DE957740C - Vorrichtung zum Einknüpfen von Perserknoten in Webketten auf Teppichknüpfmaschinen - Google Patents
Vorrichtung zum Einknüpfen von Perserknoten in Webketten auf TeppichknüpfmaschinenInfo
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- DE957740C DE957740C DENDAT957740D DE957740DA DE957740C DE 957740 C DE957740 C DE 957740C DE NDAT957740 D DENDAT957740 D DE NDAT957740D DE 957740D A DE957740D A DE 957740DA DE 957740 C DE957740 C DE 957740C
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Classifications
-
- D—TEXTILES; PAPER
- D04—BRAIDING; LACE-MAKING; KNITTING; TRIMMINGS; NON-WOVEN FABRICS
- D04G—MAKING NETS BY KNOTTING OF FILAMENTARY MATERIAL; MAKING KNOTTED CARPETS OR TAPESTRIES; KNOTTING NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- D04G3/00—Making knotted carpets or tapestries
Landscapes
- Engineering & Computer Science (AREA)
- Textile Engineering (AREA)
- Treatment Of Fiber Materials (AREA)
Description
Gegenstand der Erfindung ist eine Vorrichtung zum Einknüpfen von Perserknoten in Webketten
auf Teppichknüpfmaschinen, bestehend aus Greiferröhren mit längs verschiebbaren Greiferhaken und
Zahnstangenantrieb.
Die Schwierigkeit, einen Perserknoten zu knüpfen, liegt darin, daß der eine von zwei Kettenfäden
voll, der andere nur zur Hälfte vom einzuknüpfenden Polfaden umschlungen werden muß und die
ίο Kettenfäden nach der Umschlingung wieder zusammenliegen
müssen. Soweit Einrichtungen der vorerwähnten Art für die Herstellung von Perserknoten
dienen, zeigen sie den erheblichen Nachteil, daß der Kettenfaden, der bekanntlich stark gespannt
sein muß, durch Umlegen um eine der Greiferröhren überspannt wird, was zu einem Reißen
des Kettenfadens führen kann, wenn nicht zusätzliche Einrichtungen zur vorübergehenden Lockerung
der Spannung vorgesehen sind. Außerdem zeigen die bekannten Knüpfwerkzeuge einen verhältnismäßig
verwickelten Aufbau.
Diese Mangel werden bei einer Vorrichtung der
eingangs erwähnten Art erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß von den paarweise zusammenarbeitenden,
gleichsinnig gedrehten Greiferhaken der eine rechtwinklig nach innen abgebogen und mit
dieser Abwinkelung in der Anfangsstellung parallel zum zweiten Greiferhaken nach unten gerichtet
ist.
In den Figuren ist ein Ausführung.' Beispiel des
Erfindungsgegenstandes dargestellt.
Fig. ι zeigt eine Seitenansicht der Vorrichtung,
Fig. 2 einen Längsschnitt senkrecht zur Zeichenebene durch beide Greiferröhren,
Fig· 3 das offene Gehäuse;
Fig· 3 das offene Gehäuse;
Fig. 5 bis 7 läßt das Einknüpfen des Florfadens in die Kette erkennen;
Fig. 4 verdeutlicht die Lage der Kettenfäden in der Stellung des Greifers gemäß Fig. 6.
Im Lagergehäuse 1 sind die Greiferröhren 2 und 3 mit ihrem Antrieb und ihren Greiferhaken 4 und 5 gelagert. Die Zahnstange 6 ragt in die öffnung 7 (Fig. 2) des Gehäuses hinein und greift mit ihrer Verzahnung in die entsprechende Verzahnung der Greiferröhre 2 ein. Ein Zwischenrad 8 wird von Jer Greiferröhre 2 angetrieben und dreht die Greiferröhre 3 mit dem Greiferhaken 5. Auf diese Weise führen beide Greiferröhren eine gleichsinnige Bewegung aus. Fig. 3 läßt die Lage des Zwischenrades 8 zu der Verzahnung der Greiferröhren 2 und 3 erkennen. Die Greiferhaken 4 und 5 sind in ihren Greiferröhren 2 bzw. 3 in bekannter Weise nur längs verschiebbar gelagert. Die Bewegung des Greifers als Ganzes, die Aufundabbewegung der Zahnstange 6 und die Längsbewegung der Greiferhaken 4 und 5 werden in bekannter Weise durch Exzenterantrieb gesteuert.
