DE954842C - Rotationspumpe oder -kompressor - Google Patents

Rotationspumpe oder -kompressor

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DE954842C
DE954842C DEM17323A DEM0017323A DE954842C DE 954842 C DE954842 C DE 954842C DE M17323 A DEM17323 A DE M17323A DE M0017323 A DEM0017323 A DE M0017323A DE 954842 C DE954842 C DE 954842C
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DE
Germany
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shoe
eccentric
chamber
parts
lining
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Expired
Application number
DEM17323A
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English (en)
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Megator Pumps and Compressors Ltd
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Megator Pumps and Compressors Ltd
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Publication date
Application filed by Megator Pumps and Compressors Ltd filed Critical Megator Pumps and Compressors Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE954842C publication Critical patent/DE954842C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F04POSITIVE - DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS FOR LIQUIDS OR ELASTIC FLUIDS
    • F04BPOSITIVE-DISPLACEMENT MACHINES FOR LIQUIDS; PUMPS
    • F04B53/00Component parts, details or accessories not provided for in, or of interest apart from, groups F04B1/00 - F04B23/00 or F04B39/00 - F04B47/00
    • F04B53/16Casings; Cylinders; Cylinder liners or heads; Fluid connections
    • F04B53/162Adaptations of cylinders

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Rotary Pumps (AREA)

