DE4241817C2 - Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen - Google Patents
Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder SchlauchleitungenInfo
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft eine Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder
Schlauchleitungen, bestehend aus einem Aufnahmeteil mit einer Steckaufnahme, in
die ein insbesondere von einem Endbereich der Leitung gebildeter Steckabschnitt
mit zylindrischem Außenumfang einsteckbar ist, wobei innerhalb des Aufnahmeteils
im Bereich der Steckaufnahme ein als Klemm- und/oder Schneidring ausgebildetes
Arretierelement angeordnet ist, das über eine konische Außenfläche in einer
entsprechend konischen Innenfläche des Aufnahmeteils zum Arretieren des
Steckabschnittes gegen Herausziehen aus der Steckaufnahme derart zur Anlage
gelangt, daß der Steckabschnitt durch das Arretierelement kraft- und/oder
formschlüssig gehaltert wird, und wobei zur umfänglichen Abdichtung in einer im
Bereich zwischen dem Arretierelement und einer Mündungsöffnung der
Steckaufnahme angeordneten, inneren Ringnut des Aufnahmeteils eine
Umfangsdichtung sitzt, wobei das Aufnahmeteil zumindest zweiteilig mit einem
äußeren Aufnahmekörper und einem in diesem in Richtung der Steckachse
beweglich angeordneten Druckring ausgebildet ist, wobei der Druckring einerseits
die mit dem Arretierelement in Anlage kommende, konische Innenfläche aufweist
sowie andererseits mit einer axial gegenüberliegenden Ringfläche die die
Umfangsdichtung aufnehmende Ringnut begrenzt.
Eine Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen ist beispielsweise
aus der DE 31 31 690 C2 bekannt; sie hat sich im wesentlichen gut bewährt, da sie
ein einfaches und schnelles Anschließen einer Leitung ermöglicht, indem ein
Leitungsende lediglich in das Aufnahmeteil eingesteckt zu werden braucht. Dabei
wird das Leitungsende durch das als Klemmring ausgebildete Arretierelement
hindurchgeführt. Bei nachfolgendem Zug an der Leitung wird der Klemmring durch
einen in diesem Zustand zumindest vorhandenen Kraftschluß mitgenommen, bis er
mit seiner konischen Außenfläche an der konischen Innenfläche des Aufnahmeteils
zur Anlage kommt. Bei weitergehendem Zug erfolgt über die Konusflächen eine
radialelastische Verformung des zu diesem Zweck radial geschlitzten Klemmringes
derart, daß dieser mit Schneidkanten form- oder zumindest kraftformschlüssig in das
Material des Steckabschnittes eindringt.
In der Druckschrift DE 31 12 255 A1 ist eine Steckkupplung der gattungsgemäßen
Art für blanke und glatte Rohre beschrieben, bei der zum Abdichten der
Steckverbindung zwischen einem Zwischenelement und einer Mutter eine
ringförmige Dichtung angeordnet ist. Die Dichtung ist als O-Ringdichtung mit
kreisförmigem Querschnitt ausgeführt. Der O-Dichtring weist am eingesteckten Rohr
eine Anlagefläche auf, die sowohl zur Abdichtung des im Inneren der Steckkupplung
geführten Mediums als auch zur Abdichtung gegen ein Eindringen von Fremdstoffen
in die Steckkupplung dient.
Weiterhin ist aus der Druckschrift US 5,024,468 eine Anschlußvorrichtung bekannt,
die einen Dichtungsring aufweist, der auf seiner axial zu einem Druckring weisenden
Seite einen V-förmigen Abschnitt mit einem radial inneren Steg aufweist.
Der Erfindung liegt die Aufgabe zugrunde, eine Anschlußvorrichtung der
gattungsgemäßen Art hinsichtlich ihrer Halterungs- und Dichtungsfunktionen weiter
zu verbessern.
