DE968277C - Verfahren zum Betrieb einer Elektronenroehre - Google Patents
Verfahren zum Betrieb einer ElektronenroehreInfo
- Publication number
- DE968277C DE968277C DEJ1996D DEJ0001996D DE968277C DE 968277 C DE968277 C DE 968277C DE J1996 D DEJ1996 D DE J1996D DE J0001996 D DEJ0001996 D DE J0001996D DE 968277 C DE968277 C DE 968277C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- electrons
- cathode
- voltage
- time
- electrode
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Expired
Links
- 238000000034 method Methods 0.000 title claims description 15
- 230000001133 acceleration Effects 0.000 claims description 13
- 230000000737 periodic effect Effects 0.000 claims description 2
- 230000003247 decreasing effect Effects 0.000 claims 1
- 210000000056 organ Anatomy 0.000 claims 1
- 230000010355 oscillation Effects 0.000 description 8
- 230000035939 shock Effects 0.000 description 6
- 238000010521 absorption reaction Methods 0.000 description 5
- 230000000694 effects Effects 0.000 description 4
- 238000006073 displacement reaction Methods 0.000 description 3
- 230000000630 rising effect Effects 0.000 description 2
- 230000007704 transition Effects 0.000 description 2
- 238000009825 accumulation Methods 0.000 description 1
- 230000003321 amplification Effects 0.000 description 1
- 230000005540 biological transmission Effects 0.000 description 1
- 230000015572 biosynthetic process Effects 0.000 description 1
- 239000004020 conductor Substances 0.000 description 1
- 238000000280 densification Methods 0.000 description 1
- 238000010586 diagram Methods 0.000 description 1
- 238000010894 electron beam technology Methods 0.000 description 1
- 230000005284 excitation Effects 0.000 description 1
- 230000002349 favourable effect Effects 0.000 description 1
- 239000003574 free electron Substances 0.000 description 1
- 239000007789 gas Substances 0.000 description 1
- 238000003199 nucleic acid amplification method Methods 0.000 description 1
- 230000002123 temporal effect Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H03—ELECTRONIC CIRCUITRY
- H03B—GENERATION OF OSCILLATIONS, DIRECTLY OR BY FREQUENCY-CHANGING, BY CIRCUITS EMPLOYING ACTIVE ELEMENTS WHICH OPERATE IN A NON-SWITCHING MANNER; GENERATION OF NOISE BY SUCH CIRCUITS
- H03B5/00—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input
- H03B5/08—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance
- H03B5/10—Generation of oscillations using amplifier with regenerative feedback from output to input with frequency-determining element comprising lumped inductance and capacitance active element in amplifier being vacuum tube
Landscapes
- Microwave Tubes (AREA)
Description
Die Erfindung befaßt sich mit der Erzeugung von Schwingungen durch Stromstöße. Es wird bezweckt,
dieseAufgabe mit besseremWirkungsgrad oder besserer Ausnutzung der verwendeten Anordnung zu lösen als
bisher.
Die bekannten Verfahren dieser Art lassen sich in zwei Gruppen scheiden. Bei der ersten Gruppe ist die
Zeit zwischen zwei Stößen gleich der Periodendauer der anzuregenden Schwingung, während in der zweiten
Gruppe die Zeit zwischen zwei aufeinanderfolgenden Stößen ein Vielfaches der Periode der anzuregenden
Schwingungen beträgt.
Zur ersten Gruppe gehört das bei der Erzeugung größerer Schwingleistungen in Senderöhren mit gutem
Wirkungsgrad übliche Verfahren, bei welchen der Anodenstrom nur kurzzeitig, und zwar dann fließt,
wenn die Anodenspannung ihren niedrigsten Wert erreicht hat. Es ist hierbei wesentlich, daß der gesamte
Stromübergang während einer Schwingungsperiode in dem für den Wirkungsgrad günstigsten Augenblick
zusammengedrängt ist. Der Nachteil einer solchen Betriebsweise besteht darin, daß die Emissionsfähigkeit
der Kathode nur während der sehr kurzen Stromübergangszeit ausgenutzt wird. Dem guten Wirkungsgrad
einer solchen Anordnung steht daher eine schlechte Ausnutzung desselben gegenüber.
