DE953589C - Schubstabstrecke fuer langstapeliges Fasergut - Google Patents

Schubstabstrecke fuer langstapeliges Fasergut

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Publication number
DE953589C
DE953589C DEM24976A DEM0024976A DE953589C DE 953589 C DE953589 C DE 953589C DE M24976 A DEM24976 A DE M24976A DE M0024976 A DEM0024976 A DE M0024976A DE 953589 C DE953589 C DE 953589C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
rods
push rod
bars
staple fiber
toothed
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Expired
Application number
DEM24976A
Other languages
English (en)
Inventor
John Pringle Mackie
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
James Mackie and Sons Ltd
Original Assignee
James Mackie and Sons Ltd
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Filing date
Publication date
Application filed by James Mackie and Sons Ltd filed Critical James Mackie and Sons Ltd
Application granted granted Critical
Publication of DE953589C publication Critical patent/DE953589C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • DTEXTILES; PAPER
    • D01NATURAL OR MAN-MADE THREADS OR FIBRES; SPINNING
    • D01HSPINNING OR TWISTING
    • D01H5/00Drafting machines or arrangements ; Threading of roving into drafting machine
    • D01H5/02Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars
    • D01H5/08Gill boxes or other drafting machines employing fallers or like pinned bars with bars connected by links, chains, or the like

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Textile Engineering (AREA)
  • Pinball Game Machines (AREA)

