DE965849C - Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen - Google Patents

Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen

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DE965849C
DE965849C DEM17100A DEM0017100A DE965849C DE 965849 C DE965849 C DE 965849C DE M17100 A DEM17100 A DE M17100A DE M0017100 A DEM0017100 A DE M0017100A DE 965849 C DE965849 C DE 965849C
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DE
Germany
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washing
water
machine
siphon
washing drum
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Expired
Application number
DEM17100A
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English (en)
Inventor
Peter Pfenningsberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
PFENNINGSBERG GmbH MASCHFAB
Maschinenfabrik Peter Pfenningsberg GmbH
Original Assignee
PFENNINGSBERG GmbH MASCHFAB
Maschinenfabrik Peter Pfenningsberg GmbH
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F39/00Details of washing machines not specific to a single type of machines covered by groups D06F9/00 - D06F27/00 
    • D06F39/08Liquid supply or discharge arrangements
    • D06F39/083Liquid discharge or recirculation arrangements

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Detail Structures Of Washing Machines And Dryers (AREA)

Description

  • Vorriditung zum Abführen des Wassers bei Wascbmasdiinen Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Abführen des Wassers bei Waschmaschinen, die mit ein-er in einem die Waschflüssigkeit enthaltenden Behälter drehbeweglich anzutreibenden Waschtrommel versehen sind und einen in die Wasserableitung eingebauten Heber aufweisen.
  • Bei bekannten, insbesondere vollautomatiscben Waschmaschinen sind- in. die Wasserableitungen Absperrventile eingebaut, die zumeist durch vom Programmschalter der Maschine gesteuerte Magnete betätigt werden. Derart ausgebildete Vorrichtungen zum Abfuhren des Waschwassers haben mancherlei Nachteile. So müssen die die Absperrventile betätigenden Elektromagneten verhältnismäßig stark bemessen sein, da die Ventile zum ÖfFnen gegen den hydrostatischen Druck der gesamten Wassersäule gehoben werden müssen. Der dazu erforderliche Arbeitsaufwand ist insbesondere deshalb so erheblich, weil der wirksame Querschnitt der Absperrventile verhältnismäßig groß gehalten werden muß, um ein schnelles Entleeren des Waschtrommelbehälters zu gewährleisten. Nachteilig ist bei den bekannt-en Waschmaschinen fern-er, daß ein Versag-en der die Wasserzufuhr steuernden Ventile bei geschlossenen Absperrventilen zwangläufig zum Überlaufen und damit zu Überschwemmungen und, Betriebsstörungen führt.
  • Durch die Vorrichtung nach der Erfindung werden die obigen übelstände auf einfachste Weise vermieden. Das wird unterbewußtem Verzicht auf die bisher üblichen Wasserabsperrventile unter Verwendung eines in die Wasserableitung ei - ngebautenHebers erfindungsgemäß dadurch erreicht, daß die Wasserableitung 5 vom Umfang des die Waschtromm--1:2 und die Waschflüssigkeit ent# haltenden Maschinenbehälters i abzweigt und der Scheitel des Hebers. 7 so weit oberhalb des dem Waschgang der Maschine entsprechenden Normalwasserstandes angeordnet ist, daß der Heber 7 durch ;die während des S chlenderganges der Waschtrommel 2 in -der dabei mit höherer Drehzahl umlaufend angetriebenen Waschflüssigkeit auftretenden Zentrifugalwirkung, die ein Ansteigen des Wassers im Heber 7 bewirkt, in Tätigkeit gesetzt wird'. Auf diese Weise wird einerseits sichergestellt, daß der Waschtrommelbehälter in ständiger Verbindung mit dem Wasserabfluß steht, so daß ein überlaufen der Maschine bei Versagen oder ungenauer Einstellung,der die Wasserzufuhr steuernden Ventile unter allen Umständen vermieden wird. Andererseits afier kann das Wasser durch ,die beim Einschalten des Schleuderganges der Waschtrommel entstehende Zentrifugalwirkung über den Heber völlig aus der Maschine entfernt werden.