Bei der zweiten Gruppe handelt es sich im Grunde genommen um die Erzeugung gedämpfter Schwin-
709 872/42
gungen, wobei weniger die Phasenlage des Stromstoßes als vielmehr seine Form, Breite und Flankensteilheit
für die Energieübertragung auf den an die Röhre angeschlossenen Schwingungskreis von wesentlicher Bedeutung
ist. Aber auch in diesem Fall wird die Emissionsfähigkeit der Kathode nur während der kurzen
Stromübergangszeit ausgenutzt.
Ein ebenfalls bekanntes Verfahren zur Erzeugung kurzer, ungedämpfter elektromagnetischer Wellen
ίο großer Intensität bedient sich der Auskopplung der
Schwingungsenergie aus einem Elektronenstrahl, der aus einer Kathode austritt, durch eine auf konstantem
positivem Potential gehaltene Elektrode beschleunigt wird, dann eine schwingende Elektrode, welche einen
Faradayschen Käfig darstellt, durchsetzt und nach abermaliger Beschleunigung durch eine weitere positive
Elektrode von einer Auffangelektrode aufgenommen wird. Die Schwingungsanfachung kommt bei
diesem Verfahren dadurch zustande, daß bei geeignet gewählter Länge der Käfigelektrode während der
positiven Halbperiode der an der Käfigelektrode wirksamen Wechselspannung mehr Elektronen aus dem
Käfig ausströmen, als in ihn einströmen, und während der negativen Halbperiode der Elektronenzustrom in
den Käfig überwiegt.
Es ist ferner ein Verfahren zur Verstärkung hochfrequenter Schwingungen vorgeschlagen worden, bei
welchem die von einer Kathode ausgehenden Elektronen durch die zu verstärkende Spannung ihrer Geschwindigkeit
nach gesteuert und mit den hierdurch erhaltenen Geschwindigkeitsänderungen in einen im
wesentlichen elektrisch feldfreien Raum geleitet werden, dessen Länge derart groß ist gegen die von
den schnellsten Elektronen während einer Periode der Steuerfrequenz zurückgelegten Strecke, daß die Elektronen
verschiedener Geschwindigkeit sich zu Gruppen ineinanderschieben, und mit Hilfe einer Abnahmeelektrode,
die an einer Stelle größter Elektronenverdichtung oder -Verdünnung angeordnet ist, verstärkte
Schwingungen abgenommen werden.
Schließlich sei noch erwähnt, daß eine Bremsfeldröhre zum Erzeugen, Verstärken und Empfangen
ultrahochfrequenter Schwingungen mit einer Kathode, einem Steuergitter, einem Beschleunigungsgitter und
einer Bremselektrode bekannt ist, bei welcher der zwischen dem Steuergitter und dem Beschleunigungsgitter befindliche Beschleunigungsraum von Wechselfeldern
freigehalten wird.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Elektronenröhre, in welcher den aus einer Kathode austretenden Elektronen durch ein hochfrequentes steuerndes Längsfeld zeitlich nacheinander verschiedene Geschwindigkeiten erteilt werden und die Elektronen nach dem Durchlaufen eines hochfrequenzfeldfreien Raumes eine Auskoppelelektrode erreichen, bei einer solchen Wahl der Betriebsbedingungen, daß die innerhalb einer Steuerspannungsperiode die Kathode später verlassenden Elektronen die früher gestarteten Elektronen am Ende des hochfrequenzfeldfreien Raumes einholen und dieElektronenströmung sich in einzelne Ladungshaufen auflöst, welche bei ihrem Auftreffen auf eine positiv vorgespannte· Ausgangselektrode einen Ausgangskreis erregen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangszeit dieser zwischen zwei Gittern, denen die gleiche Steuerspannung aufgedrückt wird und die einen hochfrequenzf eidfreien Raum begrenzen, sich bildenden Ladungshaufen durch eine außerhalb des hochfrequenzfeldfreien Raumes liegende Querschnittsfläche der Entladungsbahn kurz gegen die Steuerspannungsperiode ist und deren Elektronen die mit einem Ausgangskreis verbundene, die höchste positive Durchschnittsspannung führende Auskoppelelektrode annähernd gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit erreichen.
