DE951452C - Schaltungsanordnung zur Herstellung einer Impulsreihe - Google Patents

Schaltungsanordnung zur Herstellung einer Impulsreihe

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DE951452C
DE951452C DEE2326D DEE0002326D DE951452C DE 951452 C DE951452 C DE 951452C DE E2326 D DEE2326 D DE E2326D DE E0002326 D DEE0002326 D DE E0002326D DE 951452 C DE951452 C DE 951452C
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DE
Germany
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capacitor
tube
anode
pulses
voltage
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Expired
Application number
DEE2326D
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English (en)
Inventor
Eric Lawrence Casling White
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EMI Ltd
Original Assignee
EMI Ltd
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/06Generation of synchronising signals

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Control Of Indicators Other Than Cathode Ray Tubes (AREA)

Description

  • Schaltungsanordnung zur Herstellung einer Impulsreihe Es ist ein Frequenzteiler für Impulse bekannt, der einen Kondensator enthält, mit dem die Anoden-Kathoden-Strecke einer Glühkathodenröhre, ein Widerstand und eine Gleichstromquelle iri Reihe geschaltet sind. Parallel zum Kondensator liegt eine Entladungseinrichtung, z. B. eine Neonlampe. Diese Entladungseinrichtung führt dann Strom, wenn am Kondensator eine Spannung auftritt, die größer ist als ein bestimmter kritischer Wert. Am Steuergitter der Glühkathodenröhre liegen die in ihrer Frequenz zu teilenden Impulse mit positiver Polarität. Bei jedem Impuls wird der Kondensator geladen. Bei dieser Schaltungsanordnung müssen die Impulse konstante Dauer und konstante Amplitude haben und außerdem die Gleichspannungsquelle eine konstante Spannung aufweisen, wenn das Teilungsverhältnis des Frequenzteilers unverändert bleiben soll. Auch wenn man, wie es ebenfalls bekannt ist, die Aufladung des Kondensators über eine gesättigte Zweipolröhre mittels eines Gleichstroms bewerkstelligt und parallel zum Kondensator als Entladungseinrichtung eine Doppelgitterröhre anbringt, welcher an ihrem einen Gitter eine in ihrer Frequenz zu teilende Wechselspannung zugeführt wird, dürfen sich die Betriebseigenschaften der Doppelgitterröhre nicht ändern, --wenn das :Teilungsverhältnis konstant bleiben soll. Es ist ferner bekannt, aus einer sinusförmigen Schwingung dadurch eine Spannung von geringerer Frequenz abzuleiten, daß die Sinusschwingung einem Relaxationsschwingungserzeuger zugeführt wird und jeweils nach Ablauf einer ganzen Anzahl der primären Sinusschwingungen ein Kippvorgang in dem Relaxationsschwingungserzeuger stattfindet. Die Frequenz der Relaxationsschwingungen steht aber nur dann in einem konstanten Verhältnis zu der Frequenz der Sinusschwingungen, wenn die Sinusamplitude konstant bleibt. Die Amplitude der Sinusschwingungen wird bei derartigen Schaltungen sogar, dazu benutzt, um das Frequenzteilungsverhältnis zu ändern.
  • Es ist auch bereits eine Schaltungsanordnung zur Impulszählung bekannt, bei der an einer Gleichspannungsquelle zwei in Reihe geschaltete Kondensatoren liegen, die durch die eintreffenden Impulse in ihrem Ladungszustand derart beeinflußt werden, daß der erste Kondensator nach jedem Impuls seinen ursprünglichen Ladungszustand wieder annimmt, während der zweite Kondensator die durch die einzelnen Impulse aufgenommenen Ladungen akkumuliert. Dabei liegt jedoch in Reihe mit dem zweiten Kondensator ein Widerstand und parallel zu dieser Reihenschaltung ein weiterer Widerstand, so daß die Zeitkonstante der Schaltung verhältnismäßig groß ist. Die Zahl der in einer bestimmten Zeit auftretenden Impulse wird durch die in dieser Zeit akkumulierte Ladung des zweiten Kondensators gemessen.
  • Dagegen ist gemäß der Erfindung eine Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung einer Impulsfolge mit zwei in der vorstehend erwähnten Weise in Reihe an eine Spannungsquelle angeschalteten Kondensatoren derart ausgebildet, daß die beiden Kondensatoren derart in Reihe geschaltet . sind, daß der gleiche Ladestrom von der Gleichspannungsquelle durch. beide Kondensatoren fließt, und daß die Kapazität des ersten Kondensators wesentlich kleiner als die Kapazität des zweiten Kondensators ist, so daß der Ladungszuwachs des zweiten Kondensators jeweils sehr schnell und jedesmal mit im wesentlichen dem gleichen Betrag eintritt.
