DE96757C - - Google Patents
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- DE96757C DE96757C DENDAT96757D DE96757DA DE96757C DE 96757 C DE96757 C DE 96757C DE NDAT96757 D DENDAT96757 D DE NDAT96757D DE 96757D A DE96757D A DE 96757DA DE 96757 C DE96757 C DE 96757C
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- barrel
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- 238000010304 firing Methods 0.000 description 3
- NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 2,4-dinitro-6-(octan-2-yl)phenyl (E)-but-2-enoate Chemical compound CCCCCCC(C)C1=CC([N+]([O-])=O)=CC([N+]([O-])=O)=C1OC(=O)\C=C\C NIOPZPCMRQGZCE-WEVVVXLNSA-N 0.000 description 1
Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A3/00—Breech mechanisms, e.g. locks
- F41A3/12—Bolt action, i.e. the main breech opening movement being parallel to the barrel axis
- F41A3/14—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively
- F41A3/16—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks
- F41A3/26—Rigid bolt locks, i.e. having locking elements rigidly mounted on the bolt or bolt handle and on the barrel or breech-housing respectively the locking elements effecting a rotary movement about the barrel axis, e.g. rotating cylinder bolt locks semi-automatically or automatically operated, e.g. having a slidable bolt-carrier and a rotatable bolt
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F41—WEAPONS
- F41A—FUNCTIONAL FEATURES OR DETAILS COMMON TO BOTH SMALLARMS AND ORDNANCE, e.g. CANNONS; MOUNTINGS FOR SMALLARMS OR ORDNANCE
- F41A5/00—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock
- F41A5/02—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated
- F41A5/08—Mechanisms or systems operated by propellant charge energy for automatically opening the lock recoil-operated having an accelerator lever acting on the breech-block or bolt during the opening movement
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Portable Nailing Machines And Staplers (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIFT
KLASSE 72: Schusswaffen, Geschosse, Verschanzung.
Patentirt im Deutschen Reiche vom g. September 1896 ab.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet eine Feuerwaffe, bei welcher infolge des Rückstofses,
der auf einen einzigen Hebel wirkt, die leere Hülse ausgeworfen, eine neue Patrone
in den Lauf eingeführt und zugleich die Schlagfeder gespannt wird. ,
In der Zeichnung stellt dar:
Fig. ι die Waffe vor dem Schufs,
Fig. 2 die Waffe im Schnitt, senkrecht zur Längsachse,
Fig. 3 die Waffe nach dem Schufs in dem Augenblick, wo der Rückstofs seine Grenze
erreicht hat,
Fig. 4 den Hebel,
Fig. 5 die Abzugsvorrichtung und
Fig. 6 den Verschlufsbolzen.
Der Lauf α wird durch den Verschlufsbolzen b, welcher mit Warzen r und eventuell
auch mit „Verschlufskopf versehen ist, in bekannter Weise verschlossen. Der Verschlufsbolzen
enthält auch den Schlagbolzen und die Schlagfeder. Auf dem Verschlufsbolzen ist ein
Cylinder c verschiebbar, welcher mittelst des Schlitzes e und des auf dem Verschlufsbolzen
sitzenden Stiftes d eine Drehung des Verschlufsbolzens veranlafst. Auf dem Cylinder c sitzt
ein Ansatz, an welchem der Hebel^g· drehbar
befestigt ist; einen zweiten Drehpunkt für den Hebel bildet ein am Schaft angebrachter Ansatz.-
Nach dem Schufs wird durch den an einem Ansatz des Laufes befestigten Vorsprung h der
Hebel f g in Bewegung gesetzt und in die in Fig. 3 dargestellte Stellung gebracht. Bei
dieser Bewegung wird zuerst der Cylinder c rückwärts geschoben, wodurch der Verschlufsbolzen
etwa eine Drehung um 90° von rechts nach links macht. Dadurch werden die
Warzen r aus einer Quernuth in Längsnuthen geführt, und der Verschlufsbolzen kann nun in
seine rückwärtige Stellung gelangen.
Dieser Drehung kann der Schlagbolzen nicht folgen, da er in den Nuthen k und / geführt
wird. Er hat am Ende einen schiefen Ansatz m, welcher in einen Ausschnitt η am Ende
des Verschlufsbolzens pafst, und wird durch denselben bei der Drehung des Verschlufsbolzens
etwas zurückgeschoben und hierdurch die Schlagfeder etwas gespannt. Diese Anordnung
bewirkt, dafs die Schlagfeder die Zündpille nicht erreichen kann, wenn der Verschlufsbolzen
sich nicht vollkommen in der Verschlufsstellung befindet und die Warzen richtig in die Quernuth am Laufende eingedreht
sind. Noch ehe der Rückstofs seine Grenze erreicht hat (Fig. 3), wird die leere Hülse ausgeworfen. Dann tritt die Feder ρ
in Wirksamkeit und schiebt den Lauf wieder nach vorn, der Abzugsstollen steht bereit und
spannt den Schlagbolzen, eine Patrone wird in den Lauf geschoben.
Erst· wenn die Warzen die Quernuth erreicht haben, kann der Verschlufsbolzen sich
drehen, der Cylinder c schliefst sich an den Verschlufsbolzen b an und die Waffe ist wieder
schufsfertig.
Die Abzugsvorrichtung mul's so beschaffen
sein, dafs der Abzugsstollen auch dann eingreift, wenn der Schütze den Abzug (Drücker)
nicht schnell genug freigiebt. Dies wird durch folgende Einrichtung erreicht:
Die Abzugsstange hat einen zweiarmigen Ausschnitt o'o", welcher den am Schaft befestigten
Zapfen ο umfafst. Die Zugstange ist mit dem Abzugsstollen durch den Kurbelarm u
verbunden. Infolge eines Druckes auf den Abzug gelangt der Zapfen ο nach o', wodurch
der Stollen herabgezogen wird, und dann sofort nach o", wodurch die Zugstange gehoben
wird und den Stollen wieder in die Höhe schiebt. Durch die Feder ν wird die Zugstange
wieder in die normale Lage gebracht, sobald der Schütze den Abzug freigiebt, was
er unwillkürlich thun wird, sobald er den nächsten Schufs abfeuern will.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Eine selbstthätige Feuerwaffe mit gleitendem Lauf, gekennzeichnet durch einen Hebel, welcher an eine auf den Verschlufsbolzen b aufgeschobene, mittelst schrägen Schlitzes e auf einen Stift d des Verschlufsbolzens b einwirkende Hülse c angelenkt ist und mit seinem gegabelten Theil einen an der Verschlufshülse bezw. dem Lauf angebrachten Zapfen h, sowie einen am Kolben sitzenden Zapfen g umgreift, so dafs beim Zurückgleiten des Laufes der an letzterem befestigte Zapfen h den Hebel um den am Kolben angeordneten Zapfen g schwenkt und das Oeffhen des Verschlusses bewirkt.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96757C true DE96757C (de) |
Family
ID=367864
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96757D Active DE96757C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96757C (de) |
-
0
- DE DENDAT96757D patent/DE96757C/de active Active
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