DE9631C - Neuerungen an Holländer-Grund werken - Google Patents
Neuerungen an Holländer-Grund werkenInfo
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Classifications
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- D—TEXTILES; PAPER
- D21—PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
- D21D—TREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
- D21D1/00—Methods of beating or refining; Beaters of the Hollander type
- D21D1/02—Methods of beating; Beaters of the Hollander type
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Description
1879.
Klasse 55.
EMIL BERNHARD HEINE in DELSTERN bei HAGEN (Westfalen). Neuerungen an Holländer-Grundwerken.
Patentirt im Deutschen Reiche vom 19. November 1879 ab.
Diese Erfindung bezieht sich auf eine Verbesserung des Grundwerkes an Holländern.
Während die wirksamen Kanten der Messer älterer Grundwerke einer häufigen Schärfung bedürfen,
ist man in neuerer Zeit zu einer Construction gelangt, welche solches nicht mehr bedingt.
Diese Construction, bei welcher zwischen je zwei Arbeitsplatten (Messer) Zwischenlagen von
Holz oder Metalllegirungen eingebracht und dann nach Mafsgabe der Abnutzung der Arbeitskanten herausgearbeitet wurden, ist mit mancherlei
Unzuträglichkeiten verknüpft. Diese Uebelstände soll die vorliegende Construction
des Grundwerks beseitigen.
Das neue Grundwerk, in Fig. 1, 2, 3 bezw. 4 in seinen Grundzügen angedeutet, zeigt den
charakteristischen Unterschied gegenüber den bestehenden, dafs es keiner besonderen Zwischenlagen
zur Trennung der schneidenden Kanten von einander bedarf, dafs sich das ganze Grundwerk
nur aus Platten von demjenigen Metall, aus welchem die Messer bestehen, zusammensetzt,
und dafs diese Platten sämmtlich abwechselnd als Messer dienen.
Bei der Anfertigung eines solchen Grundwerks versetzt man die einzelnen Platten a a . . .,
so wie in Fig. 1 gezeigt, gegen einander, bohrt mehrere Löcher b b . . . durch sämmtliche
Platten hindurch und schraubt letztere mittelst hindurchgesteckter Schrauben c zusammen. Der
so gebildete Grundwerksatz ist zum Gebrauche fertig.
Man versieht ihn jedoch behufs Nachstellbarkeit vorher· noch mit einer zweiten Löchergruppe
d d. Bevor diese gebohrt werden, müssen die Platten oder Messer α α so in der Richtung
ihrer Breitseite gegeneinander verschoben werden, dafs nunmehr diejenigen Platten, welche in Fig. 1
vorstehen, zurücktreten und dafür ihre Nachbarplatten vorspringen.
Ist daher der eine gerade als Messer dienende Plattensatz abgenutzt, so zieht man die Schrauben
c heraus, versetzt die Platten und steckt die Schrauben in die nebenstehenden, ihnen
nunmehr einen freien Durchgang bietenden Loch er.
Um dem zu einem Grundwerke zusammengeschraubten Platten- oder Messersatze die genügende Widerstandsfähigkeit gegen Durch
biegung zu geben, hält man die beiden vorderen Platten a1 al und die hintere α2 stärker als die
übrigen.
Die im wesentlichen wie angegeben construirten Grundwerke werden entweder einzeln,
oder in besonderen Kästen zusammengefafst, in den Holländer eingeschoben.
Grundwerke dieser Art lassen sich unter Vermeidung der Bolzen c auch in der Weise bilden,
dafs man unter die jeweilig vorzuspringenden Platten α Schienen e von der geeigneten
Höhe schiebt (cfr. Fig. 4), und dafs man die sämmtlichen Platten alsdann durch eine Spannvorrichtung
zusammenfafst.
Als solche kann z. B. ein mit einer beweglichen Wand versehener Kasten dienen, oder
auch eine passende Verbindung von Hebeln und Rahmen, sofern man nicht vorzieht, sämmtliche
Platten in einen geschlossenen Kasten einzubringen und sie mittelst Stellschrauben
zusammenzuschrauben.
Insoweit ein Bedürfnifs dafür vorhanden ist, kann man selbstredend, auf dem nämlichen Constructionsgedanken
basirend, Grundwerke, in welchen die schneidenden Messer in gröfserem Abstande stehen, herstellen; dann treten immer
abwechselnd je eine Platte vor und deren z. B. je zwei zurück.
In Fig. 3 ist die Anwendung der Grundidee der Erfindung auf ein Grundwerk dargestellt,
welches in der Oberansicht keilförmige Gestalt zeigt, in welchem die Messer nicht nach geraden
und stets parallelen, sondern nach gebrochenen Linien verlaufen. (Besondere Art des Ellenbogengrundwerks.)
Die breitere Stirnseite A wird nach der Aufsenwand des Holländertroges, die schmäleret
nach der Innen- oder Mittelwand desselben zu verlegt.
Als Vorzüge dieser Erfindung, die insbesondere bei Grundwerken mit Bronze- oder Rothgufsmessern
ins Gewicht fallen, giebt der Erfinder an:
Die einzelnen Messer oder Platten bleiben gleichmäfsig scharf; sie bedürfenkeiner Schärfung.
Die Möglichkeit der Anbringung von ca. 20 pCt. mehr schneidender Messer, als anders
construirte Grundwerke gestatten.
Die vergleichsweise grofse Stabilität und dabei grofse Leistungsfähigkeit bei erheblicher Einfachheit
der Construction.
Der Wegfall jeglicher Zwischenlage zwischen den einzelnen Messern, ermöglicht durch das
Vorhandensein von ausschliefslich Messerplatten im Grundwerke.
Claims (1)
- Patent-Ansprüche:i. Ein Grundwerk für Stoffmühlen der Papierfabrikation, im wesentlichen bestehend aus einer Anzahl plattenartiger unmittelbar neben einander stehender Messer, welche gruppenweise nach Mafsgabe der vor sich gehenden Abnutzung abwechselnd als Messer, abwechselnd als Zwischenlage solcher dienen. Die ' Anwendung des in der Construction liegenden Princips auch auf sogenannte Ellenbogengrundwerke oder auf Grundwerke mit nach einer gebrochenen oder einer gebogenen Linie verlaufenden arbeitenden Kanten.Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE9631C true DE9631C (de) |
Family
ID=286976
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT9631D Active DE9631C (de) | Neuerungen an Holländer-Grund werken |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE9631C (de) |
Cited By (2)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1025518B (de) * | 1956-11-02 | 1958-03-06 | Licentia Gmbh | Anordnung zur Untersuchung elektrischer Kontakte auf ihre Kontaktschlusszeit |
| DE1028228B (de) * | 1956-11-08 | 1958-04-17 | Philips Patentverwaltung | Verfahren zur UEberpruefung von Schaltvorgaengen |
-
0
- DE DENDAT9631D patent/DE9631C/de active Active
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|---|---|---|---|---|
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| DE1028228B (de) * | 1956-11-08 | 1958-04-17 | Philips Patentverwaltung | Verfahren zur UEberpruefung von Schaltvorgaengen |
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