DE9625C - Rotirender Knotenfänger - Google Patents

Rotirender Knotenfänger

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DE9625C
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DE
Germany
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cylinder
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rotating
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Original Assignee
reinicke & jasper in Kothen
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D21PAPER-MAKING; PRODUCTION OF CELLULOSE
    • D21DTREATMENT OF THE MATERIALS BEFORE PASSING TO THE PAPER-MAKING MACHINE
    • D21D5/00Purification of the pulp suspension by mechanical means; Apparatus therefor
    • D21D5/02Straining or screening the pulp
    • D21D5/06Rotary screen-drums

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

1879.
REINICKE & JASPER in KÖTHEN. Rotirender Knotenfänger.
Patentirt im Deutschen Reiche vom ii. October 1879 ab.
Bei den früher angewendeten rotirenden Knotenfang-Apparaten mit horizontalem Siebcylinder wurde diesem letzteren neben einer langsamen Drehbewegung eine schnelle Rüttelbewegung ertheilt. Hierdurch wurde nun einerseits ein sehr unangenehmes Geräusch verursacht, als auch die Dauerhaftigkeit des Apparates sehr beeinträchtigt, an welchem durch das heftige und schnelle Rütteln vielfache Reparaturen an dem Cylinder und seinen Lagerungen nöthig wurden. Dadurch, dafs der Cylinder die Rüttelbewegung mitmachte, war ein Abdichten der Ein- bezw. Ausströmröhre schwierig. Die Folge davon war, dafs der Cylinder bei den meisten Constructionen, um diesem Uebelstand auszuweichen, nur '/5 bis '/c seines Umfanges dem Stoff zum Durchlafs darbot, infolge dessen seine Durchlafsfähigkeit bedeutend beeinträchtigt wurde. Diese Uebelstände wurden dadurch beseitigt, dafs man dem Cylinder nur eine drehende Bewegung gab, . wie es auch im vorliegenden Falle geschehen ist.
Indem der Cylinder nur eine drehende Bewegung macht und in seinen Lagerstellen durch Stopfbüchsen abgedichtet, aufserdem mit separater Rüttelvorrichtung versehen ist, wird es möglich, den Cylinder 2/3 seines Durchmessers bezw. seiner Schlitzöffnungen dem Stoff zum Durchlafs darzubieten; da zu gleicher Zeit auch die Schlitze gereinigt werden können, erzielt man einen gleichmäfsigen vier- bis sechsfach stärkeren Stoffdurchlafs als bei den früheren Constructionen.
Der Weg, welchen der Papierstoff durch den Apparat hindurch nimmt, ist im allgemeinen folgender. Der Stoff gelangt bei M2 in den Kasten LL, in welchem derselbe bis zur Linie N- O steigt und dieses Niveau gewöhnlich beibehält. Von hier aus tritt derselbe durch die Schlitze des Siebcylinders in das Innere A A, Fig. 2 und 3, desselben, fliefst zu beiden Seiten durch die rohrartigen Zapfen NN in den Raum O O, Fig. 2 und 3, von wo aus er durch die Ueberlaufrinne JP, Fig. 3, den Apparat verläfst.
Bei dieser Anordnung tritt also der zu reinigende Stoff von aufsen nach innen in den Siebcylinder, und ist deshalb dessen Aufsenfiäche eine glatte. Der Cylinder erhält seine Drehbewegung von der Hauptwelle C aus durch den verstellbaren Kurbelzapfen α, den Coulissenhebel b, den Sperrkegel c, die Räder de/ und die Welle g.
Letztere ist mit einem Bunde h versehen, welcher im Lager i läuft und den Cylinder gegen eine Verschiebung in seiner Längsrichtung sichern soll. Durch Verstellen des Kurbelzapfens a, welches in bekannter Weise geschieht, kann man die Geschwindigkeit und durch Herumschlagen des Sperrkegels c die Richtung der Drehbewegung des Cylinders beliebig verändern. Der sonst durch die Rüttelbewegung des Siebcylinders angestrebte Zweck wird bei unserer Construction durch folgende Anordnung erfüllt.
