DE952159C - Kraftgas erzeugende Patrone - Google Patents
Kraftgas erzeugende PatroneInfo
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- DE952159C DE952159C DEI7127A DEI0007127A DE952159C DE 952159 C DE952159 C DE 952159C DE I7127 A DEI7127 A DE I7127A DE I0007127 A DEI0007127 A DE I0007127A DE 952159 C DE952159 C DE 952159C
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- F—MECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
- F42—AMMUNITION; BLASTING
- F42B—EXPLOSIVE CHARGES, e.g. FOR BLASTING, FIREWORKS, AMMUNITION
- F42B3/00—Blasting cartridges, i.e. case and explosive
- F42B3/04—Blasting cartridges, i.e. case and explosive for producing gas under pressure
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Description
Die Erfindung bezieht sich auf eine verbesserte, Kraftgas erzeugende Patrone, wie sie für die Betätigung
einer Maschinenstartanlage benutzt wird, bei der die von der Ladung erzeugten Gase auf
die Flügel der Starterturbine einwirken.
Moderne Startanlagen der erwähnten Art für Militärflugzeuge erfordern häufig eine Starterpatrone,
welche neben einer aus einem Stück bestehenden zylindrischen, ringförmigen Ladung mit
frei liegenden inneren und äußeren zylindrischen Oberflächen und Endoberflächen, die eine wesentlich
größere Länge als Stärke besitzt, aus einer hornartigen, im wesentlichen aschefrei in sich selbst
abbrennenden Masse, welche auf kolloidaler Nitrocellulose aufgebaut ist, die Nitroglycerin und geeignete
Kühl- und Stabilisiermittel enthält, auch noch Zündelemente enthält, die derart wirken, daß
der Funke beispielsweise eines elektrisch betätigten Zünders auf die- zylindrische, ringförmige Ladung
durch eine kleine Ladung einer leicht zündbaren., losen, körnigen Zündmasse, wie Schwarzpulver, das
in der Nähe des erwähnten Zünders angebracht ist und das sich in einem leicht zerstörbaren Behälter
befindet, übertragen wird.
Da es in der Praxis nur möglich ist, die Nitrocellulosemassen, welche in sich selbst ohne äußere
Sauerstoffzufuhr abbrennen, so herzustellen, daß sie befriedigend nur bei Drucken wirksam sind, die
wesentlich höher liegen als der Arbeitsdruck der Turbine der Maschinenstartanlage, wird in der
Maschiinenstartanlage zwischen der Ladung und der Turbinenkammer ein den Druck regelndes
Steuerventil vorgesehen. Es ist wichtig, daß dieses Ventil sich nicht versetzt und daß die Flügel der
Turbine nicht durch Teilchen aus der Gas erzeugenden Ladung, die aus unverbrannten oder
unverbrennbaren Bestandteilen der Ladung bestehen und die unter Umständen ein gewisses Gewicht
und gewisse Abmessungen besitzen können, beschädigt werden. Es ist weiterbin wichtig, daß
dieses Ventil sich nicht durch die Vorwärtsbewegung der ringförmigen Ladung in irgendeiner
Stufe während der Verbrennung versetzt.
Die Ausbildung einer Patrone der erwähnten Art, die insbesondere als Starter für Flugzeugmaschinen
Verwendung findet, ist noch insofern schwierig, weil diese Patrone Vibrationen ausgesetzt
werden und sie eine rauhe Behandlung erfahren. Solche Vibrationen und rauhe Behandlung
führen leicht zu Beschädigungen des leicht zerstörbaren Behälters, und hierbei treten die erwähnten
losen, körnigen Zündbestandteile auf.
Wenn Einlagen vorgesehen werden, die eine Verschiebung der ringförmigen Ladung innerhalb einer
Patrone der erwähnten Art für Maschinenstartanlagen verhindern sollen, tritt insofern ein weiteres
schwieriges Problem auf, weil diese Einlagen durch einfache Handgriffe und Arbeitsverrichtungen
bei der Herstellung der Ladungen eingelegt werden müssen, und diese bilden eine weitere
wesentliche Fehlerquelle insofern, als sie in das Drucksteuerventil oder in die Flügel der Maschinenstarterturbine
gelangen können.
