DE960691C - Elektrische Kontrollvorrichtung fuer Filmprojektoren - Google Patents

Elektrische Kontrollvorrichtung fuer Filmprojektoren

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Publication number
DE960691C
DE960691C DEE4962A DEE0004962A DE960691C DE 960691 C DE960691 C DE 960691C DE E4962 A DEE4962 A DE E4962A DE E0004962 A DEE0004962 A DE E0004962A DE 960691 C DE960691 C DE 960691C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
film
grid
control device
contact
tube
Prior art date
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Expired
Application number
DEE4962A
Other languages
English (en)
Inventor
William James Foy
Thomas Robinson
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
ESSOLDO CIRCUIT CONTROL Ltd
Original Assignee
ESSOLDO CIRCUIT CONTROL Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by ESSOLDO CIRCUIT CONTROL Ltd filed Critical ESSOLDO CIRCUIT CONTROL Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE960691C publication Critical patent/DE960691C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B21/00Projectors or projection-type viewers; Accessories therefor
    • G03B21/14Details
    • G03B21/18Fire preventing or extinguishing

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Projection Apparatus (AREA)
  • Transforming Electric Information Into Light Information (AREA)

Description

AUSGEGEBEN AM 28. MÄRZ 1957
E 4962IX j 5? a
(Großbritannien)
' Die Erfindung betrifft eine elektrische Kontrollvorrichtung für Filmprojektoren zur Betätigung elektromagnetischer Relais, welche z. B. die Feuerschutzeinrichtung oder die Überblendiungseinrichtung steuern.
Der Hauptgegenstand der Erfindung besteht darin, daß im Gitterstromkreis einer in der Kontrollvorrichtung vorgesehenen Verstärkerröhre zwei Kontaktelemente liegen, welche mit dem laufenden Film in Wiirkungsverbindung stehen und von denen wenigstens eines so> ausgebildet ist, daß es. in reibendem Kontakt mit dem Film steht, so daß beim Durchlaufen des Films mit normaler Geschwindigkeit ein elektrostatisches Potential am Gitter entsteht, welches bei einem Absinken infolge Verringerung der normalen Filmlaufgeschwindigkeit oder infolge des Ablaufens des Films eine Entladung de'r Röhre hervorruft. Weitere Einzelheiten der Erfindung ergeben sich aus der Beschreibung und Zeichnung in Verbindung mit den Unteransprüchen. Aus der deutschen Patentschrift 247 527 ist bereits eine Feuerschutzeinrichtung bekannt, bei welcher der Film zwischen zwei durch ihn in Abstand voneinander gehaltenen Kontaktrollen, welche
federnd auf dem Film aufliegen, hinidurchläuft. Die Rollen liegen im Steuerstromkreis der Feuerschutzeinrichtung. Entfernt sich — z. B. infolge Filmrisses· — dar als Isolator wirkende Film: zwischen den Hollen, so gelangen die Rollen in leitende Verbindung. Hierdurch wird der Steuerstromkreis geschlossen und die Feuerschutzeinrichtung ausgelöst. Diese Einrichtung vermag jedoch nicht auf Änderungen der Filmgeschwindigkeit oder dann ίο anzusprechen, wenn im Filmstillstand sich noch Film zwischen den Kontaktrollen· befindet. Die Einrichtung arbeitet daher unzuverlässig.
Ferner ist es bereits bekannt (deutsche Patentschrift 685 068), die Geschwindigkeit des Films elektrooptisch abzutasten. Dies geschieht in der Weise, daß die unterschiedliche Lichtdurchlässigkeit der Perforationslöcher und Perförationsstege zur Erzeugung eines Wechselstroms bei laufendem Film benutzt wird. Die Frequenz dieses Wechsel-Stroms ist ein Maß für die Filmgeschwindigkeit and wird auf einem elektrischen Meßinstrument angezeigt. Eine Steuerung irgendwelcher Vorgänge findet hierbei nicht statt. Außerdem ist der Aufwand an hierbei zur Anwendung kommenden elekirischen Bauelementen verhältnismäßig groß.
Demgegenüber ergibt sich nach dem erfindungsgemäßen Vorschlag eine Steuereinrichtung, die nicht nur einfach und wenig störanfällig in ihrem elektrischen Aufbau ist, sondern gleichzeitig anspricht auf Änderungen der Filmgeschwindigkeit, auf Filmstillstand und Filmriß und die demzufolge geeignet ist, bereits bei Untarschreitung einer bestimmten Filmgeschwindigkeit die Feuerschutzeinrichtung in Tätigkeit zu setzen und beim Ablauf des Films die Überblendung auf eine zweite Maschine für die pausenlose Vorführung zu veranlassen.
In der Abbildung ist schematisch ein Ausführungsbeispiel der Erfindung wiedergegeben. Gemäß Abbildung umfaßt die Vorrichtung zwei Kontaktelemente Fi, Y2, die voneinander getrennt sind und von denen mindestens eines in reibendem Kontakt mit dem Film 3 steht. Das andere Element kanai ebenfalls in reibendem Kontakt mit dem Film sich befinden oder auch mit einem Konstruktionsteil des Projektionsapparates, wie einer Zahnrollei, einer Führung, oder mit Teilten dieser Konstruktionselemente kombiniert sein, die normalerweise mit dem laufenden Film in Berührung stöben. Das Kontaktelement F1 ist durch die Leitung 4 mit dem Gitter der Verstärkerröhre 5 (Stromtor) verbunden, umd das. Abnahmeetement Yz ist an die Stromquelle 6 angeschlossen.
In Gitterstromkreis der Röhre 5 zwischen dem Kontaktelement Yi und dem Gitter Hegt eine Kapazität C 2. Parallel zum Gitter sind ein Wider- - stand J? 3 und ein Widerstand R 4. angeordnet. Wenn der Film 3 mit der. vorgeschriebenen Ge-' schwindigkeit an den Teilen Fi und F 2 vorbeiläuft, wird zwischen den Klemmen des Widerstandes R 3 ein statisches Potential ausgebildet, das die Bildung eines entsprechenden Potentials mit umgekehrten Vorzeichen an den Klemmen des Widerstandes R 4. infolge der vorhandenen Kapazität C 2 verursacht. Dieses Potential beeinflußt und lädt das Gitter der Verstärkerröhre, so daß di" Röhre während des Laufes des Films mit normaler Geschwindigkeit keine Schaltvorgänge einleitet.
Die Größe des Widerstandes i?3 ist natürlich derart gewählt, daß das Potential zwischen den Kontaktelementen so klein bleibt, daß keine Entladung zwischen diesen Elementen stattfinden kann.
Wenn die FilmlaiUifgeschwindigkeit unter die vorgeschriebene Geschwindigkeit sinkt oder der Filmlauf stoppt, beispielsweise infolge eines Filmbraches, wird das Potential am Widerstand R 3 verringert und demzufolge auch dasjenige am Widerstand R 4 unter Einwirkung der Kapazität C 2 und damit die Gittervorspannung der Röhre 5 verringert oder gleich Null. Die Röhre tritt in Tätigkeit.
Mit dem Anodenstromkreis der Röhre 5 ist eine Magnetspule 7 mit von ihr gesteuerten Kontakten P ι verbunden, welche die durchzuführenden Operationen steuern. Im Anodensitromkreis der Röhre 5 liegt ferner ein Schalter 8, dessen Kontakte während der Außerbetriebsetzung des Projektionsapparates geöffnet bleiben. Beim Anlauf des Projektors wird der Schalter 8 nach Erreichen der vorgeschriebenen Geschwindigkeit, vorzugsweise automatisch, geschlossen! und hierdurch der Anodenstromkreis der Röhre 5 mit der Relaisspule 7 in Arbeitsbereitschaft versetzt. Sobald die Röhre 5 in Abhängigkeit von der Filmgeschwindigkeit arbeitet, wiird die Spule 7 erregt oder stromlos,, und die Kontakte P1 werden je nach der Filmgeschwindigkeit geschlossen oder geöffnet, um die erwünsch-.ten Schaltungen, wie z. B. die Einleitung der Überblendung auf einen zweiten Projektor oder das Einschalten einer Feuer schutzeinrichtung vorzunehmen.
Der Anodenstromkreis steht unter dem Einfluß des Widerstandes Ri und -eines Beruhigungskondensators Ci. Bei arbeitender Rohre 5 bleibt die Spule 7 daher erregt, bis die Kapazität C1 entladen ist.

