DE645023C - Gliederkessel mit einer zur Veraenderung der Groesse des Feuerungsraumes einstellbaren Zwischenwand - Google Patents
Gliederkessel mit einer zur Veraenderung der Groesse des Feuerungsraumes einstellbaren ZwischenwandInfo
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F24—HEATING; RANGES; VENTILATING
- F24H—FLUID HEATERS, e.g. WATER OR AIR HEATERS, HAVING HEAT-GENERATING MEANS, e.g. HEAT PUMPS, IN GENERAL
- F24H9/00—Details
- F24H9/18—Arrangement or mounting of grates or heating means
- F24H9/1809—Arrangement or mounting of grates or heating means for water heaters
- F24H9/1832—Arrangement or mounting of combustion heating means, e.g. grates or burners
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Description
Diese Zwischenwände dienen dazu, während der Übergangszeiten im Herbst und im
Frühjahr den Feuerungsraum des Gliederkessels vorübergehend zu verkleinern. Besonders in Einfamilienhäusern und bei
Stockwerksheizungen muß diese Anpassung der Feuerung an den Heizbedarf durch die
für gewöhnlich die Heizung bedienenden Personen vorgenommen werden. Die Verstellung
der Zwischenwand darf, zumal wenn sie in bekannter Weise als hohle, wasserdurchflossene
Wand ausgebildet ist, keinerlei besondere Werkzeuge oder auch nur technische Kenntnisse bzw. Fertigkeiten erfor-
>5 dem, sondern muß auch von ungeübten und technisch unerfahrenen Personen mit den einfachsten
Hilfsmitteln, beispielsweise einem Feuerungshaken, erfolgen können.
Nach der Erfindung ist die hohle, wasserao
durchflossene Zwischenwand um eine senkrechte Achse an einer Längswand des Feuerungsraumes
schwenkbar, und es ist dabei die Achse gleichzeitig in bekannter Weise als Zu- und Abflußrohr ausgebildet. Die Ver-Schwenkung
ist bei dieser Anordnung in einfacher Weise und ohne besonderen Kraftaufwand durchführbar. In der Nichtgebrauchslagc
an der Längswand anliegend behindert die Zwischenwand in keiner nennenswerten
Weise den Feuerungsbetrieb.
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbeispiel des Errindungsgegenstandes dargestellt.
Es zeigen
Abb. ι einen senkrechten Längsschnitt durch einen Gliederkessel mit der Zwischenwand
nach der Erfindung,
Abb. 2 einen senkrechten Querschnitt und Abb. 3 eine Draufsicht, teilweise im Schnitt
gemäß Linie A-A der Abb. 1. Die mit Durchbrüchen c versehene hohle ·
Zwischenwand a besitzt eine solche Breite, daß sie den Feuerungsraum des Gliederkessels
etwa in der Breite ausfüllt, während ihre Höhe so bemessen ist, daß Rauchgase noch
über sie hinweg abziehen können. Die Durchbrüche c gestatten auch ein Hindurchtreten
der Rauchgase in den hinteren Teil des Gliederkessels bei quergestellter Zwischenwand.
Der Zufluß und Abfluß des die Zwischen- $«
wand durchlaufenden Wassers erfolgt durch ein senkrechtes Rohr an einer Seitenwand
des Feuerungsraumes, welches gleichzeitig als Drehachse für die Zwischenwand ausgebildet
ist. Die beweglichen Verbindungsstellen dieses Rohres liegen außerhalb des Feuerungsraumes bei den Verschraubungen ft.
Das in der Zwischenwand befindliche Wasser kann entweder in den Heizstromkreis
eingeschaltet werden, um dadurch den Unv 6p lauf zu beschleunigen, es kann aber auch getrennt
in beliebiger Weise, beispielsweise für Warmwasserbedarf o. dgl., verwendet werden.
Bei voller Ausnutzung des Kesselfeuerungsraumes liegt die schwenkbare Zwischenwand $5
an der einen Längsseite des Feuerungsraumes an, wie dies in den Abb. 1 und 3 gestrichelt
dargestellt ist.
Soll für die Übergangszeit der Feuerungsraum des Gliederkessels verkleinert werden,
so wird auf den hinteren Teil des Rostes die Abdeckplatte / gelegt, deren vorderer, rechtwinkelig
abgebogener Rand gleichzeitig als Anschlag für die durch Schwenkung um ihre
senkrechte Achse quer zum Feuerungsraum zu stellende Zwischenwand α dient. Durch
den vor ihr aufgeschichteten Brennstoff wird die Zwischenwand selbsttätig in dieser Stellung
gehalten.
Wenn der gesamte Feuerungsraum wieder verwendet werden soll, wird die Zwischenwand
in ihre seitliche Lage zurückgeschwenkt und die hintere Rostabdeckung/ entfernt.
Claims (2)
1. Gliederkessel mit einer zur Veränderung der Größe des Feuerungsraumes
einstellbaren Zwischenwand, dadurch gekennzeichnet, daß die hohle, wasserdurchflossene
Zwischenwand ;um eine senkrechte, als Zu- und Abflußrohr ausgebildete Achse an einer Längswand des Feuerungsraumes
schwenkbar ist.
2. Gliederkessel nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die Zwischenwand
Durchbrüche zum Durchtritt der Heizgase in den abgetrennten Teil des Feuerungsraumes besitzt.
Hierzu ι Blatt Zeichnungen
Priority Applications (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DEH142346D DE645023C (de) | Gliederkessel mit einer zur Veraenderung der Groesse des Feuerungsraumes einstellbaren Zwischenwand |
Applications Claiming Priority (1)
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| DEH142346D DE645023C (de) | Gliederkessel mit einer zur Veraenderung der Groesse des Feuerungsraumes einstellbaren Zwischenwand |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE645023C true DE645023C (de) | 1937-05-20 |
Family
ID=7178916
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DEH142346D Expired DE645023C (de) | Gliederkessel mit einer zur Veraenderung der Groesse des Feuerungsraumes einstellbaren Zwischenwand |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE645023C (de) |
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0
- DE DEH142346D patent/DE645023C/de not_active Expired
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