Gemäß der Erfindung wird nunmehr eine Patrone für eine Maschinenstarteranlage vorgeschlagen,
welche aus einer festen Metallhülise besteht, die an ihrer Unterseite einen Zünder aufiweist und eine
zylindrische, ringförmige Hauptlaidung aus einer kolloidalen Nitrocellulosestoffzusammensetzung enthält,
die in sich selbst abbrennt, und die frei Megende innere und äußere zylindrische Oberflächen
und Endoberflächen aufweist und die noch eine Ladung aus einer körnigen Zündmasse enthält, die
in einem leicht zerstörbaren Behälter von lockerem Aufbau enthalten ist, der sich zwischen dem Zünder
und der Unterseite der Hauptladung befindet, und das Neue der Erfindung wird darin gesehen, daß
die Unterseite der erwähnten ringförmigen .Hauptladung vorspringende Füße aus in sich selbst abbrennender
kolloidaler Nitrocellulosemasse aufweist, welche gegen die innere Oberfläche des
Bodens des Ladungsgehäuses anliegen und so eine Kammer für die eingeschlossene Zündmasse
bilden und die derart in einem Abstand voneinander angeordnet sind, daß ein freier Flammendurchgang
von der Unterseite zu den zylindrischen Oberflächen der Hauptladung geschaffen wird, wobei auf
einem Teil der Länge dieser ringförmigen Ladung Vorsprünge aus in sich selbst abbrennender kolloidaler
Nitrocellulosemasse vorgesehen sind, welche gegen die zylindrische Wandung des Ladungsgehäuses
anliegen und die ebenfalls derart in einem Abstand voneinander angeordnet sind, daß ein
freier Gasdurchgang entlang der äußeren Zylinderoberfläche geschaffen wird, wobei ein oberer Teil
dieser ringförmigen Ladung innerhalb der Arme eines nicht zerstörbaren Speichengliedes angeordnet
ist, dessen äußerer Durchmesser etwa dem inneren Durchmesser des Ladungsgehäuses entspricht,
und wobei der obere TeiJ des Gehäuses so umgewendet oder umgebördelt ist, daß verhindert
wird, daß das Speichenglied vorwärts bewegt wird und somit ein freier Gasdurchgang aus dem Behälter
heraus geschaffen wird.
Die Füße oder Ansätze aus in sich selbst verbrennender kolloidaler Nitrocellulosemasse dringen
von der Unterseite der erwähnten, zylindrischen, ringförmigen Hauptladung vor und verhindern so,
daß diese Hauptla'dung sich axial rückwärts gegen die innere Oberfläche des Bodens bewegt, wodurch
die Zündladung gegen Beschädigung geschützt wird.
Das nicht zerstörbare Speichenglied verhindert, daß sich die ringförmige Hauptladung axial vorwärts
bewegt, selbst wenn sie abbrennt.
Es ist wichtig, daß die Fläche dieses Speichen- go
gliedes, welche mindestens teilweise gegen die Endoberfläche der Ringladung anliegt, derart ausgebildet
ist, daß sie fest gegen mindestens einen Teil der sich ergebenden-Endfläche anliegt, welche
während der Verbrennung der Ladung vorhanden ist.
Die Hauptladung ist gegen eine quer verlaufende Bewegung sowohl durch die Radialvorsprünge aus
in sich selbst abbrennender kolloidaler Cellulosemasse und durch die Füße des Speichengliedes
geschützt.
Diese Füße und Vorsprünge können aus einer Masse bestehen, welche beim Abbrennen ein Gas
einer höheren Temperatur ergibt als die Zusammensetzung der Hauptladung, um hierdurch die
Zündung dieser Hauptladung zu erleichtern.
Gewünschtenfalls kann die Zündung eines Teiles der äußeren zylindrischen Oberfläche verzögert
werden, indem sie mit einem Haftbelag aus einem nicht in sich selbst abbrennenden oder verhältnismäßig
weniger leicht in sich selbst abbrennenden Film versehen ist.