Die Erfindung betrifft ein Verfahren zum Betrieb einer Elektronenröhre, in welcher den aus einer Kathode austretenden Elektronen durch ein hochfrequentes steuerndes Längsfeld zeitlich nacheinander verschiedene Geschwindigkeiten erteilt werden und die Elektronen nach dem Durchlaufen eines hochfrequenzfeldfreien Raumes eine Auskoppelelektrode erreichen, bei einer solchen Wahl der Betriebsbedingungen, daß die innerhalb einer Steuerspannungsperiode die Kathode später verlassenden Elektronen die früher gestarteten Elektronen am Ende des hochfrequenzfeldfreien Raumes einholen und dieElektronenströmung sich in einzelne Ladungshaufen auflöst, welche bei ihrem Auftreffen auf eine positiv vorgespannte· Ausgangselektrode einen Ausgangskreis erregen, und ist dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangszeit dieser zwischen zwei Gittern, denen die gleiche Steuerspannung aufgedrückt wird und die einen hochfrequenzf eidfreien Raum begrenzen, sich bildenden Ladungshaufen durch eine außerhalb des hochfrequenzfeldfreien Raumes liegende Querschnittsfläche der Entladungsbahn kurz gegen die Steuerspannungsperiode ist und deren Elektronen die mit einem Ausgangskreis verbundene, die höchste positive Durchschnittsspannung führende Auskoppelelektrode annähernd gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit erreichen.
Die Erfindung bedient sich zwar an sich bekannter oder schon früher vorgeschlagener Elemente, gestattet
aber durch die gekennzeichnete Betriebsweise eine Steigerung sowohl der Schwingungsleistung als auch
des Wirkungsgrades.
An Hand eines Ausführungsbeispiels wird die Erfindung nachstehend näher erläutert, vor allem wie es
gelingt, die dauernd von der Kathode emittierten Elektronen zunächst in irgendeinem Gleichgewichtszustand
als freie Elektronen zu versammeln und sie erst zu gegebener Zeit in Form eines dichten »Elektronenpakets
« zur Anode übergehen zu lassen und so die größte überhaupt von der Kathode zu liefernde
Ladungsmenge, nämlich die Summe fast aller zwischen zwei Stoßen emittierten Elektronen, in der für den
Stoßeffekt notwendig kurzen Zeit an der Anode eintreffen zu lassen.
Die Abb. 1 zeigt den Verlauf der Spannungen am ersten Gitter, zweiten Gitter und Anode im Falle einer
Schwingung pro Stoß, und zwar bei üblicher Stoßerregung.
Bei dem Ausführungsbeispiel der Erfindung besteht die Anordnung aus vier ebenen und parallelen Elektroden:
Kathode Z, Gitter G1, Gitter G2 und Vollanode
A. Die beiden Gitter erhalten die gleiche Spannung, deren zeitlicher Verlauf etwa wie der der Abb. 2
sein soll, also eine periodische Funktion mit einem von Vs (der Sättigungsspannung) aus stark ansteigenden
und einem scharf abfallenden Ast. Solange die Spannung am ersten Gitter verhältnismäßig klein ist,
werden die die Kathode verlassenden Elektronen in dem zwischen Kathode und erstem Gitter liegenden
Raum nur wenig beschleunigt. Sie durchlaufen dann den benachbarten, zwischen den Gittern liegenden feldfreien
Raum mit einer konstanten kleinen Geschwin- uo digkeit. Je später die Elektronen starten, um so stärker
ist die Feldkraft und Beschleunigung an der Kathode und um so größer die konstante Geschwindigkeit im
Raum zwischen den Gittern. Die Dimensionierung der Räume K—G1 und G1—G2 kann im Verhältnis zum 1x5
zeitlichen Verlauf der Spannungen so gewählt werden, daß alle Elektronen zur gleichen Zeit das zweite Gitter
und, falls die Übergangszeit vom zweiten Gitter zur Anode hinreichend klein ist, auch die Anode gemeinsam
erreichen. Abb. 3 zeigt ein Zeit-Weg-Diagramm für die einzelnen Elektronenläufe, aus dem ersichtlich ist,
wie die Entladung sich zusammendrängt und paketweise vom Gitter G2 zur Anode übergeht. Die in Abb. 2
gezeichnete Gitterspannung und die Anodenspannung sind als Zeitmarke mit angegeben. Die im Stoß enthaltene
Elektronenmenge soll — wie bereits anderweit
vorgeschlagen — aus einer gegen die Absorptionszeit der Anode sehr langen Emissionszeit der Kathode
stammen. Möglichst während der gesamten Zeit zwischen zwei Stoßen liefert die Kathode Anteile für
die Stoßladung, also unter Umständen ununterbrochen. Die so erhöhte Ladungsmenge vervielfacht die energetische
Wirkung des Stoßes. Die Begriffe der Emissionszeit der Kathode und der Absorptionszeit der Anode
stimmen nicht überein mit den Begriffen der Entladungszeit der Kathode bzw. Ladezeit der Anode.
