DE197076C - - Google Patents

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DE197076C
DE197076C DE1906197076D DE197076DD DE197076C DE 197076 C DE197076 C DE 197076C DE 1906197076 D DE1906197076 D DE 1906197076D DE 197076D D DE197076D D DE 197076DD DE 197076 C DE197076 C DE 197076C
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DE
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leather
shaft
lined
distribution roller
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DE1906197076D
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N7/00Shells for rollers of printing machines
    • B41N7/02Shells for rollers of printing machines of leather
    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41NPRINTING PLATES OR FOILS; MATERIALS FOR SURFACES USED IN PRINTING MACHINES FOR PRINTING, INKING, DAMPING, OR THE LIKE; PREPARING SUCH SURFACES FOR USE AND CONSERVING THEM
    • B41N2207/00Location or type of the layers in shells for rollers of printing machines
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    • B41N2207/04Intermediate layers

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  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Bei Schnellpressen, die zum Drucken von lithographischem Stein oder von lithographisch wirkenden Metallplatten oder Zylindern dienen, hat man bisher mit Weichgummi oder einem Lederschlauch überzogene Auftrag- und Verreibwalzen benutzt, welche indessen beide eine Reihe von unerwünschten Eigenschaften aufweisen. Die Gummiwalzen berühren infolge ihrer großen Weichheit die Druckplatte oder
ίο den Druckzylinder nicht in einer Linie, sondern in einem breiten Streifen. Da sie ferner hygroskopisch sind, so haftet die fettige Farbe nur unvollkommen an ihnen, und nach etwa iooo Drucken sitzt gewöhnlich schon eine Emulsion von Fett und Wasser auf der Walze. Sodann verreiben sie infolge ihrer Weichheit die Farbe nicht gleichmäßig, sondern walzen sie knollig auf. Schließlich dürfen sie mit fettlösenden organischen Lösungsmitteln nicht in Berührung kommen. Die Mißstände der Gummiwalzen sind bei den mit einem Lederschlauch überzogenen Walzen allerdings nicht vorhanden, jedoch sind auch diese mit Fehlern behaftet. Das Leder ist uneben und die Walze nicht genau rund, so daß nicht alle Teile der Walze gleich gut einwalzen. Es ist vielmehr im allgemeinen noch nicht die Hälfte der Walzenoberfläche wirksam, Wird ferner zur Erzielung einer besseren Walzwirkung eine Beschwerung mittels Stahl walzen vorgenommen, so leidet die in der Regel aus Flanell bestehende Unterfütterung;, des Lederschlauches und wird unter dem Leder zermalmt. Die Nähte des Lederschlauches gehen unter Umständen auf, das Leder wird dünner und länger und muß häufiger nachgespannt oder nachgenäht werden. Schließlich sind wegen der geringen Walzwirkung mehrere Walzen für eine Presse erforderlich, so daß zu deren Antrieb verhältnismäßig viel Kraft nötig ist.
Durch die nach der Erfindung ausgeführte Walze sollen die genannten Fehler vermieden und gleichzeitig die Vorteile der Gummi- und der Lederwalzen dadurch vereinigt werden, daß der Walzenkörper aus aneinandergereihten und abgedrehten Scheiben von Leder oder sonst geeignetem Material besteht.
In der Zeichnung sind mehrere Ausführungsformen der neuen Walze veranschaulicht.
Bei der Ausführungsform nach Fig. 1 sitzen die Lederscheiben α auf einer Vollwelle b, die mit einer Schicht c von Gummi oder anderem elastischen Material bekleidet sein kann. Die Welle endigt in Zapfen bl und ist auf die erforderliche Strecke mit Schraubengewinde zur Aufnahme von Muttern d versehen, welche die Scheiben a mittels Unterlegscheiben e zusammengepreßt' halten.
Bei den Ausführungsformen nach Fig. 2 und 3 sind die Lederscheiben α auf eine Hohlwelle f aufgesetzt und voneinander durch Zwischenlagen g getrennt. Diese bestehen gleichfalls aus Leder oder einem anderen Stoffe und haben einen kleineren Durchmesser als die Scheiben a. Wird die Walze durch Anspannen der Muttern d zusammengepreßt, so wirkt also der Druck nur auf deren inneren Teil, während eine Oberflächenschicht von gewisser Dicke locker bleibt. Hierdurch er-
hält die Walze einen elastischen Mantel und einen harten Kern. Die Fugen zwischen den Scheiben α werden mit einem geeigneten Kitt verstrichen.
Die Walze nach Fig. 2 ist dazu bestimmt, zu zweien oder mehreren nebeneinander auf eine gemeinsame Welle aufgeschoben zu werden. Man braucht alsdann die einzelnen Walzen nicht ebenso lang zu machen, wie die Presse breit ist. Bei dieser Ausführüngsform bleibt zwischen zwei nebeneinander auf eine Welle aufgeschobenen Walzen ein verhältnismäßig breiter Raum, der naturgemäß nicht zum Einwalzen benutzt werden kann.
Die Walzen nach den Fig. 3 bis 5 weisen wiederum eine Hohlwelle f auf. In diese sind jedoch die Zapfen b1 eingesetzt. Der Hohlraum der Welle ist ganz oder teilweise mit Quecksilber h (Fig. 4) ausgefüllt oder dient zur Aufnahme eines Metallstabes i (Fig. 5). In letzterem Falle wird zweckmäßig der überschüssige Hohlraum mit öl k angefüllt.
Die Walzen nach den Fig. 3 bis 5 sind in den Fällen anzuwenden, wo die Walze einen verhältnismäßig großen Druck auszuüben hat. Das Quecksilber h oder der Stab i wirkt dann in der gleichen Weise wie die sonst verwendeten besonderen Beschwerungswalzen, bietet diesen gegenüber jedoch den Vorteil, daß die Reibung nur ganz unbedeutend erhöht wird. Durch entsprechende Bemessung der Quecksilberfüllung h bzw. des Durchmessers und der Länge des Stabes i läßt sich das Gewicht der Walze und damit der von ihr ausgeübte Druck regeln.
Selbstverständlich lassen sich die im vorstehenden beschriebenen Einzelheiten in der verschiedensten Weise zusammenstellen. So kann die nur in Fig. 1 angegebene elastische Schicht c auch bei den übrigen Ausführungsformen verwendet werden. Auch können die Scheiben α der Ausführungsform nach Fig. 1 : durch Zwischenlagen g, wie bei den übrigen Ausführungsformen, voneinander getrennt 45 werden.
Sowohl die Voll- wie die Hohlwalzen lassen sich ferner statt mit kreis- bzw. ringförmigem Querschnitt auch mit profiliertem Querschnitt ausführen, z. B. eckig oder mit Rippen. Eine derartige Ausführungsform hat den Vorteil einer erhöhten Festigkeit, und den, daß die Scheiben a gut gegen Drehung gesichert sind.