Die Füße, welche von dem ringförmigen Zylinder
vorragen, können fertig geformt und so an der Oberfläche des ringförmigen Zylinders angeklebt
werden. Sie können aus der gleichen Masse wie- das Material des ringförmigen Zylinders bestehen,
jedoch kann hierfür eine schneller oder langsamer abbrennende Masse verwendet werden, vorausgesetzt,
daß sie in sich selbst abbrennt. Der leicht erstörbare Behälter für die Zündmasse kann aus
einem Textilbeutel oder einem dünnen Behälter aus plastischem Werkstoff bestehen. Es wurde in
der Praxis gefunden, daß die Rückstände eines dünnen Baumwollbeutels oder eines dünnen Films
aus Celluloseacetat od. dgl. leicht durch das Druck-
steuerventil der Maschinenstartanlage und durch die Flügel der Turbine hindurchgehen, ohne daß
Öffnungen versetzt oder die Flügel besdhädigt werden. Das Zündpulver kann aus körnigem
Schwarzpulver bestehen.
Die Ladung wird an dem vorderen Ende gegen Feuchtigkeitseintritt abgeschlossen, und zwar durch
eine Scheibe aus einem dünnen Werkstoff, wie Celluloid oder Celluloseacetat, und sie kann darüber
hinaus an diesem Ende mit einer vorübergehend aufgesetzten Schutzkappe versehen sein.
In den Zeichnungen sind zwei Ausführungsformen von Patronen gemäß der Erfindung schematisdh
dargestellt, und zwar zeigen
Fig. ι und 2 axiale Schnitte durch diese beiden Ausführungsformen;
Fig. 3 zeigt einen Grundriß auf der Linie A-A
der Fig. 2 gegen den Boden der Ladung gesehen, und
Fig. 4 zeigt einen ähnlichen Schnitt auf der Linie B-B der Fig. 2.
Bei den in den Fig. 1 und 2 dargestellten Ausführungsformen
der Erfindung besteht die Ladungshülse aus Messing, und sie ist derart gezogen, daß
ein starker Bodenteil 1 gebildet wird, der einen äußeren Flansch aufweist, welcher in einen entsprechenden
Verschluß der Maschinenstartanlage paßt, Die zylindrische Wandung 2 des Ladungsgehäuses ist dünner als der Bodenteil und ist derart
ausgebildet, daß er dicht in den Verschluß paßt, welcher sich etwas verjüngt. In den Boden 1 des
Ladungsgehäuses ist ein Zündgehäuse 3 eingepreßt, welches einen elektrischen Zünder 4 enthält, der
mit feinkörnigem Schwarzpulver gefüllt ist, welches
durch eine dünne Cellulosescheibe 17 abgedeckt ist. Oberhalb dieses Zünders befindet sich ein Musselinbeutel,
der lose eine Zündladung aus grobkörnigerem Schwarzpulver 5 enthält, und dieser Beutel
ist auf der inneren Oberfläche des Bodens 1 des Gehäuses 2 um den Zünder 4 herum angeklebt, und
er erstreckt sich über den Zünder. Die Hauptladung 7 besteht aus einem einzigen Stück einer
ringförmigen, zylindrischen Ladung, die durch heißes Auspressen einer Masse hergestellt ist,
welche hauptsächlich aus Nitrocellulose und Nitroglycerin mit geringen Mengen Dibutylphthalat,
Diäthyldiphenylharnstoff, Vaseline und Kaliumnitrat besteht. Diese ringförmige Ladung besitzt
eine wesentlich größere Länge als Stärke. An der Unterseite dieser ringförmigen Ladung sind versetzt
unter Winkeln von 1200 drei Füße 9 aus einer kolloidalen Nitrocellulose-Nitroglycerinmasse angeklebt,
welche schneller abbrennen als die Masse des ringförmigen Zylinders 7. Der für diesen Zweck
verwendete Klebstoff kann durch Auflösen einer gewissen Menge der Masse in Aceton gebildet
werden, aus der die Füße 9 hergestellt sind. Aus der Zeichnung ergibt sich, daß die freien Enden der
Füße 9 gegen die innere Oberfläche des Bodens des Ladungsgehäuses anliegen und so den unteren Rand
der ringförmigen Ladung 7 derart abstützen, daß genügend Raum geschaffen wird für den die
Schwarzpulverladung 5 enthaltenden Beutel 6, so daß der Inhalt desselben sich nur wenig frei bewegen
kann. An der äußeren Zylirideroberfläche der ringförmigen Ladung 7 sind Ansätze 8 vorgesehen,
die aus der gleichen Masse bestehen wie die Füße 9. Diese Ansätze 8 sind in zwei Reihen aus je drei
Ansätzen angebracht, die zueinander versetzt und in einem Winkelabstand von 1200 angeordnet
sind. Eine Reihe dieser Ansätze 8 befindet sich in der Nähe des unteren Endes des Zylinders und die
andere Reihe etwa in der Mitte seiner Länge. Diese Ansätze 8 sind so lang oder hoch, daß die Ladung
gut in das Ladungsgehäuse einpaßt. Der axiale Flammenkanal 15 ist am besten in Fig. 4 dargestellt,
und in der Ladung ist noch ein radialer Kanal 14 vorgesehen, der mit dem axialen Kanal 15 in Verbindung
steht (Fig. i, 2 und 4). Der Zweck dieses radialen Kanals ist, einen etwaigen, innerhalb des
axialen Kanals 15 auftretenden Überdruck abzulassen.
