DE95110C - - Google Patents

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DE95110C
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    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F16ENGINEERING ELEMENTS AND UNITS; GENERAL MEASURES FOR PRODUCING AND MAINTAINING EFFECTIVE FUNCTIONING OF MACHINES OR INSTALLATIONS; THERMAL INSULATION IN GENERAL
    • F16KVALVES; TAPS; COCKS; ACTUATING-FLOATS; DEVICES FOR VENTING OR AERATING
    • F16K24/00Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures
    • F16K24/02Devices, e.g. valves, for venting or aerating enclosures the enclosure being itself a valve, tap, or cock

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Self-Closing Valves And Venting Or Aerating Valves (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
PATENTSCHRIF
KLASSE 85: Wasserleitung.
Zweck und Wirkungsweise der vorliegenden neuen Einrichtung an Wasserleitungsabsperrhähnen sind zweifacher Art, und zwar, soll zunächst durch die Anordnung einer vertical geführten, frei spielenden losen Scheibe das Oeffnen und Schliefsen des Hahnes bezw. seiner Ausflufsöffnung in einfachster, sicherster, billigster und dauerhaftester Weise erreicht werden, und ferner dadurch, dafs die genannte Scheibe in der Mitte durchbohrt ist, ein Leerlaufen der Rohrleitung im Winter zur Vermeidung des Einfrierens erzielt werden, da durch die Oeffnung in der Scheibe Luft durch den Hahn in die Leitung eintreten und diese also vollständig leerlaufen kann.
Bei den bis jetzt gebräuchlichen gewöhnlichen Wasserhähnen wird das Oeffnen und Schliefsen der Austrittsöffnung durch das Auf- und Niederschrauben eines Dichtungskolbens bewirkt, bei welchen die Dichtung durch ein kleines Lederscheibchen, das auf einen am Ende mit Gewinde versehenen kleinen Zapfen aufgesteckt und auf diesem mittels Mutter und Unterlagscheibe befestigt wird, erzielt wird.
Durch die fortwährende Reibung des Kolbens an der Innenwand wird die Lederdichtung bald abgenutzt; durch das stets nothwendige feste Andrehen des Kolbens wird die Schraubensicherung bald los, die Dichtung taugt nichts mehr und mufs ersetzt werden.
Da nun aber bei der bisherigen Einrichtung durch das fortwährende Anpressen der Lederscheibe die letztere bald ihre Elasticität verliert und hart wird, so wird auch bald die Dichtungsflä'che ruinirt, so dafs trotz der Erneuerung des Leders der Hahn in den meisten Fällen undicht bleibt.
Das Lösen der Sicherung der Lederdichtung bei den bisher gebräuchlichen Hähnen hat aber noch den Nachtheil, dafs bei einer Entleerung der Leitung durch den besonders angebrachten Entleerungshahn die losgelöste Lederdichtung sich schräg stellt, so dafs der Zutritt der Aufsenluft zu der Rohrleitung unmöglich wird und dadurch ein vollständiges Leerlaufen dieser letzteren nicht möglich ist.
Der in der beiliegenden Zeichnung dargestellte Hahn für Wasserleitungen und dergi. wird dadurch bethätigt, dafs eine lose Scheibe aus Gummi, Leder oder dergl., welche in der Mitte durchlocht ist, auf dem Ventilsitz spielen kann. -
Fig. ι stellt den Hahn im Verticalschnitt vor.
Fig. 2 zeigt den Querschnitt durch das Ventilgehäuse, wobei der Schaft mit Kolben abgenommen ist.
Fig. 3 stellt einen horizontalen Querschnitt des Hahnes dar.
Wie die beiliegende Zeichnung, besonders die Fig. 2 und 3 zeigen, ist die von dem Ventilgehäuse zu dem gebogenen Abflufsrohr führende Austriltsöffnung A durch Anbringung eines oder mehrerer Stege so ausgebildet, dafs die Scheibe L sicher geführt ist und sich nicht schräg stellen kann.
Auch kann man diese Führung dadurch erreichen, dafs man in die gewöhnlichen Hähne einen ,siebartigen Cylinder einsetzt, wodurch
die bisher ununterbrochene Austrittsöffnung bedeckt und der Hahn zur Führung der Scheibe geeignet wird.
Im Gegensatze zu den bisher gebrauchten Absperrhähnen ist bei der vorliegenden Neuerung mit dem Schaft S des Handgriffes ein einfacher Teller T verbunden, welcher, wenn der Schaft ganz niedergeschraubt ist, die Scheibe L fest auf den Ventilsitz niederdrückt und bei aufwärts geschraubtem Schaft S der Scheibe ein freies Spiel gestattet.
Damit nicht beim Entleeren der Leitung durch den Ueberdruck der Luft über den in der Leitung entstehenden minimalen Druck die Scheibe fest auf ■ ihren' Sitz niedergedrückt wird, so dafs ein Leerlaufen der Leitung nicht stattfinden kann, ist die Scheibe L, um von aufsen Luft in die Leitung eintreten zu lassen, durchlocht.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Niederschraubhahn mit Lufteinlafs, dadurch gekennzeichnet, dafs der Ventilteller aus einer losen, in der Mitte durchlochten Scheibe L besteht, die bei Emporschrauben der Spindel S durch den Wasserdruck gehoben wird und den Wasserdurchfiufs gestattet, während eine in der Mitte der Scheibe L angebrachte Durchbohrung bei Entleerung der Leitung und geöffnetem Ventil den Luftzutritt in die Leitung gestattet.
    Hierzu ι Blatt Zeichnungen.
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