DE960498C - Ofenfeuerung, insbesondere fuer Kuechenherde - Google Patents
Ofenfeuerung, insbesondere fuer KuechenherdeInfo
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- DE960498C DE960498C DEA14877A DEA0014877A DE960498C DE 960498 C DE960498 C DE 960498C DE A14877 A DEA14877 A DE A14877A DE A0014877 A DEA0014877 A DE A0014877A DE 960498 C DE960498 C DE 960498C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F23—COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
- F23H—GRATES; CLEANING OR RAKING GRATES
- F23H17/00—Details of grates
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24B—DOMESTIC STOVES OR RANGES FOR SOLID FUELS; IMPLEMENTS FOR USE IN CONNECTION WITH STOVES OR RANGES
- F24B13/00—Details solely applicable to stoves or ranges burning solid fuels
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- Chemical & Material Sciences (AREA)
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- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Incineration Of Waste (AREA)
Description
Bei den Feuerungen für Zimmeröfen und Küchenherde üblicher Bauart ist der Rost in der Ofenmauerung
fest eingebettet und kleiner als der Feuerraum. Das Brennmaterial bedeckt den ganzen Rost,
und die im Aschenraum vorgewärmte Erstluft kann nur durch die engen Rostspalte zum Brennstoff
gelangen und diesem den zur Verbrennung nötigen Sauerstoff zuführen. Asche, unverbrennbare Rückstände
und Schlacken bilden bald Brücken über diese
ίο engen Rostspalte und unterbinden den Zustrom der
Erstluft; die unmittelbare Folge davon ist unvollkommene Verbrennung und damit eine schlechte
Ausnutzung des Brennstoffes. Der fest eingebaute Rost ist nur schlecht von oben zu reinigen und gestattet
keine Anpassung an geänderte Heizbedingungen.
Es ist bereits vorgeschlagen worden, zwischen den Rosträndern und den Feuerraumseitenwänden Erstluftspalte
anzuordnen und eine gegenüber der Untermauerung des Rostes vorstehende Seitenwandauskleidung
vorzusehen, wobei die Formsteine der Seitenwandauskleidung derart winkelig geformt sind,
daß über dem Rost eine düsenartige Einschnürung entsteht. Diese Ausbildung ist aber auch nicht voll
befriedigend, weil die zwar überhängende, sich jedoch gegen den Rost schrägflächig weitende Feuerraumauskleidung
die zusätzlichen Erstluftspalte zuwenig vor Verstopfungen schützt und der Rost ebenfalls fest
eingebaut ist, so daß er nicht zwecks Freimachung der Spalte angehoben werden kann.
Zweck der Erfindung ist die Beseitigung dieser Mängel und die Schaffung einer Feuerung, die in
jedem beliebigen Herd bzw. Ofen auch nachträglich leicht und mit geringen Kosten eingebaut werden
kann, die trotz weitgehendst verstopfter oder ver-
jchlackter Rostspalte der Erstluft noch genügend Zutritt zum Brennmaterial sichert und eine leichte
Ausbaumöglichkeit des Rostes zwecks gründlicher Reinigung und Austausch entsprechend geänderter
Heizbedingungen gewährleistet.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Ofenfeuerung,
die ebenfalls eine gegenüber der Untermauerung des Rostes vorstehende Seitenwandauskleidung aufweist,
und zeichnet sich durch die Vereinigung folgender
ίο Merkmale aus:
a) leicht an- und aushebbare Lagerung des Rostes auf nach unten gekröpften, quer zur Feuerungslängsrichtung
angeordneten und auf die Untermauerung aufgelegten Rostträgern,
b) senkrechte, den Rost nicht übergreifende Wände im unteren Teil der Seitenwandauskleidung und
c) Spalte zwischen den senkrechten Wänden der
Seitenwandauskleidung und dem Rost und an diese anschließende Spalte unter der Seitenwandauskleidung
zwischen Untermauerung und Rost für den Durchtritt der Erstluft.
Durch die Lage des Rostes in der Kröpfung der ■ Rostträger sind seine oberen Ränder um das Maß der
Kröpfung abzüglich der Roststärke tiefer als die Unterkanten der Seitenwandauskleidung. Die dadurch
gebildeten seitlichen Luftspalte sichern die Zufuhr von Erstluft auch bei vollkommen verstopftem Rost,
da die Seitenwandauskleidung die Spalte überdeckt, so daß der auf dem Rost liegende Brennstoff nur
unwesentlich in die Seitenspalte hineinböschen kann. Sind die Spalte aber trotzdem durch im Feuerungsbetrieb nicht immer zu vermeidende Betriebsumstände
verstopft, so genügt das ein- oder mehrmalige Anheben des Rostes, um die Seitenspalte zu säubern und damit
den Erstluftdurchgang wieder zu erreichen. Vorteilhaft ist auch die Austauschbarkeit des Rostes und die
dadurch ermöglichte Anpassung an die verschiedenen Heiz- und Betriebsverhältnisse.