  • Im folgenden werden Ausführungsbeispiele der Erfindung an Hand der Zeichnungen beschrieben. Die in Abb. z dargestellte Anordnung enthält eine Pentode V1, deren Anode und deren Schirmgitter vermöge der Spannungsquelle B1 auf geeigneten positiven Potentialen -gehalten werden. Der negative Pol der Spannungsquelle B1 ist mit der geerdeten Kathöde der Röhre V1 verbunden. Der Anodenkreis enthält einen Widerstand R, dessen von der Spannungsquelle B1 abgewandtes Ende mit einem Pol des Kondensators Cl verbunden ist. Der andere Pol dieses Kondensators ist sowohl finit der Kathode der Diode V2 als auch mit der Anode der Diode V3 verbunden.. Die Anode von V2 ist geerdet. Die Kathode von V3 ist über einen Kondensator C2 mit der Erde verbunden. Der Kondensator C2 wird durch einen Nebenschluß X, auf dessen Ausbildung weiter unten eingegangen wird, überbrückt.
  • Solange kein Impuls an das Steuergitter von V 1 gelangt, ist dieses Gitter im wesentlichen auf Erdpotential. Die Steuerimpulse werden dem Gitter in negativem Sinn zugeführt, und zwar- mit einer derartigen Stärke, daß das Gitter dadurch unterhalb des unteren Knickpunktes vorgespannt wird. Wie bereits erwähnt wurde, ist die Röhre V1 eine Pentode. Der Anodenwiderstand wird so groß gemacht, daß der Anodenstrom zwischen den Impulsen ziemlich begrenzt ist, da das Anodenpotential klein ist verglichen mit dem Potential am oberen Ende des WiderstandesR. Wenn beim Eintreffen eines Impulses der Anodenstrom abgeschnitten wird, steigt das Potential der Anode auf den Potentialwert, der am oberen Ende des Widerstandes R herrscht. Je mehr sich diese Änderung des Anodenpotentials dem Hochspannungspotential nähert, um so geringer wird der eventuelle prozentuale Einfluß auf diese Änderung durch eine Änderung der Röhrencharakteristik. Man könnte auch eine Triode mit kleinem innerem Widerstand mit dem großen Anodenwiderstand verwenden. In diesem Fall müßten die erforderlichen Impulsamplituden wesentlich größer sein, um den Anodenstrom abzuschneiden. In der folgenden Ableitung ist angenommen, daß das Anodenpotential zwischen den Impulsen so niedrig ist, daß die beim Eintreffen eines Impulses auftretende Potentialänderung an der Anode im wesentlichen gleich der verwendeten Hochspannung ist.
  • Die Wirkungsweise der Anordnung ist nun die folgende: Es sei zunächst angenommen, daß der Kondensator C2 anfangs völlig entladen ist. Wenn nun an das Steuergitter der Röhre V1 ein negativer Impuls von genügend großer Amplitude gelangt, dann wird der Anodenstrom von V1 abgeschnitten, das Anodenpotential steigt auf den Wert Ei, der gleich der an der Spannungsquelle B1 auftretenden Spannung ist. Dieses Anodenpotential El wird in einer Zeit erreicht, die durch die Zeitkonstante der in Reihe liegenden Elemente Cl, C2 und R bestimmt ist. Der negative Impuls soll dabei mindestens- eine Zeit andauern, die gleich einem Vielfachen, z. B. dem Fünffachen dieser Zeitkonstante ist. Bei dieser Bemessung ist jeder Stromimpuls, der den Kondensator C2 auflädt, praktisch unabhängig von der Dauer des Impulses am Gitter von V1, da die erwähnte Zeitkonstantenbemessung darauf hinausläuft, daß aus den gegebenen Impulsen Hilfsimpulse (Aufladungsstromstöße) hergeleitet werden, die bereits abgeklungen sind, bevor der Impuls am Gitter von V1 zu Ende ist.
  • Die Kondensatoren Cl und C2 werden über die Diode V3 geladen bis zu einer Potentialdifferenz El. Die an dem Kondensator C2 auftretende Spannung ist dann durch den folgenden Ausdruck gegeben: Die Kapazität von C2 ist dabei vorzugsweise ungefähr zehn- bis hundertmal so groß wie die Kapazität von Cl. Bei Beendigung des negativen Impulses sinkt das Anodenpotential der Röhre V1 wieder nahezu auf das Erdpotential, da die Röhre V1 wieder besser leitet. Cl wird dann über V2 und V1 entladen, so daß der rechte Beleg des Kondensators Cl im wesentlichen Erdpotential erhält, Der Kondensator C2 behält dagegen seine Ladung, die beim Eintreffen des nächsten Impulses einen weiteren Zuwachs erhält. Der zweite Zuwachs ist nicht ganz so groß wie der erste. Er verursacht einen Potentialanstieg, dessen Größe durch den folgenden Ausdruck gegeben wird: Der Potentialanstieg an dem Kondensator C2, der von dem durch den n-ten Impuls ausgelösten Ladungszuwachs herrührt, ist Das Potential des Kondensators C2 nach dem n-ten Ladungszuwachs wird dann durch den folgenden Ausdruck dargestellt: Die an dem Kondensator C2 auftretende Spannung ist also von der Zahl der an der Röhre V1 wirksamen Impulse abhängig und proportional El. Wenn man nun die Einrichtung X bezüglich ihrer Ansprechspannung auch proportional El macht, erhält man das gewünschte Ergebnis eines von Spannungsschwankungen von Bl unabhängigen Tellerverhältnisses.
