DE95652C - - Google Patents

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DE95652C
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    • DTEXTILES; PAPER
    • D06TREATMENT OF TEXTILES OR THE LIKE; LAUNDERING; FLEXIBLE MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • D06FLAUNDERING, DRYING, IRONING, PRESSING OR FOLDING TEXTILE ARTICLES
    • D06F75/00Hand irons
    • D06F75/08Hand irons internally heated by electricity
    • D06F75/24Arrangements of the heating means within the iron; Arrangements for distributing, conducting or storing the heat
    • D06F75/243Arrangements of the heating means within the iron; Arrangements for distributing, conducting or storing the heat using other than ohmic-resistance heating means, e.g. electrolytic or induction heating

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  • Textile Engineering (AREA)
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Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE 36: Heizung.
Vorliegende Erfindung bezweckt eine möglichst grofse Ausnutzung der Wärmeabgabe des elektrischen Stromes und unterscheidet sich von anderen bereits vorhandenen elektrisch beheizten Plätteisen, welche durch vom Strom durchflossene Widerstandsdrähte erhitzt werden, dadurch, dafs die Erhitzung desselben durch den Davy' sehen Lichtbogen bewerkstelligt wird.
Die Heizvorrichtung, welche wie ein gewöhnlicher Plättbolzen in das Plätteisen eingeschoben wird, besteht im wesentlichen aus folgenden Theilen:
Auf einer Grundplatte g sind die Winkel w W^1 welche den Elektromagneten m zwischen sich fassen, isolirt befestigt.· In dem oberen Theile dieser Winkel ist die Schraubenspindel s drehbar gelagert, welche am hinteren Ende das an derselben befestigte Steigrad r und das um dieselbe schwingende Pendel ρ trägt. An dem Pendel ist der in die Zähne des Steigrades greifende Sperrhaken h angebracht, welcher aus einem zweiarmigen Hebel besteht, dessen einer dem Steigrade abgewendeter Arm das Uebergewicht hat, so dafs der andere Arm mit seiner Schneide stets in die Zähne des Steigrades eingreift. Auf der Schraubenspindel läuft der an seinem oberen Vorsprunge mit Muttergewinde versehene Kohlenhalter k, welcher mit seinem unteren Vorsprunge in den Zwischenraum der neben einander liegenden Schenkel des Elektromagneten, dessen Windungen durch .Metallhülsen geschützt sind, greift und dadurch an einer Drehung um die Spindel verhindert wird. Zwischen zwei Vorsprüngen des Winkels w ist der eiserne Anker α beweglich aufgehängt, dessen unteres Ende in geringer Entfernung von den Polen des Elektromagneten schwingt. Der Anker sowohl, als auch der Winkel n> sind mit einer Bohrung versehen, durch' welche die in dem Kohlenhalter k sitzende Bogenlichtkohle k1 sich leicht hindurchschieben läfst. Die senkrechte Stütze s\ an welcher der Handgriff h1 befestigt ist, ist mit einer Bohrung versehen, in welcher sich der isolirte Leiter / befindet, dessen eines Ende an dem einen Pol der Anschlufshülse η befestigt ist, während das andere Ende an die isolirte Platte ο angeschlossen ist. Die an dem Winkel n>x isolirt befestigte, winkelig gebogene Stromschlufsfedery, welche sich mit dem oberen mehrfach geschlitzten Schenkel an die Platte 0 anschmiegt, steht mit dem einen Ende der Windungen des Elektromagneten in Verbindung, während das andere Ende dieser Windungen mit dem Winkel n> leitend verbunden ist. Die Heizvorrichtung wirkt in folgender Weise:
So lange kein Strom die Windungen des Elektromagneten durchfliefst, wird das Pendel ρ bei den Bewegungen des Plätteisens, weiche beim Plätten nicht nur Vor- und Rückwärtsbewegungen, sondern zum grofsen Theil auch seitliche sind, in Schwingungen versetzt, wodurch das Steigrad r und mit demselben die Schraubenspindel s durch den Sperrhaken h in Drehung versetzt wird, so dafs der Kohlenhalter k nebst Kohle k1 vorwärts geschoben wird, bis die Kohle mit dem Körper des Plätteisens, welcher letztere mit dem anderen Pol der Anschlufshülse η in Verbindung steht, in Berührung kommt. Bei dem nun folgenden Stromdurchgang, welcher, von der Anschlufs-
hülse η ausgehend, über den Leiter /, die Platte o, die Windungen des Elektromagneten m, den Winkel w, die Spitze der Kohle k1 und den Körper des Plätteisens stattfindet, wird der Anker α angezogen und durch die diagonale Stellung desselben' die Kohle fest an die untere Wand der Bohrung des Winkels n> angedrückt, wodurch einerseits ein weiteres Vorschieben der Kohle verhindert, andererseits ein guter Stromschlufs hergestellt wird. Wird durch Abbrennen der Kohle der Strom nach und nach geschwächt, so wird der Anker mit verminderter Kraft angezogen, so dafs bei überwiegender Schwungkraft des Pendels die Kohle von neuem so lange vorgeschoben wird, bis die normale Stromstärke wieder hergestellt ist. Mittelst des in der Zeichnung punktirt angedeuteten Schlüssels kann der Kohlenhalter zurückgeschraubt werden, um eine neue Kohle einsetzen zu können. Die obere Wand des Plätteisens ist gegenüber der Stelle, an welcher der Lichtbogen entsteht, mit einer Bohrung b, welche durch ein Glimmerplättchen verschlossen werden kann, versehen, um den Lichtbogen beobachten zu können.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein durch den Davy'sehen Lichtbogen geheiztes Plätteisen, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zum Vortriebe der Bogenlichtkohle, bestehend aus einer Schraubenspindel, welche durch die Schwingungen eines Pendels vermittelst eines Sperrhakens, welcher letztere in die Zähne eines auf der Spindel fest aufsitzenden Steigrades eingreift, in Drehung versetzt wird, wodurch ein auf der Spindel durch Drehung derselben verschiebbarer Kohlenhalter vorgeschoben wird.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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