Bei der in Fig. 2 dargestellten. Ausführungsfocm der Ladung ist um den oberen Teil derselben, und
zwar oberhalb der oberen Ansätze 8, eine Umwicklung aus einem schraubenlinienförmig herumgewickelten
Klebeband 16 aus regenerierter Cellulose angebracht.
Das vordere Ende der ringförmigen Ladung ist von einem Speichenglied aus Stahl umgeben, das
einen scheibenförmigen Mittelteil 10 aufweist, von go
dem aus sich Arme 10' nach außen erstrecken. Diese sich nach außen erstreckenden Arme ro' sind
derart umgebogen, daß ein Teil ihrer Längen sich senkrecht zu der Ebene der Scheibe 10 erstreckt.
Aus den Zeichnungen, insbesondere den Fig. 1 gg
und 2, ergibt sich, daß die von dem ringförmigen Teil 10 vorspringenden Arme io' zunächst etwas
nach außen gebogen sind, bevor sie rückwärts bewegt wurden, so daß an den Armen vorstehende
Buckel gebildet werden. Der rückwärts gebogene Teil der Arme 10' des Speichengliedes .kann über
das Ende der Ladung 7 in Fig. 1 oder die an diesem Teil der Ladung bei der Ausführungsform nach
Fig. 2 vorgesehene Umwicklung 16 geschoben werden. Die Stärke dieser Arme 10' bzw. des über
die Ladung des Teiles derselben ist derart, daß sie den freien Raum zwischen der äußeren zylindrischen
Oberfläche der Ladung und der Innenwandung des Gehäuses ausfüllen. Das in dem ringförmigen
Teil 10 vorhandene Mittelloch besitzt einen größeren Durchmesser als der axiale Gaskanal
15 der Ladung 7. Der äußere Durchmesser des Ringteiles 10 ist kleiner als der Durchmesser
der Ladung 7, so daß ein freier Gasdurchtritt durch den Raum zwischen der Wandung2 des Gehäuses.
und der äußeren zylindrischen Oberfläche der Ladung 7 in den Teil der Ladung geschaffen wird,
der vor dem ringförmigen Teil 10 des Speichengliedes liegt. Über das Speichenglied ist ein leichter
Celluloseacetatversdhlußdeckel gelegt und an seiner Oberfläche mit einem Klebstoffauftrag versehen,
bevor der vordere Rand des Gehäuses winklig über den abgewinkelten Teil der Speichenarme ro bei 12
gebogen oder gebördelt wird. Auf diese Weise wird einmal ein wasserdichter Verschluß geschaffen und isg
der Speichenteil fest in seiner Lage gehalten, selbs:
nachdem die Ladung abgebrannt worden ist. Auf das Ende der Hülse äst dann noch zweckmäßig eine
entfernbare Metallkappe aufgesetzt, die die öffnung
der Hülse 2 und den Celluloseacetatverschluß 11 S gegen mechanische Beschädigung schützt.
