DE956643C - Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten - Google Patents

Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten

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DE956643C
DE956643C DED14350A DED0014350A DE956643C DE 956643 C DE956643 C DE 956643C DE D14350 A DED14350 A DE D14350A DE D0014350 A DED0014350 A DE D0014350A DE 956643 C DE956643 C DE 956643C
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DE
Germany
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gussets
sack
perforation
adhesive
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DED14350A
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Walter Duerbeck
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DUERBECK PAPIERSACKFAB
Walter Duerbeck Papiersackfabriken GmbH and Co KG
Original Assignee
DUERBECK PAPIERSACKFAB
Walter Duerbeck Papiersackfabriken GmbH and Co KG
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Description

  • Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersäcken mit Seitenfalten Bei der Herstellung von Seitenfaltensäcken werden mehrere ineinanderliegende Papierschläuche verwendet, die an der Bodenseite durch Abnähen oder Verkleben verschlossen werden. Durch die Seitenfalten soll sich ein Boden bilden, der den Sack standfähig macht.
  • Diese Bodenbildung ist jedoch selten gewährleistet, weil das Füllgut meist in die Eckentaschen eindringt und diese so gefüllten Ecken eine Bodenbildung verhindern und damit eine Standsicherheit nicht gewährleisten.
  • Es ist bereits auf verschiedene Weise versucht worden, diesen Mangel zu beheben, jedoch mit unzureichendem Erfolg. Entweder waren die Vorkehrungen als solche nicht geeignet, eine Bodenbildung zu ermöglichen, oder aber sie sind solcher Art, daß ein unverhältnismäßig großer zusätzlicher Aufwand an Arbeit oder Material erforderlich ist.
  • So wurde z. B. versucht, eine Standsicherheit der Faltensäcke zu erreichen, indem man die Seitenfalten bis zur Mitte des Sackes führte. Dadurch wird eine quadratische Bodenbildung ermöglicht, jedoch kann auch hier, wie oben beschrieben, Füllgut in die Ecke rieseln, was eine einwandfreie Bodenbildung verhindert. Die bei dieser Ausbildung noch nötige schräge Naht durch Abnähen mit der Maschine nach Fertigstellung des Sackes ist umständlich, kostspielig und schwächt durch die Nahtlöcher den ohnehin stark, beanspruchten Boden erheblich. Ferner wurde versucht, das Eindringen des Füllgutes in die Ecken dadurch zu verhindern, daß man die Innenseite des Faltensackes über die ganze Breite in der Bodengegend mit Leimstreifen versah, dergestalt, daß der nicht ganz fest haftende Leim nach und nach unter dem Gewicht des Füllgutes sich trennte und so beim Füllen durch die Schwere des Füllgutes- dieses von der Mitte her den Boden nach und nach bildete, ohne zuerst in die Ecken einzudringen, Bekannt ist ferner, durch Vorfalten des Bodens und durch einen zusätzlichen Leimauftrag von außen einen Boden vorzufabrizieren. Dies ist jedoch nicht sinnvoll, als ja hierbei eine doppelte Bodenbildung, einmal durch Abnähen und zweitens durch Falten und Kleben, erfolgen muß.
  • Die nachstehend beschriobene maschinelle Anbringung einer diagonalen Klebung und Lochung in den Seitenfalten ist auch nicht zu -verwechseln mit der bereits bekannten Methode, bei Faltensäcken und Flachsäcken einen Boden dadurch zu bilden, daß quer zur gesamten Laufrichtung des Papiers Löcher und hinter diesen ein Leimstreifen angebracht werden, da hierbei die Verbindung zwischen Lochung und Klebung nur dazu dient, den Boden als solchen zu bilden; bei der nachstehend beschriebenen Erfindung erfolgt die Anbringung von Lochung und Klebstreifen aber lediglich in der näher beschriebenen Form diagonal in den Seitenfalten, um so eine Bodentasche zu bilden.
