DE95628C - - Google Patents
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- DE95628C DE95628C DENDAT95628D DE95628DA DE95628C DE 95628 C DE95628 C DE 95628C DE NDAT95628 D DENDAT95628 D DE NDAT95628D DE 95628D A DE95628D A DE 95628DA DE 95628 C DE95628 C DE 95628C
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Classifications
-
- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F16—ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
- F16H—GEARING
- F16H37/00—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00
- F16H37/02—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings
- F16H37/06—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts
- F16H37/08—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing
- F16H37/0833—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths
- F16H37/084—Combinations of mechanical gearings, not provided for in groups F16H1/00 - F16H35/00 comprising essentially only toothed or friction gearings with a plurality of driving or driven shafts; with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts with differential gearing with arrangements for dividing torque between two or more intermediate shafts, i.e. with two or more internal power paths at least one power path being a continuously variable transmission, i.e. CVT
- F16H37/0853—CVT using friction between rotary members having a first member of uniform effective diameter cooperating with different parts of a second member
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- Engineering & Computer Science (AREA)
- General Engineering & Computer Science (AREA)
- Mechanical Engineering (AREA)
- Friction Gearing (AREA)
Description
KAISERLICHES
PATENTAMT.
KLASSE
Die Erfindung bezieht sich auf ein Getriebe zur Kraftübertragung mit verschiedener Geschwindigkeit,
während deren der Motor immer gleichmä'fsig arbeitet.
In der Zeichnung veranschaulicht Fig. 1 dies Getriebe zum Theil in der Vorderansicht und
zum Theil im Längsschnitt, Fig. 2 einen Grundrifs, theilweise mit waagrechtem Schnitt,
und Fig. 3 eine Seitenansicht mit Schnitt durch die Antriebsscheibe.
Bei allen Bewegungsübertragungen, welche durch Vermittelung einer Planscheibe und eines
damit in Reibungsverbindung stehenden Reibungsrades erfolgen,. wird durch das letztere
die Betriebskraft sehr viel weniger vollkommen übertragen, wenn es die Planscheibe in der
Nähe der Mitte derselben berührt, als wenn es dem Umfange der Planscheibe nahe gerückt
ist, weil das Reibungsrad bei verminderter Umfangsgeschwindigkeit viel leichter durch
den Arbeitswiderstand gehemmt wird als bei gröfserer Umfangsgeschwindigkeit.
Bei dem neuen Getriebe bleibt die active Wirkung der Reibung für die Bewegungsübertragung
von der Planscheibe auf die Reibungsradachse immer eine gleich gute, weil hier zwei Reibungsrä'der, welche auf eine gemeinschaftliche
Achse wirken, derart mit einander vereinigt, sind, dafs, wenn das eine derselben
der Mitte der Planscheibe genähert wird, das andere sich um ebenso viel dem Umfange
der Planscheibe nähert.
Das Getriebe erfüllt darum ein ganz besonders bei Motorwagen stark empfundenes
Bedürfnifs, indem es eine gleich gute Ausnutzung der Betriebskraft bei Bergfahrt wie bei
Fahrt auf waagrechter Bahn ermöglicht.
In den Fig. 1 und 2 ist die Planscheibe, von welcher vorstehend die Rede ist, mit B
bezeichnet. Dieselbe sitzt fest auf der Antriebswelle A. An dieser Planscheibe entlang sind
die beiden Reibungsräder C und D axial verschiebbar. Von denselben erhält fortgesetzt
das eine eine Drehung, welche derjenigen des anderen Rades entgegengesetzt ist, da beide
Räder an einem Durchmesser der Scheibe zu beiden Seiten des Mittelpunktes derselben
liegen.
Sie können entweder abhängig _ oder unabhängig von einander verschoben und dadurch
dem Mittelpunkte der Planscheibe näher gebracht oder von demselben entfernt werden.
Um die Reibung der Reibungsräder C und D an der Planscheibe zu sichern, sind sie nicht
nur aus Scheiben zähen, elastischen Materials (Leder, Papier oder dergl.) zusammengesetzt,
sondern auch unter regelbarem Drucke gegen die Planscheibe angeprefst.
Die' Naben der beiden Räder sitzen auf
Hohlwellen E und E1, auf denen sie mittels Feder- und Nuthverbindung verschiebbar sind.
Auf diesen Hohlwellen sitzen zwei einander gleiche Kegelzahnräder F und F1 fest, die mit
zwei anderen, einander gleichen Kegelzahnrädern G und G1 im Eingriff stehen. Diese
letzteren rotiren lose um ihre eigenen Achsen, die aber fest mit einander und fest mit einer
massiven Welle H verbunden sind, auf der die Hohlwellen E und E1 gleichachsig sitzen,
aber frei drehbar sind. Vermöge dieser Ein-
richtung rotiren die beiden Zahnräder G und G1 nach Mafsgabe der entgegengesetzten Einwirkung
der beiden Zahnräder F und F1 um ihre eigene Achse und zugleich um die Achse der massiven
Welle H, indem sie die letztere selbst zu einer Rotationsbewegung zwingen, deren Winkelbetrag
stets demjenigen der Differenz der Rotationsbewegungen der Hohlwellen E und Ji1
und bezw. der Reibungsräder C D gleich ist.
