DE962445C - Waehlereinrichtung fuer automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen - Google Patents

Waehlereinrichtung fuer automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen

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DE962445C
DE962445C DEA18016A DEA0018016A DE962445C DE 962445 C DE962445 C DE 962445C DE A18016 A DEA18016 A DE A18016A DE A0018016 A DEA0018016 A DE A0018016A DE 962445 C DE962445 C DE 962445C
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DE
Germany
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relay
line
contact
selector
circuit
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Expired
Application number
DEA18016A
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English (en)
Inventor
John Ellis Ostline
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Automatic Electric Laboratories Inc
Original Assignee
Automatic Electric Laboratories Inc
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H67/00Electrically-operated selector switches
    • H01H67/22Switches without multi-position wipers
    • H01H67/26Co-ordinate-type selector switches not having relays at cross-points but involving mechanical movement, e.g. cross-bar switch, code-bar switch

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  • Structure Of Telephone Exchanges (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 2. MAI 1957
A 18016 VIII α/zia*
ist als Erfinder genannt worden
Die Erfindung bezieht sich auf eine Wählereinrichtung für automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, hauptsächlich auf eine verbesserte automatische Wählereinrichtung nach Art eines Koordina,tenwählers zur Verbindung einer ankommenden Leitung (Verbindungsleitung) mit einer gewünschten einzelnen Leitung einer gewünschten Leitungsgruppe.
Zweck der Erfindung ist die Schaffung einer Wählereinrichtung der genannten Art, die bei sicherer Wirkungsweise einfach im Aufbau und in der Herstellung ist, die eine leichte Auswechslung und Reparatur der einzelnen Einheiten gestattet und deren Teile, was von besonderer Wichtigkeit ist, einen geringen Raum einnehmen. Der Wähler soll ferner mit einer möglichst geringen Anzahl von Magneten zur Auswahl der Leitungsgruppe sowie der einzelnen Leitung der gewünschten Gruppe auskommen.
Es ist bereits eine Wähleinrichtung für automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bekannt, bei der mehrere Schrittschaltwerke oder Schrittschaltwähler zur Einstellung der Magneten von Kreuzschienenwählern vorgesehen sind. Die bekannte Anordnung weist dabei für jede Wahlstufe zwei Kreuzschienenwähler auf, die durch je eine Steuerstufe mit zwei bzw. einem Drehwähler für jede Stufe betätigt werden. Zur Betätigung der Kontaktschienen sind bei jedem Kreuzschienenwähler zwei Kontaktrelaissätze vorgesehen. Durch ein Relais des ersten Satzes wird das Schließen d.es Kreuzschienenkontaktes vorbereitet und durch ein Relais des zweiten Satzes vollendet. Dieser Aufwand von zwei Kreuzschienen-
Wählern je Stufe mit je mehreren Drehwähleni uiic doppelten Markierrelaissätzen ist immer noch sehr hoch.
Es ist Aufgabe der Erfindung, den Aufwand der bisher bekannten Systeme wesentlich herabzusetzen und damit auch die Funktionssicherheit zu erhöhen und den Raumbedarf solcher Anlagen stark zu vermindern, und zwar durch Verwendung nur eines Schrittschaltwerkes je Stufe in Verbindung mit ίο einer mehrfachen Betätigung des ebenfalls in jeder Stufe nur einfach vorhandenen Satzes von horizontalen Markiermagneten mit nur einem vertikalen Markiermagneten für z. B. hundert Teilnehmer.
>5 Dies wird gemäß der Erfindung bei einer Wähleinrichtung für automatische Fernsprechanlagen dadurch erreicht, daß eine Mehrzahl von wahlweise vorzugsweise durch ein Schrittschaltwerk betätigten Wählmagneten oder Bezeichnungsmagneten zo vorgesehen ist, von denen jeder einer Schiene zugeordnet ist, welche dazu bestimmt ist, einen ersten Kontaktsatz zu betätigen, der eine Leitungsgruppe mit einer Gruppe von Sammelleitungen verbindet, und von denen jeder Magnet außerdem einem zweiten Kontaktsatz zugeordnet ist, der eine Zwischenleitung mit einer der Sammelleitungen der genannten Gruppe von Sammelleitungen verbindet, wobei durch die Wählmagneten bei einer ersten Impulsreihe eine bestimmte Schiene ausgewählt und in der Wählpause durch einen mehreren Schienen zugeordneten Betätigungsmagneten der zugehörige erste Kontaktsatz geschlossen wird und wobei ferner bei einer zweiten Impulsreihe (bzw. beim Leitungsprüfen) durch den zweiten Kontaktsatz eine bestimmte Sammelleitung ausgewählt wird, so daß bei Betätigung eines Verbindungsrelais, die Verbindungsleitung über das Verbindungsrelais, die Zwischenleitung, den ausgewählten zweiten Kontaktsatz, die zugeordnete Sammelleitung und den ersten Kontaktsatz der ausgewählten Leitungsgruppe mit der gewünschten einzelnen Leitung verbunden wird.
Gemäß weiterer Ausbildung der Erfindung wird das Schrittschaltwerk nach Empfang der ersten Impulsreihe nicht in die Nullstellung zurückgeführt und beim Empfang der zweiten Impulsreihe bzw. beim Prüfen aus der jeweils erreichten Stellung um die Zahl der weiteren Schritte fortgeschaltet. Im Zusammenhang hiermit sind die An-Schlüsse der einer Reihe von Wählmagneten zugeordneten Leitungsgruppen von einer zur nächsten Leitungsgruppe gegeneinander versetzt angeordnet, wobei die Art dieser Versetzung eine verschiedene ist, je nachdem der Wähler als Anrufsucher, Gruppenwähler oder Leitungswähler Verwendung findet.
Weitere Einzelheiten der Erfindung, z. B. die
mechanische Ausbildung der Wähleranordnung, sind aus der folgenden Beschreibung eines Ausführungsbeispieles sowie aus den Ansprüchen zu entnehmen.
In Fig. ι ist eine schematische Teilvorderansicht der Wählereinrichtung,
in Fig. 2 eine vergrößerte Teilvorderansicht des in der linken oberen Ecke befindlichen Teils der Wählereinrichtung der Fig. 1, aus der die baulichen Einzelheiten dieses Teils und insbesondere die Einzelheiten der darin enthaltenen ersten Wählereinrichtung hervorgehen,
in Fig. 3 eine Ansicht der Teile der Fig. 2, von rechts gesehen, mit den zugehörigen Befestigungseinrichtungen für die Wählereinrichtung,
in Fig. 4 ein Schnitt nach 4-4 der Fig. 2, aus dem weitere Einzelheiten des oberen Teiles der in Fig. 2 und 3 gezeigten Wählereinrichtung hervorgehen,
in Fig. 5 ein Schnitt nach 5-5 der Fig. 2 und in Fig. 6 bis 11 zusammengenommen ein Schaltbild eines vollständigen automatischen Telefonsystems mit Wählereinrichtungen gemäß Fig. 1 bis 5 gezeigt. Die Fig. 6, 7, 8 und 9 sind dabei von links nach rechts aneinanderzulegen, und die Fig. 10 und 11 sind von links nach rechts aneinander- und unter die Fig. 6 und 7 zu legen, so daß sich ein einheitliches, zusammengehöriges Schaltbild ergibt.
In Fig. 6 bis 11 ist ein automatisches Telefonsystem mit einem Amt von tausend Teilnehmerleitungen dargestellt, einschließlich der Teilnehmerleitungen 690 und 695, die zu den Teilnehmern T 611 und T 602 führen. Jede Teilnehmerleitung hat ihren eigenen Leitungsstromkreis. Die Leitungsstromkreise 650 und 670 gehören zu den Teilnehmerleitungen 690 und 695, wie es in Fig. 6 gezeigt ist. Das System enthält ferner Wählereinrichtungen mit zehn Gruppen von Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen. Die zweite Gruppe enthält den dargestellten Anrufsucher-Gruppenwähler-Satz, der aus dem in Fig. 6 gezeigten Anrufsucher 600 und dem in Fig. 7 gezeigten Gruppenwähler 700 besteht. Die Schalteinrichtung enthält ferner zehn Gruppen von Leitungswählern, deren jede aus zehn einzelnen Leitungswählern besteht. Der neunte einzelne Leitungswähler der zweiten Gruppe ist in Fig. 8 und 9 dargestellt. Das System enthält ferner für jede Gruppe von Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen einen Steuerstromkreis. Der Steuerstromkreis 1000 und der Verteiler 1100 der Fig. 10 und 11 gehören zu der zweiten Gruppe von Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen, zu der der erste dargestellte Satz gehört. Jeder Gruppe von Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen ist eine zugehörige Gruppe von hundert Teilnehmerleitungen zugeordnet. Ebenso ist für jede Gruppe von Leitungswählern eine zugehörige Gruppe von hundert Teil- nehmerleitungen vorgesehen. Die zweite Gruppe von Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen mit dem ersten dargestellten Satz ist dem zweiten Hundert von Teilnehmerleitungen zugeordnet. Ebenso· ist für die zweite Gruppe von Leitungswählern mit dem neunten Leitungswähler 800 das zweite Hundert der Teilnehmerleitungen vorgesehen.
Die Leitungsstromkreise (Linienstromkreise) ind vorzugsweise unter sich gleich. Die Leitungsstromkreise 650 und 670 enthalten, wie in Fig. 6 gezeigt, Leitungsrelais R 655 und .R675 und
Trennrelais R660 und R680. Ihre Schaltung wird weiter unten erläutert.
Jeder der Sätze ist vorzugsweise ebenso· ausgebildet wie der dargestellte Satz, der aus dem Anrufsucher 600 und dem Gruppenwähler 700 besteht. Der Anrufsucher 600 der Fig. 6 enthält eine Wählereinrichtung oder Wählerschaltung SM 600, ferner eine Relaisgruppe mit einem Anlaßrelais P630, einem Prüf relais R 640 und einem Verbindungsrelais P625, außerdem eine Wählvorrichtung bzw. einen B ezeichnungs wähler 620; es ist dies ein schrittweise vorwärts schaltender Drehwähler; die Schaltung wird weiter unten erläutert. Die Wählerschaltung SM 600 ist identisch mit der in Fig. 1 bis S dargestellten Einrichtung, die weiter unten beschrieben wird. Sie enthält unter anderem zehn Bezeichnungsmagneten MM 601 bis MM 600, zehn erste Glieder oder Schienen PB 601 bis PB 600, einen ersten Magneten PM 611, hundert erste Kon-
ao taktsätze PC 611 bis PC 600 und zehn zweite Kontaktsätze SC 601 bis 6"C 600,
Die zehn Kontaktsätze 5"C6oi bis SC 600 der Wählerschaltung SM600 sind den zehn Bezeichnungsmagneten MM60r bis MM600 zugeordnet; die hundert ersten Kontaktsätze PC 611 bis PC 600 dagegen sind den zehn ersten Schienen PB 601 bis PB 600 in der nachstehenden Weise zugeordnet.
Erste Schiene Anordnung der ersten Kontaktsätze
PS601 PC6ii,PC6i2usw. bisPC6io
PB 602 PC 620, PC 621 usw. bis PC 629
PB603 PC639, PC 630 usw. bis PC 638
P.B604 PC 648, PC 649 usw. bis PC 647 .
PB605 PC657, PC658 usw. bis PC656
PB 606 PC 666, PC667 usw. bis PC 665
PB 607 PC 675, PC 676 usw. bis PC 674
PB 608 PC 684, PC 685 usw. bis PC 683
PB 609 PC 693, PC 694 usw. bis PC 692
PB600 PC602, PC603 usw. bis PC601
Schließlich enthält die Wählerschaltung SM600 zehn aufsteigende Sammelleitungen RB 601 bis RB 600, welche an den zehn zweiten Kontaktsätzen o'C6oi bis SC 600 enden. Jede der zehn. S amme! leitungen PS601 bis RB 600 endet außerdem an je zehn der ersten Kontaktsätze, die über die zehn Gruppen von ersten Kontaktsätzen verteilt sind. Beispielsweise endet die Sammelleitung RB 601 an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 611, PC 620 usw. bis PC602; die Sammelleitung RB 602 endet an den zehn ersten Kentaktsätzen PC 612, PC 621 usw. bis PC 603; die übrigen Sammelleitungen enden entsprechend, die letzte Sammelleitung RB 600 endet an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 610, PC 629 usw. bis PC 601.
Der Bezeichnungswähler 620 des Anrufsuchers 600 ist, wie gesagt, ein schrittweise vorwärts schaltender Drehwähler. Er enthält einen doppelarmigen Schaltarm 621 und eine zugehörige Kontaktbank mit zehn Einzelkontakten sowie einen Magneten. M623, um den Schaltarm schrittweise im Uhrzeigersinn fortzuschalten. Zu dem Bezeichnungswähler 620 gehört außerdem ein Satz von Schaltfedern ,S626, welche betätigt werden, wenn der Schaltarm aus seiner Nullstellung heraus bewegt wird.
Der in Fig. 7 dargestellte Gruppenwähler 700 enthält eine Wählerschaltung SM 700, eine Relaisgruppe mit einem Prüf relais R 740, einem Leitungsrelais i?750, einem Halterelais R 760, einem Stellenrelais P. 770 und einem Steuerrelais R 780, ferner ein Verbindungsrelais R 725 und einen Bezeichnungswähler 720, der als vorwärts schaltender Drehwähler ausgebildet ist. Die Schaltungsanordnung des Gruppenwählers wird weiter unten beschrieben. Die Wählerschaltung SM 700 ist im wesentlichen gleich der Anordnung nach Fig. 1 bis 5. Sie enthält unter anderem zehn Bezeichnungsmagneten MM 701 bis MM 700, zehn erste Glieder oder Schienen PB 701 bis PB 700, einen ersten Magneten PM 711, hundert erste Kontaktsätze PC 711 bis PC 700 und zehn zweite Kontaktsätze 5"C 701 bis SC 700.
Die zehn ersten. Kontaktsätze SC 701 bis 6^700 der Wählerschaltung SM700 sind den zehn Bezeichnungsmagneten MM 701 bis MM 700 zugeordnet, die hundert ersten Kontaktsätze PC 711 bis PC 700 dagegen sind den zehn ersten Schienen PB 7ox bis PB 700 in der nachstehenden Weise zugeordnet.
Erste Schiene
PB 701 PB 702 PB 703
PB 704 PB 70s PB 706 PB 707 PB 708 PB 70g PB 700
Anordnung der ersten Kontaktsätze (von links nach rechts)
PC7H,
PC 720,
PC 739,
pe 748, PC757,
PC 766,
PC775, pc 784,
PC793,
PC 702,
PC712 usw. PC 721 usw. PC 730 usw. PC 749 usw. PC 758 usw. PC 767 usw. PC 776 usw. PC 785 usw. PC 794 usw. PC703 usw.
bis PC 710 bis PC 729 bis PC 738 bis PC 747 bis PC 756 bis PC 765 bis PC 774 bis PC 783 bis PC 792 bis PC701
Schließlich enthält die Wählerschaltung SM 700 zehn aufsteigende Sammelleitungen. RB 701 bis RB 700, die an den zehn zweiten Kontaktsätzen SC 701 bis 6*C7oo enden. Jede der zehn Sammelleitungen RB 701 bis RB 700 endet außerdem an je zehn der ersten Kontaktsätze, die auf die zehn Gruppen von ersten Kontaktsätzen ve'rteilt sind. Die Sammelleitung RB 701 beispielsweise endet an den zehn ersten. Kontaktsätzen PC 711, PC 720 usw. bis PC 702; die Sammelleitung RB 702 endet an den zehn ersten Kontaktsätzen. PC 712, PC 721 usw. bis PC 703; die übrigen Sammelleitungen enden entsprechend; die letzte Sammelleitung RB 700 endet an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 710, PC 729 usw. bis PC 701.
Der Bezeichnungswähler 720 des Anruf suchers 700 ist ein schrittweise vorwärts schaltender Drehwähler. Er enthält einen doppelarmigen Schaltarm 721 und eine zugehörige Kontaktbank mit zehn Einzelkontakten sowie einen Magneten M 723, um den Schaltarm schrittweise im Uhrzeigersinn fortzuschalten. Der Bezeichnungswähler 720 enthält ferner einen Satz von Schaltfedern S726, welche
betätigt werden, -wenn der Schaltarm aus der Nullstellung herausgedreht ist.
Jeder der Leitungswähler ist vorzugsweise ebenso ausgebildet wie der in. Fig. 8 und 9 dargestellte Leitungswähler 800. Dieser enthält eine Wählerschaltung SM 900, eine Relaisgruppe mit einem Melderelais P. 810, einem Leitungsrelais P.S20, einem Halterelais P-830, einem Übertragerrelais P. 840, einem Rufabschaltrelais P 850, einem Besetztrelais i?86o, einem Prüf relais Ρ_88θ', zwei Steuerrelais P 870 und P. 890 und einem Verbindungsrelais -R 925 sowie einen. Bezeichmingswähler 92O', der als schrittweise vorwärts schaltender Drehwähler ausgebildet ist. Die Schaltungsanordnung des Leitungswählers wird weiter unten beschrieben,. Die Wählerschaltung SMgoo stimmt im wesentlichen mit der Anordnung nach Fig. 1 bis 5 überein. Sie enthält unter anderem zehn Bezeichnungsmagneten MMgoi bis MMgoo, zehn erste Glieder oder Schienen PB 901 bis PB 900, einen, ersten Magneten PMgn, hundert erste Kontaktsätze PC 911 bis PC goo und zehn zweite Kontaktsätze SC 901 bis SC 900.
Die zehn ersten Kontaktsätze SC 901 bis SC goo der Wählerschaltung SM 900 sind den zehn Bezeichnungsmagneten. MM go ι bis MM 900 zugeordnet, die hundert ersten KontaktsätzePCgn bis PC 900 dagegen sind den zehn ersten Schienen PB 901 bis PB goo in der nachstehenden Weise zugeordnet.
Erste Schiene
PB goi PB go2 PB goz PB 904
PS
Anordnung der ersten Kontaktsätze (von links nach rechts)
PS 906
PP.907
PB 908
PB gog PB 900
PC910, PC911 usw. PC929, PC920 usw. PC 938, PC 939 usw. PC 947, PC 948 usw. PC956, PC957USW. PC 965, PC 966 usw. PC 974, PC 975 usw. PC983, PC984USW. PC992, PC993 usw. PC901, PC902 usw.
bis PC 919 bis PC 928 bis PC937 bis PC 946 C
bis PC 964 bis PC 973 bis PC 982 bis PC 991 bis PC900
Die Wählerschaltung SM 900 schließlich enthält zehn aufsteigende Sammelleitungen. RBgoi bis RB 900, die an den. zehn zweiten Kontaktsätzen SC901 bis SC 900 enden. Jede der zehn Sammelleitungen. RB 901 bis RB900 endet außerdem an je zehn der ersten Kontaktsätze, die auf die beiden Gruppen von ersten Kontaktsätzen verteilt sind. Die Sammelleitung RB 901 beispielsweise endet an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 910, PC 929 usw. bis PC 901; die Sammelleitung i?£> 902 endet an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 911, PC 920 usw. bis PC 902; die übrigen Sammelleitungen enden an entsprechenden Kontaktsätzen; die letzte Sammelleitung RBgoo endet an den zehn ersten Kontaktsätzen PC 919, PC 928 usw. bis PC 900.
Der Bezeichnungswähler 920 des Leitungswählers 800 ist, wie gesagt, ein schrittweise vorwärts schaltender Drehwähler. Er enthält einen doppelarmigen Schaltarm 921 und eine zugehörige Kontaktbank mit zehn Einzelkontakten sowie einen Magneten M 923, um den Schaltarm schrittweise im Uhrzeigersinn fortzuschalten. Zu dem Bezeichnungswähler 920 gehört ferner ein Satz von Schaltfedern 6*926, die betätigt werden, wenn der Schaltarm aus der Nullstellung herausgedreht ist.
Der Steuerstromkreis 1000 ist im allgemeinen den Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätzen der zweiten Gruppe zugeordnet. Er enthält eine Relaisgruppe mit einem Anlaßrelais P1010, einem Prüfrelais R 1020, einem Schrittrelais R1030, zwei Übertragungsrelais R1040 und P. 1050, einem Rückstellrelais P. 1060, fünf Zählrelais P. 1065, Riojo, R1075, P. 1080 und P1085 sowie einem Hilfsrelais P. 1090. Seine Schaltungsanordnung wird weiter unten beschrieben.
Der Verteiler 1100 (Fig. 11) ist im allgemeinen den Anrufsucher-Gruppenwähler-S ätzen der zweiten Gruppe zugeordnet. Er enthält eine Relaisgruppe mit einer Mehrzahl von Relais, die den Anrufsucher-Guppenwähler-Sätzen dieser Gruppe zugeordnet sind. Das Relais P. 1130 gehört zu dem dargestellten ersten Anrufsucher-Gruppenwähler-Satz dieser Gruppe; die Relais P. 1120 und P. 1110 gehören zu einem dazwischenliegenden, nicht dargestellten Satz dieser Gruppe bzw. zu dem ebenfalls nicht dargestellten letzten Satz dieser Gruppe. Zu der Relaisgruppe gehört ferner ein Fehlstromrelais Pi 140, ein Rückstellrelais P 1145, ein Besetztrelais R 1150, ein Satz-Abschaltrelais Pi 160, ein Trennrelais P 1170, ein Anlaßrelais R1175, ein Satz-Anlaßrelais R1180, ein Steuerrelais R1185 und zwei Unterbrecherrelais P1190 und R 1195. Die Schaltung dieser Relais wird weiter unten beschrieben.
Anordnung und Wirkungsweise der Wählereinrichtung
Wie bereits erwähnt, enthält jeder der Anrufsucher 600, der Gruppenwähler 700 und der Leitungswähler 800 eine Wählerschaltung oder -einrichtung, die im wesentlichen mit der in Fig. 1 bis 5 dargestellten Einrichtung identisch ist. Wie aus Fig. ι bis 5 zu ersehen ist, enthält die dargestellte Wählereinrichtung ein Grundgestell 200 (Fig. 2) mit einer Mehrzahl von im Abstand voneinander angeordneten aufrecht stehenden Winkeleisen 201 und einer Mehrzahl von horizontal angeordneten Winkeleisen 202, die miteinander fest verbunden sind. Das Grundgestell 200 enthält ferner eine waagerechte obere Schiene 203 und eine nicht dargestellte waagerechte untere Schiene, die mit dem Winkel eisen. 201 verbunden ist. Der Grundrahmen 200 trägt ein waagerecht angeordnetes Blankdrahtvielfach 210, welches hundert Sätze von Leitern enthält. Jeder Satz besteht aus wenigstens drei Einzelleitern, und zwar einem Leiter für die positive Leitung, einem Leiter für die negative Leitung und einem Steuerleiter. Einer dieser Sätze ist mit dem Bezugszeichen 211 bezeichnet.
