DE969405C - Verfahren und Geraet zur Messung und gegebenenfalls Regelung des Niveauspiegels von Glasschmelzen in Wannenschmelzoefen - Google Patents

Verfahren und Geraet zur Messung und gegebenenfalls Regelung des Niveauspiegels von Glasschmelzen in Wannenschmelzoefen

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DE969405C
DE969405C DEU1053A DEU0001053A DE969405C DE 969405 C DE969405 C DE 969405C DE U1053 A DEU1053 A DE U1053A DE U0001053 A DEU0001053 A DE U0001053A DE 969405 C DE969405 C DE 969405C
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glass
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DEU1053A
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Edgard Brichard
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Union des Verreries Mecaniques Belges SA
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Union des Verreries Mecaniques Belges SA
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    • G05CONTROLLING; REGULATING
    • G05DSYSTEMS FOR CONTROLLING OR REGULATING NON-ELECTRIC VARIABLES
    • G05D9/00Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel
    • G05D9/12Level control, e.g. controlling quantity of material stored in vessel characterised by the use of electric means
    • GPHYSICS
    • G01MEASURING; TESTING
    • G01FMEASURING VOLUME, VOLUME FLOW, MASS FLOW OR LIQUID LEVEL; METERING BY VOLUME
    • G01F23/00Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm
    • G01F23/14Indicating or measuring liquid level or level of fluent solid material, e.g. indicating in terms of volume or indicating by means of an alarm by measurement of pressure
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Description

  • Verfahren und Gerät zur Messung und gegebenenfalls Regelung des Niveauspiegels von Glasschmelzen in Wannenschmelzöfen Die Erfindung bezieht sich auf ein Verfahren und Gerät zur Messung und gegebenenfalls Regelung des Niveauspiegels von Glasschmelzen in Wannenschmelzöfen.
  • Dazu ist bereits eine Einrichtung bekannt, bei der ein Luft- oder Gasstrom von im wesentlichen konstanter Ergiebigkeit auf eine Oberflächenstelle der Glasschmelze geleitet und die Niveauschwankungen der Schmelze durch die von den Niveauschwankungen hervorgerufenen Druckschwankungen im Luft- oder Gasstrom gemessen werden. Der Luft- oder Gasstrom wird durch ein Düsenrohr auf die Oberfläche der Schmelze gerichtet. Der sich im Düsenrohr einstellende Druck hängt dabei von der Entfernung zwischen der Mündungsöffnung des Düsenrohrs und der Oberfläche des Glasschmelzbades ab. Die Höhe des Drucks gibt deshalb ein Maß fiir die Höhe des Glasspiegels. Die Druckschwankungenwerden auf eine Steuervorrichtung übertragen, die beim Absinken des Niveauspiegels für den Nachschub von Rohglas in die Schmelzwanne sorgt.
  • Die Erfahrung hat nun gezeigt, daß der vom Düsenrohr kommende Luftstrom die Oberfläche der Glasschmelze an der Auftreffstelle zum Kräuseln bringt und eine ständige Form von Wellen erzeugt. Dies führt zu laufenden Druckschwankungen im Düsenrohr, obwohl die Höhe des Glasspiegels außerhalb der Auftreffstelle unverändert ist. Die ständigen Druckschwankungen machen eine exakte Messung der Spiegelhöhe und damit eine befriedigende Steuerung des Rohglasnachschubs unmöglich.
  • Bei der Erfindung sind diese Schwierigkeiten dadurch vermieden, daß ein abgekühlter Gas- oder Luftstrom auf die Oberflächenstelle der Glasschmelze geleitet und die Auftreffstelle und ihre Umgebung abgekühlt oder von der Raumatmosphäre des Schmelzofens thermisch isoliert oder zusätzlich ein fester Schwimmer zwischen dem gasförmigen Strahl und der Oberfläche des im Schmelzen befindlichen Glases eingesetzt wird. Durch die Kühlung der Auftreffstelle und ihrer Umgebung überzieht sich die Glasschmelze an der Meßstelle mit einer feinen Haut, die das Kräuseln der Oberfläche der Schmelze verhindert. Unter Wirkung des Gasstrahls entsteht in der Oberfläche der Schmelze dann eine kleine Vertiefung von bleibender Form, die eine genaue Messung der Niveauhöhe und damit eine entsprechende Steuerung des Rohglasnachschubs erlaubt. Bei diesem Meßverfahren ist es außerdem nötig, daß die Temperatur des Luftstroms ständig gleich bleibt. Jede Temperaturänderung hat sonst auch eine Druckänderung zur Folge. Dazu wird der Gasstrom bei der Erfindung gekühlt und trifft deshalb immer mit gleicher Temperatur auf die Glasschmelze auf.
