DE96241C - - Google Patents
Info
- Publication number
- DE96241C DE96241C DENDAT96241D DE96241DA DE96241C DE 96241 C DE96241 C DE 96241C DE NDAT96241 D DENDAT96241 D DE NDAT96241D DE 96241D A DE96241D A DE 96241DA DE 96241 C DE96241 C DE 96241C
- Authority
- DE
- Germany
- Prior art keywords
- stick
- bars
- chair
- frame
- crosses
- Prior art date
- Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
- Active
Links
- 229910000831 Steel Inorganic materials 0.000 claims description 3
- 239000010959 steel Substances 0.000 claims description 3
- 239000010985 leather Substances 0.000 claims 1
- 239000000463 material Substances 0.000 description 3
- 241001166076 Diapheromera femorata Species 0.000 description 2
- 229910052782 aluminium Inorganic materials 0.000 description 2
- XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N aluminium Chemical compound [Al] XAGFODPZIPBFFR-UHFFFAOYSA-N 0.000 description 2
- 229910001369 Brass Inorganic materials 0.000 description 1
- 229920002160 Celluloid Polymers 0.000 description 1
- 208000012661 Dyskinesia Diseases 0.000 description 1
- 239000010951 brass Substances 0.000 description 1
- 239000004744 fabric Substances 0.000 description 1
- 230000005484 gravity Effects 0.000 description 1
- 229910052751 metal Inorganic materials 0.000 description 1
- 239000002184 metal Substances 0.000 description 1
- 230000017311 musculoskeletal movement, spinal reflex action Effects 0.000 description 1
Classifications
-
- A—HUMAN NECESSITIES
- A45—HAND OR TRAVELLING ARTICLES
- A45B—WALKING STICKS; UMBRELLAS; LADIES' OR LIKE FANS
- A45B5/00—Walking sticks or umbrellas convertible into seats; Hunting sticks
Landscapes
- Walking Sticks, Umbrellas, And Fans (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
Den Gegenstand vorliegender Erfindung bildet ein Stockstuhl, welcher sich von bekannten
Stockstühlen dadurch vortheilhaft unterscheidet, dafs er im Innern das zusammenlegbare Gestell
eines Feldstuhles birgt und daher wohl die Vorzüge eines solchen, nicht aber die Nachtheile
bekannter dreibeiniger Stockstühle mit dreieckigem Sitztuch besitzt.
Fig. ι veranschaulicht den Feldstuhl im Gebrauchszustande, Fig. 2 ist eine Seit'enansicht
desselben und Fig. 3 die Draufsicht auf denselben; Fig. 4 stellt den gebrauchsfertigen Spazierstock
zerlegt gedacht dar, Fig. 5 ist ein Längsschnitt durch denselben und durch den abgeschraubten
Griff, Fig. 6 ist ein Querschnitt, Fig. 7 und 8 zeigen im Quer- und Längsschnitt
einen Theil des Stockes.
Der eigentliche Stab ist eine Hülse H aus Aluminiumblech oder sonst geeignetem Material,
welche mit zwei Einschnitten e el (Fig. 1, 4
und 5) versehen ist, von denen jeder der Stärke eines Gestellkreuzes entspricht, und in welche
die beiden Gestellkreuze α al nach dem Auseinanderklappen
in der in Fig. 1 ersichtlichen Weise eingefügt werden, so dafs dann der
Stock selbst als Mittelstrebe dient. Diese Anordnung bringt den grofsen Vortheil mit sich,
dafs die Gestelltheile an keiner Stelle rutschen können, wenn der Sitzende durch unwillkürliche
Bewegung seinen Schwerpunkt verlegt.
Bei Nichtgebrauch des Feldstuhles werden die Einschnitte e e1 mit Schiebern S S1 verschlossen,
welche sich mit ihren Knöpfen k in Schlitzen i der Hülse H bezw. mit ihren
Schlitzen i1 an Knöpfen k1 führen (s. Fig. 7
und 8), so dafs dann der Stock das durch Fig. 4 dargestellte Aussehen erhält; Knopf k
dient als Handhabe beim Verschieben.
Die Schieber 5 S1 können auch so eingerichtet
sein, dafs sie sich nach Herausnahme der Gestellkreuze durch Federdruck von selbst
schliefsen, in welchem Falle Knopf k und Schlitz i überflüssig würden.
Jedes der beiden Gestellkreuze α α1 ist durch
Schraube s bezw. s1 mit einem Querstab b
bezw. b1 drehbar verbunden, dessen anderes Ende c schwalbenschwanzförmig gestaltet ist
und vor dem Gebrauch des Feldstuhles in eine entsprechend geformte Nuth η am Kopfende
des anderen Kreuzstabes eingehakt wird (s. Fig. 3, 5 'und 1).