Die Blankdrähte 210 sind an ihren Enden sowie an einigen Stellen in der Mitte durch
senkrecht stehende Isolierklammern gehalten; die am linken Ende des Blankdrahtvielfaches 210 angeordneten Isolierklammern sind mit dem Bezugszeichen 212 bezeichnet. Die Klammer 212 enthält zwei senkrechte Isolierstreifen 213 und 214, zwischen denen die Einzelleiter der Leitersätze 211 usw. im Abstand voneinander gehalten werden; sie enthält ferner ein senkrecht angeordnetes U-Proftl 215, welches an dem Winkeleisen 201 befestigt ist und die Isolierstreifen 213 und 214 festgeklemmt hält. Das am linken Ende des Blankdrahtvielfaches 210 angeordnete Isolierstück 212 enthält ferner einen Isolierstreifen 216, durch den die Einzelleiter der Leitersätze 211 usw. hindurchtreten, so daß der Isolierstreifen 216 einen Endstreifen darstellt. Die Enden der Einzelleiter der Leitersätze 211 usw. ragen links über den Endstreifen 216 hinaus und tragen Klemmen, durch welche die Einzelleiter mit hundert Teilnehmerleitungen verbunden werden kennen.
Der Grundrahmen 200 trägt eine Anzahl von senkrecht nebeneinander angeordneten Wählereinrichtungen SM100 A, SM100 B1 SM100 C usw. an 5-einer Vorderseite und eine Anzahl von senkrecht nebeneinander angeordneten Wählereinrichtungen SM 100 X, SM100 Y usw. an seiner Rückseite, wie am besten aus Fig. 4 zu ersehen. Die einzelnen Wählereinrichtungen SM100 A, SM100 B usw. an der Vorderseite des Gestells 200 ebenso* wie die einzelnen Wählereinrichtungen SM100 X, SM1 00 Y usw. an der Rückseite des Gestells 200 sind gestaffelt, d. h. gegeneinander versetzt angeordnet; auf diese Weise haben die Wählereinrichtungen auf der Vorderseite und diejenigen auf der Rückseite einen guten Zugang zu den Blankdrähten des Blankdrahtvielfaches 210. Jede einzelne Wählereinrichtung ,S-M100 yi usw. hat eine senkrechte, nach außen vorspringende Halteplatte, die an der oberen Schiene 203 und an der in der Zeichnung nicht dargestellten unteren Schiene des Gestells mit Hilfe eines auf der gegenüberliegenden Seite der oberen Schiene 203 und der unteren Schiene anliegenden U-Profils befestigt ist. Die Wählereinrichtungen SMi 00 A und SMiooB beispielsweise enthalten Tragplatten 221 und 222, die nach außen vorspringen, sowie Halteprofile 231 und 232 auf der Rückseite des Gestells 200; die Schalteinrichtungen SM100 X und SM loo Y dagegen enthalten Tragplatten 223 und 224, die nach hinten, vorspringen, sowie Halteprofile 233 und 234 auf der Vorderseite des Gestells 200. Diejenigen Teile der Tragplatten 221, 222, 223, 224 usw., die den Halteprofilen 231, 232, 233, 234 usw. gegenüberliegen, werden natürlich von diesen durch die obere Schiene und durch die nicht gezeichnete untere Schiene im Abstand voneinander gehalten, wodurch diese Teile von dem Blankdrahtvielfach 210 entfernt gehalten werden, um Berührungen und Kurzschlüsse der Leitersätze 211 usw. zu vermeiden.
Die einzelnen Wählereinrichtungen bzw. Wählerschaltungen SM100 A usw. sind einander identisch; es soll daher nur die Wählereinrichtung SM100 A im einzelnen beschrieben werden. Sie enthält, wie bereits gesagt, ein Grundgestell 221 (Fig. 2 bis 4), zehn senkrecht übereinander angeordnete Bezeichnungsmagneten MM101, MM102, MM io3 usw. bis MM100, einen ersten Magneten. PM 111, zehn erste Schienen PB102, PB 103 (Fig. 1) usw. bis PBioo, hundert erste Kontaktsätze PC 111 bis PC 100 und zehn zweite Kontaktsätze 6"C101, SC102, SCioz usw· bis SC100. Die Wählereinrichtung SM100 A enthält ferner einen Bezeichnungswähler 120, und zwar einen schrittweise vorwärts schaltenden Drehwähler mit einem Betätigungsmagneten M 123; der Bezeichnungswähler 120 ist unten am Gestell 221, in der Nähe der in der Zeichnung nicht dargestellten unteren Schiene, befestigt.
Es soll nun die Konstruktion des Wählers SM100 A im einzelnen betrachtet werden (Fig. 4). Der erste Magnet PM 111 enthält eine Grundplatte 301, die an dem Gestell 221 befestigt ist und einen Kern 302 mit einer Wicklung 303 trägt. Die Grundplatte 301 trägt ferner einen Drehzapfen 304 für einen Anker 305, der sich auf den Kern 3o2 zu iind von ihm weg bewegen, kann. Zu dem Anker 305 gehört ein Satz von Schaltfedern 306; dieser besteht aus einer Reihe von Einzelfedern, die durch zwischengelegte Isolierstreifen 307 voneinander isoliert und an der Grundplatte 301 befestigt sind. Der Anker 305 trägt ein Isolierstück 308, das die Schaltfedern 306 betätigt. Das Gestell 221 hat ferner einen oberen Flansch 309 und einen unteren, in der Zeichnung nicht dargestellten Flansch; diese Flansche haben gegenüberliegende Öffnungen, in denen ein erstes Betätigungsglied oder Betätigungselement 310 drehbar gelagert ist. Ein Arm 3ii ist durch eine Schraube 312 fest mit dem oberen Ende des Betätigungselements 310 verbunden. Das äußere Ende des Armes 311 ist durch einen Stift 313 mit einem Zwischenglied 314 verbunden, welches durch den Stift 315 mit einem Lappen 316 des Ankers 305 verbunden ist. Die Schaltfedern 306 suchen den Anker 305 durch den Isolator 3o8 im Uhrzeigersinn (Fig. 4) zu drehen, also von dem Kern 402 zu entfernen; hierdurch wird das Betätigungselement 310 in seiner normalen, in Fig. 4 gezeigten Stellung gehalten; das Zwischenglied 314 überträgt dabei die Bewegung des Ankers 305 auf das Betätigungselement 310.
Aus der vorstellenden Beschreibung des ersten Magneten PM 111 geht hervor, daß der Kern 302 den Anker 305 anzieht,' wenn die Wicklung 303 Strom erhält; hierdurch wird der Anker entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 4 und gegen die Wirkung der Schaltfedern 306 gedreht und das Betätigungselement 310 infolge der Verbindung durch das Zwischenglied 314 ebenfalls entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht. Wird die Wicklung 303 stromlos, so bewirken die Schaltfedern 306 eine Drehung des Ankers· 305 im Uhrzeigersinn der Fig. 4 in seine Ruhestellung zurück; hierbei drücken die Schaltfedern 306 auf den mit dem Anker 305 verbundenen Isolator 308. Kehrt der Anker 305 in seine Ruhestellung zurück, so wird das Betäti-
gungselement 310 durch das Zwischenglied 314 ebenfalls in seine Ausgangsstellung zurückgebracht.
Die Wählereinrichtung SM100 A enthält, wie
gesagt, zehn Bezeichnungsmagneten MMiai bis MM100. Der erste Bezeichnungsmaghet MM101 (Fig. 2) ist an einem Halter 320 befestigt, dessen flacher Mittelteil 321 durch Schrauben 322 direkt mit dem Gestell 221 verbunden ist. Der Mittelteil 321 des Halters 320 endet oben und unten in je einen Flansch 323 und 324; diese Flansche sind parallel zueinander angeordnet und erstrecken sich von dem Mittelteil 321 nach rechts, wie in Fig. 2 und 5 dargestellt. Jeder der Flansche 323 und 324 hat etwa die Form eines Y. Der obere Flansch 323 hat einen vorderen Arm 325 und einen hinteren Arm 326; der untere Flansch 324 hat einen vorderen Arm 327 und einen nicht dargestellten hinteren Arm. Das äußere Ende des vorderen Armes 325 des oberen Flansches 323 trägt einen hochstehenden Anschlag 328; der vordere Arm 327 des unteren Flansches 324 trägt einen hochstehenden Anschlag 329. Die erste Schiene PB101 steht in Wirkungsverbindung mit dem ersten Bezeichnungsmagneten MM101; sie besteht aus einem Streifen von Isoliermaterial, der an der hinteren Kante eines Haltebleches 330 befestigt ist. Das Halteblech 330 hat einen Ausschnitt 331; es hat ferner oben zwei Vorsprünge 332 und 333 und unten ähnliche Vorsprünge 334 und 335. Die vorderen Vorsprünge 332 und 334 des Haltebleches 330 sind übereinander angeordnet und haben übereinstimmende öffnungen, durch die ein langer Zapfen 336 gesteckt ist. Die hinteren Vorsprünge 333 und 335 sind ähnlich angeordnet und haben Öffnungen, die einen langen Zapfen 337 aufnehmen. In ähnlicher Weise haben die vorderen Arme 325 und 327 der Flansche 323 und 325 des Halters 320 öffnungen, durch die ein Drehzapfen 338 gesteckt ist; die hinteren Arme (der obere Arm 326 und der nicht dargestellte untere Arm) haben ähnliche Öffnungen, welche den langen Zapfen 339 aufnehmen. Das Halteblech 330 ist daher mit dem Halter 320 schwenkbar verbunden; die Verbindung besteht aus den vier Zapfen 336, 337> 338, 339 und den vier Verbindungsgliedem, deren obere zwei bei 340 und 341 dargestellt sind. Das obere hintere Verbindungsglied 340 verbindet die oberen Enden der Zapfen 337 und 339; das in der Zeichnung nicht dargestellte untere hintere Verbindungsglied verbindet die unteren Enden der Zapfen 337 und 339; das obere vordere Verbindungsglied 341 verbindet die oberen Enden der Zapfen 336 und 338; das in der Zeichnung nicht dargestellte untere vordere Verbindungsglied verbindet die unteren Enden der Zapfen 336 und 338.
Das Halteblech 330 ist daher mit dem Halter 320 derart verbunden, daß es sich auf das Blankdrahtvielfach 210 zu und von ihm fort bewegen kann, wodurch der ersten Schiene PB101 eine ähnliche Bewegung erteilt wird.
Der erste Bezeichnungsmagnet MM101 enthält eine Grundplatte 342, welche an dem Flansch 324 des Halters 320 befestigt ist und einen Kern 343 mit einer Wicklung 344 trägt. Der zugehörige Anker 345 hat einen abwärts gerichteten Arm 346 und ist mittels einer Feder 347 beweglich an der Grundplatte 342 befestigt. Der erste der beiden Kontaktsätze 6"CiOi enthält zwei Reihen von Schaltfedern 348, die an der Grundplatte 342 befestigt sind und von dem Arm 346 des Ankers 345 betätigt werden. Der Arm 346 hat einen abwärts gerichteten Vorsprung 349 und zwei seitliche Vorsprünge 350, welche die Schaltfedern 348 des ersten der beiden Kontaktsätze SC101 betätigen. Auf dem langen Zapfen 337 ist ferner ein schwenkbarer Hebel 351 gelagert, welcher einen oberen und einen unteren Arm 352 bzw. 353 trägt; die Arme 352 un<i 353 enden in die \rorsprünge 354 bzw. 355. Der Hebel 351 trägt ferner einen kurzen Arm 356 in der Nähe des Armes 353, welcher mit dem Vorsprung 349 des Armes 346 des Ankers 345 zusammenarbeitet. Der Hebel 351 wird durch eine Spiralfeder 357, die sich zwischen dem Arm 353 und dem Flansch 324 des Halters 320 erstreckt, im Uhrzeigersinn der Fig. 5 gedreht. Das erste Betätigungselement 310 tragt eine Anzahl von je zwei Armen, die mit den Armen eines jeden der Hebel 351 usw. zusammenarbeiten. Das erste Paar von Armen, die an dem "ersten Betätigungselement 310 befestigt sind, besteht beispielsweise aus den Armen 358 und 359, die durch die Schrauben 360 und 361 gehalten werden und mit den Armen 352 und 353 des Hebels 351 zusammenarbeiten, welcher zu dem Halteblech 330 der ersten Schiene PB101 gehört. Die Arme 358, 359 usw. sind einander gleich. Der Arm 358 endet in eine Umbiegung 362, die auf den Vorsprung· 354 am Ende des Armes 352 des Hebels 351 zu gerichtet ist. Die Umbiegung 362 des Armes 358 trägt einen Betätigungsvorsprung 363, der in den Betätigungsvorsprung 354 am Ende des Betätigungsarmes 352 des Hebels 351 eingreifen kann.
Wie bereits erwähnt, enthält die Wählerschaltung oder Wählereinrichtung SM100 A hundert erste Kontaktsätze .PC in bis PC 100. Die ersten zehn der ersten Kontaktsätze PC 111 bis PC 110 gehören zu der ersten der ersten Schienen PB101. Die zehn ersten der ersten Kontaktsätze PC 111 bis PCi 10 bestehen aus den ersten zehn Leiters ätzen 211 usw., die den oberen Raum des Blankdrahtvielfaches 210 einnehmen, und den zehn Federsätzen 411 usw., die zu der ersten Schiene PBi01 gehören. Der erste Federsatz 411 bedient den ersten Leitersatz 211, wie aus Fig. 2 und 3 klar zu ersehen ist. Jeder Federsatz 411 usw. besteht aus einer Feder für die positive Leitung, einer Feder für die negative Leitung und einer Feder für die Steuerleitung. Der erste Kontaktsatz PC 111 besteht also aus dem ersten Leitersatz 211 des Blankdrahtvielfaches 210 und dem ersten Federsatz 411 der ersten Gruppe von zehn Federsätzen. Die Einzelfedern der ersten Gruppe von Federsätzen sind in zwei Abteilungen angeordnet, nämlich in äußere und in innere Federn, die gegeneinander versetzt sind, um zu verhindern, daß die einzelnen Federn miteinander in Berührung kommen. Die Federn sind auf Isolierstreifen 412 befestigt, die an dem Gestell 221 angebracht und
mittels eines U-Profils 413 zwischen dem Mittelteil 321 des Halters 320 und des Blankdrahtvielfaches 210 angebracht sind. Das U-Profil 413 klemmt die Isolierstreifen 412 fest, wodurch die inneren Enden der Einzelfedern des Federsatzes 411 usw. in ihrer Stellung gehalten werden. Die äußeren Enden der Einzelfedern der Federsätze 411 usw. stehen in der Nähe der zugehörigen Leiter des Leitersatzes 211 usw., ohne mit diesem Kontakt zu machen. Der mittlere Teil der Einzelfedern der Federsätze 411 usw. wird durch eine Anordnung gehalten, die aus einer Mehrzahl von Zähnen 414 und einer Mehrzahl von dazwischenliegenden Einschnitten 415 der ersten SchienePB101 besteht. Wie erwähnt, besteht die erste ,Schiene PB101 aus Isoliermaterial. Ihre Einschnitte 415 nehmen die Einzelfedern der äußeren Abteilung auf, und ihre Zähne 414 berühren die Einzelfedern der inneren Abteilung·. Die inneren Enden der Federsätze 411 usw. enthalten Klemmen, durch die sie mit den zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB101 bis RB100 verbunden sind.
Wie aus Fig. 5 zu ersehen, ist auf dem U-Profil 413 eine aufsteigende Kabelleitung 416 befestigt.
Diese Kabelleitung liegt zwischen dem U-Profil 413 und den ersten Schienen PB ro 1 sowie zwischen den mittleren Teilen der Federsätze 411 usw. und den Haltern 320 usw. Diese Kabelleitung 416 enthält die zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB101 bis RB100 und die Prüfsammelleitung TB 100, die weiter unten beschrieben wird. Die zehn ersten Kontaktsätze jeder Gruppe sind, wie erwähnt, mit den Sammelleitungen RB101 bis RB100 verbunden. Jeder der zweiten Kontaktsätze ist mit der zugehörigen Sammelleitung RB101 bis RB100 verbunden. Beispielsweise sind die zehn Federsätze der ersten Gruppe, darunter der Federsatz 411, mit den zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB101 bis RBioo der Kabelleitung 416 \'erbunden, und die erste aufsteigende Sammelleitung RB101 der Kabelleitung 416 ist mit dem ersten der zweiten Kontaktsätze SC101 verbunden.
Im folgenden soll die Arbeitsweise des ersten Bezeichnungsmagneten MM101 besprochen wer-
4-5 den. Wird die Wicklung 344 gespeist, so zieht der Kern 343 den Anker 345 an und dreht ihn entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 2. Sein Arm 346 mit den Vorsprüngen 349 und 350 wird dadurch von dem Fußstück 342 fortbewegt. Die Vorsprünge 350 betätigen den ersten der zweiten Kontaktsätze SCioi entgegen der Wirkung der Schaltfedern 348. Der Vorsprung 349 betätigt den Arm 356 und dreht den Hebel 351 entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 5 um seinen Zapfen 337. Die Arme 352 und 353 des Hebels 351 werden also aus der ausgezogenen Stellung in die gestrichelte Stellung der Fig. S gebracht, wodurch die Arbeitsvorsprünge 354 und 355 der Arme 352 und 353 in Eingriffstellung gegenüber den Arbeitsvorsprüngen 363 usw. gebracht werden, die sich an den Armen 362 usw. des ersten Paares der Arme 358 und 359 befinden, welche auf dem ersten Betätigungsglied 310 angebracht sind. Auf den besonderen Fall bezogen heißt dies: Der Hebel 351 in Fig. 5 wird entgegen dem Uhrzeigersinn gedreht, gegen die Wirkung der Feder 357, wodurch der Hebel 351 und damit auch das die erste Schiene PB101 tragende Halteblech 330 mit dem ersten Betätigungsglied 310 gekuppelt wird. Wird jetzt der erste Magnet PM 111 betätigt, so wird das erste Betätigungsglied 310 entgegen dem Uhrzeigersinn der Fig. 5 gedreht, gegen die Wirkung der Federn 306, wie bereits oben erläutert. Wird das erste Betätigungsglied 310 in dieser Weise betätigt, so kommen die ersten beiden Arme 358 und 359 mit dem ersten Hebel 351 in Eingriff, und zwar greifen die Vorsprünge 363 usw. in die Vorsprünge 354 und 355 ein, die an den Armen 352 und 353 des Hebels 351 angebracht sind. Da nur der erste Bezeichnungsmagnet MM101 betätigt wird, wird auch nur der erste Hebel 351 betätigt. Das erste Betätigungsglied 310 bewirkt daher lediglich eine Bewegung des ersten Haltebleches 330, welches die erste der ersten Schienen PBioi trägt. Die Vorsprünge 363 usw. der ersten beiden Arme 358 und 359 des ersten Betätigungselements 310 greifen in die Vorsprünge 354 und 355 der Arme 352 und 353 des ersten Hebels 351 ein. Hierdurch wird der erste Hebel 351 und damit das erste Halteblech 330 (Fig. 5) nach hinten bewegt und dadurch die erste Schiene PB101 gegen die Blankdrähte 210 gedrückt, entgegen der Wirkung der ersten zehn Federsätze 411 usw. Die Einzelfedern, der ersten zehn Federsätze werden daher durch die erste Schiene PB101 gegen die ersten zehn Leitersätze 211 usw. des Blankdrahtvielfaches 210 gedrückt. Hierdurch werden die ersten zehn Kontaktsätze PC 111 bis PCiio eingeschaltet. Es werden also die ersten zehn der ersten Kontaktsätze PC in bis PC 110, jedoch nur der erste der zweiten Kontaktsätze SC101 eingeschaltet. Obwohl die.zehn Teilnehmerleitungen, welche an den ersten zehn Leitersätzen 211 usw. enden, mit ihren zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB101 bis RB100 verbunden werden, wird also nur die erste Sammelleitung i?ßioi mit der ersten Prüfleitung TB100 verbunden.
Wird die Wicklung 344 des ersten Bezeichnungsmagneten MMioi wieder stromlos, so läßt der Kern 343 den Anker 345 los. Hierdurch dreht sich der Arm 346 im Uhrzeigersinn der Fig. 2 und kehrt unter der Wirkung der Schaltfedern 348 des ersten der zweiten Kontaktsätze SCioi in seine Ruhestellung zurück. Hierdurch wird der erste der zweiten Kontaktsätze SC101 wieder in seine Ruhestellung zurückgebracht. Der Vorsprung 349 des Armes 346 gibt den Arm 356 des Hebels 351 frei. Solange das erste Betätigungsglied 310 betätigt ist, wird jedoch der Hebel 351 in seiner Arbeitsstellung gehalten. Wird der erste Magnet PM111 stromlos, so- wird das erste Betätigungsglied 310 unter der Wirkung der Schaltfedern 306 im Uhrzeigersinn der Fig. 5 in seine Ruhestellung zurückgedreht. Hierdurch entfernen sich die Vorsprünge 363 usAv. der ersten beiden Arme 358 und 359 von den Vorsprüngen 354 und 355 der Arme 352 und 353 des Hebels 351. Dabei drücken die ersten zehn
Federsätze4i ι usw. die erste Schiene PB ιοί nach vorn und von den Blankdrähten 210 fort. Die ersten zehn Federsätze 411 usw. kehren daher in ihre Ruhestellung zurück. Geben die Arme 358 und 359 den Hebel 351 frei, so dreht die Feder 357 den Hebel 351 im Uhrzeigersinn der Fig. 5 in seine Ruhestellung zurück. Die erste Schiene PB101 drückt das Halteblech 330 nach vorn, von den Blankdrähten 210 fort, in seine Ruhestellung zurück. Hierbei berühren das vordere obere Glied 341 und das in der Zeichnung nicht dargestellte vordere untere Glied die Anschläge 328 und 329 der Arme 325 und 327, die an den Flanschen 323 und 324 des Halters 320 angeordnet sind. Die zehn ersten Kontaktsätze PC 111 bis PCi 10 und der erste der zweiten Kontaktsätze SC101 sind jetzt geöffnet.
