DE968385C - Rohrschnellkupplung mit einer die beiden zu verbindenden Rohrenden aufnehmenden Kuppelmuffe - Google Patents
Rohrschnellkupplung mit einer die beiden zu verbindenden Rohrenden aufnehmenden KuppelmuffeInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L—PIPES; JOINTS OR FITTINGS FOR PIPES; SUPPORTS FOR PIPES, CABLES OR PROTECTIVE TUBING; MEANS FOR THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16L37/00—Couplings of the quick-acting type
- F16L37/50—Couplings of the quick-acting type adjustable; allowing movement of the parts joined
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Description
(WiGBl. S. 175)
AUSGEGEBEN AM 13. FEBRUAR 1958
W 2799 XII147 f
Karl Georg Wanke, Wien
aufnehmenden Kuppelmuffe
Zum abwinkelbaren Aneinauderschliel.k-n von
Rohren für Beregnungszwecke ist die Verwendung von mit Dichtungsringen versehenen Muffen bekannt,
in die die Rohrenden von beiden Seiten her eingeschoben werden. Für den Zusammenhalt der
so geschaffenen Einsteckverbindung unter Wahrung der allseitigen Abwinkelbarkeit der Rohre
gegenüber der Muffe ist diese bei einer bekannten Ausbildung mit zwei in einer Achsebene der Muffe
und senkrecht zu dieser ausschwenkbaren Tragarmen versehen, an denen die Rohrenden mit auf
sie aufgesetzten Rohrschellen lösbar angelenkt werden. Die Tragarme bestehen dabei aus die
Muffe halbkreisartig übergreifenden Schwenkbügeln und au diesen angelenkten und senkrecht
zur Schwenkebene der Bügel ausschwenkbaren Lenkerarmen. Die Schwenkachsen der Bügel und
der Lenkerarme stehen somit senkrecht aufeinander und schneiden sich dabei auf der Muffenachse.
Die Erfindung betrifft eine Vereinfachung dieser Muffenkupplung, durch die einer der bisherigen
Schwenkbügel eingespart wird.
Erfindungsgemäß ist bei einer allseits abwinkelbaren Rohrschnellkupplung der vorbeschriebenen
Art die Muffe nur mit einem Schwenkbügel versehen, der gleichachsig schwenkbar die beiden
Lenkerarme trägt, von denen der eine in bekannter Weise unmittelbar an die Schelle des benachbarten
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Rohres und der andere als Kniehebel ausgebildet ist, dessen Schwenkarm mit der Schelle des anderen
Rohres gekuppelt ist. Dabei kann der kurze Lenkeroder Kuppelarm fest an der ihm zugeordneten
Rohrschelle angelenkt und die lösbare Verbindung auf den Kniehebelarm beschränkt sein. Die Kupplung
des Kniehebelarmes mit der Rohrschelle des betreffenden Rohres erfolgt dabei zweckmäßig mittels
eines Spannhebels, der an dem dann gegabelten, ίο das Kuppelteil der Rohrschelle mit den Gäbelarmen
umfassenden Teil angelenkt ist und in der Schließlage unter Anpressung des Kuppelteiles der Rohrschelle
an ein Widerlager der Gabelung mit einem Daumen in eine iVussparung des Kuppelteiles der
Rohrschelle eingreift.
Es ergibt sich hierdurch eine wesentliche Vereinfachung in dem Aufbau dieser Kupplungen, und
die Kupplungszeiten werden verringert.
Die neue Ausbildung ist nachstehend an Hand der Zeichnung näher erläutert. Es zeigt
Fig. ι eine Seitenansicht der Kupplung, Fig. 2 eine Draufsicht auf dieselbe,
Fig. 3 einen Querschnitt durch das linke Rohr nach der Linie I-I mit Stirnansicht der Kupplung,
Fig. 4 eine Ansicht des Vorsteckstiftes und
Fig. 5 eine zweite Ausführungsform der Schellenverbindung in Seitenansicht.
Die aus dem kugelzonenförmigen Mittelteil 6 und den beiderseits anschließenden, die Dichtungsringe
2,3 enthaltenden Ringwülsten 8,8' bestehende Muffe ι trägt den den einen Wulst 8 halbkreisförmig
umfassenden Bügel 16, der mittels der beiden Schrauben 17 schwenkbar gelagert ist. Auf
dem in der Mitte dieses Bügels 16 vorgesehenen Bolzen 23, mit durch die Muffenachse hindurchgehender
Drehachse, sitzen mit entsprechenden Bohrungen einerseits der durch sein gabelförmiges
Ende 13 mit dem verlängerten Teil 11 der Schelle 9 gelenkig verbundene Anschluß teil 12, andererseits
das Kardanglied 24. Das Kardanglied besitzt an seinem zweiten Ende eine zu seiner Bohrung 25
senkrechte Bohrung 26, die den Bolzen für den gelenkigen Anschluß des Verbindungsteiles 27 aufnimmt.
Dieser Teil 2y ist andererseits gelenkig an den verlängerten Teil ii' der auf dem zweiten
Rohr 5 sitzenden Schelle 9' angeschlossen. Zur Herstellung dieser gelenkigen Verbindung ist ein
Vorsteckstift 28 mit senkrecht abgebogenem Griff 2g und einer an seinem Ende angeordneten Nase
31 vorgesehen. Um das Stiftende 30 in die einander
überdeckenden Bohrungen im Verbindungsglied 27 und im verlängerten Teil ii' der Schelle 9'
einführen zu können, weisen diese Bohrungen nutenförmige Ausnehmungen 33 auf. Nach Einführen
des Stiftes 30 und Verdrehen mittels des Griffes 29 nach unten ist der Stift 30 am Herausfallen gehindert.
