DE95451C - Verfahren zur Herstellung von Fafsmänteln aus Holzfournieren - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von Fafsmänteln aus Holzfournieren

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DE95451C
DE95451C DE189595451D DE95451DA DE95451C DE 95451 C DE95451 C DE 95451C DE 189595451 D DE189595451 D DE 189595451D DE 95451D A DE95451D A DE 95451DA DE 95451 C DE95451 C DE 95451C
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Germany
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plate
fournier
rollers
bent
veneer
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DE189595451D
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F Deissler
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27DWORKING VENEER OR PLYWOOD
    • B27D1/00Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring
    • B27D1/04Joining wood veneer with any material; Forming articles thereby; Preparatory processing of surfaces to be joined, e.g. scoring to produce plywood or articles made therefrom; Plywood sheets
    • B27D1/08Manufacture of shaped articles; Presses specially designed therefor
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B27WORKING OR PRESERVING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; NAILING OR STAPLING MACHINES IN GENERAL
    • B27HBENDING WOOD OR SIMILAR MATERIAL; COOPERAGE; MAKING WHEELS FROM WOOD OR SIMILAR MATERIAL
    • B27H3/00Manufacture of constructional elements of tubes, coops, or barrels
    • B27H3/02Manufacture of barrel staves

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Wood Science & Technology (AREA)
  • Forests & Forestry (AREA)
  • Chemical And Physical Treatments For Wood And The Like (AREA)
  • Dry Formation Of Fiberboard And The Like (AREA)
  • Veneer Processing And Manufacture Of Plywood (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Man hat schon vielfach versucht, das vom Stamm rund abgeschälte Holz zwischen entsprechenden Walzvorrichtungen zu cylindrischeri oder bauchigen Fafsmänteln zu rollen. Doch hat man diese Rollung immer nur so bewirken können, dafs die Fasern des Holzes parallel zur Walzenachse liefen. Auch bei dieser Rollung traten nicht nur häufige Spaltungen durch Zerreifsen oder Zerquetschen der weicheren Holztheile ein, sondern ein solcher Mantel ist auch auf. die Dauer nicht dicht zu halten, weil es kein Mittel giebt, das natürliche Schwinden und Dehnen solcher grofsen Four-, nierplatten zu beseitigen.
Man würde dieses Schwinden und Dehnen z. B. eines cylindischen Mantels verhüten, wenn das Fournier mit seiner Faserrichtung quer zu seiner Cylinderachse gerollt wäre, so dafs also die Fasern rund um den Mantel laufen.
Ein querlaufendes Fournier jedoch zu walzen, war bisher unmöglich, da die Fasern beim Walzen zugleich die nothwendige äufsere Streckung und innere Stauchung nicht in dem erforderlichen Mafse zulassen, insbesondere nicht, wenn das Fournier so dick gewählt wird, wie es die Festigkeit eines gröfseren Fasses unbedingt verlangt·, das quergewalzte Fournier erhält auf seiner ganzen Länge fortgesetzt Kurzbrüche und wird zermalmt.
Bei diesen Fafsmänteln mufs das zu rundende Fournier eine entsprechende Dicke besitzen, damit der Fafsmantel oder cylindrische Mantel nachher auch die genügende Widerstandskraft besitzt. Es handelt sich' also bei vorliegendem Verfahren nicht um die Walzung von äufserst dünnen Fournieren 1J2 bis 1 mm, sondern um Cylindermäntel, deren Durchschnittsdicke etwa 5 bis 10 oder noch mehr Millimeter beträgt; solche aber zu walzen, und zwar quer so zu walzen, dafs sie praktisch brauchbar sind, ist unmöglich und jeglicher Versuch führt nur zu einer Zerstörung der. Holzfasern.
Zur Herstellung eines brauchbaren Fasses sind deshalb folgende Bedingungen zu erfüllen :
ι. das Querfournier mufs beim Walzen vorm Zerbrechen bewahrt bleiben,
2. demselben mufs in der Achsrichtung eine derartige Festigkeit verliehen werden, dafs ein Zerfallen in einzelne Ringe nicht mehr möglich ist.
Zur Erfüllung dieser Bedingungen müssen die später zu walzenden Fourniere durch entsprechende Bindemittel zunächst zu einer Platte vereinigt werden, bei der die Fasern des inneren und äufseren Deckfourniers quer, die Fasern des Mittelfourniers hingegen parallel zur späteren Walzachsenrichtung gerichtet sind.
Die Streckung des Holzes ist in der Faserrichtung nur in sehr geringem Mafse möglich, dagegen die Stauchung in gleicher Richtung in hohem Mafse, während die Stauchung quer zur Faserrichtung keiner Schwierigkeit begegnet. Diese Vereinigung der Fourniere geschieht zwischen Prefsformen unter starkem Druck und unter Erwärmung. Um die Fasern des Holzes durch den späteren Walzprocefs

Claims (1)