  • In der Zeichnung ist Fig. I eine schematische Gesamtansicht der Vorrichtung zum Messen und Regulieren des Niveauspiegels der in Schmelzung befindlichen Glasmasse, Fig. 2 eine abgewandelte Ausführungsart der in Fig. I gezeigten Vorrichtung, Fig. 3 ein Horizontalquerschnitt längs der Linie III-III in Fig. 2 unter gleichzeitiger Mitaufzeigung von Teilen im Grundriß, Fig. 4 eine andere Ausführungsform eines Teiles der in Fig. 2 gezeigten Vorrichtung, Fig. 5, 6, 7 Aufriß, Seitenriß und Grundriß der Steuerorgane für die Reguliervorrichtung, Fig. 8 ein Schemabild der die Reguliervorrichtung versorgenden elektrischen Stromkreise.
  • In Fig. I ist die Wanne I eines Glasschmelzofens dargestellt, in der sich das in Schmelzung befindliche Glas 2 bis zu dem Höhenstand oder Niveauspiegel 3 erhebt. Von dieser Niveauspiegelfläche wird eine kleine Begrenzungszone 5 durch einen Wasserumlaufkasten 4 abgekühlt, der von zwei konzentrischen Rohren 7 und 8 zirkulierend gespeist wird, wobei die Rohre 7 und 8 über zwei biegsame Schlauchleitungen 9 und 10 in geeigneter Weise an eine Wasserversorgungsquelle angeschlossen sind.
  • Innerhalb des Rohres 7 und des Wasserumlaufkastens 4 geht ein drittes konzentrisches Rohr 6 hindurch, das von einem Luft- oder Gasstrom konstanter Ergiebigkeit durchflossen wird, der beispielsweise über eine biegsame Schlauchleitung I6 von einem Ventilator I7 aus zugeführt wird. Das Rohr 6 endigt dabei in einem Düsenrohr II, dessen Mündungsöffnung etwas oberhalb der Abkühlungszone 5 liegt. Unter der Einwirkung des aus dem Düsenrohr II austretenden Luft- oder Gasstrahles baucht sich die Schmelzglasoberfläche ein und nimmt an dieser Einbauchstelle eine schalenförmige Umrißkontur an, ie dies unter 5 punktiert angedeutet ist.
  • Die Gesamtanordnung der konzentrischen Rohre 6, 7, 8 ist auf einem horizontal angeordneten Drehzapfen 12 aufmontiert, der von einem auf dem Fundamentboden befestigten Abstützbock I3 getragen wird, wodurch die konzentrischen Rohre in die Lage versetzt sind, um den Drehzapfen 12 zu schwenken.
  • Die konzentrischen Rohre ruhen andererseits auf einer Regulierschraube 14 auf, die von einem feststehenden Gestellbügel I5 getragen wird und die eine genaue Einstellung der Lage des Düsenrohres II gegenüber der Oberfläche 3 der in Schmelzung befindlichen Glasmasse 2 gestattet.
  • Das zu dem Düsenrohr entgegengesetzt liegende äußerste Ende des Rohres 6 steht mit einem Gerät zur Messung des in dem Rohr 6 herrschenden Druckes in Verbindung, wobei dieses Meßgerät beispielsweise ein U-förmiges Manometerrohr I8, 20 sein kann, das bis zu einem bestimmten Niveauspiegel Wasser enthält Der in dem an den Rohrschenkel 18 des Manometers angeschlossenen Rohr 6 herrschende Druck wird durch die in dem anderen Rohrschenkel 20 des Manometers sich aufbauende Wassersäule von der Höhe ausgeglichen. Diese Höhe h, die das Maß für den Druck in dem Rohr 6 darstellt, ändert sich sonach in Abhängigkeit von den Schwankungen eben dieses Druckes.
  • Ein auf dem Wasserspiegel des Manometer-Rohrschenkels 20 aufsitzender Schwimmer 2I ist an einem biegsamen Faden 22 aufgehängt, der über eine Seilrolle 23 läuft, an der er zwecks Vermeidung von Relativverrutschungen befestigt- ist. Die Achse 24 der Seilrolle kann dabei frei in einem Lager Ig schwingen, während andererseits das Gewicht des Schwimmers 21 durch ein Gegengewicht 25 ausgeglichen wird, das an dem zweiten Teil des Fadens 22 befestigt ist.
  • Auf der Achse 24 ist in starrer Verbindung mit derselben eine Zeigernadel 26, 27 befestigt, die einerseits zur Aufzeichnung des Druckes und andererseits auch zur Regulierung des Niveauspiegels der in Schmelzung befindlichen Glasmasse dient.
  • Der Arm 26 der Zeigernadel trägt einen Tintenschreibkopf mit Feder, wogegen ein mit Gradeinteilung versehenes Papierband abrollt, das sich zwischen zwei Walzen 28, 28' spannt, die durch ein Uhrwerk 29 angetrieben werden.
