DE968406C - Luftleitungskupplung - Google Patents

Luftleitungskupplung

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Publication number
DE968406C
DE968406C DEB24600A DEB0024600A DE968406C DE 968406 C DE968406 C DE 968406C DE B24600 A DEB24600 A DE B24600A DE B0024600 A DEB0024600 A DE B0024600A DE 968406 C DE968406 C DE 968406C
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DE
Germany
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air line
rubber body
line coupling
housing
coupling according
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Expired
Application number
DEB24600A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Koehl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Bergische Stahl Industrie
Original Assignee
Bergische Stahl Industrie
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE968406C publication Critical patent/DE968406C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16LPIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16L37/00Couplings of the quick-acting type
    • F16L37/58Couplings of the quick-acting type the extremities of the two halves of the joint being pressed against each other without being locked in position

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanical Operated Clutches (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 13. FEBRUAR 1958
B 24600 II j 63 c
. Luftleitungskupplung
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Luftleitungskupplung, insbesondere für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge.
Die bisher bekannten Luftleitungskupplungen für selbsttätig kuppelnde Fahrzeuge bestehen in der Regel aus einer Summe von Einzelteilen, wie dem Gummimundstück und seiner Metalleinfassung, dessen Führung und Abdichtung im Gehäuse oder Anschluß an ein Gummirohr und einer Druckfeder, die die erforderliche Dichtpressung der Mündungen erzeugen muß. Zur Verstärkung des Gummirohres gegen eine Aufweitung durch den inneren Druck wird entweder die Druckfeder über das Gummirohr gezogen, oder aber es ist zu diesem Zweck noch eine besondere Armierung erforderlich. Die Abhängigkeit aller dieser genannten Teile voneinander stellt bereits bei der geringsten Störung eines dieser Teile das Funktionieren der ganzen Kupplung in Frage. Hinzu kommt noch, daß die Herstellung einer aus vielen Einzelteilen bestehenden Luftleitungskupplung hohe Fertigungskosten und für den Betrieb eine große Ersatzteilhaltung erfordert.
Die Erfindung bezweckt, die zuvor genannten Nachteile zu vermindern, und schafft eine Kupplung, welche sich durch eine hohe Betriebssicherheit, geringe Fertigungskosten und die Verwendung von einer minimalen Anzahl von Bauelementen auszeichnet.
Erfindungsgemäß ist eine Luftleitungskupplung mit in einem Gehäuse gelagerten Gummikörper, der zur Abdichtung und zur Federung dient, vorgesehen, bei der der Gummikörper in seiner Mitte kammerartig erweitert und mündungsseitig in einem solchen Maße verstärkt ist, daß durch den mechanischen Kuppeldruck nur die weiter rückwärts liegenden schwächer
709 882/63
dimensionierten Teile eine Verformung erleiden können, wobei für den Mündungsteil des Gummikörpers im gekuppelten Zustand ein radiales Spiel gegenüber dem umgebenden Gehäuse vorgesehen ist, das erst bei einer Aufweiterung des Mündungsteiles durch die eintretende Druckluft ausgefüllt wird.
Vorzugsweise ist der Querschnitt der Bohrung des
Mündungsteiles, solange noch keine Druckluft in ihm wirkt, kleiner als der für den Betrieb erforderliche
ίο Luftleitungsquerschnitt, zu welchem die Bohrung sich erst durch die Einwirkung der Druckluft aufweitet.
Gemäß einem weiteren Merkmal der Erfindung ist der Gummikörper an seinem rückwärtigen Ende mit einer Dichtlippe versehen, welche sich auf einem innen- und außenseitig übergreifenden Fußteil· des Gehäuses abstützt, wobei der Fußteil im Gehäuse herausnehmbar befestigt ist und auch zum Anschluß der Luftleitung dient.
