DE95220C - - Google Patents

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DE95220C
DE95220C DENDAT95220D DE95220DA DE95220C DE 95220 C DE95220 C DE 95220C DE NDAT95220 D DENDAT95220 D DE NDAT95220D DE 95220D A DE95220D A DE 95220DA DE 95220 C DE95220 C DE 95220C
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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A47FURNITURE; DOMESTIC ARTICLES OR APPLIANCES; COFFEE MILLS; SPICE MILLS; SUCTION CLEANERS IN GENERAL
    • A47CCHAIRS; SOFAS; BEDS
    • A47C17/00Sofas; Couches; Beds
    • A47C17/52Cabinet beds; Table beds, or like beds; Wardrobe beds
    • A47C17/62Table beds; Billiard table beds, or like beds

Landscapes

  • Health & Medical Sciences (AREA)
  • General Health & Medical Sciences (AREA)
  • Nursing (AREA)
  • Special Chairs (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Dieser Tisch ist derart eingerichtet, dafs er mit Leichtigkeit in ein Bett verwandelt werden kann. Es ist hierbei die Möglichkeit gegeben, die Lagerfläche dieses Bettes bis zur Sitzhöhe herunter zu lassen. Durch dieses Herunterlassen wird erzielt, dafs das aus dem Tisch entstandene Bett in seiner Lagerhöhe jedem gewöhnlichen Bett gleich ist und demzufolge ein leichteres Einsteigen in das Bett ermöglicht wird.
Auf der Zeichnung ist in der Fig. 1 ein solcher, in ein Bett verwandelter Tisch im Längsschnitt und in der Fig. 2 die entsprechende Oberansicht dargestellt, während die Fig. 3 und 4 Einzelteile zeigen.
Die Tischzargen α sind in ihrer Mitte getheilt, so dafs (Fig. 1) die Tischhälften aus einander bewegt werden können. Jeder Fufs b ist (Fig. 2 und 4) mit einer senkrechten Nuth c versehen, in welcher sich je ein Ende d der paarweise angeordneten Röhren fg befindet. Die Röhren f g sind ineinanderschiebbar, so dafs bei zusammengeschobenem Tisch die Röhren/ sich in den Röhren g befinden. Von Röhre g zu Röhre g gehen Verbindungsstäbe h. An dem letzten dieser Stäbe h ist durch ein Gelenk i ein halber Rahmen / drehbar befestigt, welcher ebenfalls mit Verbindungsstäben h zur Aufnahme der Matratze versehen ist und auf die Röhren g geklappt werden kann (Fig. 1 punktirt). Zur Unterstützung der auseinander gezogenen Röhren ist ein Fufs k angeordnet, welcher in die wagerechte Lage hochzuklappen geht und in dieser Lage geeignet festgestellt werden kann.
Unter den Verbindungsschienen h sind zwei Schienen m und η vorgesehen, welche gegen einander verschiebbar und durch eine Führungshülse mit einander verbunden sind. Die Schiene η ist als Zahnstange ausgebildet und dient zum Zusammenziehen der Tischhälften. Sie wird von einem durch die abnehmbare Kurbel ο in Umdrehung versetzten Zahnrad ρ in Bewegung versetzt. Die rechtwinklig nach oben umgebogenen Enden der Schienen m η sind hakenartig ,geformt und führen sich vertical in Führungsaugen q an den Querzargen bl. Ueber den Führungen q ist an jeder Zarge bl ein Lappen r bei 5 drehbar befestigt, dessen Löcher zur Aufnahme der- Schienenhaken m1 n1 bestimmt sind.
Soll das Bett aus der in Fig. i gezeigten Stellung wieder zusammengeschoben werden, so klappt man den Rahmen / in die punktirte Stellung und zieht bezw. schiebt durch Drehen der Kurbel ο die beiden Tischhälften zusammen, wobei die Röhren f und g sich, ineinanderschieben. Nach Herausnahme der Kurbel werden die Schienen m η angehoben, so dafs deren Haken in die - Löcher der Lappen r eingehakt werden (Fig. 3). Bei diesem Heben der Schienen m η wurden durch die Verbindungsstäbe h die ineinandergeschobenen Röhren f g mitgehoben, so dafs sich das ganze Bettgestell dicht unter der Tischplatte, durch die Tischzargen verdeckt, befindet.
Beim Aufstellen des Bettes hakt man die hakenförmigen Enden m} n1 der Schienen m η wieder aus, läfst das Ganze in den Nuthen c
nach unten gleiten, wobei der Bettrahmen zur Auflage auf die unteren Begrenzungsstirnen der Nuthen zu ruhen kommt, und verfährt dann in umgekehrter Weise wie vorgeschrieben. Je langer die Nuthen c in den Füfsen b angeordnet sind, um so tiefer wird die Lagerhöhe zu stehen kommen. Die Tischplattenhälften können entweder herunterklappbar oder mittels in den Führungen u ν geführter Leisten n> verschiebbar angeordnet sein.
Zu bemerken ist noch, dafs das Zusammenschieben und Auseinanderziehen des Gestelles auch einfach durch entsprechende Wirkung gegen eine der Stirnseiten geschehen, d. h. die Schienen m und η von dieser Aufgabe befreit werden können. Diese Schienen können überhaupt ganz wegfallen, da man den Bettrahmen auch direct vertical verschieben und in der oberen Lage feststellen kann; damit den ausgezogenen Tischhälften eine gröfsere Festigkeit zu Theil wird, können dieselben beispielsweise durch eine in den Oesen b"2 geführte Schiene bl verbunden sein. Die die Schiene haltenden Arme sind dann vortheilhaft um Scharniere herunterklappbar angeordnet, damit sie beim. Einsteigen in das Bett nicht hinderlich sind.
An Stelle dieser Einrichtung kann man auch die Zargenhä'lften α um Scharniere c1 seitlich herumklappbar anbringen und zur Versteifung Stangen ^ vorsehen, weiche gelenkig an den Tischfüfsen b befestigt sind und durch ihr hakenförmig gebogenes Ende ^1 um einen zu diesem Zweck angeordneten Stift \2 greifen.

Claims (1)

  1. Pa ten t-Anspruch:
    Ein Tischbett, dadurch gekennzeichnet, dafs der Bettrahmen (f g h) senkrecht verschiebbar ist, um ihn im Gebrauchsfalle des Möbels als Bett aus seiner oberen Lage, in, welcher er zwischen den Tischzargen (a) verborgen liegt, so viel hinabsenken zu können, dafs der Rahmen in Betthöhe gelangt.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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