  • Der Arm 27 der Zeigernadel trägt an seinem äußersten Ende einen elektrischen Kontakt, der durch einen Leitungsdraht 30 an den einen Pol einer elektrischen Stromquelle 3I angeschlossen ist; der andere Pol dieser Stromquelle ist dabei an zwei Schaltrelais 32, 33 angeschlossen, bei denen Kontakte 34, 35 in der Weise vorgesehen sind, daß jeweils dann, wenn die Zeigernadel um ihre Achse 24 ausschwingt, der Arm 27 der Zeigernadel je nach deren Ausschlagsinn entweder mit dem Kontakt 34 oder mit dem Kontakt 35 in Berührung kommt, wodurch entweder der elektrische Stromkreis des Schaltrelais 32 oder der Stromkreis des Schaltrelais 33 geschlossen wird. Diese beiden Relais, die von an sich bekannter Bauart sein können, sind dabei derart angeordnet, daß das erste Relais die Beschleunigung und das zweite Relais die Verlangsamung des Elektromotors steuert, der den Beschickungsapparat für die Zubringung des Roh- materials in den Wannenschmelzofen in Gang setzt, wobei diese Steuerung in der Weise erfolgt, wie dies mit Bezug auf Fig. 8 im folgenden noch ausführlich beschrieben wird.
  • Das im vorausgehenden beschriebene Gerät arbeitet wie folgt: Unter der Einwirkung des mit einer bestimmten Geschwindigkeit aus dem Düsenrohr austretenden Gas- oder Luftstrahles baucht sich die Oberfläche des Glasschmelzbades in örtlicher Umgrenzung ein und bildet dabei eine schalenförmige Vertiefung, die angenähert die unter 5 angegebene punktierte Form aufweist.
  • Wenn der Niveauspiegel 3 des geschmolzenen Glases ansteigt, dann nähert sich derselbe dem Düsenrohr II, und der Aufschlagdruck des Luft- oder Gasstrahles auf das Glas steigt dadurch an, was eine Zunahme des Strömungsdruckes in dem Rohr 6 oberhalb des Düsenrohres II hervorruft. Umgekehrt nimmt der Strömungsdruck in dem Rohr 6 ab, wenn der Niveauspiegel der Schmelzglasmasse fällt. Man kann sonach die Messung des Druckes in dem Rohr 6 oberhalb des Düsenrohres II dazu benutzen, um die Entfernung zwischen der in Schmelzung befindlichen Glasoberfläche und dem Düsenrohr II zu bestimmen.
  • Die Niveauschwankungen der Glasmasse erzeugen demnach Druckschwankungen in dem Rohr 6 und folglich auch Niveauschwankungen des Wasserstandes in dem Manometer-Rohrschenkel 20. Diese letzteren Schwankungen ziehen eine Versetzung des Schwimmers 21 in dem einen oder anderen Sinne nach sich und damit auch eine Verstellung der Zeigernadel 26, 27.
  • Der Arm 26 der Zeigernadel registriert dabei die Niveauschwankungen des Schmelzglasspiegels auf dem Papierband. Der Arm 27 der Zeigernadel tritt dagegen entsprechend dem jeweiligen Ausschlagsinn der Zeigernadel entweder mit dem Kontakt 34 oder dem Kontakt 35 in Berührung, wodurch unter Zwischenwirkung der Schaltrelais 32 bzw. 33 der den Beschickungsapparat antreibende Motor entweder in beschleunigendem oder verlangsamendem Sinne gesteuert wird.
  • Auf diese Weise wird jeweils die beschickte Rohmaterialmenge entweder größer oder kleiner, so daß dadurch die Schwankungen des Niveauspiegels der Glasmasse in dem Wannenschmelzofen ausgeglichen werden.
  • Selbstverständlich ist das ordnungsmäßige Funktionieren des Gerätes an gewisse zu erfüllende Voraussetzungen geknüpft. Da das Glas relativ flüssig ist, zeigt dessen durch den gasförmigen Strahl beaufschlagte Oberfläche die Neigung, sich zu kräuseln und sich dabei ständig in ihrer Formgebung zu verändern; in diesem Falle ist der sich in dem Rohr 6 einstellende Druck nicht stabil, und die Messungen sind unexakt.
  • Es kann dabei sogar vorkommen, daß vorspringende Teile des heißen Schmelzglases sich an dem Düsenrohr verkleben und dadurch das Funktionieren des Gerätes in Frage stellen.
  • Aus diesem Grunde wird gemäß Erfindung die Oberfläche des Glasschmelzbades an derjenigen Stelle, wo die Höhenstandsmessung stattfinden soll, künstlich abgekühlt. Bei der im vorhergehenden beschriebenen Ausführungsform wird diese Abkühlung einerseits durch einen Wasserumlaufkasten 4 herbeigeführt, der einen Teil der Wärme in der von demselben überdeckten Zone absorbiert und außerdem durch den Luft- oder Gasstrom selbst, indem derselbe seinerseits bei seinem Durchgang im Innern der konzentrischen Rohre 7 und 8 abgekühlt wird.