Vorzugsweise sieht die Erfindung die Verwendung von zwei Endrostträgern mit winkelförmigem Querschnitt
vor, deren senkrechte Wände eine Längsverschiebung des Rostes verhindern. Damit können
evtl. auch Einzelroststäbe Verwendung finden. Die bei größeren Rostmaßen unterteilten Auskleidungssteine
werden erfinduhgsgemäß an den Stoßstellen durch in der Ofenmauerung eingebettete Konsolen
unterstützt.
Die Austauschbarkeit des Rostes und die günstige Form der Endrostträger läßt auch die Verwendung
eines korbförmig gestalteten Rostes zu, der höhere Brennstoffschichten ermöglicht, so daß z. B. ein
Küchenherd im Winter unbeschadet seiner normalen Funktion auch als Dauerbrandofen verwendet werden
kann.
Der Erfindungsgegenstand ist in der Zeichnung beispielsweise dargestellt und zwar zeigt
Fig. ι eine Feuerung eines Küchenherdes im Vertikalschnitt und
Fig. 2 in der Draufsicht mit teilweise abgenommenen Auskleidungssteinen, während in
Fig. 3 ein Endrostträger mit eingelegtem Roststück veranschaulicht ist.
Auf der Untermauerung 1 des Küchenherdes sind zwei gekröpfte Endrostträger 2 quer zur Längsachse
der Feuerung aufgelegt, die den Rost 3 abnehmbar tragen. Die senkrechten Wände 4 (Fig. 3) der Rostträger 2 sichern den Rost 3 gegen Längsverschiebung.
Breite Pratzen 5 geben den Trägern 2 eine gute Auflage geringen Flächendruckes. Über den Pratzen 5
sind ein- oder mehrteilige Auskleidungssteine 6 angeordnet, die über die Untermauerung vorstehen, den
Rost 3 aber nicht übergreifen und im unteren Teil senkrechte Wände bilden. Zwischen ihren inneren
Unterkanten und den Rosträndern bleibt ein senkrechter Spalt 7 frei, durch den Erstluft zuströmen
kann. Ebenso sind zwischen dem Rost und der Untermauerung Seitenspalte frei gelassen. Die Auskleidungssteine 6 werden an den Stoßstellen 8 durch Konsolen 9
unterstützt, die in der Ofenmauerung eingebettet sind.
Claims (3)
1. Ofenfeuerung, insbesondere für Küchenherde, mit einer gegenüber der Untermauerung des Rostes
vorstehenden Seitenwandauskleidung, gekennzeichnet durch die Vereinigung folgender Merkmale:
a) leicht an- und aushebbare Lagerung des Rostes (3) auf nach unten gekröpften, quer zur
Feuerungslängsrichtung angeordneten und auf die Untermauerung (1) aufgelegten Rostträgern (2),
b) senkrechte, den Rost nicht übergreifende Wände im unteren Teil der Seitenwandauskleidung
(6) und
c) Spalte (7) zwischen den senkrechten Wänden der Seitenwandauskleidung (6) und dem Rost (3)
und an diese anschließende Spalte unter der Seitenwandauskleidung zwischen Untermauerung
(1) und Rost (3) für den Durchtritt von Erstluft.
2. Ofenfeuerung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß zwei Endrostträger (2) mit
winkelförmigem Querschnitt vorgesehen sind, deren senkrechte Wände (4) eine Verschiebung des
Rostes (3) in der Längsrichtung verhindern.
3. Ofenfeuerung nach den Ansprüchen 1 und 2, gekennzeichnet durch in der Ofenmauerung (1)
eingebettete Konsolen (9) zur Unterstützung der Auskleidungssteine (6) an den Stoßstellen (8).
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentanmeldung ρ 38026 V/36 a D.
Entgegengehaltene ältere Rechte: Deutsches Patent 832 939.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
© 609 842 3.57
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| AT960498X | 1951-04-21 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE960498C true DE960498C (de) | 1957-03-21 |
Family
ID=3683564
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEA14877A Expired DE960498C (de) | 1951-04-21 | 1951-12-30 | Ofenfeuerung, insbesondere fuer Kuechenherde |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE960498C (de) |
Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832939B (de) * | 1950-04-01 | 1952-01-31 | München-Pas:ng Franz Burian | Feuerung für Küchenherde |
-
1951
- 1951-12-30 DE DEA14877A patent/DE960498C/de not_active Expired
Patent Citations (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE832939B (de) * | 1950-04-01 | 1952-01-31 | München-Pas:ng Franz Burian | Feuerung für Küchenherde |
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