Erfindungsgemäß wird dies dadurch erreicht, daß die Umfangsdichtung von einem
Profildichtring gebildet ist, der mindestens zwei in axialer Richtung voneinander
beabstandete, auf dem Außenumfang des Steckabschnittes zur Anlage kommende
Dichtlippen aufweist, wobei der Profilring auf seiner dem Druckring zugekehrten Seite
eine an diesem derart anliegende und sich ausgehend vom äusseren Umfang des
Profildichtringes schräg in Richtung des Druckringes sowie in Richtung des
Aussenumfanges des Steckabschnittes erstreckende Anlagelippe aufweist, daß der
Druckring in Position gehalten wird.
Durch die zwei in axialer Richtung voneinander beabstandeten, auf dem
Außenumfang des Steckabschnittes zur Anlage kommenden Dichtlippen wird die
Dichtungsfunktion mit einem einzigen Dichtungselement verbessert. Hierbei dient
die innere Dichtlippe zur Abdichtung eines Mediums, während die äußere Dichtlippe
eine Abdichtung gegen Eindringen von Fremdstoffen gewährleistet. Die Anlagelippe
dient dabei in vorteilhafter Weise als Abstandhalter für den Druckring.
Durch die Ausgestaltung der Anschlußvorrichtung wird also einerseits erreicht, daß
aufgrund der Axialbeweglichkeit des erfindungsgemäßen Druckringes die einseitig
von ihm begrenzte Ringnut für die Umfangsdichtung ein variables Volumen besitzt.
Somit wird praktisch selbstätig - in Abhängigkeit von den Systembedingungen, wie
insbesondere Zugkraft- und Druckmittelbeaufschlagung der Leitung, die radiale
Anpresskraft der Umfangsdichtung durch Variation ihrer elastischen Komprimierung
verändert. Insbesondere wird bei Beaufschlagung der Leitung mit einer der
Einsteckrichtung entgegengesetzten Zugkraft, was mechanisch und/oder durch eine
Druckmittelbeaufschlagung des Systems erfolgen kann, die Ringnut kleiner, da über
das Arretierelement und die konischen Anlageflächen auch der erfindungsgemäße
Druckring in Richtung der Umfangsdichtung mitgenommen wird. Hierdurch wird die
radial nach innen gerichtete Anpresskraft der Umfangsdichtung größer und damit die
Dichtwirkung verbessert. In weiterer Konsequenz wird hierdurch aber vorteil
hafterweise auch die mechanische Halterung der Leitung verbessert, und zwar
zusätzlich zu der von dem Arretierelement bewirkten Halterung, da durch die höhere
Anpresskraft der Dichtung auch ein erhöhter Kraftschluß zwischen der Dichtung und
dem Außenumfang der Leitung bewirkt wird. Andererseits wird durch das
erfindungsgemäße Dichtungsprofil, wie erläutert, die Dichtungsfunktion weiter
verbessert.
Weitere vorteilhafte Ausgestaltungsmerkmale der Erfindung sind in den
Unteransprüchen sowie der folgenden Beschreibung enthalten.
Anhand von in der Zeichnung dargestellten Beispielen soll im folgenden die
Erfindung näher erläutert werden. Dabei zeigen
Fig. 1 einen Längsschnitt durch eine erfindungsgemäße Ausführungsform der
erfindungsgemäßen Anschlußvorrichtung, wobei - analog zu Fig. 2 -
zwei verschiedene Einsteckzustände des Steckabschnittes
veranschaulicht sind,
Fig. 2 einen Längsschnitt durch eine Ausführungsform einer
Anschlußvorrichtung nach einem an sich im wesentlichen bekannten
Dichtungsprinzip, wobei in der oberen Zeichnungshälfte der noch nicht
arretierte und in der unteren Hälfte der voll eingesteckte und arretierte
Zustand des Steckabschnittes dargestellt sind, und
Fig. 3 eine vergrößerte, geschnittene Teilansicht einer in der Ausführung
nach Fig. 1 verwendeten erfindungsgemäßen Umfangsdichtung.
Bei jeder der beiden dargestellten Vorrichtungen nach Fig. 1 und 2 besteht eine
Anschlußvorrichtung 1 aus einem Aufnahmeteil 2 mit einer Steckaufnahme 4, in die
ein Steckabschnitt 6 in Pfeilrichtung 8 einsteckbar ist. Dieser Steckabschnitt 6 besitzt
einen zylindrischen, "glatten" Außenumfang 10. Dabei ist der Steckabschnitt 6
vorzugsweise von einem Endbereich einer Rohr- oder Schlauchleitung 12 gebildet.