Weitere Einzelheiten der Erfindung werden nachfolgend an Hand der Zeichnung näher erläutert.
Fig. ι zeigt im Längsschnitt eine Hälfte einer erfindungsgemäßen Luftkupplung im ungekuppelten Zustand;
Fig. 2 zeigt im Längsschnitt zwei zusammengekuppelte Luftleitungskupplungen, die noch nicht der Druckluft ausgesetzt sind;
Fig. 3 zeigt die gekuppelten Luftkupplungen der Fig. 2 nach Eintritt der Druckluft.
Wie aus Fig. 1 ersichtlich, besteht die erfindungsgemäße Luftkupplung lediglich aus drei Teilen, dem Gummikörper 1, dem Gehäuse 2 und dem Fußteil 3. Der Gummikörper 1 hat im wesentlichen zylindrische Gestalt und ist an seinem Vorderende, dem Mündungsteil 4 und dem rückwärtigen Ende, der hinteren Dichtlippe 5, konisch eingezogen. Der Mittelteil 6 des Gummikörpers umschließt die innerhalb des Gummikörpers gebildete Druckkammer 7. Die Wandung des Mündungsteiles 4 ist gegenüber den übrigen Wandungen des Gummikörpers wesentlich verstärkt. Der von diesen Wandungen eingeschlossene freie Querschnitt d ist im ungekuppelten Zustand wesentlich kleiner als der erforderliche Leitungsquerschnitt. Es kann somit auf einen zusätzlichen Verschluß der Luftleitung im ungekuppelten Zustand verzichtet werden, da durch den verengten Öffnungsquerschnitt die Möglichkeit der Verschmutzung der Luftleitung so verringert ist, daß sie praktisch nicht mehr in Betracht kommt, zumal vor die Steuergeräte, zu denen die Preßluft strömt, vielfach noch Staubfänger geschaltet werden.
Das den Gummikörper 1 umgebende Gehäuse 2 ist an seinem Vorderende gleichfalls konisch eingezogen, so daß der Gummikörper mündungsseitig nicht herausfallen kann und sicher geführt und auch im ungekuppelten Zustand zentriert gehalten wird. Der Mittelteil des Gehäuses 2 läßt zwischen sich und dem darin eingelegten Gummikörper im ungekuppelten Zustand ein radiales Spiel 8, das erst beim Kuppeln ausgefüllt wird.
Die Rückseite des Gehäuses 2 ist durch den Fußteil 3 verschlossen, welches eingeschoben und mit einem Sprengring 9 in seiner Lage gehalten wird. Der Fußteil 3 greift innen- und außenseitig über die hintere Dichtlippe 5 des Gummikörpers 1 und ist an seinem auswärtigen Ende mit einem Anschlußstutzen 10 für die Luftleitung versehen.
Die durch sämtliche Figuren hindurchgelegte strichpunktierte Linie K-K stellt die Kuppelebene dar.
Der in Fig. 2 und 3 dargestellte Kuppelvorgang geschieht wie folgt: .
Die beiden sich gegenüberstehenden Mündungsteüe 4 treffen in der Kupplungsebene aufeinander. Ihre Zentrierung und ihre genaue Ausrichtung aufeinander ist durch die umgebenden konischen Gehäuseteile gewährleistet. Nach dem Aufeinandertreffen der Mündungsteile 4 werden beide Gummikörper in gleichem Maße in axialer Richtung zusammengestaucht. Dabei weitet sich lediglich der Mittelteil 6 des Gummikörpers auf und sorgt für den entsprechenden Federweg, während die stärker dimensionierten Mündungsteüe so gut wie keine Verformung erleiden (Fig. 2). Nach erfolgter mechanischer Kupplung, d. h. ohne Einleitung des Bremsluftdruckes, sind nur die Mündungsteüe 4 um den Kuppelweg in die konischen Gehäusemündungen eingedrückt und besitzen dann infolge der Konizität der Gehäuse radiales und axiales Spiel 11. Somit können auch die gekuppelten Gummimündungsteile 4 sich allseitig bewegen und einstellen, falls sich die Gehäuse noch gegeneinander verstellen sollten.
Der ohne Einlaß der Druckluft an den Stirnflächen der Mündungsteüe 4 auftretende Dichtdruck ist gering und entspricht lediglich der Federkraft des radial verformten Mittelteiles 6. Der Durchmesser der nunmehr aufeinanderliegenden mündungsseitigen Bohrungen beträgt nach wie vor d.
Sobald in die Luftleitung die Druckluft eingelassen wird (Fig. 3), weiten sich beide Gummikörper maximal, d. h. bis zu ihrer festen Anlage an den umgebenden Gehäuseteüen, auf.
