DE95152C - - Google Patents

Info

Publication number
DE95152C
DE95152C DENDAT95152D DE95152DA DE95152C DE 95152 C DE95152 C DE 95152C DE NDAT95152 D DENDAT95152 D DE NDAT95152D DE 95152D A DE95152D A DE 95152DA DE 95152 C DE95152 C DE 95152C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
needle
interfering
magnetic
electromagnets
electromagnet
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Active
Application number
DENDAT95152D
Other languages
English (en)
Publication of DE95152C publication Critical patent/DE95152C/de
Active legal-status Critical Current

Links

Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F7/00Magnets
    • H01F7/02Permanent magnets [PM]

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Particle Accelerators (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Anordnung der in dem Haupt-Patent erwähnten compensirendenElektromagnete Bietet für die Justirung Schwierigkeiten, weil oft die Lage der Magnetpole, welche die Störung ausüben und deren Wirkung durch die compensirenden Elektromagnete aufgehoben werden soll, nicht genügend bekannt ist; man bedarf daher eines Verfahrens, durch welches eine gute Compensirung bei beliebiger Anordnung der störenden Magnetpole in , systematischer Weise sich stets erreichen läfst.
Hierbei wird in der Weise verfahren, dafs an dem störenden elektromagnetischen Apparat, wenn vollständige Compensation nach allen Richtungen erzielt werden soll, drei stabförmige Elektromagnete in drei auf einander senkrechten Richtungen angebracht werden und jeder einzelne so justirt wird, dafs durch denselben die in der betreffenden Richtung wirkende Componente des Magnetismus des störenden Apparates aufgehoben wird. Da jede beliebige Vertheilung des Magnetismus in dem Apparat sich in Bezug auf ihre Wirkung nach aufsen durch drei solche Componenten ersetzen läfst, kann auf diese Weise in jedem Fall eine vollständige Compensation erfolgen.
Wenn z. B. der störende Apparat (Fig. 1) Würfelform besitzt, so umgeben wir denselben mit drei einander kreuzenden Bändern EE aus weichem Eisen, welche in den drei auf einander senkrecht stehenden Hauptebenen liegen, und bringen an den Kreuzungsstellen Elektromagnete an, deren innere Pole durch die Bänder mit einander verbunden sind und von denen je; zwei gegenüberliegende sich zu einem einzigen Elektromagneten zusammensetzen, durch welchen die in der betreffenden Richtung wirkende magnetische Componente zu compensiren ist.
Zur Justirung der- Vorrichtung wird in einiger Entfernung von dem störenden, mit der Vorrichtung versehenen Apparat eine freischwingende Magnetnadel m angebracht und der Apparat und die Nadel in eine solche Lage versetzt, dafs nur eine der drei magnetitischen Componenten des Apparates auf die Nadel wirkt; der dieser Componente entsprechende Elektromagnet wird durch Veränderung der wirkenden Windungszahl, der Stromstärke oder des Eisenkernes so justirt, dafs beim Stromgeben kein Ausschlag der Nadel erfolgt. Wird dieselbe Operation für die beiden anderen Elektromagnete ausgeführt, so ist völlige Compensation erzielt und der mit der Vorrichtung versehene Apparat übt auf irgend welche in seiner Nähe aufgestellten magnetischen Instrumente, Kompafsnadeln, Galvanometer u. s. w., keine Störung mehr aus
Um bei der Justirung zu erreichen, dafs nur eine Componente des störenden Apparates auf die in horizontaler Ebene schwingende Magnetnadel m wirkt, wird am besten der erstere in derselben Höhe mit der Nadel seitlich von derselben in einiger Entfernung von
derselben aufgestellt, und zwar so, dafs der zu justirende Magnet C C in Fig. 2 in die Richtung der Verbindungslinie zwischen Apparat und 'Nadel zu liegen kommt und die Verbindungslinie zur Richtung der Nadel senkrecht steht; in dieser Lage üben die beiden anderen, den Elektromagneten A A, B B entsprechenden magnetischen Componenten und diese letzteren Elektromagnete keine Wirkung auf die Nadel aus. Ist der Elektromagnet A A zu justiren, so wird dieser in die Richtung der Verbindungslinie gebracht.
Befinden sich der störende Apparat und die gestörten Instrumente beim Gebrauch in derselben Ebene, so kommen nur die beiden in dieser Ebene wirkenden Componenten in Betracht und kann der dritte Elektromagnet fortgelassen werden.
Die Elektomagnete können auch innerhalb des störenden Raumes angebracht werden und brauchen auch, wenn es nicht auf grofse Genauigkeit der Justirung ankommt, nicht denselben Mittelpunkt zu besitzen. Unter diesen Bedingungen fallen die drei oben genannten Bänder natürlich weg.
Die Wickelung der Elektromagnete kann mit der Wickelung des störenden Apparates parallel oder hinter einander geschaltet werden; die Eisenkerne werden möglichst so gewählt, dafs die magnetische Wirkung der Elektromagnete sich mit dem Strom in ähnlicher Weise verändert wie der störende Apparat.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Eine Ausführungsform der durch Patent Nr. 93561 geschützten magnetischen Compensationsvorrichtung, gekennzeichnet durch die Anordnung dreier aufeinander senkrecht stehender stab- oder bandförmiger Elektromagnete, welche einzeln zur Compensation der in der betreffenden Richtung wirkenden magnetischen Componente abgeglichen werden.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
DENDAT95152D Active DE95152C (de)

