DE950795C - Anordnung zur Kontrolle der Wicklungspressung bei Transformatoren, Drosselspulen od. dgl. - Google Patents

Anordnung zur Kontrolle der Wicklungspressung bei Transformatoren, Drosselspulen od. dgl.

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Publication number
DE950795C
DE950795C DEL15923A DEL0015923A DE950795C DE 950795 C DE950795 C DE 950795C DE L15923 A DEL15923 A DE L15923A DE L0015923 A DEL0015923 A DE L0015923A DE 950795 C DE950795 C DE 950795C
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DE
Germany
Prior art keywords
pressure
winding
arrangement
transformers
relays
Prior art date
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Expired
Application number
DEL15923A
Other languages
English (en)
Inventor
Dr-Ing Habil Karl Potthoff
Dr-Ing Wilhelm Schaefer
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
Original Assignee
Licentia Patent Verwaltungs GmbH
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Publication date
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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01FMAGNETS; INDUCTANCES; TRANSFORMERS; SELECTION OF MATERIALS FOR THEIR MAGNETIC PROPERTIES
    • H01F27/00Details of transformers or inductances, in general
    • H01F27/40Structural association with built-in electric component, e.g. fuse
    • H01F27/402Association of measuring or protective means

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Power Engineering (AREA)
  • Transformers For Measuring Instruments (AREA)