Auf den Querstäben b b1 sind Knöpfe 0
angebracht, in . welche die .Sitzgurtbänder d
geknöpft werden. Dadurch wird eine grofse Sitzfläche, wie die jedes gewöhnlichen' Feldstuhles
oder Sessels überhaupt, gebildet, auch wird der Sitzende nicht von vorstehenden Metallteilen belästigt.
Die aus geeignetem Material, z. B. Stahl, Aluminium etc., hergestellten Gestellkreuzstäbe
sind unten etwas zugespitzt und spiefsen sich demnach in den Boden fest, aufserdem begrenzen
die aus Messingdraht oder sonst geeignetem Material gefertigten Ketten tt1 das
Auseinanderspreizen des Stuhles bei Belastung desselben.
Soll der Feldstuhl wieder in einen Spazierstock verwandelt werden, so nimmt man zuerst
die Gurtbänder von den Knöpfen 0 ab, rollt sie alle drei fest zusammen und schiebt
sie in den hohlen, aus Celluloid, Horn und dergl. gefertigten Griff. Hierauf werden die
Claims (1)
- beiden Querstäbe b bl aus den Nuthen η gehoben und hochgeklappt, der Stock wird abgenommen und die beiden zusammengeklappten Gestellkreuze α al werden sammt den Stäben b b1 in die Hülse H eingeschoben (s. Fig. 5, Längsschnitt, und Fig. 6, Querschnitt). Am Fufse derselben ist eine Stahlzwinge ^ festgeschraubt. Ein Schlottern des Gestelles im Innern des Stockes wird durch die zusammengerollten, an die Enden der Stäbe b b1 sich anschmiegenden Gurtbänder verhindert. Zu dem gleichen Zweck kann man jedoch aufserdem die Stahlzwinge ^ auch noch mit einem Gummi- oder Lederpfropfen auspolstern.Pa ten τ-An spruch:Ein Stockstuhl, dadurch gekennzeichnet, dafs zwei im Innern des hohlen Stockes (H). aufzubewahrende Gestejlkreuze (a al), welche mit Querstäben (b b1), an welchen die Sitzgurte (d) befestigt werden, derart verbunden sind, dafs durch Einlegen der Stäbe (b bl) in entsprechende Nuthen (n) zwei Gestelle gebildet werden können und dadurch, dafs in dem als Mittelstrebe dienenden Stock (H) mit Schiebern (S S1) verschliefsbare Einschnitte (e e1) vorgesehen sind, in welche die Gestellkreuze (a b a1 b1) mit ihren Kreuzungspunkten eingelegt werden, das Ganze in einen Feldstuhl verwandelt werden kann.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE96241C true DE96241C (de) |
Family
ID=367396
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT96241D Active DE96241C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE96241C (de) |
-
0
- DE DENDAT96241D patent/DE96241C/de active Active
Similar Documents
| Publication | Publication Date | Title |
|---|---|---|
| DE1728633C2 (de) | Tragbare Vorrichtung zur Durchführung von Leibesübungen | |
| DE96241C (de) | ||
| EP3009048A1 (de) | Sitzmöbel | |
| DE1291479B (de) | Klappsessel, insbesondere fuer Strand und Garten | |
| EP0192020A2 (de) | Zusammenklappbare Liege | |
| DE621994C (de) | Zu einem vierbeinigen Klappstuhl umwandelbarer Sitzstock | |
| DE2635808A1 (de) | Liegestuhl | |
| DE1834666U (de) | Zusammenklappbarer sitz, insbesondere fuer das camping und den garten. | |
| DE102008029573B4 (de) | Mit Rädern versehene Rucksack-Vorrichtung | |
| DE264701C (de) | ||
| DE43233C (de) | Neuerung an Klappstühlen | |
| DE226890C (de) | ||
| DE228378C (de) | ||
| DE567141C (de) | Leicht einstellbares und zerlegbares Moebel fuer verschiedenen Gebrauch, z. B. als Lehnstuhl, Bett, Liegestuhl, Tisch u. dgl. | |
| DE199985C (de) | ||
| DE1799864U (de) | Klappstuhl mit zusammenlegbarem gestell und biegsamer bespannung. | |
| DE246042C (de) | Wasser-Ruhebett | |
| DE234413C (de) | ||
| DE131928C (de) | ||
| DE110206C (de) | ||
| DE191754C (de) | ||
| DE171918C (de) | ||
| DE187373C (de) | ||
| DE150638C (de) | ||
| DE152557C (de) |