  1. nicht übermäfsig zu beanspruchen , ist es zweckmä'fsig, die vereinigte Fournierplatte bereits in schwach gewölbter Form herzustellen.
    Es werden drei Fourniere, jedes mit der Faserrichtung, kreuzweise zu dem anstofsenden, auf einander, nachdem sie vorher mit einem Bindemittelanstrich versehen sind, so in eine gewölbte Prefsform gelegt, dafs das innere und äufsere Deckfournier mit ihren Lä'ngsfasern quer zur Rundungsachse liegen. In · dieser Prefsform werden die Fourniere unter starkem Druck und unter Erwärmung mit einander verbunden, wodurch eine spannungslose, vorgebogene Platte hergestellt wird, bei der der Krümmungsradius noch ein verhältnifsmäfsig grofser ist.
    Diese vorgebogene Platte erhält eine genügende Festigkeit in den äufseren längsläufenden Fournieren durch Hineinschiebung eines oder mehrerer querlaufenden Mittelfourniere. Aufserdem kann diese Platte rund gewalzt werden, da die Stauchung der Platte lediglich auf die Mittelfourniere und das innere Deckfournier übertragen wird, während die Dehnung des äufseren Deckfourniers in den zulässigen Grenzen bleibt, indem nämlich durch Einschiebung des oder der Mittelfourniere die neutrale Biegungsfaser von der Mitte nach dem äufseren Deckfournier hin verlegt ist. Um nun das äufsere Deckfournier in seiner Streckfähigkeit für das Walzen zu erhöhen, wird dasselbe nach einer oberflächlichen Anfeuchtung eine kurze Zeit der Wirkung eines Dairipfstrahles ausgesetzt.
    Das Biegen der Platte geschieht in der Weise, dafs unterhalb der mittleren der drei Biegewalzen adb eine vierte Walze c angeordnet ist, welche mit der mittleren Walze zusammen eine Pressung auf die Platte ausübt, um dem Zerreifsen der Fasern des äufseren Deckfournieres entgegenzuwirken. Diese beiden mittleren Walzen sind zur Erhöhung der Wirkung erhitzt.
    Dieses zusammengesetzte Verfahren der Herstellung vorgeformter und dabei verbundener Platten aus gekreuzten Holzfournieren und der Nachformung zwischen Biege- und Druckwalzen in getrocknetem Zustande der vorgeformten Fourniere hat auch noch zwei weitere wesentliche Vortheile:
    Man hat schon versucht, mit Leim bestrichene Holzfourniere in nassem Zustande über runde Trommeln über einander zu rollen und dabei die Fourniere mit einander durch Klebemittel (auch durch Nieten) zu verbinden. Bei Verwendung von Leim mufs dabei die Verbindung der Fourniere mit .einander durch einen auf den ganzen Holzmantel während mehrerer Stunden wirkenden constanten Druck bewirkt werden, damit der Leim trocknet und bindet, oder der aufgerollte Mantel mufs in Spannung gehalten werden, bis diese Trocknung erfolgt ist. Bei diesem zeitraubenden Verfahren ist jede Massenerzeugung ausgeschlossen.
    Das beschriebene Verfahren jedoch, nach welchem die Verbindung und Trocknung bereits vorher stattgefunden hat, ermöglicht die Nachformung zum Cylinder je nach der Gröfse in ι bis 3 Minuten.
    Der Walzapparat ergiebt den Vortheil, dafs man durch Verstellung von α und b allein jeden beliebigen Durchmesser eines Cylinders erhalten kann. Man könnte zwar auch die Walzung zwischen drei Walzen nach Art der Reifenbiegemaschinen vornehmen, doch ist die Benutzung von vier Walzen zweckmäfsiger zur Herstellung bruchfreier Fafsmäntel.
    Dieses Verfahren und diese Walzenpresse ermöglichen auch in gleicher Weise die Herstellung bauchiger oder konischer. Fafsmäntel statt cylindrischer.
    Beim Erfindungsgegenstand kommt es nicht auf die Form des herzustellenden bezw. zu rundenden Fafsmantels und auch nicht auf die Anwendung geheizter Walzen allein an, sondern der Erfindungsgedanke beruht vielmehr auf der neuen Erkenntnifs, dafs quer zur Walzenachse gelagerte Deckfourniere sich walzen lassen, wenn dieselben mit kreuzweis dazu gelagerten Mittelfournieren vorher zu einer Platte verbunden sind, und wenn sie dann, nachdem die Verbindung der Fournierlagen und Trocknung des wasserfesten Bindemittels erfolgt ist, unter vorheriger äufserer Dämpfung zwischen Walzen gleichzeitig gebogen und geprefst werden, derart, dafs ein Biegen ohne wesentliche Beanspruchung der Fournierfasern selbst erfolgt.
    Pa τ ε ν τ - A ν s ρ R υ c η :
    Verfahren zur Herstellung von Fafsmänteln aus Holzfournieren, dadurch gekennzeichnet, dafs drei oder mehr kreuzweis zu einander gelegte Fourniere durch Pressung zu einer geraden oder gebogenen Platte durch wasserdichtes Bindemittel derart. vereinigt werden, dafs die gleichlaufenden Fasern der Deckfourniere in der Längsrichtung der Platte (der späteren Krümmungsfläche) liegen, worauf diese vorgebogene Platte einer äufseren Anfeuchtung und Erwärmung unterworfen und danach zwischen erhitzten Walzen unter weiterer Erwärmung und erneuter Pressung der Platte zu einem Cylinder fertig gebogen wird.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE189595451D 1895-12-05 1895-12-05 Verfahren zur Herstellung von Fafsmänteln aus Holzfournieren Expired DE95451C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR2680334A1 (fr) * 1991-08-13 1993-02-19 Plagne Daniel Procede de fabrication de tuyaux cylindriques a base de placages de bois, et produit en resultant.
IT202300018597A1 (it) * 2023-09-11 2025-03-11 Basso Legnami Srl Doghe in legno e metodo per la realizzazione di dette doghe

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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FR2680334A1 (fr) * 1991-08-13 1993-02-19 Plagne Daniel Procede de fabrication de tuyaux cylindriques a base de placages de bois, et produit en resultant.
EP0532376A3 (en) * 1991-08-13 1993-10-13 S.A. Profilocean Process for the manufacture of cylindrical pipes from wood veneer and product thereof
IT202300018597A1 (it) * 2023-09-11 2025-03-11 Basso Legnami Srl Doghe in legno e metodo per la realizzazione di dette doghe

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