DE966077C - Spritzeinrichtung fuer die Innenreinigung von Gefaessen - Google Patents

Spritzeinrichtung fuer die Innenreinigung von Gefaessen

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Publication number
DE966077C
DE966077C DES32933A DES0032933A DE966077C DE 966077 C DE966077 C DE 966077C DE S32933 A DES32933 A DE S32933A DE S0032933 A DES0032933 A DE S0032933A DE 966077 C DE966077 C DE 966077C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
spray
spray tube
screen
nozzle head
pivotable
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Expired
Application number
DES32933A
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Hans Graeser
Ernst Puhl
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Seitz-Werke GmbH
Original Assignee
Seitz-Werke GmbH
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Publication date
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Publication of DE966077C publication Critical patent/DE966077C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B08CLEANING
    • B08BCLEANING IN GENERAL; PREVENTION OF FOULING IN GENERAL
    • B08B9/00Cleaning hollow articles by methods or apparatus specially adapted thereto 
    • B08B9/08Cleaning containers, e.g. tanks
    • B08B9/0839Cleaning milk churns

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Washing And Drying Of Tableware (AREA)

Description

  • Spritzeinrichtung für die Innenreinigung von Gefäßen Die Erfindung bezieht sich auf eine Spritzeinrichtung für die Innenreinigung von Gefäßen, insbesondere von Milchkannen. Bei einer derartigen Einrichtung hat man bereits vorgeschlagen, den Düsenkopf mit einem beweglichen Schirm zu umgeben, der in Abhängigkeit von dem zu reinigenden Gefäß steuerbar ist. Da der Düsenkopf mit einer Anzahl von Bohrungen versehen ist, durch welche die Reinigungsflüssigkeit nicht nur lotrecht nach oben, sondern seitlich nach allen Richtungen verspritzt wird, soll die Abschirmung bei Nichtvorhandensein eines Gefäßes bewirken, daß der Spritzstrahl aufgefangen und im wesentlichen in lotrechte Richtung geleitet wird. Hierdurch vermeidet man ein seitliches Verspritzen der Reinigungsflüssigkeit und damit eine zu große Verschleppung von Flüssigkeiten, z. B. Heißwasser und Lauge. Bei der bereits vorgeschlagenen Ausführung wird der Schirm durch das Aufsetzen des Gefäßes nach unten gedrückt und dadurch die Düsen freigegeben. Bei vollautomatisch arbeitenden Maschinen läßt sich dies nicht ausführen, denn hier bleibt das Gefäß nach dem Aufsetzen in seiner Höhenlage unverändert stehen, und der Düsenkopf ist beweglich und muß in das Gefäß eingeführt werden.
  • Die Erfindung schafft für derartige Spritzeinrichtungen dadurch eine Verbesserung, daß der Schirm zusammen mit dem schwenkbaren Spritzrohr schwenkbar ist und außerdem um einen eigenen Drehpunkt schwenkbar ist, der an dem beweglichen Spritzrohr fest angeordnet ist. Hierbei macht das Spritzrohr zunächst zusammen mit dem Schirm eine gemeinsame Bewegung, und dieser kann durch das Gefäß zurückgehalten werden, während das Spritzrohr selbst seine Bewegung in das Gefäß fortführen kann. Befindet sich kein Gefäß über der Spritzstelle, dann wird der Spritzkopf von dem Schirm umgeben und dadurch der Flüssigkeitsstrahl so zusammengefaßt, daß er im wesentlichen nur nach oben, aber nicht nach den Seiten gerichtet ist.
  • In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt, und zwarzeigt die Abb. i ein schwenkbares Spritzrohr mit einer Düse gemäß der Erfindung, Abb. 2 dasselbe Rohr mit einer Milchkanne, Abb. 3 eine Vorderansicht und Abb. 4 einen Schnitt durch das Zuleitungsrohr für das schwenkbare Spritzrohr.
  • Mit io ist ein Spritzrohr eines Kannenwaschers bezeichnet, das an einem freien Ende einen Düsenkopf i i aufweist. Das andere Ende des Spritzrohres sitzt in einer Zuleitung 12 und ist mit einem Küken 13 versehen. Der Düsenkopf i i ist mit einem zylindrisch ausgebildeten Schutzschirm 14 versehen, der an einem Hebel 15 befestigt ist. Dieser Hebel ist um einen Drehpunkt 16 schwenkbar und wird an seinem Ende durch ein Gegengewicht oder eine Feder 17 belastet. Die gestrichelt dargestellten Linien zeigen das Spritzrohr io mit Schutzschirm 14 in der Ruhelage. Der Schirm 14 trägt seitliche Anschläge i8 (Abb.3), die sich gegen den unteren Rand einer Milchkanne i9 legen. Bei der in :ebb. i gezeigten Lage gelangt die Spritzflüssigkeit durch die Bohrung 2o des Kükens 13 in das Rohr io und verläßt in Form von starken Strahlen den Düsenkopf ii. Befindet sich keine Kanne in der Spritzstelle, so hat der Schirm i¢ die in Abb. i gezeigte Lage, und die aus dem Kopf i i austretende Flüssigkeit wird zu einem dicken Strahl 21 zusammengefaßt, der