Auf Grund der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise des ersten Bezeichnungsmagneten MM101 und des ersten Magneten PMin zum Zwecke der Betätigung der ersten zehn der ersten Kontaktsätze PC 111 bis PCi 10 und des ersten der zweiten Kontaktsätze SC 101 ist ersichtlich, daß der zweite Bezeichnungsmagnet MM102 mit dem ersten Magneten PMi 11 in ähnlicher Weise zusammenarbeitet, um die zweiten zehn der ersten Kontaktsätze PC 121 bis PC 120 und den zweiten der zweiten Kontaktsätze SC102 usw. zu betätigen. Es. sei hier bemerkt, daß der Bezeichnungswähler 120 der Wählereinrichtung SM100 A schrittweise fortgeschaltet wird, um nacheinander die Bezeichnungsmagneten MM101, MM102 USAV. zu betätigen, wie an Hand des Schaltbildes weiter unten näher erläutert.
Bei Betätigung der Wählereinrichtung SM100 A werden die Bezeichnungsmagneten MM 101, MM102 usw. nacheinander betätigt und freigegeben, bis der zuletzt betätigte Bezeichnungsmagnet der gewünschten Gruppe von Teilnehmerleitungen entspricht. Dann erst wird der erste Magnet PMi 11 unter Strom gesetzt, um das erste Betätigungsglied 310 zu betätigen, wodurch die der gewünschten Gruppe von Teilnehmerleitungen entsprechende erste Schiene in der beschriebenen Weise betätigt wird. Diese erste Schiene wird dabei mit dem 4-5 ersten Betätigungsglied 310 gekuppelt, was durch die Wirkungsweise des erwähnten Bezeichnungsmagneten geschieht. Danach werden die Bezeichnungsmagneten, falls dies erforderlich ist, abermals der Reihe nach betätigt und freigegeben, bis der am Ende wiederbetätigte Bezeichnungsmagnet der gewünschten Teilnehmerleitung der vorher ausgewählten Gruppe entspricht; zu dieser Zeit hört die weitere Wiederbetätigung der Bezeichnungsmagneten auf. Die gewünschte Teilnehmerleitung der gewünschten Gruppe von Teilnehmerleitungen ist dann über die zugehörige aufsteigende Sammelleitung mit der Prüfleitung verbunden, da der zugehörige zweite Kontaktsatz bei der Wiederbetätigung des als letzten wiederbetätigten Bezeichnungsmagneten betätigt worden ist.
Da die einzelnen Teilnehmerleitungen der ausgewählten Zehnergruppe mit je einer der zehn aufsteigenden Sammelleitungen verbunden werden und da die Sammelleitung, mit der die gewünschte Teilnehmerleitung verbunden ist, ihrerseits mit der Prüf leitung verbunden wird, kann eine Verbindung mit der gewünschten Teilnehmerleitung der gewünschten Gruppe von Teilnehmerleitungen hergestellt werden, indem die Prüfleitung mit der zugehörigen Hauptverbindungsleitung verbunden wird, in welche die Wählereinrichtung SM100 A ausläuft. All dies wird weiter unten noch näher erklärt.
Wirkungsweise des Anrufsuchers 600 in
Verbindung mit dem Steuerstromkreis 1000
und dem Verteiler 1100
Wenn einer oder mehrere der Anrufsucher-Gruppenwähler-Sätze der zweiten Gruppe frei sind, wird Erdpotential an den Besetztleiter Ci 109 gelegt, wodurch das Besetztrelais Pi 150 des Verteilers 1100 eingeschaltet bleibt. Ist beispielsweise der dargestellte erste Anrufsucher-Gruppenwähler-Satz frei, so ist das Prüf relais R 640 des Anruf-Suchers 600 stromlos und schließt daher mit Kontakt 646 einen Stromkreis, durch welchen Erdpotential an die Besetztleitung Ci 109 gelegt wird. Das betätigte Besetztrelais R1150 des Verteilers 1100 hält das Rückstellrelais Ri 145 und eines der Relais R1130, Pi 120 usw. unter Strom, welches dem freien Satz der zweiten Gruppe entspricht, die zu dieser Zeit zugeteilt ist. Angenommen, daß der erwähnte erste Satz frei ist und daß der Verteiler 1100 betätigt wird, um diesen Satz auszuwählen, der den nächsten Anruf eines Teilnehmers der zweiten Gruppe von hundert Teilnehmern bedienen soll, so ist das Relais Ri 130 des Verteilers 1100 erregt. Es wird folgender Stromkreis geschlossen: Von Erde über die Kontakte 1152 des betätigten Besetztrelais Pi 150, über die Wicklung des Rückstelkelais P1145, die Wicklung des Fehlstromrelais Ri 140, die Kontakte 1142, 1126 und 1135 des betätigten Relais Ri 130 und die untere Wicklung von R1130 zur Batterie. Hierdurch werden das Rückstellrelais Ä1145 und das Relais Ri 130 unter Strom gehalten. Das Fehlstromrelais R1140 wird jedoch nicht betätigt, da es ein Begrenzungsrelais ist. Das betätigte Relais R 1130, welches dem erwähnten ersten Satz entspricht, bereitet mit Kontakt 1131 einen weiter unten erläuterten Stromkreis vor, durch den Erdpotential auf die Anlaßleitung Ci ioi gegeben wird, die zu dem Anlaßrelais R 630 des Anrufsuchers 600 geht. Es schließt ferner mit Kontakt 1134 einen weiter unten beschriebenen Stromkreis für die Überwachungsleitung Ci 102, die zu dem Gruppenwähler 700 geht und die obere Wicklung des Relais Pi 120 in Reihe mit der oberen Wicklung des Trennrelais P. 1160 unter Strom setzt. Das Relais Ri 120 entspricht einem der dazwischenliegenden Sätze der zweiten Gruppe. Das Relais R1110 schließlich entspricht dem letzten Satz der zweiten Gruppe. Der Verteiler 1100 wird daher so betätigt, daß er den ersten Satz auswählt, der aus dem Anrufsucher und dem Gruppenwähler 700 besteht, um den
nächsten Anruf zu übernehmen, der von einem Teilnehmer der zweiten Gruppe von hundert Teilnehmerleitungen ausgeht.
Es soll jetzt angenommen werden, daß der Teilnehmer T 611 der zweiten Hundertergruppe anruf t. Es wird ein Stromkreis von den Adern C691 und C 692 der Teilnehmerleitung 690 über die Kontakte 661 und 662 zur Speisung der linken und rechten Wicklung des Leitungsrelais .K655 im Linien-Stromkreis oder LeitungsStromkreis 650 der Teilnehmerleitung· 690 geschlossen. Erhält das Linienrelais R 655 Strom, so unterbricht es mit Kontakt 657 einen Stromkreis, durch den die Steuerader C 693 der Teilnehmerleitung 690 Batteriepotential erhält; es schließt über Kontakt 656 einen Stromkreis, durch den an den Steuerleiter C 693 Erdpotential gelegt wird. Hierdurch wird die Teilnehmerleitung 690 für die Verteiler 800 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als besetzt gekennzeichnet. Die normalerweise geschlossenen Stromkreise zur Anlegung von Batteriepotential an die Steuerader C693 der Teilnehmerleitung 690 enthalten die Wicklung des Trennrelais R660, die Kontakte 663 und den. Widerstand 665 des Leitungsstromkreises 650. Das. Linienrelais -K655 schließt ferner mit Kontakt 658 Stromkreise, die im wesentlichen mit den beschriebenen Stromkreisen zur Anlegung von Batteriepotential an die Steuerader C 693 der Teilnehmerleitung 690 identisch sind, um dadurch die Stellung des ersten Kontaktsatzes PC 611 zu kennzeichnen, an den die Teilnehmerleitung 690 bei der Wählereinrichtung .S'-V600 des Anrufsuchers 600 angeschaltet ist. Das Leitungsrelais /?655 schließt ferner über den Kontakt 659 einen Stromkreis, um Erdpotential an die erste Gruppenanlaßleitung C 1002 zu legen, die zu dem Steuerstromkreis 1000 geht und dadurch die Arbeitsweise des Steuerstromkreises 1000 und des \Terteilers 1100 einleitet und außerdem die Gruppe von ersten Kontaktsätzen kennzeichnet, zu der der erste Kontaktsatz PC 611 der Teilnehmerleitung 690 in der Wälllereinrichtung SM600 des Anrufsuchers 600 gehört.
Das Anlegen von Erdpotential an die Anlaßleitung C1002 der ersten Gruppe, die zur ersten Gruppe von zehn Teilnehmerleitungen gehört, einschließlich der Teilnehmerleitung 690, kennzeichnet die Gruppenstellung der Teilnehmerleitung 690, wie oben erwähnt, gegenüber dem Steuerstromkreis
2000. Es schließt einen Stromkreis über den Widerstand 1025 zur Betätigung des Anlaßrelais /in 75 des Verteilers 1100. Beim Ansprechen schließt das Anlaßrelais Ri 175 mit Kontakt 1176
. einen Stromkreis über die Kontakte 1186 und 1151, um die untere Wicklung des Anlaßrelais R 1180 zu speisen und es ansprechen zu lassen. Beim Ansprechen schließt das Anlaß relais R1180 mit Kontakt 1181 einen Haltestromkreis über die Kontakte 1171 und 1176, um seine untere Wicklung zu speisen; es schließt ferner mit Kontakt 1183 einen mehrfachen Haltestromkreis, um in Reihe die Wicklung des Rückstellrelais Ri 145, die untere Wicklung des Fehlstromrelais R1140 und die untere Wicklung des Relais Ri 130 zu speisen und dadurch das Rückstellrelais/? 1145 und das Relais RiIT1O unter Strom zu halten, wenn das Besetztrelais R1150 für den Fall auslöst, daß der erwähnte erste Satz- der letzte freie Satz der zweiten Gruppe ist. Das Anlaßrelais /?n8o schließt ferner über die Kontakte 1184 und 1188 einen Stromkreis, um das LTnterbrecherrelais /? 1195 zu betätigen. Das letztere setzt dadurch seinen Anker RA1196 in Vibration. Das Anlaßrelais R1180 schließt ferner mit Kontakt 1182 einen Stromkreis über die Kontakte 1161 und 1131 des betätigten Relais Ä1130, um Erdpotential an die erste Anlaßleitung Ci 101 zu legen. Hierdurch wird das Anlaßrelais R 630 des Anruf suchers 600 betätigt. Die Betätigung des Anlaßrelais Λ630 des Suchers 600 bewirkt dessen Ingangsetzung in Verbindung mit der Arbeitsweise des Steuerstromkreises 1000, wie weiter unten näher erklärt, um im Normalfall die Wählereinrichtung SM600 derart zu betätigen, daß sie rasch die Teilnehmerleitung 690 findet, die zu dem anrufenden Teilnehmer T 611 geht. Hierauf wird das Abschalterelais/? 1170 des Verteilers betätigt, um dessen dauerndes Arbeiten zu verhindern.
Für den Fall jedoch, daß der Anrufsucher 600 die Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 nicht gleich findet, wird eine weitere Betätigung des Verteilers 1100 eingeleitet. Hierbei wird ein anderer freier Satz der zweiten Gruppe dazu bestimmt, die Teilnehmerleitung 690 des Anrufers Γ611 zu finden, und der dargestellte, erste Satz wird abgeschaltet. Der vibrierende Anker RA1196 schließt mit den Kontakten 1198 und 1199 einen Stromkreis über die Kontakte 1184, um kurz darauf das Unterbrecherrelais R n 90, welches ein verzögert wirkendes Relais ist, zu betätigen. Beim Ansprechen, bereitet das Unterbrecherreilais R 1190 mit Kontakt 1194 einen wahlweisen Stromkreis vor, und zwar über die Kontakte n 97 und 1184, um seine Wicklung zu speisen. Dieser Stromkreis wird jedesmal geschlossen, wenn der vibrierende Anker RA1196 die Kontakte 1197 schließt. Beim Ansprechen, hat das Unterbrecherrelais R 1190 außerdem mit Kontakt 1192 einen Stromkreis geschlossen, der über Kontakt 1184 geht, und durch den das Steuerrelais R1185 betätigt wird. Beim Ansprechen unterbricht das Steuerrelais R1185 durch den Kontakt 1188 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung des Unterbrecher relais R1195, so daß dieses abfällt; hierdurch wird der Anker RAi 196 wieder in Vibration versetzt. Der Anker RA 1196 vibriert eine Zeitlang und hält dadurch das Unterbrecherrelais/?1190 in der angezogenen Stellung. Nach einer bestimmten Zeit jedoch kommt der Anker /^1196 zur Ruhe, so daß die Kontakte 1197 und 1198 nicht mehr abwechselnd geschlossen werden und das Unterbrecherrelais R1190 abfällt. Hierbei unterbricht es durch den Kontakt 1192 den beschriebenen Stromkreis zur Betätigung des Steuerrelais /?ii8s. Das letztere fällt jedoch nicht sofort ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen schließt das Unterbrecherrelais R ι igo mit Kontakt 1193 einen Stromkreis über die Kontakte
ii84, 1187, 1154, 1133, 1114, 1134 und 1155 zur Speisung der oberen Wicklung des Relais R1120 in Reihe mit der oberen Wicklung des Abschalterelais R1160, wodurch das letztere in. Tätigkeit anspricht. Beim Ansprechen unterbricht das Abschalterelais i? 1160 durch den Kontakt 1161 den oben beschriebenen Stromkreis für das Erdpotential an der ersten Anlaßleitung Ciioi, die zu dem dargestellten ersten Satz geht, um das Anlaßrelais R630 des Anruf Suchers 600 auszulösen und dadurch die Auslösung des ersten Satzes zu bewirken. Das Abschalterelais i?n6o schließt ferner mit Kontakt 1161 einen Haltestromkreis über die Kontakte 1174, 1187, 1193 und 1184 zur Speisung seiner unteren Wicklung. Beim Ansprechen, unterbricht das Relais R1120 durch den Kontakt 1126 den beschriebenen Haltekreis zur Speisung der unteren Wicklung des Relais Ä1130 und der unteren Wicklung des Fehlstromrelais R1140 sowie der Wicklung· des Rückstellrelais R1145, so daß das Relais R1130 sofort abfällt. Das Rückstellrelais 2? 1145 fällt nicht sofort ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Ansprechen schließt das Relais Ri 120 auch mit Kontakt 1125 einen Haltestromkreis über die Kontakte 1116, 1142 und 1152 zur Speisung seiner unteren Wicklung in Reihe mit der unteren Wicklung des Fehlstromrelais R1140 und der Wicklung des Rückstellrelais R1145. Hierdurch werden das Relais Rx 120 und das RückstellrelaisR1145 in der angezogenen Stellung gehalten. Das Relais R1120 bereitet ferner mit dem Kontakt 1121 einen Stromkreis zum Anlegen des Erdpotentials an die Anlaßleitung C1103 vor, die zu dem Anrufsucher des zugehörigen, dazwischenliegenden. Satzes geht. Wenn das Steuerrelais Ä1183 auslöst, unterbricht es mit dem Kontakt 1187 den beschriebenen Haltestromkreis der unteren Wicklung des Abschalterelais R1160. Hierdurch wird bewirkt, daß das letztere zu diesem 4-0 Zeitpunkt abfällt, da der beschriebene Stromkreis zu der oberen Wicklung des Abschalterelais R1160 in Reihe mit der oberen Wicklung des Relais i?H20 unterbrochen wurde, und zwar am Kontakt 1134 des abgefallenen Relais R1130. Beim Abfallen schließt das Abschalterelais i? 1160-1n.it Kontakt 1161 einen Stromkreis über die Kontakte 1182 und 1121 des betätigten Relais Ri 120, um Erdpotential an die Anlaßleitung Ci 103 zu legen, die zu dem Anrufsucher des zwischenliegendeii Satzes geht, wodurch die Arbeitsweise des Anrufsuchers des zwischenliegenden Satzes fortgesetzt wird. Der Anrufsucher des zwischenliegenden Satzes arbeitet mit dem Steuerstromkreis 1000 zusammen, um die Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 zu suchen, ähnlich wie beim Anrufsucher 600 des dargestellten ersten Satzes, wie weiter unten beschrieben ist.
Es sei jetzt angenommen, daß der Anrufsucher des ersten Satzes die Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 sogleich findet, bevor der Unterbrecher des Verteilers 1100 in der beschriebenen- Weise arbeitet. Beim Ansprechen schließt das Anlaßrelais RSt1O des Anruf Suchers 600 mit Kontakt 630 einen Stromkreis zum Anlegen von Erdpotential an die Suchleitung (Prüfleitung) C1108. Hierdurch wird ein Stromkreis über die Kontakte 1191 und 1023 geschlossen, der das Anlaßrelais .R1010 des Steuerstromkreises 1000 schließt, wenn das Unterbrecherrelais Ri 190 des Verteilers 1100 die Kontakte 1191 schließt. Beim Ansprechen schließt das Anlaßrelais R1010 mit Kontakt ion einen Stromkreis über die Kontakte 1021 und 1031, um Erdpotential an die Impulsleitung C1005 zu legen und dadurch einen. Stromkreis über die Kontakte 635 des Anlaßrelais R630 des Anrufsuchers 600 zu schließen, durch den der Magnet M 623 des Bezeichnungswählers 620 gespeist wird. Erhält der Magnet M623 auf diese Weise Strom, soi schaltet er den Schaltarm 621 des Bezeichnungswählers 620 aus seiner Nullstellung sogleich um einen Schritt >im Uhrzeigersinn fort, so daß er den ersten Kontakt seiner Kontaktbank berührt. Beim Ansprechen schließt der Magnet M623 ferner mit Kontakt 625 einen: Stromkreis über die Kontakte 635 und 634 des Anlaßrelais 630, wodurch die geerdete Impulsleitung C1005 an die Unterbrecher leitung C1004 gelegt wird. Das Anlegen von Erdpotential an die Unterbrecherleitung C1004 schließt einen Stromkreis für die obere Wicklung des Schrittrelais R1030 des Steuerstromkreises 1000, wodurch das letztgenannte Relais betätigt wird. Beim Ansprechen schließt das Schrittrelais R1030 mit Kontakt 1034 einen Haltestromkreis über die Kontakte 1048, 1053 und 1013 für die untere Wicklung. Das Anlaß relais R 630 des Anrufsuchers 600 schließt beim Ansprechen ferner mit Kontakt 637 einen Stromkreis für die linke Wicklung des Prüf relais R640, wodurch das letztere in die Lage versetzt wird, außerordentlich schnell anzusprechen, wenn später seine rechte Wicklung Strom erhält. Wenn der Schaltarm 621 des Bezeichnungswählers 620 auf den ersten Kontakt seiner Kontaktbank kommt, wird über den Kontakt 636 des betätigten Anlaßrelais .R630 ein Stromkreis geschlossen, durch den der erste Bezeichnungsmagnet MM601 Strom erhält. Der erste Bezeichnungsmagriet MM601 wird daher betätigt, wodurch die erste der ersten Schienen PB 601 an das erste Betätigungsglied angekuppelt wird, das zu. dem ersten Magneten PM 611 gehört, und der erste der zweiten Kontaktsätze SC 601 betätigt wird. Wird der erste der zweiten Kontaktsätze SC 601 in dieser Weise betätigt, so wird die Prüfleitung Ti? 600 mit der ersten aufsteigenden Sammelleitung RB601 verbunden, wie weiter unten näher erläutert ist.
Wenn das Schrittrelais R1030 des Steuerstromkreises. 1000 anspricht, unterbricht es ferner mit Kontakt 1031 den erwähnten Stromkreis für das Erdpotential des Impulsleiters C1005 und unterbricht dadurch einen mehrfachen Stromkreis für den Magneten M 623 des Bezeichnungswählers 620 des Anrufsuchers. 600 und der oberen Wicklung des Schrittrelais R1030. Hierdurch löst der Magnet M 623 aus; das Schrittrelais R1030 bleibt jedoch infolge des geschlossenen Haltestromkreises
in angezogenem Zustand. Wenn der Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 sich aus seiner Nullstellung entfernt, wird der Schaltfedersatz .9626 zu einem weiter unten genannten Zweck betätigt. Wenn das Schrittrelais R1030 des Steuerstromkreises 1000 betätigt wird, schließt es außerdem mit Kontakt 1032 einen Stromkreis für die obere Wicklung des Übertragerrelais R1050 über die Kentakte 1013, 1043 und 1041 und den zugehörigen Widerstand, wodurch das Übertragerrelais betätigt wird, da die untere Wicklung des Übertragerrelais R1050 bei Betätigung des Anlaßrelais i?ioio stromdurchflossen ist. Das Übertragerrelais 2? 1050 ist ein polarisiertes Relais; nachdem seine untere Wicklung über den geschlossenen. Stromkreis mit dem Kontakt 1013 des betätigten. Anlaßrelais Ä1010 stromdurchflossen ist, arbeitet es außerordentlich schnell, wenn danach seine obere Wicklung über den mit Kontakt 1032 des betätigten Schrittrelais R1030 geschlossenen Stromkreis erregt wird. Beim Anziehen unterbricht das Übertragerrelais .R1050 am Kontakt 1053 den soeben beschriebenen Haltestromkreis der unteren Wicklung des Schrittrelais R1030, wodurch das letztere abfällt, da der Stromkreis zu der oberen Wicklung am Kontakt 625 durch das Abfallen des Magneten M 623 des B ezeichnungs Wählers 620 des Anrufsuchers 600 unterbrochen wurde.
