DE968208C - Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Alarmanlagen - Google Patents
Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte AlarmanlagenInfo
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- DE968208C DE968208C DET8682A DET0008682A DE968208C DE 968208 C DE968208 C DE 968208C DE T8682 A DET8682 A DE T8682A DE T0008682 A DET0008682 A DE T0008682A DE 968208 C DE968208 C DE 968208C
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Links
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Classifications
-
- H—ELECTRICITY
- H04—ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
- H04M—TELEPHONIC COMMUNICATION
- H04M11/00—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems
- H04M11/04—Telephonic communication systems specially adapted for combination with other electrical systems with alarm systems, e.g. fire, police or burglar alarm systems
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Signal Processing (AREA)
- Alarm Systems (AREA)
Description
AUSGEGEBEN AM 23. JANUAR 1958
T 8682 VIIIb/?4 c
Otto Sautter, Frankfurt/M.
ist als Erfinder genannt worden
Das Haiuptpatenf 968 016 befaßt siirih mit der Abgabe
zusätzlicher Meldungen über OThesitramüberwaehtte
Alannleituogen und schlagt vor, diiie zusätzliche
Mekkmg durch eine kurzzeitige, das die Alarmmeldungen
aufnehmende Relais nicht beeinflussende Unterbrechung des Leitangsruhestromes abzugeben
und von in der Empfangszentrale angeordneten, aaf eine solche kurzzeitige Ruhestromunterbrechung
ansprechenden Schaltmitteln aufnehmen und auswerten zu lassen. Die die Auslösung einer Meldung
bedeutende kurzzeitige Unterbrechung des Leitungsruhestromes kann dabei in einfacher Weise
durch einen in die Alarmleitung gelegten Springschalter verursacht werden, der während seines
Übergangs von der einen in die andere Stellung die Alarmleitung unterbricht.
Als Ausführungsbeispiel für den Erfmdungsgedianken das Hauptpaitenites wurde die Auslösung
eines Tdefanatmifes bei der zentralen Empfangseinrichtung
gewählt. Neben dem Telefonanruf der Alarmempfangszentrale ist jedoch auch die Aufnahme
von Rückmeldungen von alarmierten, in die
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Alarmleitung gelegten Alarmstellen notwendig, da an Hand dieser Rückmeldungen die Zentrale feststellen
kann, ob die von ihr beiwirkte Alarmierung der einzelnen Stellen zum Erfolg geführt hat. Die
Erfindung schlägt daher vor, die in den Alarmleitungen liegenden Alarmempfangsstellen ebenfalls
mit einer eine kurzzeitige Unterbrechung des Ruhestromes ermöglichenden Vorrichtung zu versehen
und in der Meldungsempfangszentrale angeordnete, durch die Aussendung des Alarmstromes
vorbereitete Schaltmittel die nach der Alarmierung der in den Alarmleitungen liegenden
Alarmempfangsstellen auftretende kurzzeitige Unterbrechungen des. Ruhestromes als Rückmeidungen
der zu alarmierenden Stellen auswerten zu lassen. Gemäß einem weiteren Merkmal der
Erfindung bewirken diese kurzzeitigen Unterbrechungen· des Leitungsruhestromes die schrittweise
Weiterschaltung eines Anzeigewerkes, das auf diese Weise nach Aufnahme der letzten Rückmeldung
die Gesamtzahl der quittierten Alarmrufe angibt.
Ein Ausführungsbeispiel d'er Erfindung ist in der Zeichnung dargestellt. Außer den Alarmmeldern
M liegen in der Schleife mehrere Alarmwecker W, die bestimmten durch die Zentrale zu
alarmierenden Stellen zugeordnet sind. Jedem dieser Wecker ist ein Springschalter Sp zugeordnet.
Sowohl die Melder als auch die Wecker liegen in bekannter Weise in Morsesicherheitsschaltung. Die
Aufnahme der von den Meldern M abgegebenen Meldungen erfolgt in den Schleifenrelais Sa und
Sb, die in bekannter Weise die Einstellung der Empfangseinrichtungen der Melderzentrale zur
Kennzeichnung des Alarmes bewirken. Die Auslösung eines Telefonanrufes erfolgt auf die im
Hauptpatent beschriebene Weise und braucht im Rahmen dieses Zusatzpatentes nicht mehr näher
dargelegt zu werden. In der Melderempfangs einrichtung Hegt im Schleifenstromkreis ein Relais T,
dessen Wicklung I durchi den Ruhestrom erregtwird und dem eine Gegenwicklung II beigegeben ist, die
die Erregung dieses Relais auf einen Haltewert begrenzt. Die Alarmierung der einzelnen Stellen erfolgt
durch die Betätigung der nicht sperrenden Alarmtaste AT, über deren Kontakte bei gleichzeitiger
Haltung der Schleifenrelais Sa und Sb Alarmwechselstrom an die Alarmleitung gelegt
wird und die in dieser Alarmleitung liegenden Wechselstromwecker zum Ertönen bringt. In der
Zentrale befindet sich ferner ein aus einem Schaltwerk ZW und Lampen 1 bis 25 bestehendes Anzeigewerk,
das durch das Relais T steuerbar ist. Sollen die in der Schleife liegenden Alarmstellen
alarmiert werden, so drückt die Bedienung der Meldungsempfangszentrale die nicht sperrende Taste
AT und legt zunächst einen Widerstand Wi in Brücke zu den beiden Ästen der Alarmleitung·. Der
Folgekontakt der Tasten AT 2/3 schließt die Alarmstromquelle
Q an die Alarmleitung an, und für die Dauer des Tastendruckes ertönen die Wecker W.
