DE951684C - Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen - Google Patents

Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen

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DE951684C
DE951684C DEH18740A DEH0018740A DE951684C DE 951684 C DE951684 C DE 951684C DE H18740 A DEH18740 A DE H18740A DE H0018740 A DEH0018740 A DE H0018740A DE 951684 C DE951684 C DE 951684C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
float housing
carburetor
fuel
hole
nozzle
Prior art date
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Expired
Application number
DEH18740A
Other languages
English (en)
Inventor
Fritz Hintermayr
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
FRITZ HINTERMAYR METALLWAREN F
Original Assignee
FRITZ HINTERMAYR METALLWAREN F
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Publication date
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Application granted granted Critical
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Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F02COMBUSTION ENGINES; HOT-GAS OR COMBUSTION-PRODUCT ENGINE PLANTS
    • F02MSUPPLYING COMBUSTION ENGINES IN GENERAL WITH COMBUSTIBLE MIXTURES OR CONSTITUENTS THEREOF
    • F02M9/00Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position
    • F02M9/02Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage
    • F02M9/06Carburettors having air or fuel-air mixture passage throttling valves other than of butterfly type; Carburettors having fuel-air mixing chambers of variable shape or position having throttling valves, e.g. of piston shape, slidably arranged transversely to the passage with means for varying cross-sectional area of fuel spray nozzle dependent on throttle position

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Control Of The Air-Fuel Ratio Of Carburetors (AREA)