Bed Betätigung des Anlaßrelais i?ioio wird ferner mit Kontakt 1013 über die Kontakte 1046 und 1061 ein Stromkreis zur Betätigung des ersten Zählrelais ÜÜ1065 geschlossen. Beim Anziehen schließt das erste Zählrelais R1065 mit Kontakt 1069 einen Stromkreis über Kontakt 1013 und die parallel angeordneten Kontakte 1089 und 1093, um das Rückstellrelais R1060 zu betätigen. Das erste Zählrelais i?io65 schließt ferner mit Kontakt 1068 einen zweiten Haltestromkreis über die Kontakte 1072, 1077, 1082 und 1013. Beim Anziehen unterbricht das Rückstellrelais 2? 1060 an dem Kontakt 1061 den beschriebenen Stromkreis des ersten Zählrelais 1065; es schließt mit Kontakt 1062 einen Haltestromkreis über die parallel angeordneten Kontakte 10S9 und 1093 sowie den Kontakt 1013.
Das erste Zählrelais R1065 stellt mit Kontakt 1066' über Kontakt 1095 außerdem eine Verbindung zwischen der unteren Wicklung des Prüfrelais R1020 und dem Anlaß leiter C1002 der ersten Gruppe her. Das Prüf relais i?i020 prüft daher, ob die Leitung des anrufenden Teilnehmers der ersten Gruppe von zehn Teilnehmerleitungen zugeordnet ist, zu denen der Anrufsucher 600 gehört. Im vorliegenden Fall gehört die Leitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 zu der ersten Gruppe von zehn Teilnehmerleitungen, zu denen der Anrufsucher 600 Zugang hat. Infolgedessen erscheint Erdpotential auf der Anlaßleitung C1002 der ersten Gruppe, wodurch das Prüf relais R1020 betätigt wird. Beim Anziehen unterbricht das Prüfrelais R1020 mit Kontakt 1023 den beschriebenen! Stromkreis, durch den das Anlaßrelais 7? 1010 unter Strom gehalten wird, so daß dieses danach, da es ein langsam abfallendes Relais ist, auslöst. Das Prüfrelais i?io2o schließt ferner mit Kontakt 1024 einen Haltestromkreis für die obere Wicklung über Kontakt 1191 und die geerdete Suchleitung C1108. Das Prüfrelais R1020 unterbricht ferner am Kontakt 1021 einen weiteren Punkt des beschriebenen Stromkreises zur Anlegung von Erdpotential an der Impulsleitung C1005, wodurch mit Sicherheit eine weitere Betätigung des Magneten: M 623 des Bezeichnung«Wählers 620 verhindert wird. Schließlich bereitet das Prüfrelais i?iO2o mit Kontakt 1022 einen Stromkreis über den Kontakt 1031 vor, durch den Erdpotential an die Leitung C1003 des ersten Magneten gelegt wird. Dieser Stromkreis wird mit Kontakt 1002 geschlossen, wenn das Anlaßreilais R1010 abfällt. Durch das Anlegen von Erdpotential an die Leitung C1003 wird ein Stromkreis über Kontakt 631 geschlossen, durch den der erste Magnet PM 611 des Anrufsuchers 600 betätigt wird. Beim Abfallen unterbricht das Anlaßrelais i?ioio ferner am Kontakt 1013 die beschriebenen mehrfachen Stromkreise für die obere und untere Wicklung des Übertragerrelais Ä1050, wodurch das letztere zum Abfallen gebracht wird; es unterbricht mit Kontakt 1013 die beschriebenen mehrfachen Haltestromkreise zur Speisung des Rückstellrelais R1060 und des ersten Zählrelais R1065, so daß diese Relais abfallen.
Wenn der erste Magnet PM 611 der Wählereinrichtung SM 600 des Anrufsuchers 600 betätigt wird, wird die erste der ersten Schienen PB 601, die durch den Bezeichnungsmagneten MM601 mit dem ersten Betätigungsglied gekuppelt wurde, betätigt. Hierdurch wird die erste Gruppe von zehn ersten Kontaktsätzen FC 611, PC 612 usw. bis PC610 betätigt, so daß die Teilnehmerleitungen der ersten Zehnergruppe mit den zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB601, RB602 usw. bis RB 600 verbunden, werden. Zur gleichen Zeit wird auch der erste der zweiten. Kontaktsätze SC6οτ durch den ersten Bezeichnungsmagneten MM601 betätigt, und dadurch die erste aufsteigende Sammelleitung RB 601 direkt mit der Prüf leitung TB 600 verbunden. Für den Fall, daß die Leitung des anrufenden Teilnehmers mit der ersten Sammelleitung RB 601 verbunden ist, wird daher unmittelbar ein Stromkreis für die rechte Wicklung des Prüf relais R640 geschlossen. Bei dem betrachteten Beispiel ist dies der Fall, da die Teilnehmerleitung 690 über den ersten der ersten, Kontaktsätze PC 611 der ersten Zehnergruppe mit der ersten Sammelleitung RB 601 verbunden ist. Wenn der Stromkreis für die rechte Wicklung des Prüf relais R 640 in dieser Weise geschlossen wird, so arbeitet das Relais außerordentlich schnell und unterbricht mit Kontakt 641 einen Punkt eines Stromkreises, der sonst geschlossen worden wäre und der dann die Wiederbetätigung des Magneten M623 des Bezeichnungswählers 620 bewirkt hätte. Genauer gesagt, als der erste Magnet PM 611 Strom erhielt, um die zehn ersten Kontaktsatz PC 611 usw. zu betätigen, bereitete er mit Kontakt 612 am Ende
seines Betätigungshubes über die Kontakte 641, 633 und 624 einen Stromkreis zur Betätigung des Magneten M623 des Bezeichnungswählers 620 vor. Dieser Stromkreis wäre geschlossen worden, wenn nicht im vorliegenden. Falle das Prüf relais R 640 sehr schnell gearbeitet hätte, um den obenerwähnten Stromkreis am Kontakt 641 zu unterbrechen. Da bei dem vorliegenden Beispiel die anrufende Teilnehmerleitung 690 an dem ersten der ersten Kontaktsätze PC 611 der ersten Zehnergruppe endet, ist es nicht erforderlich, den Bezeichnungswähler 620 über die Stellung hinaus, in der sein Arm 621 den ersten Kontakt der zugehörigen Kontaktbank berührt, weiterzuschalten.
Das Prüf relais R 640 schließt ferner mit Kontakt 642 einen Stromkreis, durch welchen seine rechte Wicklung kurzgeschlossen wird. Hierdurch wird mit Kontakt 638 über die Steuerleitung der Prüf leitung TJS 600 direktes Erdpotential an, die Steuerleitung der ersten Sammelleitung RB 601 und damit an die Steuerleitung C 694 der Teilnehmerleitung 690, welche Batteriepotential hat, gelegt und dadurch die Teilnehmerleitung 690, wie oben erklärt, als die anrufende Leitung gekennzeichnet. Das Anlegen direkten, Erdpotentials an die Steuerleitung C 694 der Teilnehmerleitung 690 schließt über Kontakt 658 einen Stromkreis zur Betätigung des Trennrelais R 660 im Leitungsstrotnkreis 650, der zu der Teilnehmerleitung 690 gehört. Beim Ansprechen unterbricht das Trennrelais i?66o mit Kontakt 663 den erwähnten Stromkreis, durch welchen mittels des Widerstandes 665 Batteriepotential an die Steuerleitung C 694 der Teilnehmerleitung 690 gelegt wird; es unterbricht mit Kontakt 664 seinen Haltestromkreis. Das Trennrelais R 660 unterbricht ferner an den Kontakten 661 und 662 die erwähnte Schleife zwischen dem anrufenden Teilnehmer T 611 und der linken, und rechten. Wicklung des Linienrelais .R655, so daß dieses abfällt. Beim Abfallen schließt das Linienrelais Ä655 mit dem Kontakt 657 einen Stromkreis über den Kontakt 664, der sich zwischen den Steuerleitungen C 693 und C 694 der Teilnehmerleitung· 690 erstreckt, wodurch weiterhin die Teil- +5 nehmerleitung 690 gegenüber den Leitungswählern 800 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang dazu haben, als besetzt gekennzeichnet wird. Beim Abfallen unterbricht das Linienrelais R 655 ferner mit Kontakt 659 den Stromkreis für das Erdpotential der AnIaJ3leitung C1002 der ersten. Gruppe, wodurch der besprochene Stromkreis zur weiteren Speisung des Anlaßrelais R 1175 des Verteilers iioo und zur Speisung der unteren Wicklung des P ruf relais R1020 des Steuerstromkreises 1000 unterbrochen wird. Das Prüf relais R64.0 des Anrufsuchers 600 schließt ferner mit dem Kontakt über Kontakt 649 einen Stromkreis zur Anlegung von Erdpotential an die Trennleitung C1107; hierdurch werden parallele Stromkreise zur Speisung der Wicklung des Trennrelais R1170 und der oberen Wicklung des Anlaßrelais R 1180 des Verteilers iioo geschlossen, so' daß das Trennrelais Ri 170 betätigt wird und das Anlaßrelais Ä1180 betätigt bleibt, trotzdem das Anlaßrelais i?ii75, wie erwähnt, abgefallen ist. Das Prüfrelais R64.0 schließt ferner mit dem Kontakt 648 einen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten, PM 611 nach dem Abfallen des Anlaßrelais R630; es schließt mit dem Kontakt 647 einen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Bezeichnungsmagneten MM 601 nach dem Abfallen des Anlaßrelais Ä630; es schließt mit dem Kontakt 644 einen Stromkreis zur Betätigung des Verbindungsrelais R62$. Beim Ansprechen, schließt das Relais .R625 mit seinen zugehörigen Kontakten eine Verbindung zwischen der Sammelleitung TB 600 und der Hauptverbindungsleitung 730; hierdurch wird eine Schleife von dem anrufenden Teilnehmer Γ611 zu der oberen und unteren Wicklung des Linienrelais R 750 des Gruppenwählers 700 geschlossen, soi daß das Linienrelais R 750 anspricht. Das Prüfrelais R 640 des Anruf Suchers 600 schließt ferner mit dem Kontakt 645 über Kontakt 637 einen Stromkreis zur Anlegung von; Erd,-potential an die Steuerleitung C 733 der Haupt-Verbindungsleitung 730; hierdurch wird ein Stromkreis für die untere Wicklung des Prüf relais R 740 des Gruppenwählers 700 geschlossen, um zu erreichen, daß das· Prüfrelais außerordentlich schnell arbeitet, wenn danach seine obere Wicklung gespeist wird. Das Prüf relais Ry 4.0 ist ein polarisiertes Relais. Schließlich unterbricht das Prüfrelais R 640 des Anrufsuchers 600 mit dem Kontakt 646 einen der parallelen Stromwege zur Anlegung von Erdpotential an die Besetztleitung C1109, die zu dem beschriebenen Zweck zu dem Besetztrelais R1150 des Verteilers iioo geht.
Beim Ansprechen, schließt das Leitungsrelais i?75o des Gruppenwählers 700 mit dem Kontakt 752 einen Stromkreis zur Betätigung des Halterelais R 760. Beim Ansprechen schließt das Halterelais .R 760 mit dem. Kontakt 765 einen Stromkreis zum" Anlegen von Erdpotential über die obere Wicklung des Prüf relais R740 an die Steuerleitung der Prüfleitung Γ.Β700; es schließt mit dem Kontakt 766 einen mehrfachen Stromkreis zum Anlegen, von Erdpotential an die Steuerleitung C 733 der Hauptverbindungsleitung 730, wodurch, das Prüfrelais R 640 des Anrufsuchers 600 nach dem Auslösen seines Anlaßrelais .R630 unter Strom gehalten wird. Schließlich schließt das Halterelais R 760 mit Kontakt 767 einen Stromkreis zum Anlegen von Erdpotential an die erste Überwachungsleitung C 1102, die zu dem Verteiler iioo geht. Hierdurch wird über die Kontakte 1134 und 1155 ein Stromkreis für die obere Wicklung des Relais R1120 und die obere Wicklung des Abschalterelais Ri 160 in Reihe geschlossen, so daß die erwähnten Relais ansprechen. Beim Ansprechen bewirkt das Relais i?ii2o in der erwähnten Weise das Abfallen des Relais R1130. Hierdurch wird mit Kontakt 1131 das Erdpotential von der .ersten Anlaßleitung C1101 entfernt, die zu dem Anrufsucher 600 geht, um das Anlaßrelais I? 630 zum Abfallen zu bringen. Beim Abfallen unterbricht das Anlaßrelais 2? 630 mit den Kontakten 631, 634, 635, 639 und 630 die
Verbindungen zwischen dem Anrufsucher 600 und dem Steuerstromkreis 1000 sowie dem Verteiler 1100. Zu dieser Zeit werden der erste. Magnet PM611, der erste Bezeichnungsmagnet MM601 und das Verbindungsrelais .R625 durch ihre geschlossenen Haltestrotnkreise, die durch das betätigte Prüfrelais R 640 aufrechterhalten werden,, in der angezogenen Stellung gehalten. Daher ist zu dieser Zeit der Vorgang im Anrufsucher 600 beendet, da die Teilnehmerleitung 690 des rufenden Teilnehmers T 611 gefunden und die Teilnehmerleitung 690 mit der Hauptverbindungsleitung verbunden ist, die zu dem Gruppenwähler 700 geht. Der Gruppenwähler 700 ist jetzt bereit, auf die ersten Impulse der gewählten Ziffer des anrufenden Teilnehmers T 611 anzusprechen, die auf der mit dem Gruppenwähler 700 verbundenen Hauptleitung ankommen.
Beim Ansprechen unterbricht das Trennrelais Rnyo des Verteilers 1100 am Kontakt 1171 den Haltestromkreis für die untere Wicklung des Anlaßrelais i?ii8o; hierdurch wird dieses zum Abfallen gebracht, da das Anlaß relais R 630 des Anrufsuchers 600 zu dieser Zeit abgefallen ist, um mit dem Kontakt 639 den beschriebenen mehrfachen Stromkreis für die der Wicklung des Trennrelais Riijo und die obere Wicklung des Anlaßrelais i?ii8o zu unterbrechen. Beim Ansprechen schließt das Trennrelais Rnyo außerdem mit dem Kontakt 1172 einen Stromkreis zum Kurzschließen der unteren Wicklung des Fehlstromrelais .R1140, wodurch die Betätigung dieses Relais bei Ansprechen des Relais R1120 und vor dem Abfallen des Relais i?n3o mit Sicherheit verhindert wird. Das Trennrelais R1170 schließt endlich auch mit dem Kontakt 1173 über den Kontakt 1163 einen Haltestromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Abschalterelais R1160. Darauf fällt das verzögert abfallende Trennrelais R1170 ab; es unterbricht am Kontakt 1172 den erwähnten Stromkreis zum Kurzschließen der unteren Wicklung des Fehlstromrelais R114.0; es unterbricht ferner am Kontakt 1173 den Haltestromkreis für die untere Wicklung des Abschalterelais i?ri6o. so daß dieses abfällt, da angenommen war, daß das Relais Ri 120 zu dieser Zeit seine Arbeitsweise beendet und das Abfallen des Relais Ä1130 bewirkt hat. Beim Abfallen unterbricht das Anlaß relais R1180 mit Kontakt 1182 einen weiteren Punkt eines Stromkreises über die Kontakte 1161 und 1121 zum Anlegen von Erdpotential an die Anlaßleitung Ci 103, die zu dem dazwischenliegenden Satz geht. Das Anlaßrelais i?ii8o unterbricht ferner mit Kontakt 1184 die Stromkreise zur weiteren Speisung des Unterbrecherrelais Rugo und des Steuerrelais .K1185, so daß diese abfallen, da das Steuerrelais R1185, wie erwähnt, ein verzögert abfallendes Relais ist. Zu dieser Zeit sind der Steuerstromkreis 1000 und der Verteiler 1100 vollständig freigegeben und stehen für weitere Aufgaben zur Verfügung.
Angenommen, daß der Anruf von dem Teilnehmer T 602 ausgeht, der zu der zweiten Hundertergruppe gehört, so spricht das Leitungsrelais R 675 des Leitungsstromkreises 670 an, das zu der Teilnehmerleitung 69s des Teilnehmers T 602 gehört. Hierdurch wird das Arbeiten des Steuerstromkreises 1000, des Verteilers 1100 und des Anrufsuchers 600 im wesentlichen in der beschriebenen Weise eingeleitet. Da jedoch in diesem Falle die Leitung 695 des anrufenden Teilnehmers in den ersten Kontaktsatz PC 602 der Wählereinrichtung SM 600 endet, müssen die Steuerstromkreise 1000 in Verbindung mit der Wählereinrichtung SM600 eine erhebliche Arbeit leisten, bis die Leitung 695 des Anrufers gefunden wird, da der erste Kontaktsatz PC 602 in der zehnten Gruppe der zehn ersten Kontaktsätze der Wählerschaltung SM 600 angeordnet ist.
Wenn das Schrittrelais R1030 des Steuerstromkreises 1000 zum ersten Male betätigt wird, wird das erwähnte Arbeiten des Übertragerrelais R1050 bewirkt, während das erste Zählrelais R1065 eingeschaltet bleibt. Zu diesem Zeitpunkt ist der.beschriebene Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Stoprelais R1020 nicht geschlossen, da diese Wicklung am Kontakt 1066' mit dem Anlaßleiter C1002 der ersten Gruppe verbunden ist, während auf dem Anlaßleiter C1001 der zehnten Gruppe Erdpotential erscheint, weil die anrufende Teilnehmerleitung 695 in der zehnten Gruppe von Teilnehmerleitungen enthalten ist, zu denen die Wählerschaltung SM 600 Zugang hat. Wenn der Magnet M 623 des Bezeichnungswählers 620 auslöst, unterbricht er daher mit Kontakt 625 den beschriebenen Stromweg zur Verbindung des Impulsleiters C 1005 mit dem Unterbrecherleiter C 1004, wodurch der beschriebene Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Schrittrelais R1030 unterbrochen wird. Das letztere fällt daraufhin ab, wobei angenommen wird, daß das Übertragerrelais R1050 gearbeitet und den beschriebenen Haltestromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Schrittrelais R1030 mit Kontakt 1053 unterbrochen hat. Beim Abfallen schließt das Schrittrelais R1030 mit Kontakt 1031 wieder den erwähnten Stromkreis zur Anlegung von Erdpotential an den Impulsleiter C 1005, wodurch der Magnet M 623 des Bezeichnungswählers 620 wieder betätigt wird und den Schaltarm um einen weiteren Schritt im Uhrzeigersinn fortschaltet. Beim Ansprechen schließt der Magnet M 623 mit Kontakt 625 wieder die erwähnte Verbindung zwischen dem geerdeten Impulsleiter C1005 und dem Unterbrecherleiter C1004. Hierdurch wird der beschriebene Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Schrittrelais R1030 wieder geschlossen und das letztere abermals betätigt.
Der Magnet M 623 des Bezeichnungswählers 620 des Anrufsuchers 600 arbeitet mit dem Schrittrelais R1030 des Steuerstromkreises 1000 in der beschriebenen Weise zusammen. Hierdurch wird das Schrittrelais R1030 mehrmals betätigt und wieder ausgelöst. Der Magnet ikf 623 wird daher mehrmals betätigt und ausgelöst und schaltet dadurch den Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 Schritt für Schritt im Uhrzeigersinn fort. Wenn der Schalt-
arm 621 des Bezeichnungswählers 620 den ersten Kontakt seiner Kontaktbank verläßt und auf den zweiten Kontakt geht, wird der beschriebene Stromkreis zur Speisung des ersten Bezeichnungsmagneten MM 601 unterbrochen und ein im wesentlichen gleicher Stromkreis zur Betätigung des zweiten Bezeichnungsmagneten MM 602 geschlossen, wodurch der erste Bezeichnungsmagnet MM 601 abfällt und der zweite Bezeichnungsmagnet MM602 betätigt wird. Wird der Bezeichnungswähler 620 Schritt für Schritt fortgeschaltet, so werden daher die Bezeichnungsmagnete MM 601, MM 602 usw. der Reihe nach betätigt und kurz darauf ausgelöst. Hierdurch werden die zugehörigen ersten Schienen PB 601, PB 602 usw. mit dem ersten Betätigungsglied gekuppelt und dann wieder entkuppelt; ebenso werden die zugehörigen zweiten Kontaktsätze SC 601, 5C6o2 usw. eingeschaltet und wieder ausgeschaltet. Beim Ein- und Ausschalten der zweiten
ao Kontaktsätze 51COOi, 6"C 602 usw. werden die aufsteigenden Sammelleitungen RB601, RB602 usw. mit der Prüf leitung TB 600 verbunden und dann wieder von ihr getrennt.
Die Arbeitsweise des Steuerstromkreises 1000 soll jetzt im einzelnen betrachtet werden. Wird das Schrittrelais R1030 zum erstenmal betätigt, so wird das Übertragerrelais R1050 in der beschriebenen Weise betätigt. Beim ersten Abfallen des Schrittrelais R1030 wird mit Kontakt 1033 über die Kontakte 1013 und 1051 ein Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Übertragerrelais R1040 geschlossen, wodurch dieses betätigt wird. Das Übertragerrelais R1050 wird zu dieser Zeit infolge der Tatsache, daß seine untere Wicklung über den beschriebenen Stromkreis und Kontakt 1013 gespeist wird, in angezogener Stellung gehalten. Wird das Schrittrelais R1030 abermals betätigt, so schließt es mit Kontakt 1032 über die Kontakte 1013,1042 und 1044 einen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais R1050 in Reihe mit der oberen Wicklung des Übertragerrelais R1040. Hierdurch wird das Übertragerrelais R1050 ausgelöst und das Übertragerrelais R1040 in angezogener Stellung gehalten. Das Übertragerrelais R1050 fällt ab, da seine obere Wicklung jetzt in Reihe mit der oberen Wicklung des Übertrager relais R1040 in entgegengesetzter Richtung wie vorher gespeist wird; das Übertragerrelais R1050 ist ein polarisiertes Relais.