Im Lagergehäuse 1 sind die Greiferröhren 2 und 3 mit ihrem Antrieb und ihren Greiferhaken 4 und 5 gelagert. Die Zahnstange 6 ragt in die öffnung 7 (Fig. 2) des Gehäuses hinein und greift mit ihrer Verzahnung in die entsprechende Verzahnung der Greiferröhre 2 ein. Ein Zwischenrad 8 wird von Jer Greiferröhre 2 angetrieben und dreht die Greiferröhre 3 mit dem Greiferhaken 5. Auf diese Weise führen beide Greiferröhren eine gleichsinnige Bewegung aus. Fig. 3 läßt die Lage des Zwischenrades 8 zu der Verzahnung der Greiferröhren 2 und 3 erkennen. Die Greiferhaken 4 und 5 sind in ihren Greiferröhren 2 bzw. 3 in bekannter Weise nur längs verschiebbar gelagert. Die Bewegung des Greifers als Ganzes, die Aufundabbewegung der Zahnstange 6 und die Längsbewegung der Greiferhaken 4 und 5 werden in bekannter Weise durch Exzenterantrieb gesteuert.
Der Knüpfvorgang ist in den Abb. 4 bis 7 veranschaulicht. Fig. 5 zeigt die Anfangsstellung der
Greiferhaken 4 und 5, und Fig. 6 zeigt die Stellung dieser Haken nach einer Drehung der Greiferröhren
um i8o°. Fig. 7 zeigt den in die Kette eingeknüpftien>
Polfaden 11 nach Rückdirehung der Greiferhaken
in die Anfangsstellung. Mit 9 und 10 sind die Kettenfäden bezeichnet. Es ist ersichtlich, daß der
Haken 4 in der Anfangslage zwischen die beiden Kettenfäden 9 und 10 greift, während der
Haken 5 neben dem Kettenfaden 10 liegt. Wenn die Greiferröhren 2 und 3 mit ihren Greiferhaken 4
und 5 um i8o° im Uhrzeigersinne gedreht werden, wird in der Stellung gemäß Fig. 6 der Polfaden 11
erfaßt und durch die in Schlitzen 12 an den Greiferröhren 2 und 3 geführten, zurückgezogenen
Greiferhaken 4 und 5 an den Gegenhaken 13 und 14
der Greiferröhren festgehalten. Aus Fig. 4 ist die Lage der beiden Kettenfäden 9 und 10 im Greifer
noch besser erkennbar.
Der abwärts gerichtete Teil des Greiferhakens 4 ist gegenüber dem Greiferhaken 5 verkürzt. Dadurch
ist vermieden, daß er beim Aufwärtsdrehen fälschlich benachbarte Kettenfäden erfaßt. Wenn
bei der Aufwärtsbewegung der Zahnstange 6 die Greiferröhren und -haken entgegen dem Uhrzeigersinne
in die Anfangslage zurückgedreht werden, so wird der Polfaden gemäß Fig. 7 um den Kettenfaden
9 vollständig, um den Kettenfaden 10 nur zur Hälfte herumgeschlungen, wobei die in der Stellung
nach Fig. 6 gespreizten Kettenfäden wieder vollständig zusammengeführt sind. Der Perserknoten
ist somit hergestellt. go
Claims (3)
1. Vorrichtung zum Einknüpfen von Perserknoten in Webketten auf Teppichknüpfmaschinen,
bestehend aus Greiferröhren mit längs verschiebbaren Greiferhaken und Zahnstangenantrieb,
dadurch gekennzeichnet, daß von den paarweise zusammenarbeitenden, gleichsinnig gedrehten Greiferhaken (4 und 5) der eine (4)
rechtwinklig nach innen abgebogen und mit dieser Abwinkelung in der Anfangsstellung
parallel zum zweiten Greiferhaken (5) nach unten gerichtet ist.
2. Vorrichtung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß der rechtwinklig nach innen
abgebogene Greiferhaken (4) kurzer als der zweite (5) ist.
3. Vorrichtung nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Zahnstange (6)
eine der Greiferröhren (2) unmittelbar und die zv^eite (3) über ein Zwischenrad (8) antreibt.
In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 140 187, 257 130
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| BE528910T |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE957740C true DE957740C (de) | 1957-01-17 |
Family
ID=3871627
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT957740D Expired DE957740C (de) | Vorrichtung zum Einknüpfen von Perserknoten in Webketten auf Teppichknüpfmaschinen |
Country Status (2)
| Country | Link |
|---|---|
| BE (1) | BE528910A (de) |
| DE (1) | DE957740C (de) |
-
0
- BE BE528910D patent/BE528910A/xx unknown
- DE DENDAT957740D patent/DE957740C/de not_active Expired
Also Published As
| Publication number | Publication date |
|---|---|
| BE528910A (de) |
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