Claims (3)

  1. Patentansprüche:
    i. Elektrische Kontrollvorrichtung für Filmprojektoren zur Betätigung elektromagnetischer Relais, welche z. B. die Feuerschutzeinrichtung oder die Überblendungseinrichtung steuern, dadurch gekennzeichnet, daß im Gitterstromkreis einer in der Kontrollvorrichtung vorgesehenen Verstärkerröhre zwei Kontaktelemente liegen, welche mit dem laufenden Film in Wirkungsverbindung stehen und von denen wenigstens eines so ausgebildet ist, daß es in reibendem Kontakt mit dem Film steht, so daß beim Durchlaufen des Films mit normaler Geschwindigkeit ein elektrostatisches Potential am Gitter entsteht, welches bei einem Absinken infolge einer Verringerung der normalen Filmlaufgeschwindigkeit oder infolge des Ablauf ens des Films eine Entladung der Röhre hervorruft.
  2. 2. Vorrichtung gemäß Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die im Anodenstromkreis liegenden Relais so eingestellt sind, daß sie bei vorbestimmten Filmgeschwindigkeiten oder Ablauf des Films, die Feuenschuitzeinirichituing· und die Überblendungseinrichtung in Betrieb setzen.
  3. 3. Vorrichtung gemäß Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß eines der Kontaktglieder mit dem Gitter durch eine Kapazität verbunden ist und ein Widerstand zu .den Kontaktgliedern parallel geschaltet ist.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Paitantsdiriften· Nr. 247 527, 526921, 685068;
    schweizerische Patentschrift Nr. 198423; USA.-Patentschrift Nr. 2 566 187.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
    ©«09 656/291 9.56 ■ (609 845 3. 57)
DEE4962A 1951-09-04 1952-01-27 Elektrische Kontrollvorrichtung fuer Filmprojektoren Expired DE960691C (de)

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DEE4962A Expired DE960691C (de) 1951-09-04 1952-01-27 Elektrische Kontrollvorrichtung fuer Filmprojektoren

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE247527C (de) *
DE526921C (de) * 1929-11-02 1931-06-11 Hans Friess Verfahren zur Herstellung von Kontaktmarken und -bahnen zur elektrischen Steuerung von Bild- und Tonfilmapparaten
CH198423A (fr) * 1937-04-15 1938-06-30 Fritz Broenimann Film pour la projection cinématographique.
DE685068C (de) * 1938-10-21 1939-12-11 Aeg Filmverbrauchs- und Bildzaehlvorrichtung fuer Hochfrequenzaufnahmegeraete
US2566187A (en) * 1946-11-01 1951-08-28 Photoswitch Inc Movie projector safety switch

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