DE95091C - - Google Patents

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DE95091C
DE95091C DENDAT95091D DE95091DA DE95091C DE 95091 C DE95091 C DE 95091C DE NDAT95091 D DENDAT95091 D DE NDAT95091D DE 95091D A DE95091D A DE 95091DA DE 95091 C DE95091 C DE 95091C
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Classifications

    • FMECHANICAL ENGINEERING; LIGHTING; HEATING; WEAPONS; BLASTING
    • F23COMBUSTION APPARATUS; COMBUSTION PROCESSES
    • F23NREGULATING OR CONTROLLING COMBUSTION
    • F23N3/00Regulating air supply or draught

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Combustion & Propulsion (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • General Engineering & Computer Science (AREA)
  • Special Wing (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT.
Die Erfindung bezieht sich auf eine Vorrichtung zum Spannen der an der Feuerthür angebrachten, die Sekundärluftklappe einstellenden Hubpausensteuerung.
Fig. ι zeigt die Vorrichtung in der Vorderansicht,
Fig. 2 bis 4 sind senkrechte Schnitte und
Fig. 5 bis 7 waagrechte Schnitte, deren erster die Befestigung der Hubpausensteuerung auf der Feuerthür zeigt.
G ist das Feuergeschränk, F die Feuerthür, D deren Drehachse und Q. die Hubpausensteuerung (Katarakt).
In dem Cylinder Q der Hubpausensteuerung ist die Achse α mit einer äufseren Antriebrolle R und einem inneren Zahnrad t gelagert, welches mit der am Kolben ρ befestigten Zahnstange T in Eingriff steht (Fig. 1, 3 und 6). Am Kolben ρ ist ein Saugventil ν und ein Regelungsschraubenventil s angebracht (Fig. 3). Wird die äufsere Rolle R gedreht, so wird der Kolben gehoben und das über dem Kolben befindliche OeI tritt rasch durch die Ventilöffnungen unter den Kolben. Beim Sinken des Kolbens fliefst das OeI durch eine feine Oeffnung des verstellbaren Schraubenventils s, so dafs man den Kolben nach Belieben langsam sinken lassen kann.
Die Hubpausensteuerung hat den Zweck, eine Luftklappe L (Fig. 2) zu öffnen und langsam zu schliefsen und hierdurch sekundäre Verbrennungsluft in bestimmter Frist in den Feuerungsraum einzulassen. Die Luftklappe L kann an beliebiger Stelle des Rostes angebracht sein, z. B. unter der Feuerbrücke oder zur Seite des Rostes. Die Uebertragung der'Bewegung von der Hubpausensteuerung nach der Klappe L geschieht vermittelst einer Kette Z, welche um die Rolle R gewunden und über die Rolle r geleitet wird (Fig. ι und 2). Wird die Rolle jR gedreht, so wird der Kolben gehoben und die Klappe L geöffnet; beim Sinken des Kolbens wird die Klappe L langsam geschlossen.
Das Drehen der Rolle R geschieht selbstthätig während des" Oeffhens der Feuerthür dadurch, dafs eine Kette S einerseits an' der Rolle R befestigt und um dieselbe gewunden und andererseits an der am Feuergeschränk festen Oese P aufgehängt ist. P ist im Abstand e von der Feuerthürdrehachse D am Feuergeschränk angebracht. Wird die Feuerthür geöffnet, dann beschreibt die Rolle R (Fig. 6) den Kreisbogen n> um die Achse X). Während dieser ' Drehung wickelt sich ein Stück der Kette S auf der Rolle R ab, wodurch die Rolle R sammt der Achse a in Drehung versetzt und der Kolben gehoben wird. Beim Schliefsen der Feuerthür hängt 5 durch; der Kolben ρ kann frei ablaufen.
An Stelle der Rolle R kann eine Kurbel K auf der Achse α befestigt sein, deren Zapfen ο von der Kette 5 erfafst wird, welche an der Oese P im Abstand e von der Achse D aufgehängt ist (Fig. 4 und 7).
Die Bewegung des Kurbelzapfens 0 während des Oeffnens der Feuerthür ist in den Fig. 8, 9 und 10 schematisch dargestellt. In diesen
Figuren sind Drehachse D, Hubpausensteuerungsachse α mit Kurbel k, Oese P und Kette S in Ansichten dargestellt, welche den Fig. i, 4 und 7 entsprechen. Wäre der Kurbelzapfen 0 an einer in der Richtung der Drehachse D befestigten Oese P1 aufgehängt (Fig. 8), dann würde beim Oeffnen der Feuerthür der Zapfen 0 einen Kreisbogen in der waagerechten Ebene E beschreiben, ohne gehoben zu werden. Da aber der Zapfen 0 an der im Abstand e von der Drehachse D befestigten Oese P aufgehängt ist, so beschreibt ο bei der Drehung der Feuerthür eine Spirale um die Drehachse D und wird dabei um das Stück h nach oben gezogen. Die drei Ansichten dieser Spirale sind in den Fig. 8, 9 und 10 durch die Curven xy und \ dargestellt. Während nun der Zapfen ο bei der Drehung der FeuerthUr auf der Spirale nach η gelangt und um das Stück h gehoben wird, wird' auch der Kolben j? gehoben.
Infolge der Befestigung des Cylinders Q. auf der Feuerthür wird das OeI in demselben in beständig höherer Temperatur, also dünnflüssig erhalten, so dafs ein möglichst gleichförmiges Sinken des Kolbens erzielt wird.
In den Fig. 11,12 und 13 ist eine Anordnung dargestellt, bei welcher das in den Fig. 1 bis 10 gezeichnete Seilstück S1 weggelassen wird und der'Kurbelzapfen ο bei der Drehung der Feuerthür unmittelbar gegen einen festen Arm P" gedrückt wird. Die Fig. 11 bis 13 stellen dieselben Ansichten dar wie die Fig. 8 bis 10; die Buchstaben haben dieselbe Bedeutung 'wie dort. Am Feuergeschränk G ist der Arm P" befestigt, gegen welchen der Kurbelzapfen 0 beim Oeffnen der Feuerthür gedrückt wird, so dafs bei fortgesetztem Drehen der Feuerthür der Kurbelzapfen aus der Lage 0 in die Lage η gebracht wird, wobei die Achse α verdreht und der Kolben gehoben wird. In Fig. 13 (Grundrifs) ist die Achse α punktirt in der Lage bei geöffneter Feuerthür gezeichnet, wobei der Kurbelzapfen in die Lage η gedreht ist.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Vorrichtung zum Spannen des an der Feuerthür angebrachten, die Sekundarluftklappe einstellenden Kataraktes, dadurch gekennzeichnet, dafs das Seil S Z, welches um die mit der Kataraktachse α verbundene Rolle R oder um den mit der Kataraktachse α verbundenen Kurbelzapfen 0 geschlungen ist, beim Oeffnen der Feuerthür dadurch sich auf Rolle R oder Kurbelzapfen 0 aufwickelt und die Sekundärluftklappe L öffnet, dafs der Seiltheil S an einem festen, aufserhalb der Drehachse D der Feuerthür am Feuergeschränk G liegenden Punkt P befestigt ist, oder dafs der Kurbelzapfen 0 beim Oeffnen der FeuerthUr direct gegen einen am Feuergeschränk festen Arm P" wirkend, die Achse α verdreht.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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