Unter Emissionszeit bzw. Absorptionszeit sollen diejenigen Zeiten verstanden werden, während welcher
die im Stromstoß enthaltene Elektronenmenge die Kathode verläßt bzw. von der Anode aufgenommen
wird. Diese Zeiten sind verschieden von der Entladezeit der Kathode bzw. Ladezeit der Anode für den aus
Konvektionsstrom und Verschiebungsstrom zusammengesetzten Gesamtstrom. Diese Unterscheidungen
sind ziemlich bedeutungslos, solange die Übergangszeit des Elektronenhaufens von dem Ausgangspunkt
der Entladung (z. B. das zweite Gitter im Ausführungsbeispiel) zur Anode kurz ist gegen die Periodendauer
der anzuregenden Schwingung. Sobald jedoch die Laufzeit in diesem Raum die Größenordnung der
Schwingungsdauer der anzuregenden Schwingung erreicht, verflacht der Verschiebungsstrom den ansteigenden
Teil des Stoßes. Die Wirksamkeit dieses Stoßes beruht dann ausschließlich auf dem scharfen
zeitlichen Abfall, der durch die kurze Absorptionszeit der Anode bedingt ist und den Oberwellengehalt des
Stoßes bestimmt. Gerade in solchen Fällen wird eine durchbrochene Anode wirksam sein; der Verschiebungsstrom der durchgehenden Entladung ist im Mittel Null
und trägt in an sich bekannter Weise nicht zurAnodenbelastung
bei.
Unter Anode ist dabei diejenige Elektrode des Entladungsraumes zu verstehen, die mitdem anzuregenden
Kreis verbunden ist und die höchste positive Durchschnittsspannung hat. Die Anode braucht nicht die
äußere Elektrode zu sein, sie kann auch gitterförmige Gestalt haben. In diesem Fall ist unter Absorptionszeit die Durchgangszeit des Elektronenhaufens durch
die Anode zu verstehen.
Die allgemeine Lösung des Problems besteht — wie bereits anderweit vorgeschlagen — darin, Mittel vorzusehen, welche die Laufzeiten Kathode—Anode der früher startenden Elektronen langer als die der späteren machen, damit alle Elektronen einen gemeinsamen Ort annähernd zur gleichen Zeit erreichen.
Die allgemeine Lösung des Problems besteht — wie bereits anderweit vorgeschlagen — darin, Mittel vorzusehen, welche die Laufzeiten Kathode—Anode der früher startenden Elektronen langer als die der späteren machen, damit alle Elektronen einen gemeinsamen Ort annähernd zur gleichen Zeit erreichen.
Auf diese Weise entstehen an dem gemeinsamen Ort Stromstöße, die im allgemeinen periodisch wiederholt
werden. Es kann aber auch eine Wiederholung der Stromstöße mit veränderlicher Frequenz im Bereich
der technischen Notwendigkeiten liegen, z. B. eine Modulation der Stoßfrequenz.
Die Verschiedenartigkeit der Laufzeiten für die einzelnen Elektronen läßt sich durch verschieden lange
Bahnen erreichen. Die Elektronen können auch irgend welche ungeordneten Bewegungen ausführen, wenn
nur Vorsorge getroffen wird, daß während der Vorratsbildung eine Absorption der Elektronen an Leitern
vermieden wird und die Entleerung des Sammelraumes kurzzeitig erfolgen kann.