  • Ein ähnlicher Effekt läßt sich ferner dadurch erreichen, daß man die Meßstelle von dem Rest der Raumatmosphäre des Schmelzofens thermisch isoliert, indem ganz um die Meßstelle herum ein teilweise geschlossener Raum geschaffen wird, wie dies in Fig. 2 und 3 gezeigt ist.
  • Bei dieser letzteren Ausführungsform umgibt ein aus feuerfestem Material bestehender Ring 36, der teilweise in die Glasschmelze 2 eingetaucht ist, ein Schmelzglasvolumen 37 und isoliert praktisch die Oberfläche dieses Schmelzglasvolumens gegenüber der Raumatmosphäre des Ofens; dies wird durch eine Verbreiterung oder Ausweitung 38 des äußersten Endes des durch die Rohre 8 und 7 gebildeten Wasserkühlmantels erreicht, wobei dieser Wasserkühlmantel gegebenenfalls durch eine wärmeisolierende Schutzverkleidung 8' thermisch abgesichert ist. Die Ausweitung 38 wird dabei von dem Kühlwasser durchlaufen und übt dadurch einen Abkühleffekt auf die im Inneren des Ringes 36 gelegene Glasschmelzmasse aus. In dem Ring 36 ist außerdem ein Abzugskanal 39 mit angeordnet, der ein Entweichen der aus der Düse II austretenden Luft (bzw. des Gases) aus dem durch den Ring 36 und die Kühlwassermantelausweitung 38 gebildeten Einschließungsraum gestattet.
  • Um das Düsenrohr II gegen die Strahlungswirkung des geschmolzenen Glases abzusichern, ist es vorteilhaft, wenn dasselbe mit Ausnahme seines gegen die Meßzone 5 hin gerichteten Teiles durch eine Verkleidung aus feuerfestem und wärmeisolierendem Material geschützt wird.
  • In Fig. 4 ist eine weitere Ausführungsform der Erfindung gezeigt. Dieselbe weist, ähnlich wie in Fig. 2, die Rohre 6, 7, 8, ferner die Wasserkühlmantelausweitung 38 sowie das Düsenrohr II auf. Unterhalb der Düse II ist eine aus feuerfestem Material bestehende Scheibe 58 angeordnet, die auf dem Schmelzglasspiegel schwimmt. Der aus dem Düsenrohr II austretende Gasstrahl schlägt dabei gegen die Scheibe 58 auf, die mit Abzugskanälen 59 ausgebohrt ist, durch die der auf die Scheibe aufprallende Gasstrahl entweichen kann.
  • Die Scheibe 58, die sonach eine Art Aufschlagflächenvergrößerungsteil darstellt, ist gegenüber der Düse II durch eine Aushöhlung 60 zentriert, in der ein Ansatz 6I der Wasserkühlmantelausweitung 38 zum Einsitzen kommt, der in eben dieser Aushöhlung 60 der Scheibe 58 gleiten kann. Dank der Zirkulation des Kühlwassers in der Ausweitung 38 sowie der Abkühlung des gasförmigen Aufschlagstrahles wird die Scheibe 58 abgekühlt, wodurch die Korrosionseinwirkung seitens des geschmolzenen Glases herabgesetzt wird. Die Ausweitung 38 des Wasserkühlmantels ist bei der zuletzt beschriebenen Ausführungsform weniger ausgeprägt als in dem Falle von Fig. 2. Die Ausweitung 38 überdeckt hier lediglich die Scheibe 58 und übt somit keine abkühlende Wirkung auf den Ring 36 aus.
  • Es ließ sich feststellen, daß die in demGlasschmelzofen herrschenden Druckschwankungen ihrerseits rückwirkend Schwankungen des in dem Rohr 6 auftretenden Druckes hervorrufen können, wodurch die Anzeigewerte des Manometers gefälscht werden.
  • Um dies zu vermeiden, genügt es, wenn der Rohrschenkel 20 des Manometers von der freien Atmosphäre thermisch isoliert wird und wenn derselbe durch eine besondere Leitung mit der Raumatmosphäre des Ofens verbunden wird; eine derartige Verbindungsleitung kann beispielsweise durch die Rohrführung 62 (Fig. 2) gegeben sein, die entweder in Nähe des Wasserumlaufkastens 4 in den Schmelzofen einmündet oder die mit den Abzugskanälen 39 bzw. 59 unmittelbar verbunden ist, wobei dieselbe dann ihrerseits an ihrem in den Schmelzofen eingeführten Teil mit einer Abkühlvorrichtung versehen ist.