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE95152C true DE95152C (de)

Family

ID=366423

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DENDAT95152D Active DE95152C (de)

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE95152C (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE739046C (de) Anordnung zum Einstellen der Nullage des Kathodenstrahles auf beliebige Punkte der Aufzeichnungsflaeche einer Braunschen Roehre
DE2416215C3 (de) Vorrichtung zur Lageänderung eines auf einer Gleitfläche befindlichen Werkstückes
DE3333755A1 (de) Magneteinrichtung einer anlage der kernspin-tomographie mit einer abschirmvorrichtung
DE95152C (de)
DE4215168C2 (de) Vorrichtung zur magnetischen Rißprüfung von ferromagnetischen Werkstücken
DE2443672A1 (de) Verfahren und einrichtung zur stabilen kompensation magnetischer stoerfelder
DE102018131564A1 (de) Entmagnetisierungs- und Signaturvermessungsanlage
CH354024A (de) Anordnung mit einer Steuereinrichtung mit bewegbaren Magneten
DE4034677A1 (de) Elektromagnet mit magnetischer abschirmung
DE942333C (de) Veraenderbare Induktivitaet mit vormagnetisierten Kern
Kneer Profiles of Magnetically Split Lines in Sunspots
DE910096C (de) Vorrichtung zur Steuerung von Bewegungsvorgaengen unter Verwendung von Dauermagenten
DE408613C (de) Astatisches Magnetsystem fuer stoerungsfreie Galvanometer oder Magnetometer
DE538476C (de) Durch Magnetostriktion wirkende Vorrichtung
DE102018115116A1 (de) Polverlängerung für ein Magnetspannsystem, Magnetspannfeld für ein Magnetspannsystem und Magnetspannsystem
DE2408547C3 (de) Magnetische Gradientensonde
EP0416414B1 (de) Verfahren und Vorrichtung zur Umlenkung eines Strahls
DE755486C (de) Anordnung zum Aufzeichnen von Schallschwingungen
DE679688C (de) Telegraphenrelais
DE1537608C3 (de) Lautstärkeregulierbares Läutewerk
DE626499C (de) Verfahren zum Herstellen eines Lichtsteuerorgans mit gespannten Leitern
DE838019C (de) Elektromagnetischer Oszillograph
DE730588C (de) Elektromagnetisches Relais
DE951025C (de) Magnetische Drossel
DE249143C (de)