Am vorteilhaftesten erfolgt jedoch die Laufzeitenregelung — wie bereits anderweit vorgeschlagen —
dadurch, daß den früheren Elektronen geringere Beschleunigungen erteilt werden als den späteren.
Allen Elektronen ist dabei die gleiche Bahnlänge gemeinsam. Die späteren Elektronen sollen die früher
gestarteten in einem, allen gemeinsamen Punkte einholen. Das ist nur dann möglich, wenn der Raum
zwischen Kathode und Ausgangspunkt der Entladung feldmäßig inhomogen ist. Herrschte an allen Stellen
die gleiche, wenn auch zeitlich veränderliche Feldkraft, so eilten stets die früher gestarteten Elektronen den
später gestarteten fort. Aus mathematischen Überlegungen ergibt sich für den Spezialfall des örtlich
linearen Potentialverlaufes des Beschleunigungsraumes, daß eine Funktion ähnlich
ο o.
(#0 = Zeit zwischen zwei Stoßen) dieser Potentialverteilung
zugeordnet ist. Das Erfordernis des kurzzeitigen Abklingens ist durch die Überlegung gegeben,
daß der abfallende Teil der Funktion zu der Sammelwirkung nicht beiträgt, vielmehr eine zerstreuende
Wirkung ausübt und daher als störend, zeitlich möglichst begrenzt sein soll.
Geringer Abstand des ersten Gitters ermöglicht Ver-Wendung
relativ kleiner Spannung an diesem Gitter, auch wird die Flugzeit im ersten Raum kleiner und
damit der Verlust der Stoßladung durch Elektronen, die bei dem notwendigen Wechsel der Entladungsfunktion vom ansteigenden auf den abfallenden Teil
nicht vollständig gesteuert werden, gering. Die Tiefe des feldfreien Raumes ist in erster Näherung von der
Tiefe des Beschleunigungsraumes unabhängig und etwa gleich dem Produkt:
F,.
Formen des Gitterspannungsverlaufes, wie sie für die Durchführung der vorbeschriebenen Verfahren i°5
zweckmäßig sind, lassen sich auf die verschiedenste Weise, z. B. durch oberwellenreiche harmonische
Schwingungen oder Kippschwingungen, herstellen. Auch die Anwendung einer Hysteresiskurve, wie sie
etwa in einem Dynatron oder bei der Bildung virtueller n°
Kathoden entsteht, ist möglich. Abb. 4c zeigt den aus der sinusförmigen Primärspannung in Abb. 4a über
die Hysteresiskurve in Abb. 4b entstandenen Spannungsverlauf, der noch durch Zwischenschaltung von
var. μ-Röhren geeigneter Charakteristik umgeformt werden kann. Wesentlich ist dabei, daß die Hysteresiskurve
in einer Anordnung erzeugt wird, deren Trägheitserscheinungen noch nicht nennenswert die Schärfe
der Unstetigkeitsstellen beeinträchtigen.
Zur Durchführung des Erfindungsgedankens besteht auch die Möglichkeit einer Vereinigung der vorerwähnten
Mittel, wie der Verschiedenartigkeit derBahnlänge der Elektronen und der ihnen erteilten Beschleunigungen.
Die angegebene Art der Steuerung eines Elektronenstromes ist unabhängig davon, ob in der Sättigung oder
im steuerbaren Teil der Charakteristik der Kathode gearbeitet wird.
Als Kathode kommt in erster Linie eine Glühkathode in Frage, aber auch andere Emissionsquellen, wiePhotokathoden
und ionisierte Gase, können als Kathode im Sinne der Erfindung angesehen werden.
