DE954952C - Klappbares Raeumgeraet fuer den Strebbau - Google Patents

Klappbares Raeumgeraet fuer den Strebbau

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DE954952C
DE954952C DEE6689A DEE0006689A DE954952C DE 954952 C DE954952 C DE 954952C DE E6689 A DEE6689 A DE E6689A DE E0006689 A DEE0006689 A DE E0006689A DE 954952 C DE954952 C DE 954952C
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DE
Germany
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foldable
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guide iron
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Expired
Application number
DEE6689A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinz Greimers
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Original Assignee
Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
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Publication date
Application filed by Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH filed Critical Gebr Eickhoff Maschinenfabrik u Eisengiesserei GmbH
Priority to DEE6689A priority Critical patent/DE954952C/de
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Publication of DE954952C publication Critical patent/DE954952C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • EFIXED CONSTRUCTIONS
    • E21EARTH OR ROCK DRILLING; MINING
    • E21CMINING OR QUARRYING
    • E21C27/00Machines which completely free the mineral from the seam
    • E21C27/20Mineral freed by means not involving slitting
    • E21C27/32Mineral freed by means not involving slitting by adjustable or non-adjustable planing means with or without loading arrangements
    • E21C27/44Planing knives

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mining & Mineral Resources (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • General Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Geochemistry & Mineralogy (AREA)
  • Geology (AREA)
  • Harvesting Machines For Root Crops (AREA)