Wenn das Stoprelais R1030 zum zweiten Male abfällt, unterbricht es mit Kontakt 1032 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais R1050 in Reihe mit der oberen Wicklung des Übertragerrelais R1040. Das betätigte Übertragerrelais R1040 fällt daher ab, da das Übertragerrelaisi? 1050 sich in der abgefallenen Stellung befindet. Es ist zu beachten, daß das Übertragerrelais R1050 nicht betätigt werden kann, wenn seine untere Wicklung allein gespeist wird, daß aber die untere Wicklung des Übertragerrelais .R1050 imstande ist, seinen Anker in angezogener Stellung zu halten, nachdem er einmal betätigt ist, und bevor die obere Wicklung in entgegengesetzter Stromrichtung gespeist wird. Aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise des Schrittrelais R1030 in Verbindung mit den Übertragerrelais Ä1040 und Rio$o geht hervor, daß die aufeinanderfolgenden Stellungen der erwähnten Relais folgende sind:
Stufenrelais Übertragerrelais Übertragerrelais
Ά1030 X1040 Ή. 1050
erste Betätigung abgefallen betätigt
erstes Abfallen betätigt betätigt
zweite Betätigung betätigt abgefallen
zweites Abfallen abgefallen abgefallen
dritte Betätigung abgefallen betätigt
drittes Abfallen betätigt betätigt
vierte Betätigung betätigt abgefallen
viertes Abfallen abgefallen abgefallen
fünfte Betätigung abgefallen betätigt
fünftes Abfallen betätigt betätigt
sechste Betätigung betätigt abgefallen
sechstes Abfallen abgefallen abgefallen
siebente Betätigung abgefallen betätigt
siebentes Abfallen betätigt betätigt
achte Betätigung betätigt abgefallen
achtes Abfallen abgefallen abgefallen
neunte Betätigung abgefallen betätigt
neuntes Abfallen betätigt betätigt
zehnte Betätigung betätigt abgefallen
zehntes Abfallen abgefallen abgefallen
Wird das Übertragerrelais R1040 das erstemal betätigt, so schließt es mit Kontakt 1044' über die Kontakte 1013 und 1051 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner unteren Wicklung. Dieser Halte-Stromkreis wird unterbrochen, wenn das Übertragerrelais R1050 abfällt und Kontakt 1051 öffnet. Zu dieser Zeit wird jedoch der beschriebene Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais i?iO4O in Reihe mit der oberen Wicklung des Übertragerrelais R1050 geschlossen, bis das Schrittrelais i? 1030 zum zweiten Male abfällt und dadurch das Abfallen sowohl des Übertragerrelais R1040 als auch des Übertragerrelais R1050 bewirkt. Jedesmal, wenn das Übertragerrelais R1040 abfällt, bereitet es außerdem mit den Kontakten 1041 und 1043 den beschriebenen ersten Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais Ä1050 vor; hierdurch wird dieses Relais derart gepolt, daß es beim nächsten Ansprechen des Schrittrelais R1030 betätigt wird, wodurch das dargelegte Schema der Betätigung und des Abfallens der Übertragerrelais R1040 und RiQt1O erzielt wird. Es ist ferner zu beachten, daß jedesmal, wenn das Schrittrelais R1030 betätigt wird, während beide Übertragerrelais R1040 und R1050 abgefallen sind, mit Kontakt 1034 der beschriebene Haltestromkreis über die Kontakte 1048 und 1053 zur Speisung seiner unteren Wicklung geschlossen wird. Dieser Stromkreis wird später mit Kontakt 1053 unterbrochen, wenn das Über-
tragerrelais R1050 das nächste Mal betätigt wird. Ferner ist zu beachten, daß jedesmal, wenn das Schrittrelais R1030 arbeitet, während beide Übertragerrelais i? 1040 und .R1050 betätigt sind, mit Kontakt 1034 ein Haltestromkreis über die Kontakte 1047 und 1052 zur Speisung seiner unteren Wicklung geschlossen wird. Dieser Stromkreis wird durch Kontakt 1052 unterbrochen, wenn das Übertragerrelais i?iO5o das nächste Mal abfällt. Wird das Übertragerrelais R1040 zum ersten Male betätigt, so schließt es mit Kontakt 1045 über die Kontakte 1013 und 1067 einen Stromkreis zur Betätigung des zweiten Zählrelais R1070. Beim Ansprechen schließt das zweite Zählrelais R1070 mit Kontakt 1073 über die Kontakte 1077, 1082, 1087 und 1013 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner Wicklung; es unterbricht mit Kontakt 1072 den beschriebenen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Zählrelais R1065. Fällt das Übertragerrelais R1040 zum ersten Male ab, so schließt es mit Kontakt 1046 einen Stromkreis über die Kontakte 1013 und 1071 zur Betätigung des dritten Zählrelais R 1075. Wenn es wieder betätigt wird, schließt das dritte Zählrelais R1075 mit Kontakt 1078 über die Kontakte 1082, 1087 und 1013 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner Wicklung; es unterbricht mit Kontakt 1077 den beschriebenen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des zweiten Zählrelais R1070. Wird das Übertragerrelais R1040 zum zweiten Male betätigt, so schließt es mit Kontakt 1045 über die Kontakte 1013 und 1076 einen Stromkreis zur Betätigung des vierten Zählrelais R1080. Beim Ansprechen schließt das vierte Zählrelais i?io8o mit Kontakt 1083 über die Kontakte 1087 und 1013 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner Wicklung. Es unterbricht mit Kontakt 1082 den beschriebenen Haltestromkreis zur weiteren Betätigung des dritten Zählrelais R1075. Aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise des Übertragerrelais /21040 in Verbindung mit den fünf Zählrelais Ä1065, i?io7o, J? 1075, i?io8o und i?io85 geht hervor, daß die Zählrelais der Reihe nach betätigt werden und daß das fünfte Zählrelais R1085 betätigt wird, wenn das Übertragerrelais R1040 abfällt. Beim Ansprechen schließt das fünfte Zählrelais R1085 mit Kontakt 1088 über die Kontakte 1066 und 1013 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner eigenen Wicklung. Beim dritten Ansprechen des Übertragerrelais R1040 wird mit Kontakt 1045 über die Kontakte 1013, 1086 und 1091 ein Stromkreis zur Betätigung des Hilfsrelais R1090 geschlossen. Beim Ansprechen schließt das Hilfsrelais R 1090 mit Kontakt 1092 über Kontakt 1013 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner Wicklung; es unterbricht mit Kontakt 1093 den beschriebenen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des Rückstellrelais R1060, so daß dieses abfällt. Beim dritten Abfallen des Übertragerrelais R1040 wird mit Kontakt 1046 der beschriebene Stromkreis zur Betätigung des ersten Zählrelais R1065 wieder geschlossen. Bei Wiederbetätigung unterbricht das erste Zählrelais /21065 mit Kontakt 1066 den beschriebenen Haltestromkreis zur weiteren S.peisung des fünften Zählrelais R1085.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Arbeitsweise der fünf Zählrelais R 1065, .R1070, .R1075, i?io8o und .R1085 in Verbindung mit dem Hilfsrelais geht hervor, daß die Arbeitsfolge dieser Relais folgende ist:
Betätigtes Zählrelais Hilfsrelais R1090
i?io65 abgefallen
R1070 abgefallen
R1075 abgefallen
i?io8o abgefallen
i?io85 abgefallen
Ä1085 betätigt
i?io65 betätigt
R1070 betätigt
R1075 betätigt
i?io8o betätigt
Wird bei dem vorliegenden Beispiel nach der zehnten Betätigung des Magneten M623 des Be-Zeichnungswählers 620 des Anruf suchers 600 das vierte Zählrelais R1080 in Verbindung mit dem Hilfsrelais R1090 wieder betätigt, so wird mit Kontakt 1081' über Kontakt 1094 des betätigten Hilfsrelais R1090 ein direkter Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Stoprelais J? 1020 geschlossen, so daß dieses ähnlich, wie oben beschrieben, arbeitet. Zu diesem Zeitpunkt ist der Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 aus seiner Nullstellung um zehn Schritte, wieder in seine Nullstellung zurück, fortgeschaltet worden, so daß der zehnte Bezeichnungsmagnet MM600 sich in angezogener Stellung befindet. Daher bewirkt das Stoprelais R1020, wenn es anspricht, eine Betätigung des ersten Magneten PM 611 der Wählereinrichtung SM 600 des Anruf Suchers 600 in der früher beschriebenen Weise. Wenn er betätigt wird, betätigt der erste Magnet PM 611 die zehnte der ersten Stangen PB 600, die durch den betätigten zehnten Bezeichnungsmagneten MM 600 mit dem ersten Betätigungsglied gekuppelt wurde. Hierdurch wird die zehnte Gruppe der zehn ersten Kontaktsätze PC 602, PC 603 usw. bis PC 601 betätigt. Der zehnte Bezeichnungsmagnet MM600 betätigt ferner den zehnten der zweiten Kontaktsätze SC 600, um die zehnte Sammelleitung RB 600 mit der Prüfleitung TB 600 zu verbinden. Es sei hier bemerkt, daß die zehnte Gruppe der ersten Kontaktsätze den Kontaktsatz PC 602 einschließt, welcher das Ende der Teilnehmerleitung 695 bildet, die zu dem anrufenden Teilnehmer T602 geht. Daher wird jetzt die anrufende Teilnehmerleitung 695 mit der ersten aufsteigenden Sammelleitung RB 601 verbunden, während die zehnte Sammelleitung RB 600 mit der zehnten Prüf leitung TB 601 verbunden wird. Daher wird jetzt die Teilnehmerleitung, die in den ersten Kontaktsatz PC 601 endet und durch den zehnten der zweiten Kontaktsätze SC 600 mit der Prüf leitung TB 600 verbunden ist, geprüft. Angenommen, daß diese Teilnehmerleitung sich nicht in anrufendem Zustand befindet, so wird eine weitere
Betätigung des Bezeichnungswählers-S" 620 hervorgerufen. Genauer gesagt, der erste Magnet PM 611 schließt am Ende seines Hubes mit Kontakt 612 über die Kontakte 633, 641 und 624 den erwähnten alternativen Stromkreis zur Betätigung des Magneten M 623 des Bezeichnungswählers 620. Hierdurch schaltet dieser Magnet den Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 um einen Schritt im Uhrzeigersinn aus seiner Nullstellung fort. Beim Ansprechen unterbricht der Magnet M 623 außerdem mit Kontakt 624 den beschriebenen Stromkreis zu seiner Betätigung. Der Magnet M 623 löst daher aus, um mit dem Kontakt 624 seinen Speisestromkreis wieder zu schließen. Der Magnet M623 arbeitet daher nach Art eines Selbstunterbrechers, um den Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 Schritt für Schritt im Uhrzeigersinn fortzuschalten, bis das Prüfrelais R 640 die Leitung des anrufenden Teilnehmers in der zehnten Gruppe prüft, soweit es sich um das vorliegende Beispiel handelt. In diesem Falle endet die Teilnehmerleitung 695 des anrufenden Teilnehmers Γ602 in dem ersten Kontaktsatz PC 602, der zu dieser Zeit mit der ersten aufsteigenden Sammelleitung RB 601 verbunden ist. Wird der Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 in dieser Weise so geschaltet, daß er den ersten Kontakt seiner Kontaktbank berührt, so betätigt der erste Bezeichnungsmagnet MM 601 den ersten der zweiten Kontaktsätze SC 601, um die erste Sammelleitungi?56oi mit der Prüfleitung TB 600 zu verbinden. Hierdurch wird ein Prüfkreis zur Speisung der rechten Wicklung des Prüf relais 2? 640 geschlossen, wodurch das letztere in die Lage versetzt wird, außerordentlich schnell zuarbeiten. Beim Ansprechen unterbricht das Prüf relais R 640 mit Kontakt 641 den erwähnten Stromkreis, über den der Magnet M 623 intermittierend betätigt wurde, und beendet dadurch seine weitere Tätigkeit und daher auch diejenige des Bezeichnungswählers 620. Das Prüf relais R 640 schließt ferner mit Kontakt 644 den erwähnten Stromkreis zur Betätigung des Verbindungsrelais R 625; hierdurch wird die Prüf leitung TB 600 mit der Hauptverbindungsleitung 730 verbunden. Die weitere Arbeitsweise des Anrufsuchers 600 in Abhängigkeit von der Tätigkeit des Prüf relais R 640 ist die gleiche, wie oben in Verbindung mit der Tätigkeit des Anruf suchers 600 beschrieben, um die Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 zu finden. Daher ist zu dieser Zeit der anrufende Teilnehmer T 602 über den betätigten Anrufsucher 600 mit dem Gruppenwähler 700 verbunden, und der Gruppenwähler 700 seinerseits ist bereit, die erste gewählte Ziffer aufzunehmen, wie weiter oben erläutert. Die Freigabe des Steuerstromkreises 1000 und die darauffolgende Betätigung des Verteilers 1100, um dem nächsten anrufenden Teilnehmer der zweiten Hundertergruppe, zu denen die Anrufsucher der zugehörigen Sätze Zugang haben, einen anderen freien Satz zuzuweisen, ist die gleiche, wie oben beschrieben.
Bei der früheren Beschreibung des Verteilers 1100 war erwähnt, daß der Gruppenwähler 700, nachdem der Anrufsucher 600 des dargestellten Satzes den anrufenden Teilnehmer gefunden hat, so eingestellt wurde, daß er die erste gewählte Ziffer aufnehmen kann, daß ferner das Prüf relais R 640 des Anrufsuchers 600 mit Kontakt 646 den Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den Satz-Besetzt-LeiterCiiO9 in dem ersten Satz unterbrach und über Kontakt 643 einen Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den Trennleiter C1107 in dem ersten Gliede schloß und daß das Halterelais R 760 des Gruppenwählers 700 des dargestellten Satzes Erdpotential an den ersten Überwachungsleiter C1102 anlegte. Die Anlegung von Erdpotential an den ersten Überwachungsleiter C1102 bewirkte die Betätigung des Satzrelais R1120, das zu dem zwischenliegenden Satz gehört, zu einer Zeit, während der das Satzrelais R1130, das zu dem dargestellten ersten Satz gehört, betätigt wurde. Es werden also beide Relais R1130 und -R1120 gleichzeitig betätigt. Die Anlegung von Erdpotential an den Trennleiter C1107 jedoch bewirkte die Betätigung des Trennrelais Riiyo und daher das Kurzschließen der unteren Wicklung des Fehlstromrelais Ri 140; das letztere wurde also nicht betätigt, trotz der vorübergehenden Betätigung der beiden Satzrelais R1130 und R1140. Bei seiner Betätigung bewirkte das Satzrelais R1120 das Abfallen des Satzrelais R1130, und daher wurde nach Abfallen des Trennrelais R 1170 die untere Wicklung des Fehlstromrelais R1140 wieder in den Reihenstromkreis zur Speisung des Rückstellrelais R1145 und der unteren Wicklung des Satzrelais .Ri 120 eingeschaltet.
Falls das Satzrelais i?H20 aus irgendeinem Grunde nicht das Abfallen des Satzrelais Ri 130 bewirken sollte, wurden die unteren Wicklungen der beiden erwähnten Relais parallel in den Reihenstromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des lc>° Fehlstromrelais .R1140 und des Rückstellrelais R1145 eingeschaltet werden, nachdem das Trennrelais R1170 abgefallen ist. In diesem besonderen Falle wird die untere Wicklung des Fehlstromrelais R1140 genügend erregt, um es ansprechen zu 1OS lassen, da es ein Begrenzungsrelais ist. Beim Ansprechen schließt das Fehlstromrelais R 1140 mit Kontakt 1141 über Kontakt 1146 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner oberen Wicklung; es unterbricht mit Kontakt 1142 den Reihenstromkreis no zur Speisung der Wicklung des Rückstellrelais i?H45, der unteren Wicklung des Fehlstromrelais -R1140 und der unteren Wicklungen der Satzrelais 7?ii2o und i?ii30. Die erwähnten Satzrelais und das Rückstellrelais R1145 fallen daher ab; das Rückstellrelais R1145 ist ein etwas langsam abfallendes Relais. Beim Abfallen unterbricht das Rückstellrelais R1145 mit Kontakt 1146 den Haltestromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Fehlstromrelais .R1140, so daß dieses abfällt. Beim Abfallen schließt das Rückstellrelais R 1145 ferner mit Kontakt 1147 über die Kontakte 1152 und 1155 einen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Satzrelais .R1130 in Reihe mit der oberen Wicklung des Satz-Abschalt-Relais i?n6o, so daß die erwähnten Relais ansprechen. Beim Ansprechen
schließt das Satzrelais Ri 130 mit Kontakt 1135 den erwähnten Haltestromkreis zur Speisung seiner unteren Wicklung in Reihe mit der unteren Wicklung des Fehlstromrelais Ä1140 und der Wicklung des Rüekstellrelais R1145, so daß das Rückstellrelais R1145 abermals betätigt wird. Das Fehlstromrelais R1140 jedoch wird nicht wiederbetätigt, da es ein Begrenzungsrelais ist, und nur eines der Satzrelais R 1130 wird mit der unteren Wicklung des Fehlstromrelais .R1140 in Reihe geschaltet. Beim Ansprechen schließt das Satzrelais R 1130 ferner mit Kontakt 1134 eine Verbindung zu dem ersten Überwachungsleiter Ci 102, der zu dem Gruppenwähler 700 des dargestellten ersten Satzes geht, und zwar über die obere Wicklung des Satzrelais Ri 120, Kontakt 1155 und die obere Wicklung des Satz -Abschalt- Relais R1160. Falls der dargestellte erste Satz besetzt ist, erscheint daher zu dieser Zeit Erdpotential auf dem ersten Überwachungsleiter C1102 und bewirkt eine Betätigung des Satzrelais R1120 und daher das Abfallen des Satzrelais R1103. Hierdurch wird bewirkt,, daß der dazwischenliegende Satz dem nächsten Anrufer der zweiten Gruppe zugewiesen wird, zu der die Anruf sucher der Sätze der zweiten Gruppe Zugang haben.
Es soll jetzt angenommen werden, daß der dargestellte Satz, der mit der anrufenden Teilnehmerleitung in der beschriebenen Weise verbunden wird, der letzte verfügbare Satz der zugehörigen zweiten Gruppe ist. In diesem Fall wird das Erdpotential von dem Satz-Besetzt-Leiter C1109 vollkommen abgeschaltet und dadurch das Abfallen des Satz-Besetzt-Relais i? 1150 des Verteilers 1100 bewirkt.
Beim Abfallen unterbricht das Satz-Besetzt-Relais i?ii5o durch Kontakt 1155 den Stromkreis über die obere Wicklung das S atz-Abschal t-Relais i?u6o und die verschiedenen Überwachungsleiter C1102, C1104, C1106 usiw., über die die Satzrelais i?ii20, i?iiio und Ä1130 nacheinander betätigt werden, wenn Erdpotential an jedem der erwähnten Überwachungsleiter erscheint, da alle Sätze der zugehörigen zweiten Gruppe besetzt sind. Weiter bewirkt das Satz-Besetzt-Relais i?ii50 das Abfallen des Rüekstellrelais Ri 145 durch Öffnen des Kontaktes 1152. Das Satz-Besetzt-Relais Ri 150 schließt außerdem mit Kontakt 1153 einen alternativen Stromkreis über Kontakt 1188 zur Betätigung des Unterbrecherrelais i? 1195, wodurch eine zeitliche Betätigung des Unterbrechers des Verteilers 1100 in der beschriebenen Weise erfolgt. Wird danach einer der Sätze der zugehörigen Gruppe frei, so: wird das Erdpotential seines Anrufsuchers auf den Satz-Besetzt-Leiter C 1109 gelegt und das Erdpotential seines Gruppenwählers von dem zugehörigen Überwachungsleiter Ci 102, C1104, C 1106 oder einem anderen abgeschaltet; hierdurch wird das Satz-BesetztJRelais R1150 wieder zum Ansprechen gebracht. Beim Wiederansprechen des Satz-Besetzt-Relais R1150 schließt es mit Kontakt 1152 über die Kontakte 1147 und 1155 einen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Satzrelais Ri 130 in Reihe mit der oberen Wicklung des Satz-Abschalt-Relais R 1160, wodurch die erwähnten Relais zum Ansprechen gebracht werden. Beim Ansprechen schließt das Satzrelais R1130 mit Kontakt 1135 wieder den erwähnten Haltestromkreis zur Speisung seiner unteren Wicklung in Reihe mit der unteren Wicklung des Fehlstromrelai'S R1140 und der Wicklung des Rüekstellrelais. R1145, wodurch das Rüekstellrelais .R1145 wieder zum Ansprechen gebracht wird. Zu dieser Zeit hängt das weitere Ansprechen der Satzrelais 2? 1120, I? 1110 usw. davon ab, ob der zugehörige Überwachungsleiter C1102, Ci 104 usw. Erdpotential hat. Zum Schluß bleibt eines der Satzrelais R1130, i?H2o usw., welches dem freien Satz unter den Sätzen der zugehörigen zweiten Gruppe entspricht, in angezogener Stellung. Hierdurch wird der erwähnte freie Satz dem nächsten anrufenden. Teilnehmer der zweiten Gruppe von Teilnehmerleitungen, zu denen die Anrufsucher der erwähnten Sätze Zugang haben, zugewiesen.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Anordnung der ersten Kontaktsätze der Wählereinrichtang SM 600 in Verbindung mit den anderen Elementen des Anrufsuchers 600, zusammen mit dem Steuerstromkreis 1000 und dem Verteiler 1100, geht hervor, daß die Wählereinrichtung SS 600 insgesamt NN erste Kontaktsätze enthält, in welche die zugehörigen NN Teilnehmerleitungen auslaufen, ferner N erste Schienen und N zweite Kontaktsätze, und daß, wenn auf einer Leitung XY ein Anruf erfolgt, der Steiuerstromkreis 1000 zunächst die Wählereiinrichtung SM 600 in Betrieb setzt, um die Betätigung der der Zahl X entsprechenden ersten Schiene zu bewirken, und danach die Wählereinrichtung derart betätigt, daß der der Zahl X +7— ι (wenn X + Y g. N) oder der Zahl X + Y — ι — N (wenn X + Y > N) entsprechende zweite Kontaktsatz betätigt wird; hierdurch werden die Leitungen des Teilnehmers XY mit der zugehörigen Hauptverbindungsleitung 730 verbunden. Hierbei ist N = ο (ίο im einziffrigen Zahlensystem), NN = die zweistellige Zahl, die i°5 aus den beiden Ziffern N und Λ7 = 00 gebildet wird (100 im zweiziffrigen Zahlensystem, und X und Y sind beliebige Zahlen <Ξ Λ", XY ist die zweistellige Zahl, die aus den Ziffern X und Y gebildet ist. no
Wirkungsweise des Gruppenwählers 700
Es sei angenommen, daß der Anrufsucher 600 des dargestellten ersten Satzes die Leitung des anrufenden Teilnehmers gefunden hat, beispielsweise die Leitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611. Der Gruppenwähler 700 ist jetzt bereit, die erste gewählte Ziffer aufzunehmen, nachdem das Leitungsrelaie i?75o und das Halterelais R 760 in der 120-beschriebenen Weise gearbeitet hat. Genauer gesagt, wird zu dieser Zeit eine Schleife geschlossen, und zwar zwischen dem anrufenden Teilnehmer Γ611 und dem Linienrelais i?75o des Gruppenwählers 700. Diese Schleife erstreckt sich zwischen Erd- und Batteriepotential über die untere und
obere Wicklung des Linienrelais i?750, die Kontakte 744 und 743, die Linienleiter C 732 und C 731 der Hauptverbindungsleitung 730, die Kontakte des betätigten Verbindungsrelais Ä625, die Prüf leitung TB 600, den zweiten Kontaktsatz 6"C 601, die erste aufsteigende Sammelleitung RB 601, den ersten Kontaktsatz PC 611 und die Linienleiter C 692 und C 691 der Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers Γ611. Wird von dem anrufenden Teilnehmer T611 die erste Ziffer gewählt, so wird die beschriebene Schleife mehrmals unterbrochen und dann wieder geschlossen; das Leitungsrelais R750 des Gruppenwählers 700 folgt diesen Stromstößen. Jedesmal, wenn das Leitungsrelais R 750 abfällt und dann wieder anspricht, schließt es und unterbricht dann wieder mit Kontakt 751 über Kontakt 764 ■ einen Stromkreis zur Betätigung des Ziffernrelais R 770 und über Kontakt 782 einen mehrfachen Stromkreis zur Betätigung des Magneten M 723 des Bezeichnungswählers 720. Hierdurch wird der Magnet M 723 intermittierend gespeist und stromlos gemacht, um den Schaltarm des Bezeichnungswählers 720 Sahritt für Schritt im Uhrzeigersinn aus seiner Nullstellung heraus fortzuschalten. Das Ziffernrelais i?77o hat angesprochen und bleibt während des Wählens der Ziffer in dieser Stellung, da es ein langsam abfallendes Relais ist.