In der Kammer 7 herrscht nunmehr der volle Leitungsdruck, welcher einerseits radiale Aufweitungskräfte am Mündungsteil 4 und andererseits starke axiale Kräfte in den übrigen Teüen des Gummikörpers ι hervorruft, so daß sich die hintere Dichtlippe 5 fest in die rinnenförmige Aussparung des Fußteües 3 einzwängt und an der Stirnseite des Mündungsteües einen sehr starken Dichtungsdruck bewirkt. Somit hat die Bohrung des Mündungsteües nunmehr den erforderlichen Durchmesser D.
Durch diese Ausführungsform kann der mechanische Kupplungsdruck wesentlich geringer gehalten werden als der erforderliche Anpreßdruck zur Abdichtung der Leitungen, und es läßt sich der Kupplungsdruck durch geeignete Wahl der Wandstärken des Gummikörpers den Betriebserfordernissen anpassen.
Der Fußteü 3 kann außer mit Sprengring auch mittels Gewinde oder Bajonettverschluß im Gehäuse 2 befestigt werden.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Luftleitungskupplung für selbsttätige Fahrzeugkupplungen mit in einem starren Gehäuse gelagerten Gummikörper, der zur Abdichtung und zur Federung dient, dadurch gekennzeichnet, daß
    der armierungslose Gummikörper (i) in seiner Mitte kammerartig (7) erweitert und mündungsseitig (4) in einem solchen Maße verstärkt ist, daß durch den mechanischen Kuppeldruck nur die weiter rückwärts Hegenden, schwächer dimensionierten Teile (6) eine Verformung erleiden können, wobei für den Mündungsteil (4) des Gummikörpers (1) im gekuppelten Zustand ein radiales Spiel (11) gegenüber dem umgebenden Gehäuse (2) vorgesehen ist, das erst nach Aufweitung des Mündungsteiles (4) durch die eintretende Druckluft ausgefüllt wird.
  2. 2. Luftleitungskupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die zur Kupplungsebene (K-K) hin gelegene Öffnung des Gehäuses (2) und der darin gelagerte Mündungsteil (4) des Gummikörpers (1) konisch gestaltet sind.
  3. 3. Luftleitungskupplung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Gummikörper an seinem rückwärtigen Ende mit einer hinteren Dichtlippe (5) versehen ist.
  4. 4. Luftleitungskupplung nach einem der Ansprüche ι bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Bohrung des Mündungsteiles (4), sofern keine Druckluft einwirkt, einen kleineren Querschnitt (d) besitzt als der für den Betrieb der Druckluftleitung erforderliche Querschnitt (D).
  5. 5. Luftleitungskupplung nach einem der Ansprüche ι bis 4, gekennzeichnet durch einen innen- und außenseitig über die hintere Dichtlippe (5) des Gummikörpers (1) übergreifenden Fußteil (3), welcher im -Gehäuse (2) herausnehmbar befestigt ist und zum Anschluß der Luftleitung dient.
  6. 6. Luftleitungskupplung nach Anspruch 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Fuß teil (3) mit einer Verschraubung, einer Sprengringsicherung oder einem Bajonettverschluß gehalten ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften:
    Deutsche Patentschriften Nr. 810 996, 470 943;
    schweizerische Patentschrift Nr. 218 709;
    USA.-Patentschrift Nr. 2283975.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    © 709 882/63 2.58
DEB24600A 1953-03-06 1953-03-06 Luftleitungskupplung Expired DE968406C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE19620570A1 (de) * 1996-05-22 1997-11-27 Schaeffler Waelzlager Kg Rohranschluß für Fluidleitungen ohne zusätzliches Dichtelement

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Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE470943C (de) * 1927-11-15 1929-02-01 Scharfenbergkupplung A G Luftleitungskupplung fuer Fahrzeuge
CH218709A (de) * 1941-06-17 1941-12-31 Oederlin Cie Ag Verschraubungs-Verbindung für nicht metallische Rohre.
US2283975A (en) * 1940-12-06 1942-05-26 Stephen V Dillon Pipe coupling
DE810996C (de) * 1949-10-16 1951-08-16 Scharfenbergkupplung A G Leitungskupplung fuer Gase und Fluessigkeiten, insbesondere in Verbindung mit einer selbsttaetigen Fahrzeugkupplung

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