Die Anschlußvorrichtung 1 ermöglicht demzufolge ein unmittelbares Einstecken des
Endbereiches der Leitung 12 selbst, ohne daß ein gesondertes Steckerteil
erforderlich wäre. Allerdings liegt es durchaus im Bereich der Erfindung, ein
separates Steckerteil vorzusehen, welches einseitig den zylindrischen
Steckabschnitt und anderseitig beispielsweise einen Anschlußdorn zum Aufstecken
der Leitung 12 aufweist. Diese Alternativausführung ist in der Zeichnung jedoch nicht
dargestellt.
Innerhalb des Aufnahmeteils 2 ist im Bereich der Steckaufnahme 4 ein
Arretierelement 14 angeordnet, welches in den dargestellten Ausführungen
vorzugsweise als Klemmschneid ring 16 ausgebildet ist, der eine konische
Außenfläche 18 aufweist und mit dieser mit einer entsprechend konischen
Innenfläche 20 des Aufnahmeteils 2 zum Arretieren des Steckabschnittes 6 gegen
Herausziehen aus der Steckaufnahme 4, (Pfeilrichtung 22) zusammenwirkt, und
zwar derart, daß der Steckabschnitt 6 bei Beaufschlagung mit einer Zugkraft in
Pfeilrichtung 22 durch das Arretierelement 14 kraft- und/oder formschlüssig gehaltert
wird. In den dargestellten Ausführungsformen erfolgt über die konischen Flächen 18
und 20 bei einer Verschiebung des Steckabschnittes 6 in Pfeilrichtung 22, wodurch
auch der Klemmschneidring 16 mitgenommen wird, eine radialelastische
Verformung des hierzu radial geschlitzten Klemmschneidringes 16 derart, daß dieser
mit Schneidkanten 24 radial nach innen in das Material des Steckabschnittes 6
eindringt und diesen so formschlüssig oder zumindest kraftformschlüssig arretiert.
Zur umfänglichen Abdichtung eines Ringspaltes zwischen dem Steckabschnitt 6 und
der Steckaufnahme 4 des Aufnahmeteils 2 ist eine Umfangsdichtung 26 vorgesehen,
die im Bereich zwischen dem Arretierelement 14 und einer Mündungsöffnung 28 der
Steckaufnahme 4 in einer inneren Ringnut 30 des Aufnahmeteils 2 angeordnet ist.
Das Aufnahmeteil 2 ist zumindest zweiteilig ausgebildet, und zwar besteht es aus
einem äußeren Aufnahmekörper 32 und einem in diesem axial, das heißt in Richtung der
Steckachse 34, beweglich angeordneten Druckring 36. Dieser Druckring 36 weist
einerseits die mit dem Arretierelement 14 zusammenwirkende, konische Innenfläche
20 auf, und andererseits begrenzt der Druckring 36 mit einer der konischen
Innenfläche 20 axial gegenüberliegenden, der Mündungsöffnung 28 und der
Umfangsdichtung 26 zugekehrten Ringfläche 38 die die Umfangsdichtung 26
aufnehmende Ringnut 30. Zur axialbeweglichen Führung des Druckringes 36 ist es
vorteilhaft, wenn der Druckring 36 eine zylindrische Außenfläche 40 aufweist, mit der
er mit nur geringem Umfangsspiel in einer zylindrischen Erweiterung 42 der
Steckaufnahme 4 sitzt und hierdurch längsverschiebbar geführt ist. Hierbei bildet ein
Teil der zylindrischen Erweiterung 42 auch die Ringnut 30 für die Umfangsdichtung
26.
Durch diese Ausgestaltung wird bei Zug an der Leitung 12 in Pfeilrichtung 22 über
das Arretierelement 14 und die konischen Flächen 18, 20 auch der Druckring 36 in
axialer Richtung mitgenommen, so daß sich das Kammervolumen der Ringnut 30
verkleinert und hierdurch die Umfangsdichtung 26 stärker komprimiert wird. Da die
Ringnut 30 nur radial nach innen offen ausgebildet ist, wird die Umfangsdichtung 26
durch diese Komprimierung somit stärker radial nach innen auf den Steckabschnitt 6
aufgepreßt.