Während der Aussendung des Alarmwechselstromes kommt in der Zentrale das Relais A zum Ansprechen,
das mit seinem Kontakt a die Erregung für ein Relais AE vorbereitet. Ist die Alarmaussendung
beendet und kehrt die Taste AT in ihre Ruhelage zurück, so wird über den Kontakt a des
abfallverzögerten Relais A das Relais AE zum Ansprechen gebracht, das sich mit seinem Kontakt
ae ι in Abhängigkeit von der Taste »Sig. ab«
hält. Zur Quittierung des Alarms haben die alarmierten Stellen beim Verlassen des Raumes den
Springschalter Sp umzulegen und bewirken dadurch eine kurzzeitige Unterbrechung des Schleifenruhestromes,
die zum Abfall der Schleifenrelais Sa und Sb nicht ausreicht. Da die Unterbrechung
nur jeweils wenige msec dauert und die Zahl der in eine Schleife gelegten Alarmwecker beschränkt
ist, besteht keine Gefahr, daß durch Zusammenfallen einer großen Zahl von Meldungen
eine falsche Anzeige in der Zentrale bewirkt wird. Es kann vielmehr angenommen werden, daß jede
kurzzeitige Unterbrechung des Schleifenruhest.romes durch die Betätigung eines der Springschalter
Sp das Relais T zum Abfallen bringt, das mit
seinem Kontakt £4 das Hilfsrelais HT abschaltet.
Der schließende Kontakt ht 1 legt den Drehmagnet ZfF des Anzeigewerkes über den geschlossenen
Kontakt ae 2 an Gegenpotential, so daß der Schaltarm
α dieses Anzeigewerkes ZW einen Schritt macht und beim Einlauf der ersten Rückmeldung
die Lampe 1 zum Aufleuchten bringt. Ein Ankerkontakt des Anzeigewerkes ZW bewirkt nun über
eine dritte Wicklung des Relais T dessen Wiedererregung, das sich im Schleifenstromkreis hält und
mit seinem Kontakt £4 das Relais HT erneut zum
Ansprechen bringt. Am Kontakt ht 1 wird der Fortschalteimpuls
für das Anzeigewerk beendet, und die Vorrichtung ist zur Aufnahme der nächsten Rückmeldung bereit. Auf diese Weise wird das
Anzeigewerk durch jede nach der Alarmierung einlaufende kurzzeitige Unterbrechung des Schleifenruhestromes
weitergeschaltet, und nach Empfang der letzten Rückmeldung gibt die aufleuchtende
Lampe an, wieviel Alarmstellen ihre Alarmierung quittiert haben.
Claims (2)
- PATENTANSPRÜCHE:i. Schaltungsanordnung für ruhestromüberwachte Alarmanlagen, bei denen neben den den eigentlichen Alarminhalt kennzeichnenden Meldungen noch andere Signale über die Alarmleituingen zur zentraäen Empfangseinrichtung gegeben werden können, nach Patent 968 016, dadurch gekennzeichnet, daß die in dien Alarmleituragmiliiegöndeii Alarmempf aogsiSteMm mit einer eine kurzzeitige Unterbrechung dös· Ruhestromes ermöglichenden Vorrichtung versehen sind und in der Meldungsempfangszentrale angeordnete, durch die Aussendung des Alarmstromes vorbereitete Schaltmittel (T, HT, Z), die nach der Alarmierung der in den Alarmleitungen liege»- den Alarmempfangsstellen auftretende kurzzei-tige Unterbrechungen des Ruhestromes als Rückmeldungen der zu alarmierenden Stellen auswerten.
- 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die nach einer Alarmierung der in der Alarmleitung liegenden Alarmempfangsstellen auftretenden kurzzeitigen Unterbrechungen des Leitungsruhestromes die schrittweise Weiterschaltung eines Anzeigewerkes bewirken, das nach Aufnahme der letzten Rückmeldungen die Gesamtzahl der quittierten Alarmrufe angibt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET8682A DE968208C (de) | 1953-10-27 | 1953-11-24 | Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Alarmanlagen |
Applications Claiming Priority (2)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DET8565A DE968016C (de) | 1953-10-27 | 1953-10-27 | Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Alarmanlagen |
| DET8682A DE968208C (de) | 1953-10-27 | 1953-11-24 | Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Alarmanlagen |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE968208C true DE968208C (de) | 1958-01-23 |
Family
ID=25999186
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DET8682A Expired DE968208C (de) | 1953-10-27 | 1953-11-24 | Schaltungsanordnung fuer ruhestromueberwachte Alarmanlagen |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE968208C (de) |
-
1953
- 1953-11-24 DE DET8682A patent/DE968208C/de not_active Expired
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