Description

  • Schubstabstrecke für langstapeliges Fasergut Es sind Schubstabstrecken für langstapeliges Fasergut wie Manila, Sisal und Jute bekannt, bei welchen die Nadelstäbe durch an diesen angeordnete Abstandsstücke voneinander getrennt gehalten werden.
  • Diese Abstandsstücke unterliegen beim Durchlaufen des Verzugsfeldes einer beträchtlichen Reibung. Obgleich sie aus gehärtetem Material hergestellt sind, ergibt sich unvermeidlich .in gewissen Grenzen eine Abnutzung, die zu einem Spiel zwischen benachbarten Abstandsstücken führt. Dieses Spiel - kann sich an einem oder mehreren Punkten der Führungsbahnen summieren. Es ist deshalb wichtig, dafür zu sorgen, daB sich ein solches Spiel nicht in der Nähe der Antriebszahnscheiben ergibt, weil dieses dazu führen kann, daB die Ausnehmungen in den Zahnscheiben die Nadelstäbe verfehlen und beide nicht miteinander in Eingriff kommen.
  • Bei einer bekannten Schubstabstrecke wird diese Schwierigkeit dadurch ausgeschaltet, daB der zu den Antriebszahnscfieiben führende Führungsbahnteil nach unten geneigt ist, so daB die Hechelstäbe diesen Scheiben unter der Wirkung der Schwerkraft zugeführt werden und kein Spiel in der Nähe der Antriebsscheiben entstehen kann. Es ist jedoch vorteilhafter, die Antriebszahnscheiben an oder nahe an dem Einlaufende des oberen Bereiches der schnell laufenden Stäbe zu lagern, da es sich hierbei um den Teil handelt, in welchem ein großer Teil der Arbeit durch die schnell laufenden Nadelstäbe beim Durchkämmen der Fasern geleistet wird, welche sich noch etwa mit der Geschwindigkeit der langsam laufenden Nadelstäbe bewegen und sich noch in dem Zustand der Verschlingung befinden.
  • Gemäß- der Erfindung sind deshalb die Antriebszahnscheiben an oder nahe an dem Einlaufende der Vorlaufbahn für die Nadelstäbe vorgesehen und ist die Vorlaufbahn in solch einem Winkel nach oben geneigt, daß im Anfangsteil der Rücklaufbahn so viel Stäbe oberhalb der Eingriffsstelle der Stäbe mit den Antriebszahnscheiben vorhanden sind, daß von diesen ein Druck auf die in die Zahnscheiben einlaufenden Stäbe ausgeübt wird.
  • Infolgedessen verhalten sich die Nadelstäbe, abgesehen von der sehr kleinen Reibung in dem unteren Bereich, fast in der gleichen Weise wie Flüssigkeit in einem U-förmigen Rohr. Es wird ein Druck auf die sich den Antriebszahnscheiben nähernden Stäbe ausgeübt, wobei dieser Druck annähernd gleich dem Gewicht der Stäbe ist, die oberhalb des Punktes liegen, um den dieser Bereich den anderen nach oben überragt. Wenn man ständig einen Druck bei der Zuführung der Nadelstäbe zu den Zahnscheiben sicherstellt, wird jedes Spiel, welches an sich vorhanden ist, in dem Bereich der Antriebszahnscheiben ausgeschaltet. Infolgedessen kämmen die Stäbe genau mit den Ausnehmungen der Zahnscheiben.
  • In den Zeichnungen ist die Erfindung in Anwendung auf eine Schubstabstrecke mit einem langsam und einem schnell laufenden Nadelstabfeld dargestellt.
  • Fig. i zeigt von der Seite das schnell laufende Nadelstabfeld und einen Teil des langsam laufenden; Fig. 2 ist ein Schnitt nach der Linie II-II der Fig. i.
  • Wie am besten aus der Fig. i ersichtlich ist, ist jeder Nadelstab i der schnell laufenden Stabreihe mit einer Anzahl von Nadeln 2 und an jedem Ende mit Abstandsstücken in der Form von Scheiben 3 versehen. Die Winkellage eines jeden Stabes wird von einem doppelarmigen Hebel 4 gesteuert, wobei. die Hebel bei aufeinanderfolgenden Stäben an entgegengesetzten Enden angeordnet sind. Jeder Hebel ist mit einem Zapfen 5 versehen, welcher mit einer Führungsbahn 6 im Eingriff steht. Zusätzlich ist jeder Hebel mit einem zweiten Zapfen 7 versehen, welcher zu dem Zweck in Tätigkeit tritt, um durch entsprechendes Drehen der Stäbe die Nadeln aufzurichten, wenn er mit einem verhältnismäßig kurzen Führungsbahnteil 8 im Eingriff steht.
  • Die Nadelstäbe werden um die Führungsbahnen g herum durch ein Paar von Antriebszahnscheiben io getrieben bzw. geschoben, welche an dem mit A bezeichneten Einlaufende des oberen Nadelstabfeldes angeordnet sind. Dieses ist in solch einem Winkel nach oben geneigt, daß sein anderes. Ende B um den mit C bezeichneten Abstand über dem Ende A liegt.
  • Wenn die Stäbe das obere Ende B erreichen, laufen sie um weitere Zahnscheiben 15 herum, hinter welchen sie einen schrägen Teil 16 der Führungsbahn unter der Wirkung der Schwerkraft nach unten durchlaufen. Am Ende des geneigten Teiles 16 laufen die Hechelstäbe um einen Bogen 17 herum und dann nach oben ein verhältnismäßig kurzes Stück der Führungsbahn 18, um mit den Antriebsscheiben io wieder in Eingriff zu kommen. Es ist verständlich, daß da die die Antriebsscheiben 15 verlassenden Stäbe höher liegen als die mit den Antriebsscheiben io in Eingriff kommenden, sich ein Druck ergibt, welcher die Stäbe in Eingriff mit den Antriebsscheiben io zwingt. Dieser Druck ist ungefähr gleich dem Gewicht der Stäbe, die auf dem durch die Höhe C bezeichneten Abschnitt liegen. Dieser Druck wird natürlich durch die Reibung verringert. Die Höhe C des genannten Abschnittes ist aber so groß, daß die Reibungswirkungen überwunden werden und ein Zuführungsdruck unter allen Arbeitsbedingungen auf diese Weise gesichert wird.
  • Wenn daher entsprechend der Abnutzung ein gewisses Maß von Spiel sich zwischen benachbarten Abstandsstücken 3 eingeschlichen hat, kann dieses nur an dem Punkt in Erscheinung treten, wo kein Druck zwischen benachbarten Stäben besteht. Die Stäbe werden auf der schrägen Vorlaufbahn nach oben gestoßen, so daß ein Druck zwischen den Stäben ausgeübt wird. Nur wenn die Stäbe die Antriebsscheiben 15 verlassen und beginnen unter der Schwerkraft zu fallen, ist jeder Stab frei von einem Druck auf den benachbarten Stab. Mit anderen Worten, jedes sich summierende Spiel muß unmittelbar hinter den Zahnscheiben 15 auftreten, so daß keine Gefahr besteht, daß die Stäbe den Eingriff mit den Antriebsscheiben io oder 15 verfehlen.
  • Die Fasern werden der schnell laufenden Stabreihe von einer langsam laufenden Stabreihe zugeführt, von welcher ein Teil 2o dargestellt ist. Die langsam laufenden Stäbe 21 sind mit Nadeln 22 versehen und laufen in der üblichen Weise um Zahnscheiben 23 herum. Um den Zwischenraum zwischen dem Ablaufende der langsam laufenden Stäbe auf einen kleinen Betrag zu reduzieren, werden die schnell laufenden Stäbe an dem Ende A der oberen Vorlaufbahn um eine verhältnismäßig scharfe Ecke getrieben. Wie ersichtlich ist diese Ecke kleiner als ein rechter Winkel, so daß die Stäbe gezwungen werden, ihre Richtung um mehr als einen rechten Winkel zu ändern. Die Antriebsscheiben io sind unmittelbar an dieser Ecke angeordnet, so daß sie die Stäbe bei ihrer Richtungsänderung unterstützen und gleichzeitig die Aufrichtung der Nadeln :2 unterstützen, um ihnen einen zusätzlichen Aufwärtsstoß zum Eingreifen in die Fasern zu geben. Darüber hinaus wird dadurch, daß der Hauptantrieb für die Stäbe an dem Einlaufende der oberen Vorlaufbahn erfolgt, der größte Schwung auf sie an dem Punkt ausgeübt, wo die' größte Verzugsarbeit geleistet wird; Reibungsverluste werden dadurch vermindert.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schubstabstrecke für langstapeliges Fasergut wie Manila, Sisal und Jute, bei welcher die Nadelstäbe durch an diesen angeordnete Abstandsstücke voneinander getrennt gehalten werden, dadurch gekennzeichnet, daß an oder nahe an dem Einlaufende der Vorlaufbahn Antriebszahnscheiben für die Nadelstäbe vorgesehen sind und die Vorlaufbahn in solch einem Winkel nach oben geneigt ist, daß im Anfangsteil der Rücklaufbahn so viel Stäbe oberhalb der Eingriffsstelle der Stäbe mit den Antriebszahnscheiben vorhanden sind, daß von diesen ein Druck auf die in die Zahnscheiben einlaufenden Stäbe ausgeübt wird. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 43 867, 109 :253.
DEM24976A 1953-11-02 1954-10-27 Schubstabstrecke fuer langstapeliges Fasergut Expired DE953589C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB953589X 1953-11-02

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE953589C true DE953589C (de) 1956-12-06

Family

ID=10786324

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Application Number Title Priority Date Filing Date
DEM24976A Expired DE953589C (de) 1953-11-02 1954-10-27 Schubstabstrecke fuer langstapeliges Fasergut

Country Status (1)

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DE (1) DE953589C (de)

Cited By (3)

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DE43867C (de) * E. M. FULTON in New-York, 109 East 2ist. Street, V. St. A Streckwerk für langfaserige Spinnmaterialen
DE109253C (de) *

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