Claims (4)

  1. Pate nt-An Sprüche:
    I. Auftrag- und Verreibwalze für Schnellpressen, dadurch gekennzeichnet, daß der Walzenkörper aus aneinandergereihten und abgedrehten Scheiben (a) von Leder oder sonst geeignetem Material besteht.
  2. 2. Auftrag- und Verreibwalze nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß die aneinandergereihten und gegebenenfalls miteinander verklebten oder verkitteten Scheiben (a) auf einer Hohl- oder Vollwelle (f, b) angeordnet und festgespannt sind.
  3. 3. Auftrag- und Verreibwalze nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß zwischen die aneinandergereihten Scheiben Zw.ischenlagen (g) eingeschaltet sind.
  4. 4. Auftrag- und Verreibwalze nach Anspruch 1 mit Hohlwelle, dadurch gekennzeichnet, daß der Hohlraum der Welle zwecks stärkerer Druckwirkung ein geeignetes Beschwerungsmaterial, z. B.-Quecksilber (h) oder einen Metallstab (i), enthält.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DE1906197076D 1906-12-01 1906-12-01 Expired DE197076C (de)

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DE1906197076D Expired DE197076C (de) 1906-12-01 1906-12-01

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DE (1) DE197076C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009573A1 (de) * 1978-08-29 1980-04-16 GTC Gibson Technical Company Limited Transportwalze für ein Gerät zur Nassbehandlung fotografischer Schichtträger und Verfahren zur Herstellung einer solchen Walze
DE4101990A1 (de) * 1991-01-24 1992-07-30 Roland Man Druckmasch Farbwerk fuer offset-rotationsdruckmaschinen

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0009573A1 (de) * 1978-08-29 1980-04-16 GTC Gibson Technical Company Limited Transportwalze für ein Gerät zur Nassbehandlung fotografischer Schichtträger und Verfahren zur Herstellung einer solchen Walze
DE4101990A1 (de) * 1991-01-24 1992-07-30 Roland Man Druckmasch Farbwerk fuer offset-rotationsdruckmaschinen

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