Die massive Welle H ruht in Lagern I, deren Lager.schalen dem Seitendruck von Federn
J und J1 unterliegen, so dafs durch die Wirkung der letzteren die Reibungsräder C
und D gegen die Planscheibe gedrückt werden.
Die Naben der Reibungsräder C und D werden von zwei Traversen K und K1 umfafst,
die mit Hülfe von Schraubenspindeln V auf den Hohlwellen E und E1 zwangläufig
hin- und herbewegt werden können.
Dabei können, wie in den Fig. ι und 2 angegeben,
die Schraubenspindeln für die beiden Traversen mit einem gemeinschaftlichen Zahnrädergetriebe
N zwangläufig verbunden sein, so dafs sie stets gleichzeitig, im gleichen Sinne
und mit gleicher Geschwindigkeit in Drehbewegung gesetzt werden.
Für die Weiterübertragung der Drehung der massiven Welle H ist in den Fig. 1 und 2
noch ein Triebrad O auf der Welle H befestigt. . " "
Betreffs der Wirkungsweise des oben beschriebenen Getriebes ist Folgendes zu beachten
: ■
Soll die Welle H mit grofser Geschwindigkeit in einem bestimmten Drehungssinne rotiren,
so wird von den beiden Reibungsrädern das eine, beispielsweise das Rad C, so weit als
möglich gegen den Umfang der Planscheibe B und das andere Reibungsrad D gegen den
Mittelpunkt dieser Planscheibe hin verschoben. Es ist in diesem Falle die Differenz der
Drehung beider Reibungsra'der ein Maximum, und es wird demzufolge, nach der voranstehenden
Erklärung, die Welle H, deren Drehbewegung ja der Differenz der Drehbewegungen
der beiden Reibungsra'der proportional ist, eine-maximale.
Um die Geschwindigkeit der Welle H zu vermindern, werden die beiden Reibungsräder C und D entgegen dem soeben erwähnten
Sinne vor der Planscheibe B so verschoben, dafs die Differenz ihrer Entfernungen
vom Mittelpunkte der Planscheibe kleiner und kleiner wird. Und um endlich die Bewegungsübertragung
bei fortgesetzt gleicher Drehung der Antriebswelle A vollständig zur Ruhe zu
bringen, werden die beiden Reibungsra'der derart eingestellt, dafs sie gleich weit von dem
Mittelpunkte der Planscheibe entfernt sind.
Soll die Welle H in einem dem vorherigen entgegengesetzten Sinne sich drehen, so werden
die beiden Reibungsra'der C und D einfach derart verschoben, dafs jetzt das Rad C dem
Mittelpunkte und das Rad D dem Umfang der Planscheibe näher gebracht wird.
Dafs constructive Aenderungen an dem beschriebenen Getriebe in verschiedener Weise
vorgenommen werden können, ohne das Wesen der Erfindung zu ändern, ist leicht ersichtlich.
So kann beispielsweise, anstatt die Achse A im Sinne der Verschiebung gegen die Planscheibe B
hin beweglich zu machen, dafür gesorgt werden , dafs die Planscheibe ihrerseits im Sinne
ihrer Achse, zwecks Sicherung einer Reibung, mit den Reibungsrä'dern C und D verschoben
werden kann, und es ist fernerhin ersichtlich, dafs man die Schrauben VVm vier Einzelschrauben
theilen kann, um erwünschten Falles jedes der Reibungsräder für sich allein zu verschieben,
was indessen keinen positiven Zweck haben würde, da ja immer die Möglichkeit besteht, die Differenz der Drehung der beiden
Reibungsräder zu einer beliebigen zu machen. Man könnte ferner die vier Kegelzahnräder
FF1 G G1 auch ihrerseits durch Reibungsräder
ersetzen oder durch irgend welche anderen, zwangla'ufigen Antriebsmittel u. s. w.
Claims (1)
- Patent-Anspruch:Ein Differential-Diskusgetriebe, bestehend in der Anordnung zweier Diskusscheiben C und D, welche auf Hohlwellen E und E1 in Richtung des Durchmessers der zugehörigen Planscheibe B verschiebbar sind und die von B aus empfangene Drehung mittelst des Differential - Räderwerkes F F1 G auf die innerhalb von E und E1 gelagerte, getriebene Welle H nach einem Uebersetzungsverhältnisse übertragen, welches veränderlich ist, je nach der Verschiedenheit des Abstandes der Scheiben C und D vom Mittelpunkt der Planscheibe B.Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE95628C true DE95628C (de) |
Family
ID=366850
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DENDAT95628D Active DE95628C (de) |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE95628C (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127680B (de) * | 1958-10-15 | 1962-04-12 | Erich Tillmanns | Planetengetriebe zur Zwangsfuehrung zweier Ordinatentriebe eines Kreuzschlittens mit einer treibenden Welle |
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- DE DENDAT95628D patent/DE95628C/de active Active
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE1127680B (de) * | 1958-10-15 | 1962-04-12 | Erich Tillmanns | Planetengetriebe zur Zwangsfuehrung zweier Ordinatentriebe eines Kreuzschlittens mit einer treibenden Welle |
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