Description

  • Rotationspumpe oder -kompressor Das Patent 82o 243 betrifft eine Pumpe, Kompressor, Druckmittelmotor od. dgl., bei denen in einer Verdrängungskammer ein Exzenter drehbar angeordnet ist, der mit den Wänden der Kammer mit zwei entgegengesetzten Punkten seines Umfanges sowie mit seinen Seitenflächen in Berührung steht, derart, daß ein dichter Abschluß zwischen beiden entsteht, wobei die Kammer in der Drehebene des Exzenters eine Schwingbewegung ausführen und dabei Einlaß- und Auslaßöffnungen öffnen und schließen kann, wobei die Verdrängungskammer dem Druck des Mittels auf der Seite des höheren Druckes der Maschine ausgesetzt ist und dadurch eine innige Berührung zwischen den gegeneinander beweglichen Teilen der Maschine aufrechterhalten wird.
  • Die Erfindung bezieht sich auf eine weitere vorteilhafte Ausführungsform des Erfindungsgedankens nach dem Hauptpatent und betrifft insbesondere eine Pumpe, Kompressor, Druckmittelmotor od. dgl. mit einem in einer hin- und hergehenden Verdrängungskammer drehbar angeordneten Exzenter, bei denen erfindungsgemäß die ?Mündungen der Steueröffnungen in der Kammer breiter sind als die Breite des Exzenters und die Steuerkammer parallel zur Drehebene des Exzenters in mindestens zwei fest miteinander verbundene Teile unterteilt ist. Bisher ist es gebräuchlich gewesen, diese Schuhe in einem Stück aus Hartgummi oder einem anderen geeigneten formbaren Werkstoff zu formen. Diese Herstellung besitzt gewisse Nachteile, die durch die Erfindung überwunden werden sollen.
  • Durch Aufteilung des Schuhs in zwei oder mehr Teile längs einer oder mehrerer Ebenen, die parallel zur Drehungsebene des Exzenters sind, können die Mündungen der Einlaßöffnungen leicht viel weiter als die innere Breite des Schuhes gemacht werden, die der Dicke des Exzenters entspricht, so daß keine Schwierigkeit beim Herausnehmen des Innenteils oder Kerns der Form auftritt, wie es der Fall sein würde, wenn ein derartig ausgebildeter Schuh in einem Stück geformt würde.
  • Erfindungsgemäß umfaßt vorzugsweise jeder Schuh eine Auskleidung bzw. ein Futter und eine äußere Schale, wobei die Auskleidung aus einem Stoff hergestellt wird, dessen Eigenschaften von denjenigen der Schale abweichen, so daß die innere und äußere Arbeitsfläche des Schuhes jeweils aus dem Werkstoff bestehen kann, der für ihre verschiedenen Arbeitsbedingungen am besten geeignet ist.
  • Beispielsweise kann die Schale aus einem verhältnismäßig starren bzw. festen Werkstoff bestehen, damit dieselbe den hohen Drücken .zu widerstehen vermag und eine glatte Fläche über den Öffnungen in der Steuerplatte erhalten bleibt, während die Auskleidung aus einem nachgiebigen bzw. elastischen Werkstoff bestehen kann, damit eine engere Anlage bzw. Anpassung an den Rotor sichergestellt wird. Die Schale kann beispielsweise aus Ebonit bzw. Hartgummi oder synthetischer Harzzusammensetzung und die Auskleidung aus natürlichem oder synthetischem Gummi bestehen. Die Auskleidung kann wie die Schale aus einer Anzahl von Teilen gebildet sein, und es ist vorzuziehen, jeden Schalenteil mit einem anhängenden Auskleidungsteil zu formen oder statt dessen die Auskleidung in einem Stück und die Schale in zwei oder mehr Teilen zu formen, welch letztere um die Auskleidung herum zusammengefügt und lösbar oder bleibend aneinander befestigt werden. In diesem Fall kann die Auskleidung, wenn sie herausnehmbar ist, im Falle der Abnutzung leicht erneuert werden.
  • Weitere vorteilhafte Merkmale der Erfindung ergeben sich aus der nachfolgenden Beschreibung der Zeichnungen, in denen die Erfindung an Ausführungsbeispielen veranschaulicht ist. Es zeigt Fig. i einen Schnitt durch einen Teil einer Rotationspumpe, die mit einem Schuh, nach der Erfindung ausgestattet ist, Fig. 2 eine Seitenansicht des Schuhs allein, Fig. 3 und 4 einen senkrechten bzw. waagerechten Schnitt nach den Linien A-B und C-D in Fig. 2, Fig. 5 und 6 eine Außen- bzw. Innenansicht einer Schuhhälfte, die für die Aufnahme einer getrennt hergestellten Auskleidung bestimmt ist, Fig. 7 einen senkrechten Schnitt nach der Linie E-F in Fig. 6, der beide Schuhhälften mit der eingeschlossenen Auskleidung darstellt, Fig. 8 und 9 die Auskleidung allein in Seiten-bzw. Rückansicht. Bei der in Fig. i bis 4 dargestellten Ausführung ist der Schuh ein zweiteiliger Formkörper, wobei jede Hälfte desselben einen äußeren Schalenteil i und ein Auskleidungsteil 2 aufweist. Der Schuh ist in der Seitenansicht im wesentlichen U-förmig gestaltet, so daß er teilweise eine zugeordnete Exzenter- oder Rotorscheibe umfaßt, die auf einer Welle 4 sitzt, wobei die Drehung des Exzenters dem Schuh die erforderliche Aufwärts- und Abwärtsbewegung in bezug auf eine Platte 5 erteilt, die mit dem Gehäuse der Pumpe oder des Kompressors vereinigt ist. Die Platte ist mit Einlaß- und Auslaßöffnungen 6 und 7 versehen, mit denen weitere Öffnungen 8 und 9, die in dem Schuh ausgebildet sind, zusammenwirken. Vorzugsweise werden der Schuh und seine Auskleidung aus einem natürlichen oder synthetischen Gummi hergestellt, wobei die Zusammensetzung des Werkstoffes im Falle der Auskleidung ein wenig von derjenigen der Schale abweicht, und die beiden Zusammensetzungen werden zugleich in die Form eingebracht, so daß nach dem Abbinden bzw. Erhärten des aus Schale und Auskleidung zusammengesetzten Formteiles die Auskleidung verhältnismäßig nachgiebig bzw. elastisch gegenüber der Schale ist. Es ergibt sich daher, daß die Auskleidung und die Schale untrennbar miteinander verbunden sind.