Ebenso bleibt das Halterelais R 760 während des Wählens der Ziffer in angezogener Stellung, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Wird der Sohaltarm des Bezeichnungswählers 720 aus seiner Ruhestellung fortgeschaltet, so wird der Satz der Schaltfedern 6*726 zu dem weiter unten, näher beschriebenen Zweck betätigt. Beim Ansprechen schließt das Ziffernrelais R 770 ferner mit Kontakt 773 über die Kontakte 763 und 785 einen Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Steuerrelais i?78o, so daß dieses seinen ersten Schritt macht und mit Kontakt 783 über die Kontakte 785 und 773 einen Stromkreis zum Kurzschließen seiner oberen Wicklung schließt; das Steuerrelais R780 ist ein zweistufiges Relais. Ist die Wahl der Ziffer beendet, so bleibt das Leitungsrelais i?75a in angezogener Stellung und hält daher das Halterelais Rj6q in angesprochener Stellung, um eine weitere Betätigung des Magneten M 723 des Bezeichnungswählers 720 zu verhindern. Wird der Schaltarm 721 Schritt für Schritt im Uhrzeigersinne fortgeschaltet, wobei er die entsprechenden Kontakte der zugehörigen Kontaktbank berührt, so werden, über Kontakt 751' Stromkreise geschlossen und dann unterbrochen, durch welche der Reihe nach die Bezeichnungsmagneten MM 701, MMy02 usw. betätigt werden, so daß am Ende der Ziffer einer der Bezeichnungsmagneten MM701, MM 702 usw. in angesprochener Stellung verbleibt; dieser zuletzt betätigte Bezeichnungsmagnet entspricht der Anzahl der Impulse der Ziffer.
Als Beispiel sei angenommen, daß die erste vom anrufenden Teilnehmer T 611 gewählte Ziffer die Zahl 2 sein. Am Ende der Ziffer wird also der zweite Bezeichnungsmagnet MM 702 der Wählereinrichtung SM 700 in angesprochener Stellung sein, so daß die zweite der ersten Schienen PB 702 mit dem zugehörigen ersten Betätigungsglied gekuppelt ist. Kurz nach Beendigung der Ziffer 2 fällt das Zifrernrelais R 770 ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist, und unterbricht mit Kontakt 773 den beschriebenen Stromkreis zum Kurzschließen der oberen Wicklung des Steuerrelais i?78o. Hierdurch wird über Kontakt 763 ein Reihenstromkreis zur Speisung der oberen und unteren Wicklung des Steuerrelais R780 geschlossen, um zu bewirken, daß das letztere im zweiten Schritt oder vollständig arbeitet. Beim vollständigen Ansprechen schließt das Steuerrelais Ry80 mit Kontakt 781 über Kontakt 771 einen Stromkreis zur Betätigung des ersten Magneten PMyτι. Hierdurch wird das erste Betätigungsglied gedreht und bewirkt dadurch die Betätigung der zweiten der ersten Schienen PS 702, die mit ihm durch den zweiten Bezeichnungsmagneten MM702 gekuppelt wurde. Wird die zweite der ersten Schienen PB 702 in dieser Weise betätigt, so werden die zehn einzelnen Hauptverbindungsleitungen der zweiten Gruppe, einschließlich der Hauptverbindungslaitung 830, mit den zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB 701 bis RBy00 verbunden, und zwar durch die zugehörigen zehn ersten Kontaktsätze PC 720 bis PC 729, die zu dieser Zeit durch die betätigte zweite der ersten Schienen PBy02 betätigt werden. Der betätigte zweite Bezeichnungsmagnet MM 702 verbindet ferner die zweite Sammelleitung i?# 702 mit der Prüfleitung TB 700. Hierdurch wird mit Kontakt 765 über die obere Wicklung des Prüf relais R 740 Erdpotential an den Steuerleiter der P ruf leitung TB 700 gelegt und von dort über den betätigten zweiten der zweiten Kontaktsätze ^C 702 an den Steuerleiter der zweiten Sammelleitung i?i? 702 und infolgedessen über den betätigten ersten Kontaktsatz PC 721 an den. Steuerleiter der ersten Hauptverbindungsleitung der ausgewählten zweiten Gruppe, um zu prüfen, ob er frei oder besetzt ist. Für den Fall, daß die erste Hauptverbindungsleitung der ausgewählten zweiten Gruppe zu dieser Zeit frei ist, erscheint, wie man sieht, Batteriepotential auf ihrem Steuerleiter, wodurch ein Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Prüf relais R 740 geschlossen wird. Ist dagegen die Hauptverbindungs- "» leitung besetzt, so erscheint Erdpotential auf ihrem Steuerleiter und schließt einen Stromkreis zum Kurzschließen der oberen AVicklung des Prüf relais R 740. Das Prüf relais R 740 prüft daher, ob die erste Hauptverbindungsleitung der ausgewählten zweiten Gruppe frei oder besetzt ist; ist die erste geprüfte Hauptverbindungsleitung frei, so spricht es an, ist sie besetzt, so bleibt es ausgelöst Angenommen, daß die erste Hauptverbindungsleitung der ausgewählten zweiten Gruppe besetzt ist, so bleibt das Prüf relais R 740 in abgefallener Stellung. Hierdurch wird bei der Betätigung des ersten Magneten PM 711 mit Kontakt 712 ein Stromkreis geschlossen, um eine weitere Betätigung des Magneten M 723 des Bezeichnungswählers 720 zu beiwirken. Dieser Stromkreis erstreckt sich von Erde
über die Kontakte 745, 772, 762 und 724 und den Magneten M 723 nach Batterie. Wird der Magnet M 723 in dieser Weise gespeist, so schaltet er den Schaltarm des Bezeichnungswählers 720 um einen weiteren Schritt im Uhrzeigersinn fort und unterbricht mit Kontakt 724 den Stromkreis zur Speisung des Magneten M 723, um seinen Anker abfallen zu lassen. Beim Abfallen schließt der Magnet M 723 abermals mit Kontakt 724 den erwähnten Stromkreis, durch den er selbst betätigt wird. Der Magnet M 723 wird dadurch nach Art eines Selbstunterbrechers betätigt, bis das Prüfrelais R740 mit Kontakt 745 den erwähnten Stromkreis zur Betätigung des Magneten 723 unterbricht. Wird der Schaltarm 721 des Bezeichnungswählers 720 auf den nächsten Kontakt seiner Kontaktbank geschaltet, so wird die zweite Hauptverbindungsleitung der vorher ausgewählten zweiten Gruppe von Hauptverbindungsleitungen durch das Prüfrelais J? 740 in der erwähnten Weise geprüft. Hierdurch wird das Prüf relais R 740 betätigt, falls die erwähnte Hauptverbindungsleiitung sich, als frei herausstellt; dadurch wird die weitere Betätigung des Magneten M 723 in der beschriebenen. Weise zum Abschluß gebracht. Angenommen, daß die ersten rechten Hauptverbindungsleitungen der zweiten Gruppe durch das Prüf relais R 740 als besetzt festgestellt werden, so wird der Magnet M723 betätigt, um den Schaltarm des Bezeichnungswählers 720 in seine Nullstellung zurückzuschalten. Das Prüf relais R 740 prüft dann, ob die neunte Hauptverbindungsleitung 830 der ausgewählten zweiten Gruppe frei oder besetzt ist. Angenommen, daß die neunte Hauptverbindungsleitung 830 der ausgewählten zweiten Gruppe zu dieser Zeit frei ist, so liegt Batteriepotential an ihrem Steuerleiter C 833; dieses Batteriepotential wird angelegt über die Kontakte 831 und die obere Wicklung des Übertragerrelais R 840 des Leitungswählers 800, der zu der Hauptverbindungsleitung 830 gehört. Zu dieser Zeit wird ein Reihenstromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais R 840 und der oberen Wicklung des Prüf relais R 740 geschlossen, so daß die erwähnten Relais betätigt werden. Das letztgenannte Relais arbeitet außerordentlich schnell, da es ein polarisiertes Relais ist, und unterbricht mit Kontakt 745 den beschriebenen Stromkreis zur intermittierenden Betätigung des Magneten M 723 des Bezeichnungswählers 720. Das Arbeiten des Bezeichnungswählers kommt daher zu dieser Zeit zum Stillstand, während der zehnte Bezeicfanungsmagnet MM 700 sich in angehobener Stellung befindet und den zehnten der zweiten Kontaktsätze SC 700 betätigt, um die zehnte Sammelleitung RB 700 mit der Prüf leitung TB1JOO zu verbinden. Beim Ansprechen schließt das Prüf relais R 740 ferner mit Kontakt 742 einen Stromkreis zur Betätigung des Verbindungsrelais R725. Hierdurch wird die Hauptverbindungsleitung73O mit der PrüfleitungjTi^oo verbunden und von dort über den betätigten zehnten der zweiten Kontaktsätze SC 700 mit der zehnten Sammelleitung RB 700 sowie von dieser über den betätigten ersten Kontaktsatz PC 729 mit der neunten Hauptverbindungsleitung 830 der zweiten Gruppe, die zu dem zugehörigen Leitungswähler 800 geht. Das Prüf relais R 740 schließt ferner mit Kontakt 741 einen mehrfachen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des zehnten Bezeichnungsmagneten MM 700; es schließt mit Kontakt 740 einen mehrfachen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten PM 711; es schließt mit Kontakt 747 einen mehrfachen Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den ersten Überwachungsleiter C1102, der zu dem Verteiler 1100 geht. Das Prüfrelais R 740 unterbricht ferner mit Kontakt 746 den ursprünglichen Stromweg zur Anlegung von Batteriepotential über den Widerstand 749 an den Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730; Erdpotential wird zu dieser Zeit an den Steuerleiter 733 mit Kontakt 766 des betätigten Halterelais R 760 angelegt. Das Prüf relais R 740 unterbricht schließlich auch mit den Kontakten 743 und 744 die erwähnte Schleife, die sich von dem anrufenden Teilnehmer Γ 611 zu der oberen und unteren Wicklung des Leitungsrelais R 750 erstreckt, so daß diese abfällt und kürz darauf die Auslösung des Halterelais R 760 bewirkt, da das Halterelais R 760 ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen bereitet das Halterelais R 760 mit Kontakt 761 einen wahl weisen Stromkreis über die Kontakte 724 und 741' und die Schaltfedern 6*726 zur Betätigung des Magneten M 723 des Bezeichnungswählers 720 vor; dieser Stromkreis wird jedoch bei dem vorliegenden Beispiel später nicht geschlossen, da der Schaltarm des Bezeichnungswählers 720 den Nullkontakt seiner Kontaktbank berührt und die Schaltfedern6<726 öffnet. Das Halterelais R 760 unterbricht ferner mit Kontakt 763 den beschriebenen Stromkreis zur Reihenspeisung der oberen und unteren Wicklung des Steuerrelais R 780, so daß das letztere abfällt; es unterbricht mit Kontakt 766 den erwähnten Stromweg zum Anlegen von Erdpotential an den Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 in dem Gruppenwähler 700; zu dieser Zeit wird jedoch an den Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 Erdpotential angelegt, da der Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830 des Leitungswählers 800 geerdet ist, wie weiter unten näher er- läutert. Das Halterelais R 760 unterbricht schließlich auch mit Kontakt 767 den erwähnten ursprünglichen Stromweg zum Anlegen von Erdpotential an den ersten Überwachungsleiter Ci 102, der zu dem Verteiler 1100 geht. Beim Abfallen unterbricht das Steuerrelais R780 mit Kontakt 781 den "erwähnten ursprünglichen Stromkreis zur Betätigung des ersten Magneten PM 711; der erste Magnet PM 7'Ii wird jedoch zu dieser Zeit in angezogener Stellung gehalten, da sein Haltestromkreis durch das betätigte Prüf relais R 740 geschlossen ist. Das Prüf relais R 740 hält ferner den zehnten Bezeichnungsmagneten MM 700 und das Verbindungsrelais Ä725 unter Strom. Das Prüfrelais 7? 740 wird dadurch in betätigter Stellung gehalten, da seine untere Wicklung über den geerdeten Steuerleiter
C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 Strom erhalt.
Wird der Gruppenwähler 700 in der beschriebenen Weise betätigt, um die neunte Hauptverbindungsleitung 830 der zweiten Gruppe, die zu dem Leitungswähler 800 geht, auszuwählen, so wird eine Schleife zur Speisung der oberen und unteren Wicklung des Leitungsrelais R 820 des Leitungswählers 800 geschlossen. Diese Schleife erstreckt ίο sich von Batterie- und Erdpotential über die obere und untere Wicklung des Leitungsrelais R 820 und die Kontakte 813 und 815 zu den Linienleitern C 831 und C 832 der Hauptverbindungsleitung 830 und von dort über die zehnte Sammelleitung RB 700 und die Prüfleitung TB 700 der Wählereinrichtung SM 700 des Gruppenwählers 700 zu den Linienleitern C 731 und C 732 der Hauptverbindungsleitung 730, von dort über die Prüfleitung TB 600 und die erste Sammelleitung RB 601 der Wählerao einrichtung SM 600 des Anruf suchers 600 zu den Linienleitern C 691 und C 692 der Leitung 690 zu dem anrufenden Teilnehmer Γ 611. Wenn diese Schleife geschlossen wird, wird das Leitungsrelais R 820 des Leitungswählers 800 betätigt. Bei der Betätigung des Gruppenwählers 700, um die Hauptverbindu.ngsleitung 830 auszuwählen, wurde ferner Erdpotential über Kontakt 765 des betätigten Halterelais R 760 angelegt, und zwar über die obere Wicklung des Prüfrelais Ä740 und den Steuerleiter der zehnten Sammelleitung RB 700 an den Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830. Dieses Anlegen von Erdpotential an den Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830 schloß über Kontakt 831 einen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais R 840 des Leitungswählers 800, wodurch das letztgenannte Relais in der beschriebenen Weise zum Ansprechen gebracht wurde. Bei seiner Betätigung bereitet das Übertragerrelais R 840 mit Kontakt 844 einen später beschriebenen Stromkreis zur Speisung der Wicklung des Halterelais R 830 vor; dieser Stromkreis wird bei Betätigung des Leitungsrelais-R820 mit Kontakt 821 geschlossen. Der erwähnte Stromkreis geht von dem geerdeten +5 Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830 über die Kontakte 831, 892, 844 und 821 und die Wicklung von .R830 zur Batterie. Wenn es in dieser Weise gespeist wird, schließt das Halterelais R 830 mit Kontakt 836 über die Kontakte 821 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner Wicklung. Das Halterelais R 830 unterbricht auch mit Kontakt 831 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais .R840; das letztgenannte Relais fällt jedoch nicht sogleich ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Das Halterelais 2? 830 schließt ferner mit Kontakt 832 einen Stromweg zum Anlegen von Erdpotential an den Steuerleiter C 833, wodurch der Gruppenwähler 700, der Anrufsucher 600 und das Trennrelais 2? 660 des Leitungsstronxkreises 650 der Teilnehmerleitung 690, die zu- dem anrufenden Teilnehmer T 611 geht, betätigt gehalten werden. Das Halterelais R 830 schließt ferner mit Kontakt 836 über die Kontakte 844 und 892 einen alternativen Haltestromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais R 840, so daß das letztere in angezogener Stellung gehalten wird. Das Halterelais R 830 schließt ferner mit Kontakt 836 über die Kontakte 821, 841 und 894 einen Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Steuerrelais I? 890, so daß das letztere in seinem ersten Schritt arbeitet und mit Kontakt 893' über die Kontakte 836, 821, 841, 894 und 837 einen Stromkreis zum Kurzschließen seiner oberen Wicklung schließt; das Steuerrelais R890 ist ein zweistufiges Relais. Zu dieser Zeit ist der Leitungswähler 800 festgehalten und bereit, die nächste von dem Teilnehmer T611 gewählte Ziffer aufzunehmen.
Bei der Arbeitsweise des Gruppenwählers 700 beim Empfang der ersten von dem anrufenden Teilnehmer Γ 611 gewählten Ziffer 2 ist also zu beachten, daß am Schlüsse der zweiten Ziffer 2 die Betätigung des Bezeichnungswählers 720 eingeleitet wird und daß er abermals mit dem Prüf relais R 7 40 zusammenarbeitet, um in der beschriebenen Weise eine freie Hauptverbindungsleitung in der ausgewählten zweiten Gruppe zu finden. Es kann jedoch vorkommen, daß alle Hauptverbindungsleitungen der zweiten Gruppe zu dieser Zeit besetzt sind; in diesem Falle geht die Tätigkeit des Bezeichnungswählers 720 weiter, da das Prüf relais R 740 nicht arbeiten kann, nachdem es keine freie Hauptverbindungsleitung in dieser Gruppe gefunden hat. Wenn der Bezeichnungswähler 720 weiterarbeitet, werden die Bezeichnungsmagneten MM 701, MM 702 usw. der Reihe nach im Kreislauf betätigt und dann wieder freigegeben, wobei der Bezeichnungswähler 720 das Prüf relais 2? 740 veranlaßt, die Hauptverbindungsleitungen der gewählten zweiten Gruppe mehrere Male zu prüfen; für den Fall, daß eine dieser Hauptverbindungsleitungen beim Prüfen frei gefunden wird, erfolgt das Arbeiten des Prüf relais R 740 in der beschriebenen Weise. Diese Arbeitsweise gestattet dem Gruppenwähler 700, eine Hauptverbindungsleitung der gewählten zweiten Gruppe zu finden, die beim mehrmaligen Arbeiten des Bezeichnungswählers 720 frei geworden ist. Für den Fall jedoch, daß alle Hauptverbindungsleitungen besetzt bleiben, wird die nächste von dem anrufenden Teilnehmer T 611 gewählte Ziffer von dem Leitungsrelais R 750 des Gruppenwählers 700 statt von dem Leitungsrelais R 820 des Leitungswählers 800 empfangen, da der Gruppenwähler 700 nicht durchgeschaltet hat, um eine freie Hauptverbindungsleitung der gewählten zweiten Gruppe zu wählen. In diesem besonderen Fall folgt das Leitungsrelais R 750 abermals der zweiten Ziffer, die von dem anrufenden Teilnehmer T 611 gewählt wurde, um als Folge der vollständigen Betätigung des Steuerrelais R 780 eine Betätigung des Ziffernrelais R 770 zu bewirken. Wenn das Ziffernrelais R 770 zu dieser Zeit anspricht, wird mit Kontakt 774 über Kontakt 785' und den Kondensator 786 ein Stromkreis zur Verbindung des Besetzt-Ton-Leiters C 787 mit dem Linien-
leiter C 731 der Hauptverbindungsleitung 730 geschlossen. Hierdurch wird ein Besetztzeichen über die Schleife zu dem anrufenden Teilnehmer Γ611 geleitet, um anzuzeigen, daß er die Verbindung freigeben sollte, da alle Hauptverbindungsleitungen, die in dem Schaltweg erscheinen, besetzt sind. Beim Ansprechen unterbricht das Ziffernrelais Rjjo außerdem mit Kontakt 771 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Betätigung des ersten Magneten PiW 711. Hierdurch wird das zugehörige erste Betätigungsglied freigegeben, was die Freigabe der zweiten der ersten Schienen PB 702 gestattet und infolgedessen auch die Freigabe der zweiten Gruppe von Hauptverbindungsleitungen durch den Gruppenwähler 700. Die darauffolgende Freigabe des Anruf suchers 600 und des Gruppenwählers 700 des dargestellten Satzes als Folge des Einhängens des anrufenden Teilnehmers T 611 ist im wesentlichen die gleiche, wie weiter unten beschrieben.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Anordnung der ersten Kontaktsätze der Wählereinrichtung SW700 in Verbindung mit den anderen Elementen des Gruppenwählers 700 geht hervor, daß die Wählereinrichtung SM 700 insgesamt NN erste Kontaktsätze enthält, in welche die entsprechenden A'Ar Hauptverbindungsleitungen auslaufen, fernerΛ' erste Schienen und N zweite Kontaktsätze, und daß, wenn die Ziffer X über die Hauptverbindungsleitung 730 empfangen wird, die Wählereinrichtung SMyoo derart gesteuert wird, daß sie die der Zahl X entsprechende erste Schiene und den der Zahl X entsprechenden zweiten Kontaktsatz betätigt, wodurch die Hauptverbindungsleitung X1 geprüft wird. Für den Fall, daß die Hauptverbindungsleitung Xi besetzt gefunden wird, wird der zweite Kontaktsatz X + 1 betätigt (wenn X + ι <Ξ N) oder der zweite Kontaktsatz X + ι —N (wenn X + 1 > N), wodurch die Haupt-Verbindungsleitung X2 geprüft wird; für den Fall, daß die geprüfte Hauptverbindungsleitung X2 besetzt gefunden wird, wird der zweite Kontaktsatz X + 2 betätigt (wenn X + 2 <Ξ A) oder der zweite Kontaktsatz X + 2 — Ar (wenn Z + 2>Ar) usw.
