DE953383C - Kondensator fuer Sterilisierautoklaven - Google Patents

Kondensator fuer Sterilisierautoklaven

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Publication number
DE953383C
DE953383C DEG14166A DEG0014166A DE953383C DE 953383 C DE953383 C DE 953383C DE G14166 A DEG14166 A DE G14166A DE G0014166 A DEG0014166 A DE G0014166A DE 953383 C DE953383 C DE 953383C
Authority
DE
Germany
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water
tube
condenser
capacitor according
steam
Prior art date
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Expired
Application number
DEG14166A
Other languages
English (en)
Inventor
Friedrich Remmele
Kurt Thiede
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Gebauer & Co
Original Assignee
Gebauer & Co
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Filing date
Publication date
Application filed by Gebauer & Co filed Critical Gebauer & Co
Priority to DEG14166A priority Critical patent/DE953383C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE953383C publication Critical patent/DE953383C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A61MEDICAL OR VETERINARY SCIENCE; HYGIENE
    • A61LMETHODS OR APPARATUS FOR STERILISING MATERIALS OR OBJECTS IN GENERAL; DISINFECTION, STERILISATION OR DEODORISATION OF AIR; CHEMICAL ASPECTS OF BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES; MATERIALS FOR BANDAGES, DRESSINGS, ABSORBENT PADS OR SURGICAL ARTICLES
    • A61L2/00Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor
    • A61L2/02Disinfection or sterilisation of materials or objects, in general; Accessories therefor using physical processes
    • A61L2/04Heat
    • A61L2/06Hot gas
    • A61L2/07Steam

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • Epidemiology (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Animal Behavior & Ethology (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Public Health (AREA)
  • Veterinary Medicine (AREA)
  • Apparatus For Disinfection Or Sterilisation (AREA)

