DE95464C - - Google Patents

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DE95464C
DE95464C DENDAT95464D DE95464DC DE95464C DE 95464 C DE95464 C DE 95464C DE NDAT95464 D DENDAT95464 D DE NDAT95464D DE 95464D C DE95464D C DE 95464DC DE 95464 C DE95464 C DE 95464C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23QIGNITION; EXTINGUISHING-DEVICES
    • F23Q21/00Devices for effecting ignition from a remote location

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Non-Portable Lighting Devices Or Systems Thereof (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Der Apparat soll, sobald der Druck des von der Centrale fortgeschickten Gases erhöht oder ermä'fsigt wird, die Laternen in und aufser Thätigkeit setzen. Vorausgesetzt ist hierbei, dafs die Differenz der Druckhöhe mindestens 5 mm beträgt. Die Zulässigkeit gröfserer Druckdifferenzen ist unbegrenzt und ist in diesen Fällen eine Reduction während der Function von keiner störenden Bedeutung. Die Wirkung des Apparates ist in allen Druckhöhen dieselbe; er wird durch Belastung des Schwimmers so eingestellt, dafs die Leuchtflamme bei dem bei der betreffenden Laterne herrschenden Tagesdruck verschwindet und die Zündflamme erscheint. Das Aequivalent eines Millimeters Gasdruck beträgt 2 g. Je gröfser die Druckdifferenz ist, um so sicherer und unempfindlicher ist der Apparat gegen Druckschwankungen und Erschütterungen.
Die Construction des Apparates ist folgende:
Von dem zu den Flammen führenden Rohre zweigt das Druckrohr α ab; hierdurch wirkt der Druck des Gases unter die in Glycerin oder, in eine andere Flüssigkeit getauchte Glocke, deren Eigengewicht, so weit es erforderlich ist, durch einen Kork oder Luftring aufgehoben ist und deren Tiefe dem Gasdruck entspricht.
Die Glocke ist mit dem Hebel B verbunden, welcher das Pendel des Ventils C je nach der Bewegung der Glocke so bethätigt, dafs die Kanälchen de geöffnet und geschlossen werden, und zwar so, dafs bei Druckerhöhung die Zündflamme erlöscht und die Leuchtflamme in Thätigkeit tritt, und umgekehrt bei Druckabnahme die Leuchtflamme erlischt und die Zündflamme in Thätigkeit tritt. Das auf dem Druckrohre unter der Glocke befindliche Ventil schliefst bei aufgehobenem Gegendruck, also in Fällen, in welchen die Tauchung der Glocke dem Drucke nicht entspricht, das Druckrohr selbstthätig ab.
Die Füllung des Glockengefäfses geschieht beim Höchstdruck' bis .zum Rande.
Um die . Leuchtflamme von Druckschwankungen und Erschütterungen unabhängiger zu machen und dem Apparat schon für eine geringe Druckdifferenz die erforderliche Kraft zu ertheilen, ist die zu dem das Abschlufsorgan bethätigenden Schwimmkörper führende Druckleitung von der zu den Flammen führenden Leitung getrennt und Kraft und Bewegung dem Bedürfnisse und den Raumverhältnissen einer Laterne entsprechend durch einen Hebel übersetzt.
Die Bewegung des Pendels wird durch die mit Aufsengewinde versehenen Kanalröhrchen bestimmt, folglich der Hub der Glocke durch das Pendel arretirt.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    An selbsttätigen, durch einen Schwimmer bethätigten Zündvorrichtungen für Gaslaternen die Einrichtung, dafs der Schwimmer ein Pendelventil so bewegt, dafs dasselbe bei erhöhtem Gasdruck den Kanal der Zündflamme abschliefst, nachdem es den Zuführungskanal zur Leuchtflamme geöffnet hat und diese durch die Zündflamme entzündet worden ist, bei vermindertem Gasdruck hingegen den Zuführungskanal zur Leuchtflamme abschliefst, nachdem der Zündkanal geöffnet und die Zündflamme entzündet worden ist.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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