Wird die erste Schiene X in Verbindung mit dem zweiten Kontaktsatz X betätigt, so wird die Hauptverbindungsleitung X ι mit der Hauptverbindungsleitung 730 verbunden; wird die erste SchieneX in Verbindung mit dem zweiten Kontaktsatz X + 1 oder mit dem zweiten Kontaktsatz X + 1 —N betätigt, so wird die Hauptverbindungsleitung X 2 mit der Hauptverbindungsleitung 730 verbunden; wird die erste Schiene X in Verbindung mit dem zweiten Kontaktsatz X + 2 oder dem zweiten Kontaktsatz X + 2—AT betätigt, so wird die Hauptverbindungsleitung X 3 mit der Hauptverbindungsleitung 730 verbunden und so fort. Hierbei ist M = o (10 im einziffrigen Zahlensystem), AW ist die zweistellige Zahl, die aus den beiden Ziffern Ar und x¥ = 00 gebildet ist (100 im zweiziffrigen Zahlensystem), und X ist eine beliebige Zahl zwischen 1 und o. Xi, X2, X3 usw. sind die entsprechenden, aufeinanderfolgenden zweiziffrigen Zahlen, die aus der Ziffer X und den Ziffern 1, 2, 3 usw. gebildet sind.
Wirkungsweise des Leitungswählers 800
Es sei angenommen, daß ein Anruf von einem der Teilnehmer der zweiten Hundertergruppe ausgegangen ist, daß der Anrufsucher 600 des dargestellten Satzes die anrufende Leitung gefunden hat, daß der Gruppenwähler 700 dieses Satzes die Hauptverbindungsleitung 830 belegt hat, die zu dem Leitungswähler 800 führt, und daß der Leitungswähler 800 so eingestellt wurde, daß er imstande ist, die nächste von dem anrufenden Teilnehmer gewählte Ziffer aufzunehmen, wie vorstehend beschrieben. Wählt der anrufende Teilnehmer die nächste Ziffer, so wird die zu dem Linienrelais R 820 des Leitungs-Wählers 800 gehende Schleife intermittierend unterbrochen, wobei das Linienrelais R820 diesen Unterbrechungen folgt. Jedesmal, wenn das Linienrelais i?820 abfällt und dann wieder anspricht, unterbricht es und schließt dann wieder mit Kontakt 821 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung der Wicklung des Halterelais Ä830, wodurch dieses während des WäMens der Ziffer in angezogener Stellung gehalten wird, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Jedesmal, wenn das Linienrelais i?82O abfällt und dann wieder anspricht, schließt und unterbricht es ferner mit Kontakt 822 über die Kontakte 836, 834 und 842 einen Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Übertragerrelais R 840 und außerdem über die Kontakte 836 und 834 einen mehrfachen Stromkreis zur Speisung des Magneten M 923 des Bezeichnungswählers 920; hierdurch wird der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 im Uhrzeigersinn Schritt für Schritt aus seiner Nullstellung heraus fortgeschaltet. Es sei angenommen, daß der Anruf des Teilnehmers T6o2'gilt, dessen Kennziffer (Nummer) 202 ist. Die erste vom Teilnehmer T 611 gewählte Ziffer war 2; hierdurch wurde der Gruppenwähler 700 so betätigt, daß er in der beschriebenen Weise arbeitete und den Leitungswähler 800 belegte. Die jetzt folgende zweite Ziffer ist o. Am Ende der zweiten Ziffer ο ist der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 zehn · Schritte im Uhrzeigersinn aus seiner Nullstellung wieder in seine Nullstellung zurück fortgeschaltet worden. Hierbei berührt der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 den zehnten Kontakt seiner Kontaktbank und schließt über Kontakt 837 einen Stromkreis zur Speisung des zehnten Bezeichnungsmagneten MM 900, so daß der letztere anzieht und die zehnte der ersten Schienen PB900 mit dem zugehörigen ersten Betätigungsglied kuppelt. Der zehnte Bezeichnungsmagnet MM900 betätigt ferner den zehnten der zweiten Kontaktsätze SC900, um die zehnte aufsteigende Sammelleitung RB 900 mit der Prüf leitung TB 900 zu dem weiter unten beschriebenen Zweck zu verbinden. Wird der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 um einen Schritt im Uhrzeigersinn aus seiner Nullstellung heraus fortgeschaltet, so wird außerdem der Kontaktf edersatz S 926 so betätigt, daß er die zugehö-
rigen Kontakte schließt; wird der Schaltarm in seine Nullstellung zurückgeschaltet, so werden die Kontaktfedern J? 926 abermals betätigt und öffnen ihre Kontakte.
Wenn das Linienrelais P 820 zum erstenmal abfällt, unterbricht es ferner mit Kontakt 821 den beschriebenen Kreis zum Kurzschließen der oberen Wicklung des Steuerrelais P 890, so daß dieses in seinem zweiten Schritt arbeitet oder vollständig anzieht, und zwar über einen Stromkreis, der die Kontakte 837, 874 und 893' und außerdem seine obere und untere Wicklung in Reihe enthält. Beim vollständigen Anziehen unterbricht das Steuerrelais 12890 mit Kontakt 892 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung der oberen Wicklung des Übertragerrelais P 840. Am Schluß der zweiten Ziffer o, wenn das Linienrelais R 820 in angezogener Stellung gehalten wird, wird daher mit Kontakt 822 der beschriebene Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des fJbertragerrelais P 840 unterbrochen; dieses Relais fällt daher kurz darauf ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen schließt das Übertragerrelais P 840 mit Kontakt 846 ■ über Kontakt 898 einen Stromkreis zur Speisung des ersten Magneten PM 911; hierdurch wird das zugehörige erste Betätigungsglied betätigt und bewirkt das Schließen der zehn ersten Kontaktsätze der zehnten Gruppe PC901, PC902 usw. bis PC 900. Hierdurch werden die zehn Teilnehmerleitungen einschließlich der zu dem anrufenden Teilnehmer T 602 gehenden Teilnehmerleitung 695 mit den zehn aufsteigenden Sammelleitungen RB 901, RB 902 usw. bis PJ? 900 verbunden. Im vorliegenden Fall wird die zu dem anrufenden Teilnehmer T 602 gehende Teilnehmerleitung 695 durch den betätigten ersten Kontaktsatz PC 902 mit der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 verbunden.
Der anrufende Teilnehmer wählt dann die dritte Ziffer 2, wobei das Linienrelais R 820 den Stromstößen folgt. Jedesmal, wenn das Linienrelais R 820 abfällt und dann wieder anzieht, unterbricht es und schließt dann wieder mit Kontakt 821 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des Halterelais P. 830. Da dieses ein langsam abfallendes Relais ist, bleibt es während der Impulsgabe in angezogenem Zustand. Jedesmal, wenn das Linienrelais R 820 abfällt und dann wieder anspricht, schließt es ferner und unterbricht dann wieder mit Kontakt 822 den beschriebenen Stromkreis zur Speisung des Magneten M 923 des Bezeichnungswählers 920 und über die Kontakte 836, 834, 843 und 895 einen mehrfachen Stromkreis zur Speisung der Wicklung des Besetztrelais R 860. Das Besetztrelais R 860 zieht daher an, und da es ein langsam abfallendes Relais ist, bleibt es während der dritten gewählten Ziffer 2 in angezogenem Zustand. Der Magnet M923 des Bezeichnungswählers 920 wird ferner entsprechend den beiden Impulsen der dritten Ziffer 2 zwei zusätzliche Male betätigt und wieder freigegeben. Hiernach berührt der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 den zweiten Kontakt seiner Kontaktbank. Wird der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 abermals aus seiner Nullstellung heraus fortgeschaltet, so wird der Kontaktfedersatz 5"92O betätigt. Beim Ansprechen schließt das Besetztrelais P 860 mit Kontakt 862 über Kontakt 893 einen Stromkreis zur Betätigung des Steuerrelais P 870; es unterbricht mit Kontakt 863 eine Stelle eines weiter unten beschriebenen Stromkreises zur Speisung der unteren Wicklung des Prüf relais P 880. Das Besetztrelais P 860 schließt ferner mit Kontakt 864 über die Kontakte 837 und 893' einen mehrfachen Stromkreis zur Reihenspeisung der oberen und unteren Wicklung des Steuerrelais P 890, wodurch das letztere am Abfallen gehindert wird, wenn das Steuerrelais P 870 anzieht und mit Kontakt 874 den beschriebenen ursprünglichen Stromkreis zur Reihenspeisung der oberen und unteren Wicklung des Steuerrelais P 890 unterbricht.
Am Schluß der dritten Ziffer 2 berührt der Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 den zweiten Kontakt seiner Kontaktbank und schließt dadurch über Kontakt 837 einen Stromkreis zur Speisung des zweiten Bezeichnungsmagneten MM 902, so daß der letztere anzieht und den zweiten der zweiten Kontaktsätze SC 902 betätigt, um die zweite aufsteigende Sammelleitung PZ?902 mit der Prüf leitung TB 900 zu verbinden. Am go Schluß der dritten Ziffer 2 wird das Linienrelais P 820 in angezogener Stellung gehalten, wodurch die weitere Betätigung der Bezeichnungsmagneten AlM 901 usw. mit Sicherheit verhindert und das Besetztrelais P 860 veranlaßt wird, kurz darauf abzufallen, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen unterbricht das Besetztrelais P 860 mit Kontakt 862 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des Steuerrelais P 870; das letztere fällt jedoch nicht sofort ab, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Das Besetztrelais P 860 unterbricht ferner mit Kontakt 864 den beschriebenen alternativen Stromkreis zur Reihenspeisung der oberen und unteren Wicklung des Steuerrelais P 890, so daß dieses abfällt. Beim Abfallen schließt das Besetztrelais P 860 endlich auch mit Kontakt 863 einen Stromweg zur Anlegung von Erdpotential über die untere Wicklung des Prüf relais P 880 und Kontakt 872 an den Steuerleiter der Prüfleitung TB 900 und über den betätigten zweiten der zweiten Kontaktsätze SC902 an den Steuerleiter der zweiten aufsteigenden Sammelleitung PS902 und über den betätigten ersten Kontaktsatz PC911 an den Steuerleiter C698 der Teilnehmerleitung 695 des anrufenden Teilnehmers Γ 602. Die weitere Betätigung des LeitungsWählers 800 hängt davon ab, ob der angerufene Teilnehmer T 602 frei oder besetzt ist.
Zunächst sei angenommen, daß der angerufene Teilnehmer T 602 zu dieser Zeit besetzt ist. Auf dem Steuerleiter C 698 der zugehörigen Teilnehmerleitung 695 erscheint Erdpotential, wodurch ein Stromweg geschlossen wird, der im wesentlichen dem beschriebenen Stromkreis zum Kurzschließen der unteren Wicklung des Prüf relais P 880 des Leitungswählers 800 gleicht und wodurch dessen
weitere Betätigung verhindert wird. Kurz darauf fällt das Steuerrelais R870 ab und schließt mit Kontakt 871 über die Kontakte 836, 845, 885 und 896 einen alternativen Stromkreis zur Wiederbetätigung des Besetztrelais i?86o. Bei seiner Wiederbetätigung unterbricht das Besetztrelais i?86o mit Kontakt 863 den beschriebenen Prüfkreis über die untere Wicklung des Prüfrelais i?88o; es schließt mit Kontakt 861 über den KondensatorSiö, die Kontakte 853, 891 und den Kondensator 865 einen Stromkreis zur Verbindung des Besetzttonleiters C 866 mit dem Linienleiter C 831 der Hauptverbindungsleitung 830; hierdurch wird ein Besetzttonstrom über die Hauptverbindungsleitung 830, den Gruppenwähler 700, die Hauptverbindungsleitung 730, den Anrufsucher 600 und die Teilnehmerleitung zu dem anrufenden Teilnehmer übertragen, um ihm anzuzeigen, daß die gewünschte Verbindung nicht hergestellt werden kann, da der angerufene Teilnehmer T 602 besetzt ist. Der anrufende Teilnehmer wird dann den betätigten Anrufsucher 600, den Gruppenwähler 700 und den Leitungswähler 800 in der weiter unten näher beschriebenen Weise freigeben.
Jetzt sei angenommen, daß der angerufene Teilnehmer T 602 zu dieser Zeit frei ist. Es erscheint Batteriepotential auf dem Steuerleiter C 698 der zugehörigen Teilnehmerleitung 695 und schließt einen Stromkreis, der im wesentlichen den beschriebenen Stromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Prüf relais R 880 des Leitungswählers 800 gleicht. Hierdurch wird bewirkt, daß das letztgenannte Relais kurz danach anspricht, da es ein langsam ansprechendes Relais ist. Es schließt mit Kontakt 883 über Kontakt 833 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner oberen Wicklung; es schließt mit Kontakt 886 einen Stromkreis zur Betätigung des Verbindungsrelais .R925. Beim Ansprechen schließt das Verbindungsrelais R 925 mit seinen zugehörigen Kontakten eine Verbindung zwischen der Hauptverbindungsleitung 930 und der Prüfleitung TBgoo. Das Prüf relais R 880 schließt ferner mit Kontakt 887 über Kontakt 846 einen Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten PM911; es schließt mitKontakt 881 über den Kondensator 816, Kontakt853 und den Kondensator 857' einen Stromkreis zur Verbindung des Ruftonleiters C858 mit dem Linienleiter C831 der Hauptverbindungsleitung 830, um Ruftonstrom über die Haupt- Verbindungsleitung 830, den Gruppenwähler 700, die Hauptverbindungsleitung 730, den Anrufsucher 600 und die Teilnehmerleitung 690 zu dem anrufenden Teilnehmer T 611 zu übertragen und ihm dadurch anzuzeigen, daß der angerufene Teilnehmer T 602 gerufen wird. Das Prüf relais schließt ferner mit Kontakt 884 über Kontakt 872 einen Stromkreis zur Anlegung direkten Erdpotentials an den Steuerleiter der Prüf leitung TB 900 und daher an den Steuerleiter der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 und von dort an den Steuerleiter C 698 der Teilnehmerleitung 695 des angerufenen Teilnehmers. Dieses Anlegen direkten Erdpotentials an den Steuerleiter C 698 der anrufenden Teilnehmerleitung 695 schließt über Kontakt 677 einen Stromkreis zur Betätigung des Trennrelais i?68o in dem Linienstromkreis 670, der zu der angerufenen Teilnehmerleitung 695 gehört. Beim Ansprechen unterbricht das Trennrelais R 680 mit den Kontakten 681 und 682 die normale Verbindung zwischen der linken und rechten Wicklung des Linienrelais -R675 und den Linienleitern C 696 und C 697 der Teilnehmerleitung 695; es unterbricht mit Kontakt 683 den beschriebenen Stromkreis zur Anlegung von Batteriepotential über den zugehörigen Widerstand 685 an den Steuerleiter C 698 der Teilnehmerleitung 695. Das Trennrelais i?68o schließt ferner mit Kontakt 684 über Kontakt 677 eine Verbindung zwischen den Steuerleitern C698 und C699 der Teilnehmerleitung; hierdurch wird die Teilnehmerleitung 695 als besetzt gekennzeichnet, sowohl gegenüber den anderen Leitungswählern 800 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als auch gegenüber den Anrufsuchern 600 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben. Wird das Kontaktrelais i?925 betätigt, so wird das direkte Erdpotential des Steuerleiters C 933 der Hauptverbindungsleitung 930 mit dem Steuerleiter der Prüfleitung TB 900 verbunden und geht von dort zu dem Steuerleiter der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 und infolgedessen zu dem Steuerleiter C 698 der Teilnehmerleitung 695, um das Trennrelais des Leitungsstromkreises 670, der zu der angerufenen •Teilnehmerleitung 695 gehört, in der angezogenen Stellung zu halten. Es wird ferner die untere Wicklung des Ruf-Abschaltrelais -R850, die Batterie 848 und der Generator 847 in Reihe an die Linienleiter C 931 und C 932 der Hauptverbindungsleitung 930 gelegt und von dort über die Kontakte des betätigten Verbindungsrelais -R925, die Linienleiter der Prüf leitung TB 900, den betätigten zweiten der zweiten Kontaktsätze 6"C 902, die Linienleiter der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 und den betätigten ersten Kontaktsatz PC" 902 an die Linienleiter C 696 und C 697 der gerufenen Teilnehmerleitung 695; hierdurch wird der Wecker des angerufenen Teilnehmers Γ 602 betätigt.
Kurz nachdem das Prüf relais R 880 angesprochen hat, löst das Steuerrelais R 870 aus und unterbricht mit Kontakt 872 den beschriebenen ursprünglichen Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den Steuerleiter der Prüf leitung TB 900; dies ist jedoch ohne Wirkung, da der Steuerleiter der Prüf leitung TBgoo jetzt mit den geerdeten Steuerleiter C933 der Hauptverbindungsleitung 930 verbunden ist, und zwar infolge der angezogenen Stellung des Verbindungsrelais .R925. Das Steuerrelais R 870 unterbricht ferner mit Kontakt 873 den beschriebenen ursprünglichen Stromkreis zur Betätigung des ersten Magneten PM 911. Dies ist ebenfalls ohne Wirkung, da der beschriebene Haltestromkreis zur weiteren Betätigung des ersten Magneten PM 911 durch das angezogene Prüf relais i?88o geschlossen ist. Zu dieser Zeit hält das angezogene Prüf relais R 880 das Verbindungsrelais
i?925 und den ersten Magneten PM 911 in der angezogenen Stellung; das angezogene Halterelais i?83o hält den zweiten Bezeichnungsmagneten MM902 in der angezogenen Stellung. Der Stromweg zur Weiterleitung von Rufstrom über die angerufene Teilnehmerleitung 695 erstreckt sich von den Linienleitern C 931 und C 932 der Hauptverbindungsleitung 930 über die Kontakte 851 und 854 zu dem Generator 847, der Batterie 848 und der unteren Wicklung des Ruf-Abschaltrelais R850, die in Reihe geschaltet sind; ferner von den Linienleitern C 931 und C 932 der Hauptverbindungsleitung 930 über den beschriebenen Stromweg, welcher die Linienleiter der Prüfleitung TB 900 und die Linienleiter der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 enthält, zu den Linienleitern C 696 und C 697 der gerufenen Teilnehmerleitung 695.
Wenn der angerufene Teilnehmer Γ 602 den Anruf beantwortet, indem er den Hörer abhebt, wird ein Stromkreis von geringem Widerstand, der im wesentlichen mit dem beschriebenen Stromkreis identisch ist, geschlossen, um die untere Wicklung des Ruf-Abschaltrelais .R850 zu speisen und zu bewirken, daß dieses Relais kurz darauf anspricht, da es ein langsam ansprechendes und langsam abfallendes Relais ist. Beim Ansprechen schließt das Ruf-Abschaltrelais I? 850 mit Kontakt 857 über Kontakt 833 einen Haltestromkreis zur Speisung seiner oberen Wicklung; es unterbricht mit den Kontakten 851 und 854 den beschriebenen Stromkreis zur Weiterleitung von Rufstrom über die angerufene Teilnehmerleitung 695. Das Ruf-Abschaltrelais Ä850 unterbricht ferner mit Kontakt 853 den beschriebenen Stromkreis zur Rückleitung vonRufzeichenstrom über die anrufende Teilnehmerleitung; es schließt mit den Kontakten 852 und 855 eine Verbindung zwischen der oberen und der unteren Wicklung des Melderelais R 810 und den Linienleitern C 931 und C 932 der Hauptverbindungsleitung 930; hierdurch werden die obere und untere Wicklung des Melderelais R 810 über eine Schleife gespeist, welche die Hauptverbindungsleitung 930 und die angeschlossene Teilnehmerleitung 695 enthält, *5 die zu dem angerufenen Teilnehmer T 602 geht. Wenn es in dieser Weise gespeist wird, spricht das Melderelais R 810 an und kehrt mit den Kontakten 812, 813, 814 und 815 die Polarität des Linienrelais J? 820 gegenüber der Hauptverbindungsleitung 830 um; diese Umkehrung der Polarität über die Hauptverbindungsleitung 830 und daher über den Gruppenwähler 700, die Hauptverbindungsleitung 730, den Anrufsucher 600 und die Linienleiter der anrufenden Teilnehmerleitung kann in bekannter Weise zum Zwecke der Gesprächszählung verwendet werden. Beim Ansprechen schließt das Melderelais R 810 ferner mit Kontakt über die Kontakte 856 und 882 mehrfache Haltestromkreise zur Speisung der oberen Wicklung des Ruf-Abschaltrelais R 850 und des Prüfrelais i?88o. Zu dieser Zeit wird eine Schleife zwischen dem anrufenden Teilnehmer und dem Linienrelais R 820 des Leitungswählers 800 geschlossen; ferner wird eine Schleife zwischen dem angerufenen Teilnehmer Γ 602 und dem Melderelais 2? 810 des Leitungswählers 800 geschlossen. Schließlich sind die Linienleiter C 831 und C 832 der Hauptverbindungsleitung 830 über die Kondensatoren 816 und 817 mit den Linienleitern C 931 und C932 der Hauptverbindungsleitung 930 wirkungsmäßig verbunden; hierdurch wird die Schleife, die zu dem anrufenden Teilnehmer führt, mit der Schleife, die zu dem angerufenen Teilnehmer T 602 führt, für das Gespräch geschlossen.