Die die Umfangsdichtung 26 aufnehmende Ringnut 30 wird auf ihrer dem Druckring
36 axial abgekehrten Seite von einer Ringfläche eines Verschlußringes 44 begrenzt.
Dieser Verschlußring 44 ist in den dargestellten Ausführungsformen unlösbar über
eine umfangsgemäße Verschweißung 46 mit dem Aufnahmekörper 32 verbunden.
Der Aufnahmekörper 32 und der Verschlußring 44 bestehen dabei vorzugsweise aus
Kunststoff. Durch diese unlösbare Verbindung ist nach der einmal erfolgten Montage
der Leitung 12 durch Einstecken des Steckabschnittes 6 diese Anschlußverbindung
nachfolgend nicht mehr lösbar.
Es liegt aber alternativ zu den dargestellten Ausführungsformen ebenfalls im Bereich
der Erfindung, eine Lösbarkeit der Leitung 12 vorzusehen, wozu vorzugsweise der
Verschlußring 44 mit dem Aufnahmekörper 32 lösbar verbunden sein kann. Dies
kann beispielsweise über eine Schraubverbindung oder einen Bajonettverschluß
oder dergleichen erreicht werden.
In der nicht erfindungsgemäßen Ausführungsform nach Fig. 2, die auf einem
bekannten Dichtungsprinzip beruht, ist die Umfangsdichtung 26 von einem
bekannten Dichtring 48 mit insbesondere kreisförmigen Ringquerschnitt gebildet, das
heißt von einem sogenannten O-Ring. Dabei ist im Bereich des Verschlußringes 44 eine
zusätzliche Abdichtung 50 in Form eines Dichtringes vorgesehen, wobei diese
zusätzliche Abdichtung 50 ein Eindringen von Fremdstoffen, wie Schmutz und
dergleichen, von außen in den Bereich der Umfangsdichtung 26 verhindert. Der
Dichtring 48 ist hierbei hauptsächlich zur Abdichtung des durch die Leitung 12
geführten Mediums gegen einen Austritt nach außen vorgesehen.
Demgegenüber ist in der erfindungsgemäßen Ausführung nach Fig. 1 die Umfangs
dichtung 26 von einem speziellen Profildichtring 52 gebildet (siehe auch Fig. 3), der
mindestens zwei radial nach innen ragende, in axialer Richtung geringfügig
voneinander beabstandete und auf dem Außenumfang 10 des Steckabschnittes 6
zur Anlage kommende Dichtlippen 54 und 56 aufweist. Hierbei hat die innere, dem
Druckring 36 zugekehrte Dichtlippe 54 die Aufgabe der Abdichtung des Mediums,
während die äußere, der Mündungsöffnung 28 zugekehrte Dichtlippe 56 eine
Abdichtung gegen ein Eindringen von Fremdstoffen von außen verhindert. Insofern
kann sich bei dieser Ausführungsform eine zusätzliche Abdichtung, wie sie im Falle
der Fig. 2 vorgesehen ist, vorteilhafterweise erübrigen. Der Profildichtring 52 besitzt
zudem auf seiner dem Druckring 36 zugekehrten Seite eine an diesem zur Anlage
kommende Anlagelippe 58. Diese Anlagelippe 58 erstreckt sich ausgehend vom
äußeren Umfangsbereich des Profildichtringes 52 im entspannten Zustand der
Dichtung schräg in Richtung des Druckringes 36 sowie nach innen in Richtung des
Außenumfanges 10 des Steckabschnittes 6. Damit dient die Anlagelippe 58
praktisch als Abstandhalter für den Druckring 36, der hierdurch in Position gehalten
wird.