Description

  • Klappbares Räumgerät für den Strebbau ' Zusatz zum Zusatzpatent 830 389 Es ist bekannt, zum Hereinladen von Kohle Räumpflüge zu verwenden, die an der den Kohlenstoß unterschrämenden Maschine angehängt sind und von dieser an dem Fördermittel entlang gezogen werden, wobei sie die unterschrämte Kohle in den Förderer drücken. Bei der Talfahrt werden diese Räumgeräte dann nach dem Lösen entsprechender Bolzen bzw. Schrauben zusammengeklappt und können, da sie sich jetzt gut den durch das fortwährende Nachrücken des Förderers entstandenen beengten Raum- und Platzverhältnissen anpassen, ohne große Schwierigkeit zum Ausgangspunkt der Räumfahrt zurückgezogen werden.
  • Bei den bekannten Ausführungen dieser Art von Räumgeräten unterscheidet man zwei im Aufbau unterschiedliche Formen. Während bei einer bekannten Ausführung das Räumblech durch ein auf dem Sohlepacken gleitendes Verbindungseisen mit dem auf dem Fördermittel gleitenden Führungseisen verbunden ist, wird bei der Ausführung nach dem Hauptpatent 870 389 (Patentanmeldung E q.86 r VI / 5 b) das Räumblech durch eine auf seiner Rückseite befindliche Versteifungsrippe an dem Führungseisen abgestützt. Beiden Ausführungen gemeinsam ist die Verstellbarkeit des Räumbleches mittels Bolzen in verschiedene Räumtiefen.
  • Die diesen Ausführungen anhaftenden Mängel liegen bei der erstgenannten Form in der Anordnung des Verbindungseisens, welches unter der zu räumenden Kohle hindurchgezogen werden muß und dadurch den Reibungsschluß zwischen dem am Liegenden stehenbleibenden .Sohlepacken und dem zu räumenden Gut unterbricht, und in dem umständlichen Umbau des Gerätes beim Räumen in beiden Fahrtrichtungen. Mit der zuletzt genannten Ausführung ist es nicht möglich, in beiden Fahrtrichtungen zu räumen, sondern das Gerät kann nur für Links- bzw. Rechtsstoß verwandt werden.
  • Außerdem ist eine Änderung der Räumtiefe bei beiden Geräten nur in kleinen Grenzen möglich, da bei kleiner Räumtiefe das in den Förderquerschnitt hineinragende Verbindungseisen bzw. das Ende der Versteifungsrippe die Förderung der beim Schrämen direkt anfallenden Kohle behindert.
  • Ziel der Erfindung ist es, diese angeführten Mängel zu beseitigen. Zu diesem Zweck ist auf dem Führungseisen ein Zapfen angeordnet, der ein scharnierartig ausgebildetes, mit Messern versehenes Räumblech trägt. Dieses Blech besitzt auf seiner Rückseite eine Versteifungsrippe, die sich auf ein auf dem Führungseisen fest angeschweißtes Halteblech aufschiebt, sich dort in der äußersten Stellung abstützt und durch einen Bolzen bzw. eine Schraube befestigt wird. Die Bohrungen der am Führungseisen befestigten Rippe lassen eine Befestigung des Räumbleches in den verschiedensten Stellungen zu und ermöglichen es somit, das Gerät vor Ort den bestehenden Verhältnissen anzupassen.
  • In weiterer Ausführung der Erfindung kann der Zapfen auch in der Längsmitte des Führungseisens angeordnet sein und zwei scharnierartig ausgebildete, gleiche, in einem stumpfen Winkel zueinander stehende, mit Messern versehene Räumbleche tragen. Beide Räumbleche sind durch eine je einem Blech zugeordnete Versteifungsrippe - die ineinandergreifen - lösbar miteinander verbunden, wobei der beide Rippen verbindende Bolzen durch Einführen in verschiedene Lochstellungen eine Änderung des zwischen den Räumblechen bestehenden stumpfen Winkels und damit der Räumtiefe zuläßt. Bei der Räumfahrt übernimmt eines der beidenBleche dieRäumarbeit, während das andere, parallel zum Fördermittel bzw. zum neuen Kohlenstoß liegende Blech an einem Anschlag des Führungseisens befestigt wird und damit die ganze inn den Zapfen drehbare Einrichtung hält.
  • Da an die im untertägigen Einsatz stehenden Schrämmaschinen leistungsmäßig sehr hohe Anforderungen gestellt werden, werden die in der Kohle-stellenweise vorkommenden harten Einlagerungen eine solche - Maschine bis an die Grenze ihrer Leistungsfähigkeit beanspruchen. Wenn dabei auch der für das Räumgerät aufzuwendende Leistungsanteil im Verhältnis zur Antriebsleistung klein ist, so ist diese dann fehlende Leistung für die reibungslose Abwicklung des Schrämbetriebes doch oft von ausschlaggebender Bedeutung. Eine in diesem Falle vorzunehmende Verringerung der Räumtiefe kann an. beiden Ausführungen des vorliegenden Räumgerätes leicht und schnell durchgeführt werden und würde somit den für die Räumarbeit notwendigen Leistungsanteil nicht unwesentlich verkleinern. Außerdem läßt sich mit dein doppelseitig ausgebildeten Gerät die nach der Räumfahrt v om Hangenden hereingebrochene Kohle durch Einschwenken des parallel zum Führungseisen stehenden Bleches bei der Talfahrt in den Förderer laden und erfordert somit keine zusätzliche Handarbeit.
  • Fig. i und 2 zeigen ein Ausführungsbeispiel der Erfindung in Vorderansicht und Draufsicht, während in den übrigen. Abbildungen ein zweites Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt ist. Es zeigen Fig. 3 und 4 eine Vorderansicht und Draufsicht des Räumgerätes, Fig. 5 einen Schnitt im vergrößertem Maßstab nach der Linie a-b der Fig. 4, Fig. 6 und 7 das Räumgerät im Grundriß und in der Stellung der kleinsten Räumtiefe bzw. im gestreckten Zustand, Fig.8 einen Schnitt im vergrößerten Maßstabe nach der Linie c-d der Fig. 7.