Auf der Hauptwelle C sind zwei Hebedaumenräder D D1 aufgekeilt, welche vermittelst des Hebedaumens K die Traversen EE1 heben und fallen lassen. Die Fallgeschwindigkeit wird noch durch die Spiralfedern JIIl1 verstärkt. Bei ihrem Falle werden die Traversen durch die an der Oberseite mit einer Gummischeibe bedeckten Muttern k It1 aufgefangen, und kann durch Verstellen dieser Muttern die Rüttelhöhe beliebig verändert werden. In den Traversen sind die Stangen F befestigt, welche durch die Stopfbüchsen M M1 in den Raum L hinein- ' treten und an ihrem oberen Ende die mit dem Siebcylinder concentrischen Blechplatten G G1 tragen. Die gebogenen Platten machen dieselbe Rüttelbewegung mit, welche die Traversen machen, und versetzen so den unmittelbar am Cylinder befindlichen Stoff in eine vibrirende Bewegung, welche das Durchsieben ganz bedeutend erleichtert. Die Knoten, welche, von aufsen in den Cylinder eintretend, in den Schlitzen sitzen bleiben, werden durch die Rotation des Cylinders der Wirkung von Wasserstrahlen ausgesetzt, welche dem Spritzrohr Q an dessen oberer Seite entströmen und gerade in die Schlitze hinein gerichtet sind. Hierdurch werden die Knoten in die über dem Cylinder angebrachte schneckenförmige Rinne H gespült, und zwar so, dafs der .Strahl durch den Theil m in die Spülwasserrinne eintritt, sich an der oberen Wand theilt und in den Kanälen η η abfliefst.
Die Construction des Siebcylinders selbst ist aus Fig. 4 ersichtlich. Der Cylinder besteht aus einer beliebigen Anzahl, hier drei, Messingplatten, in welche die Schlitze hineingefräst sind, welche
dann kreisförmig gebogen und durch innen aufgelegte flache Metallstäbe durch Vernieten mit einander verbunden sind.
. Die Plätten sind so gebogen, dafs die Breite ,der Schlitze nach dem Innern des Cylinders zu liegt und die Äufsenfläche somit vollständig glatt ist. In den so gebildeten cylindrischen Theil sind an beiden Seiten zwei Ringe O O eingelöthet, welche mit den rohrartigen Zapfen JVJV1 durch je zwölf Schrauben p verbunden sind. Für jeden Apparat werden nun mehrere derartige Cylinder mit Platten von verschiedener Schlitzweite gefertigt, welche, je nach Beschaffenheit des zu verarbeitenden Materials, zwischen die Zapfen JVJV1 eingesetzt werden.

Claims (1)

  1. Patent-Ansprüche:
    i. Die allgemeine Anordnung eines rotirenden Knotenfängers "mit isolirter Rüttelvorrichtung, bestehend aus gebogenen Rüttelböden, Spindel u. s. w., wie gezeichnet und beschrieben. Die Construction der Schlitzreinigung' an Knotenfängern, bei welcher im Innern des Cylinders das Spritzrohr angeordnet ist, welches senkrecht nach oben gerichtete Wasserstrahlen entsendet und die Schlitze reinigt, und bei welcher das Reinigungswasser mit den ausgespülten Knoten in einem Sammelrohr von (^ >)-förmigen Querschnitt aufgefangen wird. '
    Die Construction des Siebcylinders aus zwei oder mehreren gebogenen Platten, so dafs die Äufsenfläche ohne hervorspringende Rippen und Leisten eine runde glatte Oberfläche bildet, sowie1 die Art der Verbindung des eigentlichen Cylinders mit den rohrartigen Zapfen, wie gezeichnet und1 beschrieben. ; ;·.-
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
DENDAT9625D Rotirender Knotenfänger Active DE9625C (de)

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