  • Wenn die Abzugskanäle 39 bzw. 59 an den Rohrschenkel 20 des Manometers angeschlossen werden, dann besteht keine Möglichkeit mehr, den Schwimmer 21 über den biegsamen Faden 22 mit einem Anzeigegerät zu verbinden. In diesem Falle (s. Fig. 2) wird das U-förmige Manometer I8 bis 20 durch ein Gerät 63, das ein Pendelzeiger-Druckmesser an sich bekannter Bauart sein kann, ersetzt, wobei dieses Meßgerät auf der Achse 24 der Zeigernadel 26, 27 aufmontiert wird und einerseits mit einem Teil des Rohres 6 sowie andererseits über die Rohrführung 62 mit dem Abzugskanal 39 verbunden wird.
  • Man kann aber auch die Abzugskanäle 39 bzw. 59 einfach mit der freien Atmosphäre verbinden; auf diese Weise wird ebenfalls der Einfluß der Druckschwankungen des Schmelzofens eliminiert.
  • In vorstehenden beiden Fällen geben dann die durch das Manometer angezeigten Druckdifferenzen mit äußerster Präzision die Niveauspiegelschwankungen des Glasschmelzbades an.
  • Das weiter oben beschriebene Reguliersystem wird jeweils in Tätigkeit gesetzt, wenn sich der Niveauspiegel 3 des Schmelzglases um einen hinreichenden Abstand von der Düsenmündung entfernt hat, damit die Zeigernadel dadurch mit einem der Kontakte 34 oder 35 in Berührung kommt. In diesem Augenblick tritt die Beschleunigungs- oder Verzögerungswirkung auf den Elektromotor des Rohmaterialbeschickungsapparates in Funktion und hält jeweils so lange an, bis sich der Niveauspiegel 3 der Glasschmelzmasse im umgekehrten Sinne verschiebt, wodurch schließlich der Berührungsschluß zwischen dem Arm 27 der Zeigernadel und einem der Kontakte 34 oder 35 wieder unterbrochen wird. Diese Art Regelung erfolgt jeweils unter plötzlicher Ein- und Ausschaltung des vollen Steuerstromkreises.
  • Es kann sich jedoch als vorteilhaft erweisen, statt dessen eine verhältnismäßige oder abgestufte Regulierung vorzusehen, die eine Einwirkung auf den Antriebsmotor des Beschickungsapparates proportional zur Größe des Abstandes zwischen dem tatsächlichen Niveauspiegel 3 und dem theoretisch aufrechtzuerhaltenden Niveauspiegel der Schmelzglasmasse gestattet.
  • In diesem Falle wird gemäß vorstehender Erfindung eine Vorrichtung verwendet, wie sie in den Fig. 5, 6 und 7 dargestellt ist und sogleich anschließend beschrieben wird.
  • Der Arm 27 der Zeigernadel, der durch den Leitungsdraht 30 an die elektrische Stromquelle 3I angeschlossen ist, trägt einen Kontakt 40. Bei dieser Ausführungsform besteht der Arm 27 der Zeigernadel aus einer biegsamen elastischen Zunge, die mit ihrem äußersten Ende in einer zur Ausschwingebene der Zeigernadel senkrechten Ebene elastisch ausgebogen werden kann; hierbei nimmt der Arm 27 der Zeigernadel gegebenenfalls eine Stellung 27' (s. Fig. 6) ein, während umgekehrt derselbe bei Fortfall des die elastische Ausbiegung hervorrufenden Einflusses wieder in seine geradlinige Form zurückfedert.
  • In Gegenüberstellung zu dem Arm 27 der Zeigernadel sind die beiden Kontakte 34 und 35, die auch in Fig. I gezeigt sind, angeordnet. Bei dem durch die Fig. 5 bis 7 dargestellten Ausführungsbeispiel bestehen diese Kontakte aus zwei schräg zugeschnittenen keilförmigen Schaltklötzen 34' und 35', deren äußerste sich einander gegenüberstehende Enden um einen Zwischenabstand voneinander entfernt sind, der die Stärke des von dem Arm 27 der Zeigernadel getragenen Kontaktes 40 nur ganz wenig überschreitet. Das äußere Ende des Zeigernadelarmes 27 steht außerdem mit einem Steuernocken 41 in Kontaktberührung, der durch einen Motor mit Untersetzungsgetriebe 42 angetrieben wird, wobei dieser Motor mit konstanter Drehzahl umläuft. Bei jeder Umdrehung des Steuernockens 41 wird das äußere Ende des Armes 27 der Zeigernadel in Richtung gegen die keilförmigen Schaltklötze 34', 35' hin ausgebogen, wobei der Zeigernadelarm 27 jeweils wieder die geradlinige Form annimmt, sobald derselbe von dem Druck des Steuernockens 41 befreit ist.