Description

  • Kondensator für Sterilisierautoklaven Bekannt sind Dampfkondensatoren, bei denen ein waagerecht unter Wasser mündendes Kondensrohr viele kleine Dampfaustrittsöffnungen aufweist, die jedoch ausschließlich in einer Verschlußkappe am Ende des Rohres angeordnet und über die ganze Fläche der Verschlußkappe verteilt sind. Hierbei dringt das Kühlwasser, besonders bei niedrigen Dampfdrücken, durch die unteren Bohrungen in das Rohr ein, füllt dieses zum Teil und schließt die unteren Bohrungen gegen den Dampf ab, so daß der Dampf nur durch die oberen Bohrungen in kräftigen Strahlen in das -Kühlwasser austritt und noch beträchtliche Mengen nicht kondensierten Dampfes an die Oberfläche des Kühlwassers gelangen und störende Geräusche erzeugen.
  • Die Erfindung bezieht sich auf einen ähnlichen Kondensator für Sterilisierautoklaven, z B. für medizinische Instrumente, und das Wesentliche besteht darin, daß das an den Autoklav anschließbare waagerechte in der Nähe des Bodens des Wasserbehälters angeordnete Mündungsrohr-des Kondensrohres die kleinen Bohrungen nur auf seinem Zylindermantel, vorzugsweise der unteren Hälfte, enthält, während sein freies Stirnende dicht geschlossen ist. Dies hat den Vorteil, daß das Mündungsrohr durch den Dampfdruck vom Wasser freigehalten wird, so daß der-Dampf auf der ganzen Länge des Rohres in feinverteilten Bläschen austreten kann, die besonders schnell in dem umgebenden Wasser kondensieren. Hierdurch werden für die Patienten störende gurgelnde und knackende Geräusche verhütet.
  • Eine vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn das die Bohrungen enthaltende Mündungsrohr mit Abstand von einem waagerechten Schutzrohr umgeben ist, das an einer Stelle, z. B. an einem Stirnende, ein Sieb für den Austritt des Dampfes und kondensierten Wassers enthält. Dies hat den Vorteil, daß die aus dem Mündungsrohr in das Schutzrohr austretenden Dampfbläschen in diesem etwas zurückgehalten werden und dort weiterkondensieren können, so daß aus dem Sieb des Schutzrohres im allgemeinen nur noch,Kondenswasser austritt.
  • Eine weitere vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn das Kondensrohr als Kühlschlange ausgebildet ist, die von dem Wasser des Behälters umspült ist. Hierdurch wird ein großer Teil des Dampfes schon vor dem Austritt aus den Bohrungen des Mündungsrohres kondensiert, so daß der Kondensator noch geräuschloser arbeitet.
  • Mit Vort. il enthält der Wasserbehälter unterhalb des Wasserspiegels ein Sieb aus Metall oder aus anderem Material. Hierdurch werden etwa noch aufsteigende Dampfblasen aufgehalten und weiter fein aufgeteilt, so daß sie vor Erreichen des Wasserspiegels kondensiert werden.
  • Eine besonders vorteilhafte Ausführungsform ergibt sich, wenn das Kondensrohr oberhalb des Wasserspiegels des Behälters ein selbsttätiges Ventil, eine Klappe, einen Membranschieber oder ein sonstiges Absperrorgan enthält, das in dem Raum über dem Wasserspiegel mündet und bei geringem Druck oder Geschwindigkeit des in das Kondensrohr strömenden Mediums geöffnet ist, dagegen bei höherem Druck oder Geschwindigkeit des Mediums schließt. Dies hat den Vorteil, daß beim Anheizen des Wassers im Autoklav die dann langsam ausgetriebene Luft nebst geringen Dampfbeimischungen durch das Absperrorgan oberhalb des Wassers ausströmt und kein Blubbern erzeugt, daß dagegen bei der späteren Entleerung des Dampfes aus dem Autoklav das Absperrorgan selbsttätig geschlossen wird, so daß der Dampf durch das Kondensrohr und das Wasser austreten muß und vor dem Erreichen der Wasseroberfläche kondensiert ist, und daß schließlich bei einem kurzzeitigen Auftreten von Vakuum im Autoklav kein Wasser in diesem aus dem Kondensator angesaugt werden kann, sondern statt dessen nur eine geringe Luftmenge. Ein solches Vakuum tritt im Autoklav z. B. kurz nach Abschluß der Dampfentleerung unter der -Wirkung des Kondensators ein. Da in diesem Fall kein Wasser in den Autoklav angesaugt werden kann, kann der neue Kondensator in gleicher'Höhe mit dem Autoklav angeordnet und unmittelbar an diesen, z. B. hinter dem Überdruckventil des Autoklavs oder an ein besonderes Handventil des Autoklavs angeschlossen werden.
  • Die Zeichnung zeigt ein Ausführungsbeispiel der Erfindung. Es zeigt Fig. I einen Kondensator im Schema, Fig. 2 ein Luftabblaseventil dazu und Fig. 3 ein anderes Luftabblaseventil dazu in Form eines Klappenventils.
  • Nach Fig. 1 enthält ein Wasserbehälter 2 ein mittels überwurfmutter 3 an einen Sterilisierautoklav od. dgl. über ein Handventil anschließbares Kondensrohr 4, das in Form einer Kühlschlange 5 bis nach dem Boden des Behälters geführt ist und dort in einem waagerechten Mündungsrohr-6 endet, das zahlreiche feine Bohrungen 7, z. B. von I bis 3 mm Durchmesser, enthält, durch die der Dampf oder das kondensierte Wasser in die Wasserfüllung8 aus tritt. Das Mündungsrohr 6 ist durch ein Schutzrohr g umschlossen, das an einem Stirnende ein Sieb enthält, so daß Dampfblasen von dem Rohr 9 einige Zeit aufgehalten und weiter kondensiert werden. Die übrigbleibenden Dampfbläschen treten durch das Sieb 10 in feiner Verteilung in den Behälter 2 aus und werden dort weiterkondensiert. Unterhalb des Wasserspiegels II ist ein waagerechtes Sieb I2 aus Metall od. dgl. angeordnet, das die restlichen Dampfblasen weiter bremst und verteilt, so daß sie vor dem Erreichen des Wasserspiegels II weiterkondensiert werden.
  • Ein Deckel 24 schließt den Behälter 2 ab.
  • Oberhalb des Wasserspiegels ii ist in dem Kondensrohr 4 ein selbsttätiges Auslaßorgan I3 angeordnet, das bei geringem Druck oder Geschwindigkeit des das Rohr 4 durchströmenden Mediums geöffnet und bei höherem Druck geschlossen ist.
  • Fig. 2 zeigt ein solches Organ in Gestalt eines Ventils -mit einem in das Rohr eingeschraubten Ventilgehäuse 14 mit Durchlaßlöchern I5 und Sitz I6 und einem Ventilteller I7 nebst Spindel I8 und Scheibe I9, wobei das- Gewicht der Teile I7, I8, 19 gerade so groß gewählt ist, daß das Ventil beim Austreiben der Luft durch Anheizen des Wassers im Autoklav noch geöffnet ist, so daß die Luft über dem Wasser 8, II entweicht, dagegen beim späteren Ablassen des Dampfes aus dem Autoklav durch den Dampfdruck geschlossen wird. Nach Austreiben der Luft aus dem Autoklav wird das Handventil geschlossen, so daß der Autoklav bis auf einige Atmosphären Druck und die entsprechende Temperatur angeheizt werden kann. Wird das Handventil zum Ablassen des Dampfes geöffnet, so wird das selbsttätige Ventil I7 selbsttätig geschlossen und der Dampf in dem Kondensator ohne Verursachen von Geräusch kondensiert.
  • Ist die Kondensation beendet, so entsteht infolge Nachsaugens des Dampfes durch den Kondensator im Autoklav kurzzeitig ein geringer Unterdruck, und das Ventil I7 öffnet dann sofort selbsttätig, so daß nur Luft durch die Öffnungen 15 angesaugt, aber kein Wasser in den Autoklav zurückgesaugt werden kann: -Nach Fig. 3 ist statt des selbsttätigen Ventils 14-19 ein Klappenventil vorgesehen, das aus einem in das Rohr 4 eingeschraubten Ausblasestutzen 20 und einer Verschlußklappe 2I besteht, die um eine Achse 22 windfahnenartig drehbar ist und durch ein Gegengewicht 23 zum Teil ausbalanciert ist, so daß die Klappe 2I ähnlich wie der Ventilteller I7 bei geringem Druck oder Geschwindigkeit des Mediums geöffnet, bei größerem Druck dagegen geschlossen ist.
  • Statt der Absperrorgane nach Fig. 2 und 3 kön- -nen auch durch Druckmembranen betätigte Schieber; Ventile od. dgl. vorgesehen sein.
  • Der neue Kondensator ist auch für Autoklaven benutzbar, die nicht medizinischen Zwecken dienen.