Claims (7)
- Patentansprüche:ίο i. Verfahren zum Betrieb einer Elektronenröhre,in welcher den aus einer Kathode austretenden Elektronen durch ein hochfrequentes steuerndes Längsfeld zeitlich nacheinander verschiedene Geschwindigkeiten erteilt werden und die Elektronen nach dem Durchlaufen eines hochfrequenzfeldfreien Raumes eine Auskoppelelektrode erreichen, bei einer solchen Wahl der Betriebsbedingungen, daß die innerhalb einer Steuerspannungsperiode die Kathode später verlassenden Elektronen die früher gestarteten Elektronen am Ende des hochfrequenzfeldfreien Raumes einholen und die Elektronenströmung sich in einzelne Ladungshaufen auflöst, welche bei ihrem Auftreffen auf eine positiv vorgespannte Ausgangselektrode einen Ausgangskreis erregen, dadurch gekennzeichnet, daß die Durchgangszeit dieser zwischen zwei Gittern, denen die gleiche Steuerspannung aufgedrückt wird und die einen hochfrequenzfeldfreien Raum begrenzen, sich bildenden Ladungshaufen durch eine außerhalb des hochfrequenzfeldfreien Raumes liegende Querschnittsfläche der Entladungsbahn kurz gegen die Steuerspannungsperiode ist und deren Elektronen die mit einem Ausgangskreis verbundene, die höchste positive Durchschnittsspannung führende Auskoppelelektrode annähernd gleichzeitig mit hoher Geschwindigkeit erreichen.
- 2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß auf die aus einer Kathode austretenden Elektronen eine von der Sättigungsspannung stark ansteigende und dann scharf abfallende periodische Beschleunigungsspannung einwirkt.
- 3. Verfahren nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungsspannung mit der Zeit (t) etwa proportionalansteigt und dann sehr kurzzeitig ab Hingt, wobei #„ die Zeit zwischen zwei solchen Spannungsstößen bedeutet.
- 4. Verfahren nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Beschleunigungsspannung in einem Organ mit hysteresisartiger Charakteristik aus einer im wesentlichen sinusförmigen Spannung erzeugt wird.
- 5. Verfahren nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Verschiedenartigkeit der Laufzeit der einzelnen Elektronen durch unterschiedliche Länge der von den Elektronen zurückgelegten Bahnen oder durch unterschiedliche Bahnlänge und außerdem unterschiedliche Beschleunigungen erreicht wird.
- 6. Verfahren nach Anspruch 1, gekennzeichnet durch die Verwendung einer Röhre, an welcher der Abstand zwischen den beiden Gittern, welche den feldfreien Raum begrenzen, größer ist als der Abstand des ersten Gitters von der Kathode.
- 7. Verfahren nach Anspruch 1 und folgenden, gekennzeichnet durch Verwendung einer Elektronenröhre mit einer durchbrochenen Anode, hinter der sich mindestens eine weitere Elektrode befindet.In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 442326; Zeitschrift für Physik, 1935, S. 752 bis 762.Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsche Patente Nr. 727 235, 938 553.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen© 709' 872/42 1.58
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ1996D DE968277C (de) | 1937-05-27 | 1937-05-27 | Verfahren zum Betrieb einer Elektronenroehre |
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEJ1996D DE968277C (de) | 1937-05-27 | 1937-05-27 | Verfahren zum Betrieb einer Elektronenroehre |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968277C true DE968277C (de) | 1958-01-30 |
Family
ID=7197809
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEJ1996D Expired DE968277C (de) | 1937-05-27 | 1937-05-27 | Verfahren zum Betrieb einer Elektronenroehre |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968277C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970164C (de) * | 1937-10-11 | 1958-08-28 | Univ Leland Stanford Junior | Einrichtung zur Verstaerkung, Erzeugung oder Frequenzumformung von Ultrahochfrequenzschwingungen |
Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB442326A (en) * | 1934-02-23 | 1936-02-06 | Meaf Mach En Apparaten Fab Nv | Improvements in and relating to circuit arrangements for thermionic valves |
| DE727235C (de) * | 1934-02-24 | 1942-11-21 | Julius Pintsch Kom Ges | Elektronenroehrenanordnung zum Anfachen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen |
| DE938553C (de) * | 1936-03-09 | 1956-02-02 | Fernseh Gmbh | Verfahren zur Verstaerkung hochfrequenter Schwingungen |
-
1937
- 1937-05-27 DE DEJ1996D patent/DE968277C/de not_active Expired
Patent Citations (3)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| GB442326A (en) * | 1934-02-23 | 1936-02-06 | Meaf Mach En Apparaten Fab Nv | Improvements in and relating to circuit arrangements for thermionic valves |
| DE727235C (de) * | 1934-02-24 | 1942-11-21 | Julius Pintsch Kom Ges | Elektronenroehrenanordnung zum Anfachen von ultrahochfrequenten elektromagnetischen Schwingungen |
| DE938553C (de) * | 1936-03-09 | 1956-02-02 | Fernseh Gmbh | Verfahren zur Verstaerkung hochfrequenter Schwingungen |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE970164C (de) * | 1937-10-11 | 1958-08-28 | Univ Leland Stanford Junior | Einrichtung zur Verstaerkung, Erzeugung oder Frequenzumformung von Ultrahochfrequenzschwingungen |
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE966270C (de) | Elektronenentladungseinrichtung zur Erzeugung von ultrahochfrequenten Schwingungen | |
| DE1043666B (de) | Trennungsverfahren und -vorrichtung fuer Ionen verschiedener Massen sowie Massenspektrometer, die hiervon eine Anwendung darstellen | |
| DE956707C (de) | Wanderfeldroehre zur Verstaerkung und Schwingungserzeugung | |
| DE1766703B1 (de) | Laufzeitroehre | |
| DE1063285B (de) | Elektronenroehre nach Art einer Wanderfeldroehre zur Erzeugung oder Verstaerkung sehr kurzer elektrischer Wellen mit einer zweidimensionalen Verzoegerungsanordnung | |
| DE968277C (de) | Verfahren zum Betrieb einer Elektronenroehre | |
| DE1225897B (de) | Hochfrequenz-Massenspektrometer | |
| DE735968C (de) | Roehrenanordnung zur Anfachung ultrakurzer Wellen | |
| DE1181342B (de) | Linear-Ionenbeschleuniger | |
| DE748907C (de) | Mit Geschwindigkeitssteuerung arbeitende Entladungsanordnung fuer ultrakurze Wellen | |
| DE2332756A1 (de) | Frequenzvervielfacher-laufzeitroehre zur erzielung grosser leistungen im dauerbetrieb | |
| DE2438881C2 (de) | Elektroabscheider | |
| DE730628C (de) | Elektronenroehre zur Erzeugung oder Verstaerkung elektrischer Schwingungen | |
| DE911386C (de) | Anordnung zur Erzeugung von kurzzeitigen, starken und zeitlich scharf begrenzten elektrischen Stromstoessen in hochfrequentem Rhythmus mittels einer Entladungsroehre | |
| DE969845C (de) | Elektronenroehrenanordnung zum Anfachen (Erzeugen, Verstaerken oder Empfangen) ultrakurzer elektrischer Wellen | |
| DE967231C (de) | Einrichtung zum Anfachen (Erzeugen, Verstaerken oder Empfangen) ultrakurzer elektrischer Wellen, insbesondere des Dezimeter- oder Zentimeterwellengebietes | |
| DE882422C (de) | Anordnung zur Stabilisierung von Hochfrequenzspannungen, vorzugsweise im Meter- und Zentimeterwellenbereich | |
| DE972681C (de) | Anordnung mit einer Hochvakuum-Gluehkathodenroehre zur Erzeugung ultrakurzer Wellen | |
| DE722991C (de) | Anordnung zur Verstaerkung und Erzeugung ungedaempfter elektrischer, insbesondere ultrakurzwelliger Schwingungen nach dem Quersteuerprinzip | |
| DE915597C (de) | Hochvakuumroehre zur Erzeugung, Verstaerkung oder zum Empfang sehr kurzer elektrischer Wellen nach der Bremsfeldmethode | |
| DE706660C (de) | Einrichtung zur Erzeugung ultrakurzer Wellen durch Frequenzvervielfachung mit Elektronenvervielfachung | |
| DE2454458B2 (de) | Hochfrequenz-Plasmatriebwerk | |
| DE756515C (de) | Magnetfeldroehre | |
| DE976631C (de) | Schaltungsanordnung zum Betrieb eines Klystrons zur Erzeugung aeusserst hochfrequenter Schwingungen | |
| AT151779B (de) | Vervielfacher mit getrenntem Vervielfacher- und Sammelraum. |