  • Wenn der Niveauspiegel der Schmelzglasmasse normal ist, dann befindet sich der Arm 27 der Zeigernadel (und diese als Ganzes) in ihrer mittleren Einstellung, wobei in diesem Falle bei jeder durch den Steuernocken 41 bewirkten elastischen Ausbiegung des Armes 27 der Zeigernadel der Kontakt 40 zwischen den beiden keilförmigen Schaltklötzen 34', 35' hindurchgeht, ohne dieselben zu berühren. Sobald sich der Niveauspiegel 3 des Schmelzglases jedoch verschiebt, dann verläßt der Zeigernadelarm 27 (und die Zeigernadel als Ganzes) seine Mittelstellung, und der Kontakt 40 kommt nun bei jeder Umdrehung des Steuernockens 41 je nach dem Ausschlagssinn der Zeigernadel gegen den einen oder anderen der keilförmigen Schaltklötze 34' bzw. 35' in Berührungsanschlag. Je weiter der Zeigernadelarm 27 jeweils von seiner mittleren Einstellung entfernt ist, desto länger ist die Berührungsdauer des Kontaktes 40 mit dem denselben gerade gegenüberstehenden Schaltldotz 34' oder 35'. Solange dieser Kontaktschluß besteht, betätigt der elektrische Strom das entsprechende Relais 32 oder 33 und ruft dadurch eine Beschleunigung oder Verlangsamung des Antriebsmotors des Beschickungsapparates hervor.
  • Hieraus ergibt sich, daß die Regulierung proportional zur Ausschlagsweite der Zeigernadel, d. h. proportional zu der relativen Niveauspiegeldifferenz der Schmelzglasmasse erfolgt, vorausgesetzt, daß diese Regulierung sich jeweils über die Gesamtdauer jeder Schaltschlußberührung des Kontaktes 40 mit einem der Schaltklötze 34' oder 35' hinzieht, und daß die Dauer dieser Schaltschlußberührung jeweils um so größer ist, je mehr der Ausschlag des Zeigernadelarmes 27 von dessen Mittelstellung abweicht. Wenn dieser Ausschlag gegebenenfalls den Wert D erreicht, dann bleibt - wie in Fig. 7 zu sehen - der Zeigernadelarm 27 mit entweder dem einen oder den anderen der keilförmigen Schaltklötze in ständiger Kontaktberührung, d. h. die Reguliervorrichtung arbeitet dann ohne Unterbrechung. Die Regelung selbst erstreckt sich sonach o bis 1000/0.
  • Da der mit Untersetzungsgetriebe ausgerüstete Elektromotor 42 ohne Aussetzen ständig umläuft, wiederholt sich die Regulierwirkung bei jeder Umdrehung des Steuernockens 41 und kommt nur dann zum Aussetzen, wenn der Zeigernadelarm 27 seine Mittelstellung wieder eingenommen hat, da dann der Kontakt 40 nicht mehr bei jeder elastischen Ausbiegung des Zeigernadelarmes 27 auf einen der keilförmigen Schaltklötze 34' oder 35' auftrifft.
  • In Fig. 6 ist eine andere Anordnung für automatische Regelung in schematischer Darstellung gezeigt. Diese Anordnung kann zusammen mit der in Fig. I gezeigten Anordnung und Zeigernadel 26-27 gekoppelt werden.
  • Jenachdem, ob der Niveauspiegel der Schmelzglasmasse steigt oder fällt, kommt der Zeigernadelarm 27 gegen einen der Kontakte 34 oder 35 in Anstoßberührung, wobei die Kontakte 34, 35 in entsprechender Zuordnung die Relais 32 bzw. 33 schalten.
  • Der Antriebsmotor des Beschickungsapparates für das zu verhüttende Glasmaterial ist unter 43 dargestellt. Es handelt sich dabei um einen Gleichstromverbundmotor. Derselbe weist eine Ankerwicklung 44 auf, die mit einem unveränderlichen Widerstand 45 in Serie geschaltet ist; zu dem Widerstand 45 ist ein veränderlicher Schiebewiderstand 46 parallel geschaltet, dessen Laufschieber 47 durch eine Gewindewelle 48 betätigt wird. Die Gewindewelle 48 ist dabei in zwei Lagern 49, 50 eingesetzt und kann einerseits durch ein Handrad 51 sowie durch einen reversierbaren Elektromotor 52 abgetrieben werden. Die beiden Umlaufrichtungen des Motors 52 werden durch einen Umschalter gesteuert, der durch die beiden Doppelkontakte 53, 54 gegeben ist. Diese Doppelkontakte sind einbaumäßig zusammen mit einem Elektromagnet 55 angeordnet, dessen Anschlußklemmen mit den Schaltrelais 32 und 33 derart verbunden sind, daß jede Hälfte des Elektromagnets 55 mit jeweils einem der Relais 32 bzw. 33 in Serie geschaltet ist, wobei der Elektromagnet 55 außerdem den die Doppelkontakte 53, 54 aufweisenden Umschalter je nach der Stellung des Zeigernadelarmes 27 in dem einen oder anderen Richtungssinn betätigt. Die Feldwicklung des Motors 43 ist mit zwei unveränderlichen Widerständen 56, 57 in Serie geschaltet, die durch die Relais 32 und 33 jeweils für sich getrennt aus dem Steuerstromkreis durch Kurzschlußüberbrückung ausgeschaltet werdenkönnen.