Aus der vorstehenden Beschreibung der Anordnung der ersten Kontaktsätze der Wählereinrichtung SM 900 in Verbindung mit den anderen Elementen des Leitungswählers 800 geht hervor, daß die Wählereinrichtung SM 900 insgesamt NN erste Kontaktsätze enthält, in welche die NN Teilnehmerleitungen auslaufen, ferner JV erste Schienen und JV zweite Kontaktsätze, und daß, wenn die erste Ziffer X über die Hauptverbindungsleitung 830 aufgenommen wird, die der Zahl X entsprechende erste Schiene betätigt wird, ferner daß, wenn die zweite Ziffer Y über die Hauptverbindungsleitung 830 empfangen wird, der der Zahl X + Y entsprechende zweite Kontaktsatz betätigt wird (wenn X + Y <Ξ JV) oder der der Zahl X + Y N entsprechende zweite Kontaktsatz (wenn X + F > JV). Die vereinte Betätigung der ersten Schiene X und des zweiten Kontaktsatzes X+Y(bzw. des zweiten Kontaktsatzes X+Y—JV) ergeben eine Verbindung zwischen der Hauptverbindungsleitung 830 und der der Zahl XY entsprechenden Teilnehmerleitung. Hierbei ist N = O (10 im einziffrigen Zahlensystem), NN — die aus den Ziffern JV und JV = 00 gebildete zweistellige Zahl (100 im zweiziffrigen Zahlensystem) und X und Y sind beliebige Ziffern ^ JV; XY ist die aus den Ziffern X und Y gebildete zweistellige Zahl.
Freigabe der hergestellten Verbindung
Des leichteren Verständnisses wegen sei ängenommen, daß der Teilnehmer T611 der anrufende Teilnehmer ist, daß der Teilnehmer Γ 602 der angerufene Teilnehmer ist und daß die hergestellte Verbindung in der beschriebenen Weise über den Anrufsucher 600, den Gruppenwähler 700 und den Leitungswähler 800 geht. Am Ende des Gesprächs, wenn der angerufene Teilnehmer T 602 den Hörer auflegt, wird die beschriebene Schleife zwischen ihm und dem Melderelais R 810 des Leitungswählers 800 unterbrochen, so daß dieses Relais "5 abfällt. Beim Abfallen unterbricht das Melderelais 810 mit Kontakt 811 die erwähnten mehrfachen Haltekreise zur weiteren Speisung des Ruf-Abschaltrelais R850 und des Prüf relais J? 880; dabei kehrt es mit den Kontakten 812, 813, 814 und 815 abermals die Polarität des Linienrelais 2? 820 gegenüber den Linienleitern der Hauptverbindungsleitung 830 um. Diese Umkehrung der Polarität über die Hauptverbindungsleitung 830 und daher über die Teilnehmerleitung 690 des anrufenden Teilnehmers T 611 kann in bekannter Weise zum
Zwecke der Gesprächszählung Verwendung finden. Legt darauf der anrufende Teilnehmer T 611 den Hörer auf, so wird der beschriebene Stromkreis zu dem Linienrelais i?82O des Leitungswählers 800 unterbrochen, so daß das letztgenannte Relais abfällt. Beim Abfallen unterbricht das Linienrelais i?82o mit Kontakt 821 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des Halterelais .R830, so daß dieses kurz darauf abfällt, da es ein langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen unterbricht das Halterelais -R830 mit Kontakt 832 den erwähnten Stromweg zum Anlegen von Erdpotential an den Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830; es unterbricht mit Kontakt 833 die erwähnten mehrfachen Haltestromkreise zur Speisung der oberen Wicklungen des Ruf-Abschaltrelais R850 und des Prüf relais i?88o; hierdurch fällt das Prüf relais i?88o sogleich ab, und das Ruf-Abschaltrelais .R850 fällt kurz darauf ab, da es ein langsam ansprechendes und langsam abfallendes Relais ist. Beim Abfallen unterbricht das Halterelais .R830 ferner mit Kontakt 837 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des zweiten Bezeichnungsmagneten MM 902, so daß dieser Magnet stromlos wird und den zweiten der zweiten Kontaktsätze SC 902 freigibt, um die Prüfleitung TB 900 von der zweiten aufsteigenden Sammelleitung RB 902 abzuschalten. Beim Abfallen unterbricht das Prüf relais R 880 mit Kontakt 886 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des Verbindungsrelais Ä925, wodurch dieses abfällt, um die Hauptverbindungsleitung 930 von der Prüfleitung TB 900 zu trennen. Das Prüfrelais R 880 unterbricht ferner mit Kontakt 887 den beschriebenen Stromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten PM 911; dieser wird daher stromlos und bewirkt die vollkommene Freigabe der Wählereinrichtung SM 900. Endlich schließt das Prüfrelais i?88o mit Kontakt 888 den erwähnten Stromkreis über die Kontakte 835 und 924 und den Kontaktfedersatz ^926 zur Betätigung des Magneten M923 des Bezeichnungswählers 920. Beim Ansprechen schaltet der Magnet M 923 den Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 um einen zusätzlichen Schritt im Uhrzeigersinn fort und unterbricht mit Kontakt 924 den beschriebenen Stromkreis zu seiner Betätigung. Der Magnet M 923 arbeitet daher nach Art eines Selbstunterbrechers und schaltet den Schaltarm des Bezeichnungswählers 920 Schritt für Schritt im Uhrzeigersinn in seine Nullstellung zurück; hierdurch wird der Kontaktfedersatz VS926 betätigt, um den Stromkreis zur intermittierenden Betätigung des Magneten M 923 zu unterbrechen. Zu dieser Zeit wird das Erdpotential im Leitungswähler 800 von dem Steuerleiter C698 der angerufenen Teilnehmerleitung 695 entfernt, um das Abfallen des Trennrelais R680 im Linienstromkreis 670 der Teilnehmerleitung 695 zu bewirken. Beim Abfallen schließt das Trennrelais R 680 wieder mit den Kontakten 681 und 682 die Verbindungen zwischen der rechten und linken Wicklung des Linienrelais und den Linienleitern C 696 und C 697 der Teilnehmerleitung 695. Das Trennrelais 2? 880 unterbricht ferner mit Kontakt 684 die erwähnte Verbindung zwischen den Steuerleitern C 698 und C 699 der Teilnehmerleitung 695. Hierdurch erscheint Null-Potential auf dem Steuerleiter C699; an den Steuerleiter C698 wird über die Wicklung des Trennrelais i?68o und über den Widerstand 685 Batteriepotential angelegt. Das Entfernen des Potentials von dem Steuerleiter der Teilnehmerleitung 6gs kennzeichnet die Teilnehmerleitung 695 ■gegenüber den Anrufsuchern 600 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als weder rufend noch besetzt; das Anlegen von Batteriepotential an den Steuerleiter C 698 der Teilnehmerleitung 695 kennzeichnet die Teilnehmerleitung 695 gegenüber den Leitungs\vählern 800 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als frei.
Zu dieser Zeit ist der Leitungswähler 800 vollkommen freigegeben und steht für weiteren Gebrauch zur Verfügung. Wird das Erdpotential von dem Steuerleiter C 833 der Hauptverbindungsleitung 830 abgeschaltet, so wird auch das Erdpotential von dem Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 und daher von dem Steuerleiter C 694 der Teilnehmerleitung 690 entfernt, die zu dem anrufenden Teilnehmer T 611 geht. Wird das Erdpotential von dem Steuerleiter C 694 der Teilnehmerleitung 690 abgeschaltet, so wird der Stromkreis zur weiteren Betätigung des Trennrelais R660 in dem Leitungsstromkreis 650 der Teilnehmerleitung 690 unterbrochen, so daß das letztgenannte Relais abfällt. Beim Abfallen schließt das Trennrelais i?66o wieder mit den Kontakten 661 und 662 die Verbindungen zwischen der linken und rechten Wicklung des Linienrelais 655 und den Linienleitern C 691 und C 692 der Teilnehmerleitung 690. Das Trennrelais i?66o unterbricht auch mit Kontakt 664 die erwähnte Verbindung zwischen den Steuerleitern C693 und C694 der Teilnehmerleitung 690; hierdurch erscheint Nullpotential auf dem Steuerleiter C694; Batteriepotential wird über die Wicklung des Trennrelais R 660 und über den Widerstand 665 an den Steuerleiter C 693 der Teilnehmerleitung 690 gelegt. Das Anlegen von Nullpotential an den Steuerleiter C 694 der Teilnehmerleitung 690 kennzeichnet die Teilnehmerleitung 690 gegenüber den Anruf Suchern 600 usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als weder rufend noch besetzt; das Anlegen von Batteriepotential an den Steuerleiter C 693 der Teilnehmerleitung 690 kennzeichnet die Teilnehmerleitung 690 gegenüber den Leitungswählern usw. der zweiten Gruppe, die Zugang zu ihr haben, als frei.
Wird das Erdpotential von dem Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 entfernt, so wird der beschriebene Haltestromkreis zur Speisung der unteren Wicklung des Prüf relais i?74O des Gruppenwählers 700 unterbrochen, so daß dieses abfällt. Beim Abfallen unterbricht das Prüfrelais -K740 mit Kontakt 742 den erwähnten Stromkreis zur weiteren Speisung des Verbindungsrelais R725, so daß dieses abfällt und die
Hauptverbindungsleitung 730 von der Prüfleitung TB 700 trennt. Beim Abfallen unterbricht das Prüf relais .R740 auch mit Kontakt 740 den erwähnten Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten PMyτι; es unterbricht mit Kontakt 741 den erwähnten Stromkreis zur weiteren Speisung des zehnten Bezeichnungsmagneten Mi¥7oo, so daß die Wählereinrichtung SM 700 des Gruppenwählers 700 vollständig freigegeben wird.
Beim Abfallen schließt das Prüf relais Ry 40 auch wieder mit den Kontakten 743 und 744 die normalen Verbindungen zwischen der oberen und unteren Wicklung des Linienrelais R7 50 und den Linienleitern C 731 und C 732 der Hauptverbindungsleitung 730; es schließt mit Kontakt 746 den beschriebenen Stromweg zur Anlegung von Batteriepotential über den Widerstand 749 an den Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730. Das Prüf relais R740 unterbricht ferner mit Kontakt 747 den erwähnten Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den ersten Überwachungsleiter C1102, der zu dem Verteiler 1100 geht, wodurch der dargestellte Satz der zweiten Gruppe gegenüber dem Verteiler 1100 als für weiteren Gebrauch verfügbar gekennzeichnet wird. Schließlich bereitet das Prüf relais .R740 mit Kontakt 741' über die Kontakte 761 und 724 und den Kontaktfedersatz 6*726 einen Stromkreis zur Betätigung des Magneten M723 des Bezeichnungs-Wählers 720 vor; dieser Stromkreis wird bei dem vorliegenden Beispiel aus dem besonderen Grunde nicht geschlossen, weil der Schaltarm des Bezeichnungswählers 720 sich bereits in seiner Nullstellung befindet, so daß die Kontaktfedern ^726 geöffnet sind.
Wird das Erdpotential von dem Steuerleiter C 733 der Hauptverbindungsleitung 730 entfernt, so wird der erwähnte Stromkreis zur Speisung der linken Wicklung des Prüf relais R 640 des Anruf Suchers 600 unterbrochen, so daß das Prüfrelais abfällt. Beim Abfallen unterbricht das Prüfrelais R640 mit Kontakt 644 den erwähnten Stromkreis zur weiteren Speisung des Verbindungsrelais R625, so daß dieses abfällt und die Hauptverbindungsleitung 730 von der Prüf leitung TB 600 trennt. Das Prüfrelais 22640 unterbricht auch mit Kontakt 647 den erwähnten Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Bezeichnungsmagneten MM 601; es unterbricht mit Kontakt 648 den erwähnten Haltestromkreis zur weiteren Speisung des ersten Magneten PM 611, so daß die Wählereinrichtung SM 600 des Anruf Suchers 600 vollständig freigegeben wird. Das Prüf relais R640 schließt ferner mit Kontakt 641 über die Kontakte 632 und 624 und den Kontaktfedersatz 5"62O einen Stromkreis zur Betätigung des Magneten M 623 des Bezeichnungswählers 620. Beim Ansprechen schaltet der Magnet ./¥623 den Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 um einen weiteren Schritt im Uhrzeigersinn fort und unterbricht mit Kontakt 624 den Stromkreis zur Betätigung des Magneten 1/623, so daß der Magnet M 623 nach Art eines Selbstunterbrechers arbeitet und den Schaltarm des Bezeichnungswählers 620 Schritt für Schritt im Uhrzeigersinn in seine Nullstellung zurückschaltet und den Schaltfedersatz ^62O in die geöffnete Stellung bringt. Schließlich schließt das Prüfrelais .R640 wieder mit Kontakt 646 den erwähnten Stromweg zur Anlegung von Erdpotential an den Satz-Besetzt-Leiter Ci 109 des dargestellten ersten Satzes der zweiten Gruppe, um das Satz-Besetzt- · Relais i?iiso des Verteilers 1100 unter Strom zu halten. Zu dieser Zeit sind der Anrufsucher 600 und der Gruppenwähler 700 vollständig freigegeben, so daß der dargestellte erste Satz der zweiten Gruppe für weiteren Gebrauch zur Verfügung steht, wenn er wiederum von dem Verteiler 1100 benötigt wird.
Aus dem Vorstehenden geht hervor, daß ein verbessertes automatisches Telefonsystem geschaffen worden ist, welches Anrufsucher, Gruppenwähler und Leitungswähler enthält, deren jeder eine verbesserte Wählereinrichtung nach Art eines Koordinatenwählers enthält.

Claims (16)

  1. PATENTANSPRÜCHE:
    i. Wählereinrichtung für automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen, bei der eine einzelne Leitung aus einer von mehreren Leitungsgruppen mit einer Verbindungsleitung od. dgl. verbunden werden soll, gekennzeichnet durch eine Mehrzahl von wahlweise vorzugsweise durch ein Schrittschaltwerk (Bezeichnungswähler M 623, M 723, M 923) betätigbare Wählmagneten (Bezeichnungsmagneten MM), von denen jeder einer Schiene (PB) zugeordnet ist, welche dazu bestimmt ist, einen ersten Kontaktsatz (PC) zu betätigen, der eine Leitungsgruppe mit einer Gruppe von Sammelleitungen (RB) verbindet, und von denen jeder Magnet (MM) außerdem einem zweiten Kontaktsatz (SC) zugeordnet ist, der eine Zwischenleitung (Prüfleitung TB) mit einer der Sammelleitungen der genannten Gruppe von Sammelleitungen (RB) verbindet, wobei durch die Wählmagneten (MM) bei einer ersten Impulsreihe eine bestimmte Schiene (PB) ausgewählt und in der Wählpause durch einen mehreren Schienen (PB) zugeordneten Betätigungsmagneten (»erster« Magnet PM) der zugehörige Kontaktsatz (PC) geschlossen wird und wobei ferner bei einer zweiten Impulsreihe (bzw. beim Prüfen), durch den zweiten Kontaktsatz (SC) eine bestimmte Sammelleitung (RB) ausgewählt wird, so daß bei Betätigung eines Verbindungsrelais (R625, R725, .R925) die Verbindungsleitung (730, 830, 930) über das Verbindungsrelais (Ä625, R725, Ä925), die Zwischenleitung (TB), den ausgewählten zweiten Kontaktsatz (SC), die zugehörige Sammelleitung (RB) und den ersten Kontaktsatz (PC) der ausgewählten Leitungsgruppe mit der gewünschten einzelnen Leitung verbunden wird.
  2. 2. Wähleinrichtung nach Anspruch i, gekennzeichnet durch ein Betätigungselement (310), das einer Gruppe von Schienen (PB) zugeordnet ist und mit Hilfe dessen die ausgewählte Schiene betätigt und der zugehörige erste Kontaktsatz (PC) geschlossen werden kann.
  3. 3. Wählereinrichtung nach Anspruch 1 oder 2, gekennzeichnet durch erste Mittel (Ä630) zur Betätigung des Ankers (345) jedes gegebenen der genannten Wählmagneten (MM) und durch zweite Mittel (PM 611) zur Wiederbetätigung des Ankers jedes gegebenen dieser Magneten.
  4. 4. Wähleinrichtung nach Anspruchs, 'ge~ kennzeichnet durch Steuermittel (M 623), durch die die Anker (345) dieser Magneten (MM) der Reihe nach zum Anziehen und kurz darauf zum Abfallen gebracht werden, wobei die ersten und zweiten Mittel (P 630, PM611) diese Steuermittel (M623) derart steuern, daß zum Schluß eimer jeden Imputfsreihe der Anker (345) eines dieser Magneten (MM) in angezogener Stellung verbleibt.
  5. 5. Wählereinrichtung nach einem dieir Anspräche ι bis 4, gekennzeichnet durch einen Bezeichnungswähler (920), der Zugang zu diesen Magneten (MM) hat und so ausgebildet ist, daß er zunächst einen ersten und dann einen zweiten dieser Magneten (MM) auswählt.
  6. 6. Wählereinrichtung nach Anspruch 5, gekennzeichnet durch Mittel (720), die auf eine erste über die Verbiaidungsleitung (730) empfangene Ziffer ansprechen und den Anker (345) des dieser Ziffer entsprechenden Magneten (MM) betätigen, um die zugehörige Schiene (PB) zu betätigen, und Mittel (920), die auf eine zweite über die Verbindungsleitung (730, 830, 930) empfangene Ziffer ansprechen und den Anker des dieser Ziffer entsprechenden zweiten Magneten (MM) betätigen, um den zugehörigen zweiten Kontaktsatz (SC) zu schließen.
  7. 7. Wählereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenleitung (TB) durch den genannten zweiten Kontaktsatz (SC) mit der zugehörigen Sammelleitung (RB) verbunden wird, so daß eine der Leitungen der betreffenden Leitungsgruppe über diese Sammelleitung mit deir Zwischenleitung (TB) verbunden wird, und daß diese Zwischenleitung (TB) eine ihr zugeordnete Prüfeinrichtung (P 640) hat, welche jede mit ihr verbundene Leitung prüft, wobei Mittel (R625) vorgesehen sind, die durch die Prüfeinrichtung (P. 640) gesteuert werden und die diese Zwischenleitung (TB) mit der Verbindungsleitung (730, 830, 930) verbinden, wenn die genannte eine Leitung der mit dieser Zwischenleitung (TB) verbundenen Leitungsgruppe frei angetroffen wird.
  8. 8. WählereirKrichtung nach Anspruch 7, dadurch gekennzeichnet, daß die Prüfeinrichtung (R640) so ausgebildet ist, daß sie bei Besetztsein dieser einen Leitung der mit der Zwischenleitung (TB) verbundenen Leitungsgruppe die Wähleinrichtung (621) erneut betätigt, um einen zweiten der Magneten (MM) zu wählen und einen zweiten Kontaktsatz (SC) zu betätigen, und daß die Betätigung des zweiten Kontaktsatzes (SC) die zugehörige zweite1 dier Sammelleitungen (RB) mit dier Zwischenleitung (TB) verbindet, so daß eine andere der Leitungen dieser Leitungsgruppe über die zweite Sammelleitung (RB) mit der Zwischenleitung (TB) verbunden und geprüft wird.
  9. 9. Wählereinrichtung nach einem der Ansprüche I bis 8, dadurch gekenn -zeichnet, daß das die Wählmagneten (MM) betätigende Schrittschaltwerk (M623, M 723, M 923) nach Empfang der ersten Ziffer nicht in die Nullstellung zurückgeführt und beim Empfang der zweiten Ziffer aus der jeweils erreichten Stellung um die Zahl der empfangenen Impulse fortgeschaltet wird.
  10. 10. Wählereinrichtung nach Anspruch 9, dadurch gekennzeichnet, daß die Anschlüsse der einer Reihe von Wählmagneten (MM) zugeordneten Leitungsgruppen von einer zur nächsten Leitungsgruppe gegeneinander versetzt sind.
  11. 11. Wählereinrichtung nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß der Anker eines jeden der Wähknagneten (MM) sowohl ein Kupplungsglied (352) als auch einen zweiten Kontaktsatz (SC) betätigt, wobei das Kupplungsglied (352) so ausgebildet ist, daß ein mehreren Wählmagneten (MM) zugeordneter Betätigungsmagnet (PM) das Schließen eines ersten Kontaktsatzes (PC) bewirkt, wenn der Anker des diesem zugeordneten Wählmagneten (MM) sich in der angezogenen Stellung befindet.
  12. 12. Wählereinrichtung nach Anspruch 11, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (352) bei Speisung des Ankers des zugeordneten Wählmagneten (MM) in den Weg eines Hebels (362) od. dgl. gebracht wird, der von dem mehreren Wählmagneten (MM) zugeordneten Betätigungsmagneten (PM) betätigt wird.
  13. 13. Wählereinrichtung nach Anspruch 11 oder 12, dadurch gekennzeichnet, daß der Betätigungsmagnet (PM) die Drehung einer Welle (310) bewirkt, an der die mit den zugehörigen Wählmagneten (MM) zusammenarbeitenden Hebel (362) befestigt sind1, die von den Ankern der Wählmagneten (MM) betätigt werden.
  14. 14. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11
    bis 13, dadurch gekennzeichnet, daß jeder der Anker der Wählmagneten (MM) als Winkelhöbel ausgebildet ist, dessen freier Schenkel (346) das Kupplungsglied (352) und den zweiten Kontaktsatz (SC) betätigt.
  15. 15. Wähleireinrichtuing nach Anspruch 14, dadurch gekennzeichnet, daß der freie Schenkel
    (346) zwei, seitliche Ansätze (350, Fig. 3) hat, die die Federn des zweiten Kontaktsatzes (SC) betätigen.
  16. 16. Vorrichtung nach einem der Ansprüche 11 bis 15, dadurch gekennzeichnet, daß das Kupplungsglied (352) an einem parallelogramm-. artig ausgebildeten Lenker (340, 341, 330) angelenkt ist,
    betätigt.
    der den ersten Kontaktsatz (PC)
    In Betracht gezogene Druckschriften: Britische Patentschrift Nr. 560 732; Construction and Planning of Telephone, changes in Sweden, Stockholm, 1947, S. 31.
    Hierzu 3 Blatt Zeichnungen
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DEA18016A 1953-05-16 1953-05-16 Waehlereinrichtung fuer automatische Fernmeldeanlagen, insbesondere Fernsprechanlagen Expired DE962445C (de)

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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GB560732A (en) * 1942-12-31 1944-04-18 Automatic Telephone & Elect Improvements in or relating to telephone or like systems employing crossbar switches

Patent Citations (1)

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