DE969178C - Schaltungsanordnung zur Registrierung von Zaehlstromstoessen an Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Registrierung von Zaehlstromstoessen an Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen

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Publication number
DE969178C
DE969178C DEST9085A DEST009085A DE969178C DE 969178 C DE969178 C DE 969178C DE ST9085 A DEST9085 A DE ST9085A DE ST009085 A DEST009085 A DE ST009085A DE 969178 C DE969178 C DE 969178C
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DE
Germany
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transistor
current
voltage
relay
circuit
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Expired
Application number
DEST9085A
Other languages
English (en)
Inventor
Walter Steglich
Georg Vogel
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Standard Elektrik AG
Original Assignee
Standard Elektrik AG
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Publication date
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M15/00Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP
    • H04M15/28Arrangements for metering, time-control or time indication ; Metering, charging or billing arrangements for voice wireline or wireless communications, e.g. VoIP with meter at substation or with calculation of charges at terminal

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Devices For Supply Of Signal Current (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 8. MAI 1958
St 9085 VIII a12i a*
Zusatz zum Patent 948
Gegenstand des Hauptpatents 948623 ist eine Schaltungsanordnung zur Registrierung von Zählstromstößen an Teilnehmerstellen, in Fernmeldeanlagen, wie sie beispielsweise zur Fortschaltung von Gesprächszählern oder Gebührendruckern verwendet wird.
Zur Aufnahme der Zählimpulse wird hierbei ein hochempfindliches Empfangsrelais verwendet, das seinerseits. eine Registriereinrichtung, steuert. Die zum Schalten benötigte Energie wird einem Energiespeicher (Kondensator) entnommen, welcher zwischen Erde und den Mittelpunkt einer aus Widerständen oder Drosseln bestehenden, zwischen die Sprechadern geschalteten hochohmigen symmetrischen Brücke geschaltet ist.
Es kann nun bei sehr langen Teilnehmerkitungen oder bei Änderungen im System (Herabsetzung des Sendepegels) der Fall eintreten, daß die zur Verfügung stehende Energie des Zählimpulses zur Betätigung eines der üblichen hoch- ao empfindlichen Empfangsrelais nicht ausreicht. Der Erfindung liegt nun die Aufgabe zugrunde, den Gegenstand der Hauptpatentanmeldung zu verbessern und ein besonders empfindliches, die Zählstromimpulse genügend verstärkendes Relais zu »5 schaffen, das auch in den genannten Fällen das sichere und störungsfreie Arbeiten der Registriereinrichtung gewährleistet. Sie erreicht dies dadurch, daß die Registriereinrichtung zwischen dem Mittelpunkt der vorzugsweise aus Widerständen
809 504/5

Claims (2)