Wenn der Deckel 13 entfernt ist und die Hülse mit der Ladung in den Verschluß eingesetzt worden
ist und dieser fest verschlossen ist, kann der elektrische Zündstrom geschlossen werden. Hierdurch
wird die Ladung aus feinkörnigem Schwarzpulver in dem elektrischen Zünder 4 entzündet, und diese
brennt sofort durch die Celluloidscheibe 17 durch, wodurch die Zündung der Ladung 5 aus gröberem
Schwarzpulver in dem Musselinbeutel 6 erfolgt.
Die Flammengase aus der Schwarzpulverladung 5 streichen entlang dem axialen Gaskanal 15 der
ringförmigen Ladung 7, und sie gelangen an den Füßen 9 vorbei in den zwischen der äußeren zylindrischen
Wandung der Ladung 7 und der Wandung 2 des Gehäuses befindlichen Raum, wobei die
an der Außenseite der zylindrischen Oberfläche der Ladung 7 angebrachten Abstandstücke den erforderlichen
Zwischenraum liefern. Diese Füße 9 und Ansätze 8 unterstützen den Beginn der Zündung
der Oberfläche der Ladung 7 selbst. Die Flammengase streichen um die Oberfläche der
Ladung 7 und durch seinen axialen Gaskanal 15 in den Raum zwischen dem Ringteil 10 des Speichenteiles
und den Verschluß deckel n; wobei dieser schnell abbrennt, und zwar ohne schädliche Rückstände
zu hinterlassen, und die Verbrennungsgase treten durch das Ventil auf die Flügel der Turbine,
ohne diese Teile zu beschädigen. Während der Verbrennung der Ladung 7 nimmt der innere und
äußere Durchmesser und die Länge derselben ab, jedoch verhindert das Speichenglied 10, daß der
teilweise verbrauchte Ringteil aus der Hülse als solcher ausgestoßen wird, weil er nämlich durch
das umgebogene Ende 12 der Hülse und die sich
gegen diesen Teil legenden Arme io' zurückgehalten,
wird. Bevor die Ladung 7 vollkommen abgebrannt ist, sind naturgemäß die Füße 9 und
Ansätze 8 vollkommen abgebrannt, und nach der vollkommenen Verbrennung der Ladung 7 und
seiner Ansätze 8 und 9 bleibt lediglich das Speichenglied 10 in der Hülse 2 zurück.
Bei der Ausführungsform der in Fig. 2 dargestellten Ladung wird die Zündung eines Teiles der
äußeren zylindrischen Oberfläche der Ladung etwas durch das Vorhandensein der Umwicklung 16 aus
dem Klebeband aus regenerierter Cellulose verzögert, jedoch wird dieses schnell durch die Wirkung
der Flammengase aufgebrochen und zerstört, so daß die Ladung sowohl auf ihren inneren und
äußeren zylindrischen Oberflächen auf ihrer ganzen Länge abbrennen kann.
Claims (2)
1. Kraftgas erzeugende Patrone für eine
Maschinenstarteinrichtung, wobei eine starre Metallhülse an ihrer Unterseite einen Zünder
trägt und eine zylindrische, ringförmige Hauptladung aus einer kolloidalen Nitrocellulosemasse
enthält, welche in sich selbst abbrennt und frei liegende äußere und innere zylindrische
Oberflächen und Endoberflächen aufweist, und wobei in dem Gehäuse unterhalb der Hauptladung
noch eine zwischen dem Zünder und der Unterseite der Hauptladung angeordnete Ladung
aus einer körnigen Zündmasse enthalten ist, die sich in einem leicht zerstörbaren Behälter
befindet, dadurch gekennzeichnet, daß die Hauptladung (7) in axialer Richtung durch
ein Speichenrad (10) und in dazu senkrechter Richtung durch Distanzklötze (8) in der Hülse
(2) gegen Verschiebungen gesichert ist.
2. Patrone nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet,
daß die Füße (9) und die Distanzklötze (8) aus einer Masse bestehen, welche beim Abbrennen ein eine höhere Temperatur
aufweisendes Gas ergeben als das beim Abbrennen der Hauptladung (7) entstehende.
In Betracht gezogene Druckschriften:
Britische Patentschriften Nr. 593927, 604489.
Britische Patentschriften Nr. 593927, 604489.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
Applications Claiming Priority (1)
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|---|---|---|---|
| GB318026X | 1952-07-24 |
Publications (1)
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