Description

  • Vergaser für Verbrennungskraftmaschinen Bei den bekannten Vergasern, insbesondere für Krafträder und luftgekühlte Motoren, liegt die Zerstäuberluftbohrung für die Vo@rgemischbildüng tiefer als die Mündung der Nadeldüse und auch tiefer als der Leerlaufaustritt. Wenn beispielsweise die Schwimmernadel am Nadelsitz im Schwimmergehäuse nicht abdichtet, was z. B. bei einem -Verbiegen oder einem Verschmutzen der Fall sein kann, so, tritt der überlaufende Brennstoff an dieser Bohrung aus und kann ins Freie abtropfen. Für bestimmte Bauarten von Motoren hat es sich nun als notwendig erwiesen, die Achse des Vergasergehäuses gegenüber der Achse des Schwimmergehäuses zu neigen. Dadurch besteht die Gefahr, daß bei Störungen im Schwimmergehäuse der aus der Düse auslaufende Brennstoff in den motorseitig gelegenen Stutzen läuft und damit in den Zylinder gelangt. Das gleiche gilt in diesem Falle für ein Übertreten von Brennstoff aus der Leerlaufdüse. Dadurch kommt es zur Bildung eines zu reichen Gemisches, das Schäden an der Kurbelwelle oder an den Lagern -hervorrufen kann.
  • Vorgeschlagen ist bereits ein Schwimmergehäuse, in welches unmittelbar entlang der Schwimmerstange ein Rohr hineinragt, das ein Abführen von überflüssigem Brennstoff unabhängig von der Lage des Schwimmergehäuses derart gestatten soll, daß der Flüssigkeitsspiegel konstant gehalten wird. Eine derartige Anordnung ist aber nur bei Schwimmergehäusen mit beträchtlichen Abmessungen brauchbar und für Krafträder nicht anwendbar, da durch diese Anordnung vorausgesetzt wird, daß der Schwimmer eine verhältnismäßig große zentrische Ausnehmung aufweisen muß, in welche das Rohr hineinragen kann. Eine gedrängte Bauart, wie sie für Krafträder notwendig ist, ist daher unmöglich. Außerdem weist ein derartiger Vergaser den Nachteil auf, daB als Folge von Schaukelbewegungen des Schwimmergehäuses Brennstoff unmittelbar in den Ausfiußkanal gelangt und abfließt, so .daß selbst dann Brennstoff abfließt, wenn an sich der Brennstoffspiegel gar nicht die zulässige Höhe überschreitet.
  • Durch die Erfindung, die sich auf einen nadelgesteuerten Spritzvergaser, insbesondere für Krafträder, bezieht, dessen Schwimmergehäuse mit einem ins Freie führenden Überlaufentlüftungskanal verbunden ist, in den der überlauf des Schwimmergehäuses oberhalb des normalen Brennstoffspiegels und tiefer als die Düsenspritzöffnumg einmündet, werden die geschilderten Nachteile vermieden. Hierzu sind in einem Ansatz der Schwimmergehäusewandung nebeneinander zwei Bohrungen parallel zum Schwimmergehäuse vorgesehen,. Diese Bohrungen stehen über eine oberhalb des Kraftstoffspiegels und unterhalb des Düsenaustritts gelegene Querbohrung miteinander in Verbindung, wobei die eine Bohrung nach unten in das Innere des Schwimmergehäuses und die andere Bohrung nach oben in das Innere des Schwimmergehäuses und nach unten ins Freie führt.
  • Durch diese Anordnung der nebeneinanderliegenden Bohrungen ergibt sich nämlich bei einem Hochsteigen ,res Brennstoffes, daß derselbe erst in der nach unten in das Innere dies, Schwimmerg>elhäuses :gerichteten Bohrung bis auf die Höhe der Querbohrung hochsteigen muß; damit er in den Ausflußkanal eintreten kann. Dadurch, daß der Brennstoff nicht unmittelbar in dien Ausfußkanal gelangt, sondern auch erst im anderen Kanal -bis. zur Querbohrung hochsteigen muß, ergibt sich. eine Drosselwirkung. Durch diese Drosselwirkung vergeht bis zum Ausflußdes Brennstoffes durch die Querbohrung stets eine gewisse Zeit, während. der der Brennstoff gegebenenfalls wieder .im Inneren des Schwimmergehäuses infolge vorn Schwan, kungen dies CTdhäuses aibbsimkt. Hierdurch wird ein vorzeitiges Ausfließen von Brennstoff verhindert und erreicht, d'aß dieser nur dann ausließt, wenn die Gesamtbrennstoffmenge im Schwimmergehäuse in unzulässiger Waise ansteigt.
  • Weiterhin wind erreicht, daß die Entlüftung nicht durch- das Ausfließen von Brennstoff aus dem Aus:flußkanal behindert wird. Auch ist durch die Anomdnung der Überl:aufentlüftuugsbohrung, da sie nach unten offen ist, der Vergaser gegen Schmurtz und Spritzwasiser geschützt und die Gefahr eines Eindiringens von Schmutz weitgehend herabgesetzt.
  • In den Figuren ist ein Ausführungsbeispiel bei spielsweise veranschaulicht. Es zeugt Fig. i eine Ansicht des erflndungsgemüßen Vergasers. im teilweisen Schnitt des. Schwimmergehäuses, .
  • Fig. 2 eine Draufsicht auf Big. i, Fig. 3 einen Schnitt nach der Linie III-III der Fig. i und Fig. 4 einen Schnitt nach der Linie IV-IV der #Fig. 3.