  • Bei der in Abb. 2 dargestellten Anordnung besteht die Einrichtung X aus einer Röhre V4 mit von El abhängigem Kathodenpotential und einem Multivibrator. Im übrigen ist die Anordnung mit den Röhren V1, V2 und V3 die gleiche wie die in Abb. z dargestellte. Die an dem Kondensator C2 auftretende Potentialdifferenz wird dem Steuergitter der Röhre V4 und der Anode der Röhre V5 zugeführt. Die Kathode der Röhre V4 ist mit einer regelbaren Anzapfung des aus den hintereinandergeschalteten Widerständen R1 und R2 gebildeten Spannungsteilers verbunden. Die Röhre V4 wird auf diese Weise so vorgespannt, daß kein Strom durch sie fließt, solange die an dem Kondensator C2 auftretende Spannung nicht einen vorgegebenen Wert erreicht.
  • Wie aus Abb.2 zu erkennen ist, ist ein Multivibrator mit den Röhren VS und V6 vorgesehen. Die Röhre V, ist eine Pentode, deren Schirmgitter für den Multivibrator als Anode wirkt, während die Anoden-Kathoden-Strecke zur Entladung des Kondensators C2 dient. Das Schirmgitter der Röhre V5 und die Anode von V4 sind über den Widerstand R4 mit einer positiven Stelle der Spannungsquelle B1 verbunden. Die Anode der Röhre V6 ist über eine Vorspannungsbatterie B2 mit dem Steuergitter der Röhre VE verbunden. Das Schirmgitter von V5 ist über einen Kondensator C3 mit dem Steuergitter der Röhre V6 verbunden. Der Kondensator C3 ist noch mit einem Ableitwiderstand R3 versehen. Während der Zeit, in welcher der Kondensator C2 aufgeladen wird, ist die Röhre V5 durch die Batterie B2 so vorgespannt, daß kein Anodenstrom hindurchfließt, die Röhre V, führt dagegen Anodenstrom.
  • Die Spannung des Kondensators C2, bei der die Entladung einsetzt, ist nahezu gleich dem Potential der Kathode V4, dessen Größe durch den folgenden Ausdruck gegeben ist Die Zahl n (die Zahl der Ladungsimpulse, die eintreten, bevor der Kondensator C2 entladen wird) kann aus der folgenden Gleichung bestimmt werden: Daraus folgt: Wie man sieht, hängt n im wesentlichen nur von den Verhältnissen ab. Wenn es gewünscht wird, können diese beiden Verhältnisse variabel gemacht werden. Die Anordnung arbeitet also als Frequenzteiler, und zwar werden Impulse an der Anode von V6 erzeugt, deren Frequenz gleich der Frequenz der V1 zugeführten Impulse ist. Die geteilte Frequenz ist dagegen unabhängig von der Spannung Ei, da die erreichte Spannung am Kondensator C2 und die Spannung, bei der durch Zündung der Röhre V4 dieser Kondensator wieder entladen wird, beide proportional El sind. Die Impulse an der Anode von V6 können, wenn gewünscht, einem weiteren Teiler zugeleitet werden. Die Röhre V5 der Abb. 2 kann auch durch zwei Trioden ersetzt werden, deren Gitter miteinander verbunden sind. Die Anode der einen Röhre wird dann in dem Multivibratorkreis verwendet und die andere zur Entladung des Kondensators C2.
  • Die obere Grenze für das Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden Impulsen, für welche das Frequenzteilungsverhältnis noch unabhängig von El sein soll, ist durch den Isolationswiderstand des Kondensators C2 gegeben. Durch geeignete Wahl des Isolationsmaterials kann dieses Intervall sehr lang gemacht werden.
  • Die Dauer des bei der Entladung des Kondensators C2 auftretenden Impulses ist durch die Zeitkonstante von C3 und R3 bestimmt. Sie wird vorzugsweise so gewählt, daß sie kleiner ist als das kleinste Intervall zwischen zwei aufeinanderfolgenden, der Röhre Vl zugeführten Impulsen.
  • In Abb. 3 ist als weiteres Ausführungsbeispiel ein zweistufiger Frequenzteiler, bei dem Sperrschwinger verwendet sind, dargestellt. Die Röhre V1' ist ein Sperrschwinger bekannter Art und ersetzt die Röhren V4, V5 und V6. Ihre Kathode ist an einen Spannungsteiler angeschlossen, der an der Anodenspannungsquelle von V1 liegt. Der Sperrschwinger Vl' wirkt auch noch in der zweiten Teilerstufe als die der Röhre V1 entsprechende Röhre. Die Dioden V2' und V3 erfüllen genau die gleichen Funktionen wie die Dioden V2 und V3 der ersten Stufe und entsprechen den ebenso bezeichneten Röhren in den Abb. i und ?-