Das Aneinanderschließen zweier Rohre geschieht in der Weise, daß die Muffe der mit dem
einen Rohr 4 bleibend verbundenen Kupplung auf das zweite Rohr 5 aufgeschoben und durch das Verbindungsglied
27 mittels des Vorsteckstiftes 28 mit der Schellenverlängerung 11' verbunden wird. Infolge
der Kardangelenkverbindung der Muffe mit den beiden auf den Rohren sitzenden Schellen ist
eine Abwinkelung der Rohre nach allen Richtungen möglich.
Fig. 5 zeigt eine andere Ausführungsform der Kupplung mit Verwendung eines Kniehebelverschlusses,
welcher eine noch raschere Herstellung der Verbindung der aneinanderzuschließenden
Rohre durch Verriegelung ermöglicht. Das an seinem freien Ende 34 eine taschenförmige Aushöhlung
35 aufweisende Verbindungsglied 36 ist durch den Bolzen 37 mit einem zweiarmigen Hebel
39 verbunden. Der längere der beiden Hebelarme ist als Griff 40, der kürzere als Daumen 41 ausgebildet;
letzterer greift beim Verschwenken der Hebel 39 in eine im verlängerten Teil ii' der
Schelle 9' vorgesehene, passend geformte Ausnehmung 42 ein, wobei die Anordnung so getroffen ist,
daß sowohl der Daum en 41 als auch der verlängerte Teil 11' der Schelle 9' in die Aushöhlung 35 des
Verbindungsstückes 36 zu liegen kommen und daß bei der das Aneinanderschließen der Rohre bewirkenden
Verriegelung der Daumen 41 um einen bestimmten Winkel über seine Totlage hinaus verdreht,
an einer Weiterbewegung aber durch eine sich an seine Rückseite anlegende Anlauffläche 43
in der Ausnehmung 35 verhindert wird.
Um beim Verriegeln ein Ausweichen der Verlängerung 11' der Schelle 9' zu vermeiden, ist die
Aushöhlung35 des Verbindungsteiles 36 nach rückwärts
so abgegrenzt, daß sich die zylindrische Rückenfläche 44 der Schellenverbindung 11' an die
ebenso geformte Fläche der Aushöhlung 35 anlegt.
Claims (5)
- Patentansprüche:i. Rohrschnellkupplung, bei welcher die beiden aneinanderzuschließenden Rohrenden beiderseits in eine die Dichtungsringe aufnehmende Muffe allseits abwinkelbar einsteckbar sind und die Muffe mit in einer Achsebene und senkrecht hierzu verschwenkbaren Tragarmen zur lösbaren Anlenkung von auf den Rohrenden sitzenden Halteschellen versehen ist, dadurch gekennzeichnet, daß die Muffe (6) nur einen in der Ebene des einen Dichtungsringes angelenkten, sie halbkreisförmig umfassenden Tragarm (16) mit zwei senkrecht zu seiner Schwenkachse ausschwenkbaren Kuppelarmen (12, 24) trägt, von denen der eine (12) in bekannter Weise mit der Schelle (11) des benachbarten Rohrendes und der andere (24) als Kniehebel (26, 27) ausgebildet und mit der Schelle (11') des anderen Rohrendes gekuppelt ist.
- 2. Kupplung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der kurze Kuppelarm (12) fest an der Rohrschelle (11) angelenkt und der Kniehebel (27) des langen Kuppelarmes (24, 26, 27) lösbar mit der Rohrschelle (11') verbunden ist.
- 3. Kupplung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Kniehebel (36) am Ende gegabelt ist und einen Klemmhebel (39) trägt,dem an der von der Gabelung (34) aufzunehmenden Rohrschelle (ii') eine Ausnehmung (42) zugeordnet ist.
- 4. Kupplung nach Anspruch 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Ausnehmung eine Anlauffläche (43) hat, an der die Rückseite des Daumens (41) des Klemmhebels (39) zur Endanlage kommt.
- 5. Kupplung nach Anspruch 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß der Rücken (35) der Gabelung (34) als Widerlagfläche für die einzuführende Rohrschelle (11') ausgebildet ist.In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 163 106; Werbeblatt Fl. 124 der Lanninger Regner AG in Frankfurt/M.;Abschnitte IV und IVa aus dem Buch von K. L. Lanninger, »Beregnungstechnik zur Sicherung der Volksernährung«, 1937 bzw. 1939.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709 882/31 2.58
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
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| AT968385X | 1949-08-03 |
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ID=3683656
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| DEW2799A Expired DE968385C (de) | 1949-08-03 | 1950-06-29 | Rohrschnellkupplung mit einer die beiden zu verbindenden Rohrenden aufnehmenden Kuppelmuffe |
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Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT163106B (de) * | 1947-03-21 | 1949-05-25 | Karl G Wanke | Rohr-Schnellkupplung |
-
1950
- 1950-06-29 DE DEW2799A patent/DE968385C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| AT163106B (de) * | 1947-03-21 | 1949-05-25 | Karl G Wanke | Rohr-Schnellkupplung |
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