 2 angehoben, so daß die entsprechende Furche der Oberfläche des Bodens folgt. Im anderen Falle, wenn nämlich die Rolle 7 über eine Vertiefung der Landseite rollt, so wird die Rolle 6 im Verhältnis zum Pflugkörper 2 angehoben, und der Pflugkörper 2 kann somit sofort tiefer in den Boden eindringen, wodurch auch hier die Kontur der Bodenoberfläche genau nachgebildet wird.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    I. Vorrichtung zum selbsttätigen Anpassen der Arbeitstiefe eines Pfluges, insbesondere eines Anbaupfluges, an die Unebenheiten des ungepflügten Bodens, bei der ein sich auf diesem bewegendes Tastglied dadurch die Furchentiefe einstellt, daß es an einem Ende eines am Pflug lotrecht schwenkbar gelagerten Doppelhebels angebracht ist, dessen anderes Ende ein sich hinter dem Pflug gegen die Furchensohle stützendes Glied (Stützglied) aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß der Pflug (2) in an sich bekannter Weise eine feste Schleif sohle (2 a) aufweist und daß das Stützglied (6) hinter der Schleif sohle, jedoch von dieser baulich getrennt, an dem Ende des am Grindel (1) gelagerten Doppelhebels (5 a, 5 b) angeordnet ist, so daß der Pflugkörper (2) im wesentlichen nur parallel gehoben und gesenkt wird.
  2. 2. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Arbeitstiefe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem ungepflügten Land laufende Tastglied (7) gleichzeitig als Scheibenkolter ausgebildet ist.
  3. 3. Vorrichtung zur selbsttätigen Regelung der Arbeitstiefe nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das auf dem ungepflügten Land laufende Tastglied (7) gleichzeitig als rotierender Düngereinleger ausgebildet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 835 234; deutsches Gebrauchsmuster Nr. 1 629 851; österreichische Patentschriften Nr. 70454, 70392;
    USA.-Patentschrift Nr. 2405334; DIN-Blatt 11118.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    809 565/36 7.5S
DEP6672A 1951-12-02 1951-12-02 Vorrichtung zum selbsttaetigen Anpassen der Arbeitstiefe eines Pfluges an die Unebenheiten des ungepfluegten Bodens Expired DE969754C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT70454B (de) * 1914-04-08 1915-11-10 Stock Motorpflug Ges Mit Besch Motorpflug.
AT70392B (de) * 1913-12-04 1915-11-10 Stock Motorpflug Ges Mit Besch Vorrichtung zur Verringerung des Verschmutzens der Zahnstange des Getriebes zur Einstellung der Höhenlage des Pflugrahmens gegenüber dem Steuerrade eines Motorpfluges.
US2405334A (en) * 1941-06-19 1946-08-06 Deere & Co Automatic depth control for agricultural implements
DE1629851U (de) * 1950-05-27 1951-10-25 Adolf Weyrauch Schlepperpflug mit selbsttätiger tiefenreguliering
DE835234C (de) * 1950-01-15 1952-03-31 Wilhelm Pribbernow Tiefgangregulierung fuer Pfluege

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
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