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Schaltungsanordnung zur Frequenzteilung einer Impulsfolge mit zwei in einer Reihenschaltung mit einer Gleichspannungsquelle vorgesehenen Kondensatoren, die durch die eintreffenden Impulse in ihrem Ladungszustand derart beeinflußt werden, daß der erste Kondensator nach jedem Impuls seinen ursprünglichen Ladungszustand wieder annimmt und daß der zweite Kondensator die durch die einzelnen Impulse aufgenommenen Ladungen akkumuliert, dadurch gekennzeichnet, daß die beiden Kondensatoren (C1 und C2) derart in Reihe geschaltet sind, daß der gleiche Ladestrom von der Gleichspannungsquelle durch beide Kondensatoren fließt, und daß die Kapazität des ersten Kondensators (C1) wesentlich kleiner als die Kapazität des zweiten Kondensators (C2) ist, so daß der Ladungszuwachs des zweiten Kondensators (C2) jeweils sehr schnell und jedesmal mit im wesentlichen dem gleichen Betrag eintritt.
  2. 2. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die den Kondensator (C2) aufladenden Impulse und die den Entladungszeitpunkt dieses Kondensators bestimmende Spannung aus der gleichen Spannungsquelle (Bl) abgeleitet werden.
  3. 3. Schaltungsanordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die gegebenen hochfrequenten Impulse eine Röhre mit Schirmgitter (V1), welche in Reihe mit einem Widerstand (R) liegt, aussteuern und daß die Schirmgitterspannung so hoch bemessen ist, daß die an der Anode der Schirmgitterröhre entstehenden Impulse eine der Anodenspannungsquelle der Schirmgitterröhre proportionale Amplitude besitzen. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 488 286, 497 473, 564 234, 520 389, 529 387; französische Patentschrift Nr. 769 03i.
DEE2326D 1935-12-04 1936-12-05 Schaltungsanordnung zur Herstellung einer Impulsreihe Expired DE951452C (de)

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FR769031A (fr) * 1933-05-10 1934-08-17 Cfcmug Méthode d'intégration de signaux, par un système statique n'indiquant que le nombre des signaux envoyés, indépendamment de leur amplitude

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