  • Die Teile des Schuhes können miteinander durch Bolzen oder andere Befestigungsteile verbunden oder mit Hilfe eines Klebe- oder Bindeverfahrens aneinander befestigt werden. Bei dem dargestellten Ausführungsbeispiel ist der Schuh zweiteilig ausgebildet, wobei die mittlere Trennstelle durch den Mittelpunkt des Exzenters verläuft und der Drehungsebene des Exzenters entspricht.
  • Bei der in Fig. 5 bis 9 dargestellten abgewandelten Ausführungsform ist die Auskleidung .2 als ein von der Schale i getrennter Formkörper hergestellt, wobei diese Ausbildung den Vorteil hat, daß die Auskleidung zwecks Auswechselung leicht entfernt werden kann.
  • Wie deutlich aus. Fig. 6 ersichtlich ist, weist jeder Schalenteil i eine Aussparung io zur Aufnahme der halben Auskleidung 2 auf, welch letztere eng in die beiden sich ergänzenden Aussparungen eingepaßt ist und so dazu dient, die beiden Hälften der Schale in genauer Übereinstimmung zu halten. Anstatt die beiden Hälften durch Kleben oder Binden miteinander zu vereinigen, können sie auch durch eine Reihe von Bolzen verbunden werden, die nicht dargestellt sind, jedoch durch Löcher i eingesetzt werden, die in den Schalenteilen ausgebildet und vorzugsweise so angesenkt sind, daß entsprechend geformte Bolzenköpfe und -muttern in den Senkungen aufgenommen werden und der Schuh ein glattes äußeres Aussehen erhält.
  • Wie bei der zuvor beschriebenen Anordnung können die Öffnungen 8 und 9 än ihren Mündungen in der Breite beträchtlich zunehmen und ferner kann wie bei dem zuvor beschriebenen Ausführungsbeispiel die Auskleidung 2 aus einem Werkstoff bestehen, der völlig von demjenigen abweicht, aus dem die beiden Schalenhälften gebildet sind. Beispielsweise kann die Auskleidung als Formkörper aus einer natürlichen oder synthetischen Gummimischung hergestellt werden, während die Schalenhälften aus einem verhältnismäßig harten Stoff, beispielsweiseEbonit bzw. Hartgummi, oder einer synthetischen Harzmischung mit oder ohne mineralischem oder vegetabilischem Füllstoff geformt werden können.
  • Fig. 4 läßt deutlich erkennen, wie die Weite bzw. Breite der Mündungen der Öffnungen vergrößert werden kann, indem der Schuh aus einer Anzahl von Teilen hergestellt wird, die in einer parallel zur Drehungsachse des Exzenters liegenden Ebene unterteilt sind, und derselbe Vorteil läßt sich mit der Ausführung nach Fig. 5 bis 9 erhalten.
  • Falls der Schuh in einem Stück geformt wird, können die Öffnungen nicht so leicht in dieser Weise ausgebildet werden, weil die Schwierigkeit besteht, den Innenteil oder Kern der Form herauszuziehen. Wenn ferner der Schuh aus zwei Hälften hergestellt wird, anstatt ihn in einem Stück zu formen, so hat dies für die Herstellung den großen Vorteil, daß die Hälften als flache und verhältnismäßig schmale Formkörper anfallen, die keinen Gebrauch des inneren Kerns erforderlich machen. Hierdurch wird das gleichmäßige Füllen der Form erleichtert und eine gleichmäßige Dichte durch den ganzen Werkstoff hindurch gewährleistet sowie ermöglicht, daß jeder Formkörper ohne Beschädigung oder Verformung leicht aus der Form herausgenommen werden kann.
  • Was die Ausbildung der Öffnungen anbetrifft, so können diese so bemessen werden, daß es möglich ist, die Pumpe bei einer höheren Geschwindigkeit zu betreiben und so eine größere Leistung zu erzielen. Hierzu ist zu beachten, daß, wenn ein Rotor Exzenter von gegebenem Durchmesser und bestimmter Exzentrizität und Breite aufweist, die Geschwindigkeit und die Leistung durch die zulässige Strömungsgeschwindigkeit des Strömungsmittels durch die Öffnungen hindurch begrenzt wird. Diese Ströinungsgeschwindigkeit ist durch die wirksame Ouerschnittsfläche der Öffnungen bestimmt, welche gleich der Exzentrizität (oder der Bewegung des Schuhes von der Mittellage fort) multipliziert mit der Weite bzw. Breite der Öffnungen ist. Indem die Öffnungen in dem Schuh sich erweitern und so ihre wirksame Weite zunimmt, ist es möglich, einePumpe von gegebenen Rotorabmessungen mit einer-höheren Geschwindigkeit laufen zu lassen. Damit ist es möglich, eine Pumpe von gegebener Leistung kleiner und billiger herzustellen und unmittelbar mit einer schneller laufenden und daher billigeren Antriebsmaschine zu kuppeln.
  • Ein zweiter Vorteil der zunehmenden Weite der Öffnungen ist der, daß die Gesamtfläche der Öffnungen im wesentlichen gleich der Öffnung am anderen Ende des Schuhes, d. h. gleich der Projektionsfläche der Rotorscheibe, gemacht werden kann. Während des Saughubes ist der Druck im Innern des Schuhes geringer als der umgebende Druck, und wenn die Fläche der Öffnungen kleiner als die Projektionsfläche der Scheibe ist, besteht im Innern des Schuhs eine unausgeglichene Kraft, die den Schuh in die Richtung zu ziehen sucht, in welcher die Scheibe sich bewegt, also von der Steuerplatte weg. Daß die offenen Flächen an den beiden Enden des Schuhes gleichgemacht werden, trägt dazu bei, den Schuh in enger Berührung mit der Steuerplatte während des Saughubes zu halten.