im wesentlichen nach oben gerichtet ist, dagegen nicht nach den Seiten spritzt, so daß also keine Flüssigkeit in benachbarte Behandlungszonen kommen kann. Befindet sich eine Kanne i9 in der Spritzsstelle, dann wird bei der gemeinsamen Schwenkung des Spritzrohres io und des Hebels 15 mit dem Schutzschirm 14 dieser durch die Kanne i9 dadurch zurückgehalten, daß sich die Anschläge 18 gegen die untere Seite der Kanne i9 anlegen, und bei der weiteren Schwenkbewegung des Spritzrohres io bewegt sich der Düsenkopf i i aus dem Schirm 14 heraus, und nunmehr kann der bereits in der Kanne befindliche Düsenkopf die Wasserstrahlen nach allen Seiten spritzen. Die Steuerung des Schutzschirmes kann auch auf andere Weise, z. B. elektrisch, pneumatisch oder hydraulisch, in Abhängigkeit von der Kanne erfolgen. Der Hebel 15 mit dem Drehpunkt 16 kann neben dem Spritzrohr io angeordnet sein; es kann aber auch der Hebel 15 an dem Spritzrohr selbst angelenkt sein. Die erste Ausführung ist dann vorteilhaft, wenn das Spritzrohr io mit dem Zuleitungsrohr 12 bzw. dem Küken 13 lösbar verbunden ist. In Abb. q. ist die Stellung des Kükens 13 dargestellt in der Lage, die es einnimmt, wenn das Spritzrohr io die in Abb, i gestrichelt dargestellte Lage einnimmt. Mit 22 und 23 sind öffnungen bezeichnet, die sich in dem Küken 13 bzw. dem Rohr 12 befinden und durch welche die Flüssigkeit jeweils abgesperrt oder freigegeben wird. Der Schutzschirm 14 kann auch mit Hilfe einer Feder am Ende des Spritzrohres io in der Nähe des Kopfes i i axial verschiebbar befestigt sein, so daß eine Schwenkbewegung des Schutzschirmes i-. nicht notwendig ist. Die Milchkanne i9 wird vorteilhaft in der Reinigungsmaschine schrittweise bewegt, se daß zum Ein- und Ausschwenken des Spritzrohres io genügend Zeit vorhanden ist. Die zu reinigenden Kannen i9 befinden sich in einer schrägen Lage, und das Spritzrohr io ist so gekrümmt, daß beim Schwenken des Spritzrohres der Düsenkopf ii bequem in die Kanne i9 eingeführt werden kann. Das Einschwenken eines Düsenkopfes in die schräg gestellte Kanne hat den Vorteil gegenüber einem längs axialen Einführen einer Düse, daß man das Spritzrohr io genügend lang ausbilden kann und auf diese Weise einen verhältnismäßig großen Schwenkradius erhält.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Spritzeinrichtung für die Innenreinigung von Gefäßen, insbesondere von Milchkannen, mit einem den Düsenkopf umgebenden beweglichen Schirm, der in Abhängigkeit von dem zu reinigenden Gefäß steuerbar ist, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (1q.) zusammen mit dem schwenkbaren Spritzrohr (io) schwenkbar ist und außerdem um einen eigenen Drehpunkt (16) schwenkbar ist, der an dem beweglichen Spritzrohr fest angeordnet ist.
  2. 2. Spritzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Schirm (14) in an sich bekannter Weise mit Anschlägen (18) versehen ist, die sich bei der Schwenkbewegung des Spritzrohres und bei Vorhandensein eines Gefäßes (i9) gegen dessen unteren Rand anlegen.
  3. 3. Spritzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Schwenkeinrichtung als zweiarmiger Hebel (15) ausgebildet ist, dessen beide Arme parallel zu dem schwenkbaren Spritzrohr geführt und dessen freie Enden mit einer Feder oder einem Gewicht belastet sind. q..
  4. Spritzeinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch einen Kükenhahn (12, 13), der die Zuleitung der Spritzflüssigkeit beim Schwenken des Spritzrohres öffnet bzw. schließt.
  5. 5. Spritzeinrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sowohl das Spritzrohr (io) als auch der Schwenkhebel für den Schutzschirm (1q.) gekrümmt ausgeführt sind, derart, daß zwischen Düsenkopf (i i) und Schutzschirm (1q.) beim Einschwenken des Düsenkopfes in die Kanne nahezu eine Parallelverschiebung zwischen Düsenkopf und Schirm stattfindet. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 921 135.
DES32933A 1953-04-05 1953-04-05 Spritzeinrichtung fuer die Innenreinigung von Gefaessen Expired DE966077C (de)

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DE966077C true DE966077C (de) 1957-07-04

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DES32933A Expired DE966077C (de) 1953-04-05 1953-04-05 Spritzeinrichtung fuer die Innenreinigung von Gefaessen

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921135C (de) * 1952-01-06 1954-12-09 Rolf Goebel Maschine zum Ausspuelen von Gefaessen, insbesondere von Milchkannen

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE921135C (de) * 1952-01-06 1954-12-09 Rolf Goebel Maschine zum Ausspuelen von Gefaessen, insbesondere von Milchkannen

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