oder Drosseln bestehenden Brücke und Erde über einen als Empfangsrelais dienenden und mit den Sprechadern über eine an sich bekannte Frequenzweiche verbundenen Transistor, vorzugsweise Flächentransistor, geschaltet ist, der ohne Vorspannung im Eingangsbereich betrieben ist. Es ist zwar eine Anordnung bekannt, welche zur Fortschaltung von Gebührenanzeigern Transistoren verwendet. Jedoch ist dort das Problem der Strom-Versorgung des Transistors nicht gelöst. Die Schaltung der bekannten Anordnung -zeigt lediglich zwei Batterien von 2 bzw. 50 bis 60 V, während die zugehörige Beschreibung den Hinweis enthält, daß keine besonderen Spannungsquellen benötigt würden, so daß man mit der bereits vorhandenen Amtsspannung von 60 V auskommt. Wird der einer Teilnehmerleitung zugeordnete Gebührenanzeiger im Amt installiert, so steht dort die Amtsbatterie zu seiner Stromversorgung zur Verfügung. Wird er dagegen zur Registrierung von Zählstromstößen an der Teilnehmerstelle eingebaut und die Stromversorgung über die Sprechadern vorgenommen, so treten erhebliche Mängel auf. An der' Teilnehmerstelle steht schon bei nicht angeschalteter s5 Registriereinrichtung eine gegenüber der Amtsbatteriespannung wesentlich geringere Spannung zur Verfügung. Diese wird durch das Anschalten der Registriereinrichtung je nach der Arbeitsweise des Transistors entweder, wenn die Schaltung Ruhestrom verbraucht, dauernd oder, wenn der Transistor nur impulsweise (als Schalter) betätigt wird, während der Impulsdauer auf einen noch geringeren Wert gesenkt. Im ersteren Fall tritt durch die herabgesetzte Mikrofonspeisespannung eine geringere Lautstärke, im letzteren Fall durch die Schaltstromstöße des Gebührenanzeigers ein erhebliches Knackgeräusch auf. Die Erfindung vermeidet beide Nachteile gleichzeitig. Der Transistor wirkt als Schalter und ist derartig angeordnet, daß er bei Abwesenheit eines Zählsignals in seinem Ausgangskreis (Kollektor— Emittor) keinen oder nur einen vernachlässigbar geringen Strom führt. Demzufolge lädt sich in den langen Pausen: zwischen den Zählimpulsen der Energiespeicher langsam auf die halbe Spannung der Amtsbatterie auf. Der während der Aufladung fließende Strom ist so gering und fließt kontinuierlich, so daß die geschilderten Mängel sicher vermieden werden. In gewissen Fällen bietet eine An-Ordnung Vorteile, bei welcher der Gesprächszähler vom Transistor über ein Hilfsrelais gesteuert wird. Diese letzte Ausführungsform wird nun an Hand der Figur erläutert. Zwischen den Sprechaderm ist der Teilnehmerapparat Tin sowie eine symmetrische, aus Widerständen R gebildete Brücke geschaltet, an deren Mittelpunkt gegen Erde der Kondensator C liegt. Der Kondensator C wird während der Pausen zwischen den Zählstromimpulsen aufgeladen und ist so bemessen, daß er die Energie zur Betätigung des Hilfsrelais A sowie des von "diesem betätigten Gebührenanzeigers Z liefert. Der Transistor Tr wird in Emittorbasisschaltung betrieben. Er benötigt im Eingangskreis (Basiselektrode—Emittor) keine Vorspannung und j besitzt, wenn an den Eingangsklemmen 3 und 4 keine Signalspannung anliegt, einen so hohen Innenwiderstand, daß in seinem Ausgangskreis (Kollektor—Emittor) praktisch kein Strom fließt. In den Impulspausen lädt sich daher der Kondensator C auf die halbe Spannung der Amtsbatterie auf. Durch eine nicht gezeigte, in die beiden Sprechadern eingeschaltete Siebschaltung werden die Wechselstromzählimpulse von der Nachricht abgezweigt und potentialfrei an die Klemmen 3 und 4 des Transistors geleitet. Jede negative Spannungshalbwelle im Eingangskreis setzt den Innenwiderstand im Ausgangskreis herab. Während eines Wechselstromimpulses fließt also im Ausgangsstromkreis (Erde, Emittor, Kollektor, Relais A, Kondensator C, Erde) ein vom geladenen Kondensator C hervorgerufener und vom Transistor Tr gesteuerter Halbwellenstrom, der das Relais A ansprechen läßt. Relais A betätigt mit seinem Kontakt α den Gesprächszähler Z. Die dazu benötigte Energie wird ebenfalls dem Kondensator C entnommen. Paten ta ν s ρ r ü c η Ε:
1. Schaltungsanordnung zur Registrierung von Zählstromstößen an Teilnehmerstellen in Fernmeldeanlagen, bei der ein Energiespeicher über eine hochohmige symmetrische Brücke ständig an die· beiden Sprechadern angeschaltet ist und bei der die Registriereinrichtung durch ein hochohmiges, von den Zählstromstößen gesteuertes Empfangsrelais an den Energiespeicher angeschaltet wird, nach Patent 948623, dadurch gekennzeichnet, daß die Registriereinrichtung (Z) zwischen dem Mittelpunkt der vorzugsweise aus Widerständen (R) oder Drosseln bestehenden Brücke und Erde über einen als Empfangsrelais dienenden und mit den Sprechadern über eine an sich bekannte Frequenzweiche verbundenen Transistor (Tr), vorzugsweise Flächentransistor, geschaltet ist, der ohne Vorspannung im Eingangsbereich betrieben ist.
2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Transistor (Tr) ein Hilfsrelais (A) und dieses die Registriereinrichtung (Z) betätigt und dabei beide aus dem Energiespeicher (C) gespeist werden.
In Betracht gezogene Druckschriften: n5
Deutsche Patentanmeldung S 24390 Villa; Dr.-Ing. Fritz Hahn, »Schaltungsbuch der Fernmeldetechnik«, 2. Band, 1948, Abb. 80, S. 148;
FTZ, 1984,Heft i, S. ι, Aufsatz von R. Führer, 'Gebührenanzeige im Fernsprechverkehr«. iao
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
θ 609527/223 5.56 (809 504/5 4.58}
DEST9085A 1954-11-24 1954-11-25 Schaltungsanordnung zur Registrierung von Zaehlstromstoessen an Teilnehmerstellen in Fernsprechanlagen Expired DE969178C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1052476B (de) * 1955-07-22 1959-03-12 Standard Elektrik Lorenz Ag Schaltungsanordnung fuer ueber Fernleitungen an eine Zentralbatterie angeschlossene, in Emitterschaltung betriebene Transistoren fuer Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen
DE1105480B (de) * 1958-05-23 1961-04-27 Sodeco Compteurs De Geneve Verstaerkereinrichtung fuer Telephon-gebuehrenzaehler beliebiger Frequenz

Non-Patent Citations (1)

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Title
None *

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