Claims (4)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i: Pumpe, Kompressor, Druckmittelmotor od. dgi., bei denen in einer Verdrängungskammer ein Exzenter drehbar angeordnet ist, der mit den Wänden der Kammer mit zwei entgegengesetzten Punkten seines Umfanges sowie mit seinen Seitenflächen in Berührung steht. derart, daß ein dichter Abschluß zwischen beiden entsteht, wobei die Kammer in der Drehebene de, Exzenters eine Schwingbewegung ausführen. und dabei Einlaß- und Auslaßöffnungen öffnete und schließen kann und die Verdrängungska-nmer dem Druck des Mittels auf der Seite des höheren Druckes der Maschine ausgesetzt ist und dadurch eine innige Berührung zwischen den gegeneinander beweglichen Teilen der Maschine aufrechterhalten wird, nach Patent 82o 243, dadurch gekennzeichnet, daß die Mündungen (8, 9) der Steueröffnungen in der Kammer (i) breiter sind als die Breite des Exzenters und die Steuerkammer (i) parallel zur Drehebene des Exzenters (3) in mindestens zwei fest miteinander verbundene Teile unterteilt ist. a.
  2. Pumpe oder Kompressor nach Anspruch i. mit einer Auskleidung des Schuhes aus elastischem bzw. weichem Stoff, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung in Aussparungen der Teile des Schuhes entweder ebenfalls in zwei Teile oder als Ganzes eingeformt bzw. eingesetzt ist.
  3. 3. Pumpe oder Kompressor nach Anspruch i oder a, mit einem Schuh aus Form- bzw. Preßmaterial, dadurch gekennzeichnet, daß die Auskleidung in den Schuh bei dessen Formvorgang mit eingeformt ist und die beiden Bestandteile beim Abbinden miteinander verhunden sind.
  4. 4. Pumpe oder Kompressor nach Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Teile des Schuhes durch Kleben bzw. Schweißen oder durch Verbindungselemente wie Bolzen, Nieten od. dgl. miteinander verbunden sind. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 419 947; französische Patentschrift Nr. 571 9a2; USA.-Patentschrift Nr. 2 246 487.
DEM17323A 1952-02-15 1953-02-12 Rotationspumpe oder -kompressor Expired DE954842C (de)

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Application Number Priority Date Filing Date Title
GB954842X 1952-02-15

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE954842C true DE954842C (de) 1956-12-20

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ID=10786417

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM17323A Expired DE954842C (de) 1952-02-15 1953-02-12 Rotationspumpe oder -kompressor

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DE (1) DE954842C (de)

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR571922A (de) * 1924-05-26
DE419947C (de) * 1925-10-12 Felten & Guilleaume Carlswerk Schraubenkolben oder Drehkolben fuer kreisende Saug- und Druckpumpen
US2246487A (en) * 1939-08-15 1941-06-17 Detroit Harvester Co Planetary pump

Patent Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR571922A (de) * 1924-05-26
DE419947C (de) * 1925-10-12 Felten & Guilleaume Carlswerk Schraubenkolben oder Drehkolben fuer kreisende Saug- und Druckpumpen
US2246487A (en) * 1939-08-15 1941-06-17 Detroit Harvester Co Planetary pump

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