Claims (4)
1. Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen, bestehend aus
einem Aufnahmeteil (2) mit einer Steckaufnahme (4), in die ein insbesondere von
einem Endbereich der Leitung gebildeter Steckabschnitt (6) mit zylindrischem
Außenumfang (10) einsteckbar ist, wobei innerhalb des Aufnahmeteils (2) im
Bereich der Steckaufnahme (4) ein als Klemm- und/oder Schneidring (16)
ausgebildetes Arretierelement (14) angeordnet ist, das über eine konische
Außenfläche (18) in einer entsprechend konischen Innenfläche (20) des
Aufnahmeteils (2) zum Arretieren des Steckabschnittes (6) gegen Herausziehen
aus der Steckaufnahme (4) derart zur Anlage kommt, daß der Steckabschnitt (6)
durch das Arretierelement (14) kraft- und/oder formschlüssig gehaltert wird, und
wobei zur umfänglichen Abdichtung in einer im Bereich zwischen dem
Arretierelement (14) und einer Mündungsöffnung (28) der Steckaufnahme (4)
angeordneten, inneren Ringnut (30) des Aufnahmeteils eine Umfangsdichtung
(26) sitzt, wobei das Aufnahmeteil (2) zumindest zweiteilig mit einem äußeren
Aufnahmekörper (32) und einem in diesem in Richtung der Steckachse (34)
beweglich angeordneten Druckring (36) ausgebildet ist, wobei der Druckring (36)
einerseits die mit dem Arretierelement (14) zur Anlage kommende, konische
Innenfläche (20) aufweist sowie andererseits mit einer axial gegenüberliegenden
Ringfläche (38) die die Umfangsdichtung (26)aufnehmende Ringnut (30)
begrenzt,
dadurch gekennzeichnet,
daß die Umfangsdichtung (26) von einem Profildichtring (52) gebildet ist, der
mindestens zwei in axialer Richtung voneinander beabstandete, auf dem
Außenumfang (10) des Steckabschnittes (6) zur Anlage kommende Dichtlippen
(54, 56) aufweist, wobei der Profildichtring (52) auf seiner dem Druckring (36)
zugekehrten Seite eine an diesem derart anliegende und sich ausgehend vom
äusseren Umfang des Profildichtringes (52) schräg in Richtung des Druckringes
(36) sowie in Richtung des Aussenumfanges (10) des Steckabschnittes (6)
erstreckende Anlagelippe (58) aufweist, daß der Druckring (36) in Position
gehalten wird.
2. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1,
dadurch gekennzeichnet,
daß der Druckring (36) mit einer zylindrischen Außenfläche (40) in einer
zylindrischen Erweiterung (42) der Steckaufnahme (4) geführt ist.
3. Anschlußvorrichtung nach Anspruch 1 oder 2,
dadurch gekennzeichnet,
daß die die Umfangsdichtung (26) aufnehmende Ringnut (30) auf ihrer dem
Druckring (36) axial abgekehrten Seite von einer Ringfläche eines
Verschlußringes (44) begrenzt ist, wobei der Verschlußring (44) unlösbar oder
lösbar mit dem Aufnahmekörper (32) verbunden ist.
4. Anschlußvorrichtung nach einem der Ansprüche 1 bis 3,
dadurch gekennzeichnet,
daß das Arretierelement (14) als geschlitzter, radialelastischer Klemmschneidring
(16) mit insbesondere zwei umfänglichen, radial nach innen ragenden
Schneidkanten (24) ausgebildet ist.
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE4241817A DE4241817C2 (de) | 1992-12-11 | 1992-12-11 | Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| DE4241817A DE4241817C2 (de) | 1992-12-11 | 1992-12-11 | Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen |
Publications (2)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE4241817A1 DE4241817A1 (de) | 1994-06-16 |
| DE4241817C2 true DE4241817C2 (de) | 2003-04-10 |
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ID=6475026
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| DE4241817A Expired - Fee Related DE4241817C2 (de) | 1992-12-11 | 1992-12-11 | Anschlußvorrichtung für Rohr- und/oder Schlauchleitungen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE4241817C2 (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE102008027287B4 (de) * | 2007-06-08 | 2011-01-20 | Alligator Ventilfabrik Gmbh | Steckverbinder, pneumatisches Anschlussteil, pneumatische Verbindung |
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