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: I. Kondensator für Sterilisierautoklaven, z. B: für medizinische Instrumente, bei dem ein waagerecht unter Wasser mündendes Kondensrohr viele kleine Dampfaustrittsbohrungen aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß das an den Autoklav anschiießbare waagerechte, in der Nähe des Bodens des Wasserbehälters -angeord- -nete Mündungsrohr des Kondenrohres die kleinen Bohrungen nur auf seinem Zylindermantel, vorzugsweise der unteren Hälfte, enthält, während sein freies Stirnende dicht gegeschlossen ist.
  2. 2. Kondensator nach Anspruch I, dadurch gekennzeichnet, daß das dieiBohrungen enthaltende Mündungsrohr mit Abstand von einem waagerechten Schutzrohr umgeben ist, das an einer Stelle, z. B. an einem Stirnende, ein Sieb für den Austritt des Dampfes und kondensierten Wassers enthält.
  3. 3. Kondensator nach Anspruch I oder 2, da- -durch gekennzeichnet, daß das Kondensrohr als K-ühlschlange ausgebildet ist7 die von dem Wasser des Behälters umspült ist.
  4. 4. Kondensator- nach einem der Ansprüche bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Wasserbehälter unterhalb des Wasserspiegels ein Sieb aus Metall oder aus anderem Material enthält;
  5. 5. Kondensator nach einem der Ansprüche I bis 4, dadurch gekennzeichnet, daß das Kondensrohr oberhalb des Wasserspiegels des Behälters ein selbsttätiges Ventil, eine Klappe, einen Membranschieber oder ein sonstiges Absperrorgan enthält, das in den Raum über dem Wasserspiegel mündet und bei geringem Druck oder Geschwindigkeit des in das Kondensrohr strömenden Mediums geöffnet ist, dagegen bei höherem Druck oder Geschwindigkeit des Mediums schließt.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 367 074.
DEG14166A 1954-04-13 1954-04-13 Kondensator fuer Sterilisierautoklaven Expired DE953383C (de)

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DEG14166A DE953383C (de) 1954-04-13 1954-04-13 Kondensator fuer Sterilisierautoklaven

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DE953383C true DE953383C (de) 1956-11-29

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ID=7120165

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DEG14166A Expired DE953383C (de) 1954-04-13 1954-04-13 Kondensator fuer Sterilisierautoklaven

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DE (1) DE953383C (de)

Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1288247B (de) * 1962-04-25 1969-01-30 Storz Walter Dampfsterilisier-Autoklav
FR2621831A1 (fr) * 1987-10-16 1989-04-21 Subtil Crepieux Sa Bache de transfert d'un autoclave et autoclave equipe d'une telle bache

Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE367074C (de) * 1923-01-16 Expl Des Procedes Maurice Lebl Vorrichtung zur Stabilisierung von Dampfejektoren

Patent Citations (1)

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