  • Die Erfindung betrifft nun ein Verfahren zum Herstellen eines mehrlagigen Papiersackes mit Seitenfalten und abgenähtem oder geklebtem Boden, dessen Bodentaschen abgeriegelt sind. Dadurch ist es möglich, die vorstehend geschilderten Schwierigkeiten auf völlig neuartige Weise zu beheben. Dabei wird erreicht, daß durch maschinelle Einrichtungen nicht nur Arbeitsgänge erspart werden, sondern auch eine regelmäßige _ Kreuzbodenbildung bei Seitenfaltensäcken während der Füllung gewährleistet ist und wodurch ein sicherer Stand des Sackes erzielt wird.
  • Erfindungsgemäß wird im Bereich des später zu bildenden Bodens die Innenlage des Sackschlauches in den beiden Seitenfalten diagonal perforiert und auf die zweite Lage des Sackschlauches Klebstoff von innen derart aufgetragen, daß die bestrichenen Stellen sich mit der Perforation der Innenlage decken, so daß durch die beim Stapeln der abgeschnittenen Schlauchzuschnitte entstehende Pressung der Klebstoff durch die Perforation gedrückt wird und dadurch die Bodentaschen abriegelt: Auch wird ein Eindringen des Füllgutes in die Bodentaschen verhindert und des weiteren durch den Klebstreifen eine unbedingt zuverlässige Bodenbildung bei jeder Füllung gewährleistet, was bei den bisher bekannten mehrlagigen Seitenfaltensäcken in unzureichender Weise der Fall war.
  • In der Zeichnung ist der Erfindungsgegenstand beispielsweise veranschaulicht, und zwar zeigt Fig. i einen mehrlagigen Sackabschnitt, Fig.2 einen mehrlagigen Seitenfaltensack mit abgeriegelten Bodentaschen.
  • Die Innenlage i des Sackes wird in den beiden Falten 8 maschinell diagonal- perforiert, 6. Die zweite Lage 2 von innen wird in der Form als Klebstoffträger benutzt, daß der Klebstoff maschinell diagonal durch entsprechende Segmente aufgetragen wird, 5, bevor der Schlauch auf Länge geschnitten worden ist. Der Auftrag geschieht derart, daß sich die mit Klebstoff bestrichene Stelle 5 der zureiten Lage von innen mit der Perforation 6 der Innenlage i deckt. Durch die beim Stapeln der Schläuche entstehende Pressung wird der Klebstoff durch die Perforation gedrückt; dadurch werden durch Verklebung der Innenwandungen des Sackes die Bodentaschen 7 abgeriegelt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Herstellen eines mehrlagigen Papiersackes mit Seitenfalten und abgenähtem bzw. geklebtem Boden, dessen Bodentaschen abgeriegelt sind, dadurch gekennzeichnet, daß im Bereich des später zu bildenden Bodens die Innenlage (i) des Sackschlauches in den beiden Seitenfalten (8) diagonal perforiert (6) und auf die zweite Lage des Sackschlauches (2) Klebstoff von innen derart aufgetragen wird, daß die bestrichenen Stellen (5) sich mit der Perforation (6) der Innenlage decken, so daß durch die beim Stapeln der abgeschnittenen Schlauchzuschnitte entstehende Pressung der Klebstoff (5) durch die Perforation (6) gedrückt wird und dadurch die Bodentaschen (7) abriegelt. In Betracht gezogene Druckschriften: Schweizerische Patentschrift Nr. i27 281; französische Patentschrift Nr. 738 855; deutsche Patentschrift Nr. 721 q.21.
DED14350A 1953-02-15 1953-02-15 Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten Expired DE956643C (de)

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DED14350A DE956643C (de) 1953-02-15 1953-02-15 Verfahren zum Herstellen von mehrlagigen Papiersaecken mit Seitenfalten

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH127281A (de) * 1926-12-07 1928-08-16 Papiermanufaktu Mittelbadische Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen.
FR738855A (fr) * 1931-06-27 1932-12-30 Windmoller & Holscher G M B H Sac repliable en papier cellophane ou toute autre substance
DE721421C (de) * 1934-07-08 1942-06-05 Walter Duerbeck Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltensaecken

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
CH127281A (de) * 1926-12-07 1928-08-16 Papiermanufaktu Mittelbadische Papiersack für Zement, Kalk und dergleichen.
FR738855A (fr) * 1931-06-27 1932-12-30 Windmoller & Holscher G M B H Sac repliable en papier cellophane ou toute autre substance
DE721421C (de) * 1934-07-08 1942-06-05 Walter Duerbeck Verfahren zum Herstellen von Seitenfaltensaecken

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