  • Der durch das Relais 32 gesteuerte Stromunterbrecher ist normalerweise offen, während der durch das Relais 33 gesteuerte Stromunterbrecher normalerweise geschlossen ist.
  • Sobald der Zeigernadelarm 27 gegen den Kontakt 34 anstößt, wird der Widerstand 56 in dem Steuerstromkreis eingeschaltet und dadurch die Drehzahl des Motors 43 beschleunigt; wenn andererseits der Zeigernadelarm 27 mit dem Kontakt 35 in Berührung kommt, dann wird der Widerstand 57 in dem Steuerstromkreis überbrückend kurzgeschlossen, was eine Verlangsamung der Drehzahl des Motors 43 zur Folge hat.
  • Gleichzeitig mit der Steuerung der Relais 32 und 33 betätigt der Zeigernadelarm 27 auch den Elektromagnet 55, der je nach der Einstellung des Zeigernadelarmes 27 den Elektromotor in dem einen oder anderen Richtungssinn in Umlauf versetzt.
  • Hierdurch läuft der Schieber 47 an dem Schiebewiderstand 46 hin oder her, wodurch die Regelung der normalen Umlaufgeschwindigkeit des Motors in dem gleichen Sinne wie durch die Relais 32, 33 feinstufig modifiziert wird. Die Regelung ist sonach eine doppelte, indem dieselbe einerseits über den Ankerstromkreis des Motors 43 und andererseits über den Stromkreis der Feldwicklung eben dieses Motors zur Auswirkung kommt.

Claims (15)

  1. PATENTANSPRUCHE 1. Verfahren zur Messung und gegebenenfalls Regelung des Niveauspiegels von Glasschmelzen in Wannenschmelzöfen, bei dem ein Luft- oder Gasstrom auf eine Oberflächenstelle der Glasschmelze geleitet und die Niveauschwankung en der Schmelze durch die von den Niveauschwankungen hervorgerufenen Druckschwankungen im Luft- oder Gasstrom gemessen werden, dadurch gekennzeichnet, daß ein abgekühlter Luft- oder Gasstrom auf die Glasschmelze geleitet und die Auftreffstelle und ihre Umgebung abgekühlt oder von der Raumatmosphäre des Schmelzofens thermisch isoliert oder zusätzlich ein fester Schwimmer zwischen dem gasförmigen Strahl und der Oberfläche des im Schmelzen befindlichen Glases eingesetzt wird.
  2. 2. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die Auswirkung der in dem Schmelzofen herrschenden Druckschwankungen auf den in dem zugeführten Gasstrom rückwirkend erzeugten Druck ausgeglichen wird.
  3. 3. Verfahren nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß die in dem zugeführten Luft- oder Gasstrom hervorgerufenen Druckschwankungen dazu ausgenutzt werden, um die Arbeitsgeschwindigkeit des für die Rohmaterialzufuhr in den Wannenschmelzofen vorgesehenen Beschickungsapparates zu beeinflussen.
  4. 4. Gerät zur Durchführung des Verfahrens nach den Ansprüchen I bis 3, gekennzeichnet durch ein durch einen gasförmigen Strom gespeistes und mit einem Manometer verbundenen Düsanrohr, das in einstellbarer Weise derart eingebaut ist, daß dessen Mündungsöffnung sich an einer in Nähe der Schmelzglasoberfläche gelegenen Stelle befindet, wobei sich diese Stelle in einer Niveauhöhe befindet, die gegenüber der konstant zu haltenden Niveauspiegelhöhe der Schmelzglasmasse in einem bestimmten Verhältnis festgelegt ist.
  5. 5. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß der gasförmige Strom innerhalb einer abgekühlten Ummantelung zirkuliert, bevor derselbe die Düsenmündung erreicht.
  6. 6. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündung des Düsenrohres von einem Wasserumlaufkasten umgeben oder überdeckt ist.
  7. 7. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufschlagstelle des gasförmigen Strahles auf der Schmelzglasmasse von einer Abschirmung umgeben ist, die diese Aufschlagstelle von der Raumatmosphäre des Schmelzofens thermisch isoliert.
  8. 8. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die thermisch isolierende Abschirmung der Schmelzglasoberfläche von einem Wasserumlaufkasten überdeckt ist, der das Düsenrohr umgibt und der außerdem mit Abzugskanälen durchbohrt ist, durch die das aus dem Düsenrohr austretende Gas entweichen kann.
