DE95290C - - Google Patents

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DE95290C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K1/00Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces
    • F16K1/02Lift valves or globe valves, i.e. cut-off apparatus with closure members having at least a component of their opening and closing motion perpendicular to the closing faces with screw-spindle

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Mechanically-Actuated Valves (AREA)
  • Lift Valve (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Das den Gegenstand der vorliegenden Erfindung bildende Ventil ist dadurch gekennzeichnet, dafs dasselbe zwei auf entgegengesetzten Seiten der Leitung angeordnete Spindeln besitzt, welche in ihrer Bewegung und Wirkung vollständig unabhängig von einander sind, so dafs das Ventil bei Beschädigung der Spindel auf der einen Seite noch eine betriebsfähige Benutzung von der anderen Seite gestattet.
Wie aus der Zeichnung hervorgeht, trägt das Ventil auf der oberen Seite eine mit Handrad A versehene Spindel C, welche durch die Stopfbüchse F des Gehäusedeckels E abgedichtet ist. Die Spindel läuft mit ihrem Schraubengewinde in dem Muttergewinde einer Büchse B, welche auf einen festen Bügel aufgeschraubt ist.
Auf der entgegengesetzten unteren Seite besitzt das- Ventil eine zweite von C unabhängige Spindel C, welche ebenfalls durch eine Stopfbüchse in dem entsprechenden Gehäusedeckel abgedichtet ist. Das Gewinde dieser Spindel C geht für gewöhnlich frei durch die Bohrung eines auf dieser Seite angebrachten Bügels hindurch, während eine mit Muttergewinde versehene Büchse B' für gewöhnlich lose auf der Spindel C hängt.
Im regelrechten Betriebe wird nun das Ventil durch Drehen der Spindel C geöffnet und geschlossen. Wenn diese Spindel aufserhalb des Gehäuses abreifst oder das Gewinde derselben sich ausleiert, so wird die auf der Spindel C hängende Büchse B' über das Gewinde der Spindel C in die Bohrung des Bügels geschraubt und mittelst der Stiftschrauben D befestigt. Dann wird das Handrad A, wie punktirt angedeutet, auf die Spindel C' gesetzt und befestigt. Das Ventil kann alsdann durch Drehen der Spindel C in vollkommen betriebsfähiger Weise bewegt werden.
Findet jedoch im regelrechten Betriebe ein Bruch der Ventilspindel C innerhalb des Ventilgehäuses statt, so wird in der beschriebenen Weise die Spindel C betriebsfähig gemacht und alsdann das Ventil geschlossen. Hierauf wird der Deckel E abgenommen und der Rest der Spindel entfernt, worauf der Deckel E wieder angeschraubt und die Stopfbüchse desselben durch einen Blindflantsch verschlossen wird. . Das'Ventil ist auch nun wieder mittelst der Spindel C betriebsfähig.
Wie ersichtlich, können· die beschriebenen Handhabungen in kurzer Zeit und ohne Schliefsen der Hauptleitung vorgenommen werden. Die Möglichkeit, das den Gegenstand vorliegender Erfindung bildende Ventil bei Beschädigung der Spindel auf der einen Seite von der anderen Seite her betriebsfähig zu erhalten, beruht darauf, dafs die auf beiden Seiten angeordneten Spindeln in ihrer Bewegung und Wirkung von einander völlig unabhängig sind.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Ein Niederschraub ventil mit auf entgegengesetzten Seiten des Ventilgehäuses angeordneten Schraubenspindeln C und C, von denen nur für die Spindel C die zugehörige Mutter B fest gelagert ist, so dafs das Ventil allein durch Drehen der Spindel C geöffnet und geschlossen wird, jedoch bei etwaigem Bruche oder Unwirksamwerden der Spindel C nach Festschrauben der zur anderen Spindel C gehörigen Mutter B' durch die Spindel C wieder wirksam gemacht werden kann.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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