  • In dien Figuren ist i das Schwimmergehäuse, das in einem Ansatz :2 oder in seiner Wandung einen Kanal 3 besitzt, der bei 4 mit dem Innenraum des Schwimmergehäuses in Verbindung steht. Über die Querbohrung 5 steht der Kanal 3 mit dem parallel zu ihm verlaufendem Kanal 6- in Verbindung. Dieser ist bei 7 nach außen geöffnet und besitzt an seinem oberen geschlossenen Ende eine Bohrung 8, die nach oben in den Innenraum des Schwimmergehäuses führt, so daß dieser durch die Bohrung 8 und den Kanal 6entlüftet ;ist. Wie die Figuren zeigen, sind, die Achsen zwischen Schwimmergehäuse, i und dem Vergasergehäuse g gegeneinander geneigt. Die Austrittsöffnung io der Nadeldüse 12 liegt oberhalb des normalen Brennstoffspiegels. i i im Schwimmergehäuse i. Steigt jedoch dieser Spiegel an, so würde, wie die Fig. 3 deutlich zeigt, aus der Düsenöffnung io der Nadeldüse 12 Brennstoff austreten und über dien Anschlußstutzen 13 in das Innere des Motors fließen. Die Öffnung io liegt ihrerseits (höher als die Querbohrung 5. Bei einem Ansteigen des Brennstoffspiegelis i i würde damit der Brennstoff über die Bohrung 4, den Kanal 3, die Querbohrung 5 und den Kanal 6 bei 7 nach außen abtropfen, ehe sein Austritt aus der Düsenöffnung io erfolgen kann. Um auch ein Austreten von Brennstoff aus dem Kanal 14 zu vermeiden, welcher der Leerlarafdüse 15 zugeordnet i i die Nadel- und st, ist diese, die - wie auch Hauptdüse - ihren Brennstoff aus dem Kanal 3 und. dessen Abzweigung 3' über den Ringkanal 16 erhält, innerhalb eines Kanalsystems angeordnet, das aus der Bohrung 17, der Bohrung 18 sowile dien Bohrungen ig, 2o und 14 besteht. Deren Anordnung ergibt sich ans einem Vergleich der Fig. i, 3 und 4. In der letzteren ist das normale Brenmstoffiniveara im Schwimmergehäuse wiederum mit i i bezeichnet. Es. liegt also höher als die Leerlaufdüse 15, jedoch niedriger als der obere Kanal 18. Durch die Ansaugwirkung des Motors muß also, ehe ein Austritt von Brennstoff aus der Düsenöffnung 14 erfolgen kann, der Kanal 18 gefüllt werden. Dies ist an sich -nur bei laufendem Motor der Fall. Steigt nun aber das Niveau ii an, so ist infolge der Anordnung des Kanals 18 oberhalb der Querbohrung 5 wiederum die Garantie gegeben, dlaß der überflüssige Brennstoff zunächst durch die Querbohrung 3 abläuft. Damit ist ein Ausfluß aus der Öffnung 14 und damit rein Eintritt über den Ansdhlußstutzen 13 in das Zylinderinnere vermieden. Es ist vorteilhaft, in der Bohrung 1,8 die Leerlaufeinshellschraube 2i vorzusehen, zu der Luft über dien Kanal 22 aus dem"Ansaugstutzen 23 gelangt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nadelgesteuerter Spritzvergaser, insbesondere für Krafträder, dessen Schwimmergehäuse mit einem ins Freie führenden Üiberlaufentlüftungskamal verbunden ist, in, den der Überlauf des Schwimmergehäuses oberhalb des normalen Bnenms.toffspiegels und tiefer als die Düsenspritzöffnung einmündet, dadürclh ge- kennzeichnet, daß in einem Ansatz (2) der Schwimmergehäusewandung nebeneinander zwei Bohrungen (3, 6). parallel zum Schw;immer- gehäüse vorgesehen sind, die über eine oberhalb des Kraftstoffspiegels (i i) und: .unterhalb des Düsenaustritts (io) geliegene Querbohrung (5) miteinander in Verbindung stehen, wobei die eine Bohrung (3) nach unten in das Innere des Schwimmergehäuses und die- andere Bohrung (6) nach äben .in das Innere dies Schwimmer- gehäuses und nach unten ins Freie führt. z. Vergaser narr. Anspruch i, dadurch ge- 1enuzeichnet, daß die Querbohrung (5) ihrer Höhenlage nach zwischen Brennstoffspiegel (i i) und Austrittsöffnung (io) der Nadeldüse (12) liegt.
    3. Vergaser nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß das ins Freie mündende Rohr (6) eine Entlüftungsbohrung (8) für den Innenraum vom Schwimmergehäuse aufweist. 4. Vergaser nach. Anspruch i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Zuführung des Brenn- stoffes für den Leerlauf über einen Umleifiungs- kanal (17, 18, 19, ZO, 14) erfolgt, dessen Scheitelpunkt oberhalb der Querbohrung (5) liegt. 5. Vergaser nach Anspruch 4, dadurch ge- kennzeichnet, d.aß der Umleitungskamal in seinem oberem Kanalteil (18) die Leerlaufein- stellsch.raube (21) enthält.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 323 263, 326 569, 353 178, 400 343-
DEH18740A 1953-12-19 1953-12-19 Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen Expired DE951684C (de)

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Citations (4)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE323263C (de) * 1917-07-08 1920-07-19 Bayerische Motoren Werke Akt G Brennstoffueberlaufvorrichtung im Schwimmergehaeuse von Spritzvergasern fuer Flugzeugmotoren
DE326569C (de) * 1918-05-08 1920-09-29 Kurt Lissau Spritzvergaser fuer Explosionsmotoren
DE353178C (de) * 1920-05-16 1922-05-12 Maybach Motorenbau G M B H Vergaser fuer Verbrennungskraftmaschinen
DE400343C (de) * 1922-11-25 1924-08-05 Otto Wiegand Spritzvergaser

Patent Citations (4)

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