  • Es sei hier bemerkt, daß es bei kontinuierlich arbeitend-en Wasch- und Spülmaschinen bekannt ist, zum Abführen von in einem unterhalb der Waschtrommel befindlichen Behälter vorgesehener Heizflüssigkeit einen Heber vorzusehen. Die Anordnung ist dabei so getroffen, daß der Heher in Tätigkeit tritt, wenn die im Behälter befindlich-e Flüssigkeit durch weiteres Zulauf-en von Heizflüssigkeit aus einem oberhalb der Waschtrommel angeordneten Heizbehälter üb#er den Scheitel des Hebers angestiegen ist. Der Heber wird hierbei also im Gegensatz zur Erfindung weder zum Ab- führen von Waschflüssigkeit benutzt, noch durch Zentrifugalwirkung in Tätigkeit gesetzt.
  • Damit die Heberwirkung nach der Erfindung und das dadurch bedingte völlige Entleeren der Maschine mit Sicherheit nur während des Schleuderganges auftreten kann, ist im Scheitel des vorzugsweise als U-Rohr ausgebildeten Hebers -eine Luftklappe vorgesehen, die normalerweise, d. h. beispielsweise während des Waschganges oder der Wasserzuführung, offen steht und daher keine Heberwirkung zustande kommen läßt. Ein ungewolltes Leerhebern des Waschtrommelhehälters während des normalen Waschprozesses wird dadurch also sicher vermieden. Nun kann aber beispielsweise durch einen vom Programmschalter der Masch-ine gesteuerten Magneten die Luftklappe während, des Schleuderganges geschlossen gehalten werden, so daß sich in dieser Arbeitsphase eine ungestörte Heberwirkung in der Wasserableitung ausbilden kann. Der die Luftklappe betätigende Magnet kann dabei im Gegensatz zu den bekannten, die Albsperrventile herkömmlich ausgebildeter Waschmaschinen steuernden Magnet-en für wesentlich kleinere Leistungen bemessen sein, da die Luftklappe nur gegen den äußeren Luftdruck zu arbeiten hat und noch dazu in ihrem Querschnitt praktisch beliebig klein gehalten werden kann.
  • Weitere Einzelheiten der Erfindung seien an Hand der Zeichnungen beschrieben, in denen Fig. i ein Ausf.ührungsbeispiel der Vorrichtung zum Ahführen des Wassers von Waschmaschinen in schematischer Darstellung, und zwar in der Seitenansicht, zeigt, während Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i darstellt.
  • In dem Waschtrommel-behälter i ist die rotierende, sowohl auf Wasch- als auch, auf Schleudergang zu schaltende Waschtrommel 2 angeordnet, die beim Schlendergang in der durch Pfeil 3 angedeuteten Drehrichtung umlaufen soll. Am unteren Ende des Waschtrommelbehälters i zweigt an der Stelle 4 jclje Wasserableitung 5 ab, in deren an die Kammer 6 anschließendem Teil der Heber 7 eingebaut ist. Der Heber weist die Form eines auf den Kopf gestellten U-Rohres auf. Im Scheitel des U-Rohres ist eine Öffnung 8 vorgesehen, die durch die um die waagerechte Achse g schwenkbare Luftklappe(io wahlweise geschlossen bzw. geöffnet werden kann. Über den ebenfalls auf der Achseg schwenkbar gelagerten Hebel ii sowie den an letzterem angelegten Anker 12 und den Magneten r3 kann die Luftklappe io geschlossen werden. Vorteilhaft ist dabei der Magnet 13 so an den Programmschalter der Maschine angeschlossen bzw. geschaltet, daß er zusammen mit der Umschaltung der Waschtromme12 auf Schleudergang betätigt wird, um dabei die Öffnung8 durch die Klappeio zu verschließen. Natürlich. kann die Luftklappe io auch durch einen von Hand zu betätigenden Stellhebel. od.dgl. verstellt werden. Da, Offenhalten der öffnung8 kann auf verschiedene Weise erfolgen, beispielsweise durch das Eigengewicht der Hebel 11, 12 oder aber auch durch an der Klappe io bzw. an den Hebeln i 1, 12 angreifende, entsprechend angeordnete Federn od.dgl.
  • Soll die Waschmaschine in Betrieb genommen werden, so wird nach Einlegen der Wäsche in die Tromme12 über nicht gezeichnete Zulaufventile Wasser in den Waschtrommelbehälter i eingelassen, und zwar so lange, bis der Normalwasserstand N-J#T erreicht ist. Falls nun beim Einlaufen des Wassers durch schlechte Einstellung oder Versagen der Zulaufventile fortlaufend weiteres Wasser in die Trommel strömt und daher der Normalwasserstand Überschritten wird ' kann das Wasser über die Ableitung 5, Kammer 6 und He,ber 7 ungestört zum Abfluß A abfließen. Während des Waschganges der Trommel:2, wobei es gleichgültig ist, ob :die Trommel einsinnig oder reversierend umläuft, wird ein etwaiges Lverhebern des Behälters i durch die offen stehendeLuftklappe io mit Sicherheit vermieden selbst wenn dabei die in dem linken Schenkel 7' #es U-Rohres stehende Wassersäule Höhenschwankungen ausführt und dabei gelegentlich über den Scheitel des Hebers überschwappt. Der Heber bzw. dessen Scheitel kann aber auch so angeordnet werden, daß letzterer, um ein überschwappen des Wassers zu vermeiden, ausreichend hoch oberhalb des Normalwasserstandes angeordnet wird.