  • Der mit i bezeichnete Förderer liegt am Kohlenstoß 2 und trägt auf der dem Kohlenstoß zugewandten Seite das Räumgerät 3. Dieses liegt mit seinem Führungseisen 4, das mit einem Angriffsauge 5, einem Futterstück 6 und mit einem Halteblech 7 versehen ist, auf dem Fördermittel i auf und wird mittels Seil bzw. Kette 8 an die vorlaufende Scbrämmaschine angehängt. Um den Zapfen 9 des Führungseisens i ist das Räumblech io schwenkbar angeordnet und stützt sich mit seiner Versteifungsrippe i i an dem Halteblech 7 ab. Das mit mehreren Bohrungen i2 ausgebildete Halteblech 7 ragt in die aus zwei Blechen bestehende Versteifungsrippe i i hinein und hält mittels Bolzen 13 das Räumblech io in der gewünschten Räumtiefe fest.
  • In weiterer Ausführung der Erfindung können auf dem Führungseisen 14, das mit zwei an den Enden befindlichen Angriffsaugen 15, 16 und mit zwei Anschlag- bzw. Futterstücken 17, 18 versehen ist, auch zwei Räumbleche i9, 2o angeordnet sein.
  • Die beiden Räumbleche i9, 2o sitzen auf dem am Führungseisen 14 fest angeschweißten Zapfen 21 und werden dort von den beiden Scharnierblechen 22, 23 drehbar gehalten. Die äußeren Räumblechenden sind mit Messern24,a5 besetzt und mit einer aus zwei Blechen 26, 27 bestehenden Versteifungsrippe 28 bzw. 29 ausgerüstet, auf denen wiederum kurze senkrechte Rippen 3o angeordnet sind. Zwischen den Blechen 26, 27 fest eingeschweißt liegen bei der Versteifungsrippe 28 das Scharnierblech 22 und das Halteblech 31, welches in die das Scharnierblech 23 tragende Versteifungsrippe 29 hineinragt und dort durch den Bolzen 32 in verschiedenen Stellungen - zur Änderung der Räumtiefe - befestigt werden kann.
  • Die ganze in sich starr um den Zapfen 21 drehbare Anordnung wird nun in die Arbeitsstellung gebracht und von dem parallel zum Förderer i liegenden, an dem Anschlagstück 17 befestigten Räumblech 2o gehalten. Nach der Räumfahrt können nach Lösen der Befestigung 33 beide Räumbleche i'9, 2o um den Zapfen 21, der zur Sicherung der Scharnierbleche 22, 23 einen Sprengring 34 trägt, geschwenkt und in der neuen Arbeitsstellung an dem Anschlag i8 befestigt werden. Die jetzt folgende Talfahrt der Schrämmaschine auf dem nach Abräumen des Kohlepackens nachgerückten Fördermittel i bringt dann den Rest des vom Hangenden hereingebrochenen oder mittels Abbauhammer gelösten Kohlenstoßes in den Förderer.
  • Durch das Entfernen des Bolzen 32 können beide Räumbleche ig, 2o so eingestellt werden, daß sie, einen gestreckten Winkel bildend, parallel zum Führungseisen 14 liegen (Fig. 7) und das Gerät im Fördermittel i verfahren werden kann.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Klappbares Räumgerät für den Strebbau mit hinter dem in der Räumtiefe verstellbaren und mittels Bolzen versteckbaren Räumblech angeordneter Versteifungsrippe nach Patent 870 389, dadurch gekennzeichnet, daß die aus zwei einzelnen, übereinanderliegenden Blechen bestehende Versteifungsrippe (ii) auf ein mit dem Führungseisen (q:) verschweißtes Halteblech (7) aufschiebbar und, ohne das Führungseisen (4) zu überragen, in verschiedenen Lagen so feststellbar ist, daß auch große Änderungen der Räumtiefe möglich sind.
  2. 2. Klappbares Räumgerät nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der auf dem Führungseisen (i4) befindliche Zapfen (2I) zwei in einem stumpfen Winkel zueinander stehende, durch ihre Versteifungsrippe (28, 2,9) verstell-und lösbar miteinander verbundene, schwenkbar angeordnete Räumbleche (ig, 2o) trägt.
  3. 3. Klappbares Räumgerät nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß das in der Arbeitsstellung befindliche Räumblech (ig) von dem parallel zum Führungseisen (i4) liegenden Räumblech (2o) abgestützt ist.
  4. 4. Klappbares Räumgerät nach einem der Ansprüche 2 und 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Versteifungsrippen (28, 2g) der Räumbleche (ig, 2o) ineinandergreifen und in verschiedenen Stellungen zur Veränderung der Räumtiefe aneinander befestigt sind.
  5. 5. Klappbares Räumgerät nach einem der Ansprüche 2 bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß beide Räumbleche (ig, 2o) bei der Leerfahrt einen gestreckten Winkel bilden und eine zum Fördermittel (i) parallele Stellung einnehmen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 8oo 856, 862 583; deutsche Patentanmeldung E 4861 VI/5 b (Patent 870389)-
DEE6689A 1953-01-30 1953-01-30 Klappbares Raeumgeraet fuer den Strebbau Expired DE954952C (de)

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DE954952C true DE954952C (de) 1956-12-27

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Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE800856C (de) * 1947-07-08 1950-12-11 Gewerk Eisenhuette Westfalia Kohlenhobel
DE862583C (de) * 1951-09-04 1953-01-12 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Raeumpflug fuer die untertaegige Gewinnung
DE870389C (de) * 1952-01-01 1953-03-12 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Raeumpflug fuer die untertaegige Gewinnung

Patent Citations (3)

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DE870389C (de) * 1952-01-01 1953-03-12 Eickhoff Maschinenfabrik Geb Raeumpflug fuer die untertaegige Gewinnung

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