  9. 9. Gerät nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen der Mündung des Düsenrohres und der Oberfläche der Schmelzglasmasse ein Schwimmkörper angeordnet ist, der in senkrechter Richtung derart geführt ist, daß derselbe unterhalb der Düsenmündung stets in der gleichen Zentrierstellung verbleibt, wobei dieser Schwimmkörper mit Abzugskanälen versehen ist, durch die das aus dem Düsenrohr austretende Gas entweichen kann.
  10. 10. Gerät nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Abzugskanäle mit einer Rohrleitung verbunden sind, die nach der freien Atmosphäre hin ausläuft.
  11. II. Gerät nach den Ansprüchen 7 bis 9, dadurch gekennzeichnet, daß die vorerwähnten Abzugskanäle mit einem Manometer verbunden sind, das andererseits an die das Düsenrohr speisende Zuführungsleitung angeschlossen ist, wobei das Manometer die Druckunterschiede zwischen diesen beiden Anschlußstellen mißt.
  12. 12. Gerät nach den Ansprüchen 4 und 5, dadurch gekennzeichnet, daß die Anordnung, die durch das Düsenrohr, dessen Kühlmantelsystem sowie dessen Anschlußverbindungen zu den Geräten für die Zuführung des Gases einerseits und für die Messung des Druckes andererseits gebildet wird, gelenkartig an einer waagerechten Achse befestigt ist und dabei auf einer Einstellvorrichtung aufruht.
  13. 13. Gerät nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das Manometer eine bewegliche Vorrichtung steuert, die beispielsweise ein Schwingkörper ist, der mit Ausrüstungsteilen für die Aufzeichnung der Druckschwankungen versehen ist.
  14. 14. Gerät nach Anspruch 13, dadurch gekennzeichnet, daß der Schwingkörper eine elastisch biegsame Zeigernadel aufweist oder betätigt, die mit einem elektrischen Stromkreis verbunden ist und die außerdem mit zwei Kontakten zusammenarbeitet, die ihrerseits an den Stromkreis des den B eschickungsapparat antreibenden Elektromotors derart angeschlossen sind, daß eben dieser Motor drehzahlenmäßig beschleunigt oder verlangsamt wird, je nachdem der eine oder andere dieser beiden Kontakte von der Zeigernadel berührt wird.
  15. 15. Gerät nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kontakte die Form keilförmiger Schaltklötze aufweisen und daß die Zeigernadel in fester Abhängigkeit von den Niveauschwankungen der Schmelzglasoberfläche ausschwenkbar ist und außerdem unter der Einwirkung eines in ständiger Rotation gehaltenen Steuernockens in der Halbierungsebene des durch die Schräg-Stirnseiten der beiden keilförmigen Schaltklötze gebildeten Winkels in elastischer Weise periodisch ausgebogen wird.
    I6. Gerät nach Anspruch 15, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden als keilförmige Schaltklötze ausgebildeten Kontakte durch einen Zwischenraum getrennt sind, der gerade ausreicht, um den Durchgang der Zeigernadel zwischen diesen Kontakten zu gestatten, und daß weiterhin die Zeigernadel mittels des vorerwähnten Steuernockens in der Halbierungsebene des durch die beiden Schrägflächen der keilförmigen Schaltklotzkontakte gebildeten Winkels periodisch derart ausgebogen wird, daß die Nadel jeweils immer dann durch den zwischen den Kontakten frei gelassenen Leerraum hindurchgeht, wenn dieselbe die dem normalen Niveauspiegel der Schmelzglasmasse entsprechende Stellung einnimmt, während andererseits die Zeigernadel jeweils mit der Schrägfläche entweder des einen oder des anderen keilförmigen Schaltklotzkontaktes während eines Zeitintervalls in Berührung kommt, das den jeweiligen Niveauschwankungen der Schmelzglasoberfläche proportional ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 528 I86; USA.-Patentschriften Nr. I 977 969 und 2 398 958; »Auszüge deutscher Patentanmeldungen«, Bd. I0, vom 17. 12.1948,S.338 (J 69 585 IXb); Zeitschrift »Werkstatt-Technik und Werksleiter«, Dezember I942, Heft 23/24, 5. 498 bis 504; Zeitschrift »Maschinenbau - Der Betrieb«, Bd. 21, Dezember I942, Heft I2, S. 505 bis 5I0; Zeitschrift »Feinmechanik und Präzision«, I942, Heft 15/16, S. 255 bis 260.
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DE1295446B (de) * 1963-03-19 1969-05-14 Hauni Werke Koerber & Co Kg Verfahren und Vorrichtung zum Messen der Fuellhoehe eines Vorrats von fliessfaehigem Leim bei tabakverarbeitenden Maschinen wie Zigarettenmaschinen od. dgl.
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