  • Wird nun die Maschine auf Schleudergang umgeschaltet, so wird gleichzeitig der Magnet 13 betätigt und die öff nung 8 durch die Klappe i o verschlossen. Mittels der durch die in Drührichtung 3 rotieren-de Schleudertrommel hervorgerufenen Umlaufbewegung des Wassers werden im Behälter i v,erhältnismäß,-ig große Zentriftigalwirkungen ausgelöst. Diese bewirken, daß das Wasser mit Sicherheit -durch die Ableitung 5 über den Scheitel des Hebers - zum Abfluß A hin ge#drückt wird. Da die Luftklappe io geschlossen ist, bildet sich eine Heb-erwirkung aus, die auch bei gegebenenfalls danach angehaltener Waschtrommel 2 andauert. Auf diese Weise wird also der Behälter i völlig entleert. Das Abströmen des Wassers aus dem Waschtrommelbehälter kann dadurch besonders wirkungs-voll erfolgen, daß unweit des Wasserableitungsanschlusses 4, und zwar in Drehrichtung 3 der Waschtrommel 2 dahinterliegend, Stauflächen 14 vorgesehen sind, die vorzugsweise winkelförmig zueinander verlauf-en.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Vorrichtung zum Abführen. des Wassers bei Waschmaschinen, die mit einer in einem die Waschflüssigkeit enthaltenden Behälter drehbeweglich anzutreibenden Waschtrommel versehen sind und einenin die Wasserableitung ,eingebauten Heber aufweisen, dadurch gekennzeichnet, daß die Wasserableitung (5) vom Um-fang des die Waschtrommel (2) und,die Wasch-. flüssigkeit enthaltenden Maschinenbehälters. (i) abzweigt und Ader Scheitel des Hebers (7) SO weit oberhalb des dem Waschgang der Maschin#e entsprechenden Normalwasserstandes angeordnet ist, daß der Heber (7) durch die während des Schfeuderganges der Waschtrominel (2) in der dabei mit höherer Drehzahl umlaufend angetriebenen Waschflüssigkeit auftretenden Zentrifugalwirkung, die ein Ansteigen ,des Wassers im Heber (7) bewirkt, in Tätigkeit gesetzt wird.
  2. 2. Vorrichtung nach Anspruch i, dadürch gekennzeichnet, daß im Scheitel des vorzugsw#e.ise als U-Rohr ausgebildeten Hebers (7) eine Luftklappe (8, io) angeordnet ist. 3. Vorrichtung nach den Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Luftklappe (8, io) normalerweise offen, hingegen beim Schleudergang der 'Maschine durch einen vorzugsweise vom Programmschalter der Waschmaschine gesteuerten Magneten (13) oder mechanischen Hebel geschlossen gehalten wird. 4 Vorrichtung nach den Ansprüchen i bis 3, ,dadurch gekennzeichnet, daß in dem Waschtrommelbehälter (i) Stauflächen (14) vorgesehen sind, die unweit des Wasserableitungsanschlusses (4), und zwar in Drehrichtung der Waschtrommel dahinterliegend, angeordnet sind.
  3. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 84:2 788.
DEM17100A 1953-01-22 1953-01-23 Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen Expired DE965849C (de)

Priority Applications (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DEM17100A DE965849C (de) 1953-01-22 1953-01-23 Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen
CH331186D CH331186A (de) 1953-01-22 1954-01-08 Vorrichtung zum Abführen der Flüssigkeit an einer Trommelwaschmaschine
FR1091576D FR1091576A (fr) 1953-01-22 1954-01-21 Dispositif de décharge de l'eau de machines à laver

Applications Claiming Priority (3)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE1091576X 1953-01-22
DEM17100A DE965849C (de) 1953-01-22 1953-01-23 Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen
GB12818/54A GB739689A (en) 1953-01-22 1954-05-03 Apparatus for discharging water from a washing machine

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE965849C true DE965849C (de) 1957-06-27

Family

ID=27211516

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM17100A Expired DE965849C (de) 1953-01-22 1953-01-23 Vorrichtung zum Abfuehren des Wassers bei Waschmaschinen

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DE (1) DE965849C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE3609464A1 (de) * 1986-03-20 1987-10-01 Bosch Siemens Hausgeraete Waschmaschine

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE842788C (de) * 1950-11-17 1952-06-30 Poensgen G M B H Geb Kontinuierlich arbeitende Wasch- und Spuelmaschine

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