Description

  • Anordnung zur Kontrolle der Wicklungspressung bei Transformatoren, Drosselspulen od. dgl. Es ist bekannt, daß sich bei der Herstellung der Wicklung von Transformatoren, Drosselspulen und anderen Hochspannungsgeräten Ungenauigkeiten nicht vermeiden lassen, so daß an den Wicklungen axiale Schubkräfte auftreten. Diese Schubkräfte sind bedingt sowohl durch ungleiche Längen der Ober- bzw: Unterspannungswicklung als auch durch Wicklungsanzapfungen. Zur Beherrschung der Schubkräfte, die erhebliche Werte annehmen können,, müssen daher entsprechende Maßnahmen ge- troffen werden, um eine ausreichende Verspannung der Wicklungen sicherzustellen. Hierbei kann sowohl die gesamte Wicklung als auch jeder Wicklungsteil für sich, beispielsweise durch Preßplatten, Schraubenspindeln, Federn od. dgl., von oben her gegen ihre Unterlage am unteren Schenkelrahmen gepreßt werden. Die Anordnung wird dabei so getroffen, daß eine Nachspannung, d. h. eine Veränderung dies Preßdruckes,, je nach Bedarf möglich ist. So hat man beispielsweise bei der sogenannten Zentralverspannung sämtliche Preßbolzen über ein Getriebe oder einen Kettentrieb zentral betätigt und die zentrale Welle durch eine Stopfbuchse über Deckel geführt. Die Höhe des Preßdruckes wird dabei eingestellt mittels eines Drehmomentenschlüssels. Es hat sich nun in der Praxis gezeigt, daß auch bei Anwendung der Zentralverspannung die Wicklungsteile einer unterschiedlichen Pressung unterliegen, so daß über eine gemeinsame Verspannung die einzelnen Wicklungsteile einen unterschiedlichen Preßdruck erfahren. Eine Kontrolle ist daher in diesem Fall nicht möglich.
  • Man könnte zwar daran denken, jeden einzelnen Preßbolzen für sich über Deckel zu führen, doch ist eine solche Ausführung praktisch deshalb nicht möglich, weil der erforderliche Platz auf der Deckelfläche mit Rücksicht auf den Aufbau der Durchführungsisolatoren nicht zur Verfügung steht.
  • Zur Überprüfung der Wicklungspressung ist es nun bekannt, den Preßdruck über magnetische Druckrelais auf die Wicklung auszuüben und mittels dieser Druckrelais eine Druckänderung elektrisch zur Anzeige zu bringen. Als Druckrelais können dabei von einer Wechselspannung gespeiste Stromkreise mit einer Drosselspule, die einen Kern aus ferromagnetischem Material mit scharfem Sättigungsknick aufweist, vorgesehen sein. Sind mehrere derartige Bauelemente zwischen der Preßeinrichtung und der Wicklung angeordnet, so sind diese Elemente bekanntermaßen in Reihe geschaltet. Bei Druckänderungen ergibt sich dann infolge des sich damit gleichzeitig ändernden Magnetisierungsstromes eine Änderung des Ausschlages an ein in den Stromkreis geschaltetes Amperemeter, dessen entsprechend geeichte Skala den herrschenden Druck anzeigt. Daraus folgt, daß das Amperemeter entsprechend dem bestehenden Druck einen Ausschlag aufweist, der unter Umständen bei Druckschwankungen; nur eine geringe Veränderung des Ausschlages zur Folge hat. Die prozentuale Änderung des Ausschlages ist gering.
  • Diese Nachteile werden erfindungsgemäß dadurch beseitigt, daß als Druckrelais zwei parallele Stromkreise mit je einer Reihenschaltung von-ohmschern Widerstand und siättigbarer Drossel dienen und daß die zwischen den beiden Verbindungspunkten der Reihenschaltung auftretende Spannung zur Anzeige gebracht wird.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung schematisch dargestellt.
  • Fig. i zeigt die Oberspannungswicklung i, die Unterspannungswicklung 2 und den zugehörigen Kern 3 eines Transformators. Am Joch 4 sind Stützwinkel s vorgesehen, die über einstellbare Mittel, beispielsweise Druckschrauben 6, Druckringe 7 und entsprechende Isolationsteile 8, die Wicklung von oben her gegen ihre Unterlage am unteren Schenkelrahmen verspannen. Zwischen den Drückringen oder Druckstücken und der Isolation ist ein magnetisches Druckrelais D angeordnet, so daß der durch die Druckschrauben ausgeübte Preßdruck nur über das Druckrelais auf die Wicklung einwirkt.
  • Für die Überwachung sind nun erfindungsgemäß und, wie auch in Fig. 2 dargestellt ist, zwei. Stromkreise gleicher Eigenschaft vorgesehen. Die beiden Stromkreise bestehen je aus einer Reihenschaltung von ohmschem Widerstand g, g' und sättigbarer Drosselspule io, io'. Normalerweise tritt zwischen den beiden Verbindungspunkten A und B der Reihenschaltung keine Spannung auf. Wird jedoch auf den Kern des einen Stromkreises ein mechanischer Druck ausgeübt, während der andere entlastet bleibt, so entsteht zwischen den Punkten A und B eine Differenzspannung UD gemäß Fig. 3. Diese Differenzspannung kann wiederum zur Überwacheng des Preßdruckes in - an sich bekannter Weise sichtbar gemacht werden. So kann man z. B. immer zwei zugehörige Stromkreise bzw. Druckrelais am Wicklungsumfang jeweils einander diametral gegenüber oder auch nebeneinander anordnen. Ändert sich bei einem der Relais der eingestellte Soll-Preßdruck, so zeigt die nun vom Sollwert abweichende Differenzspannung den Fehler an.
  • Selbstverständlich wird man eine ausreichende Anzahl Relais auf dem Wicklungsumfang verteilen, gegebenenfalls für jedes Druckelement eines, um die genaue Verteilung der Wicklungspressung zu erfassen. Es ist dabei jedoch nicht erforderlich, jedem Relais ein eigenes Anzeigegerät zuzuordnen, vielmehr kann man auch die einzelnen Relais über einen Umschalter an ein zentrales Gerät legen, das in der Schaltwarte Aufstellung finden kann.
  • Um eine Veränderung der Sollwerteinstellung deutlich anzuzeigen, besteht in Erweiterung der Erfindung noch die Möglichkeit, die oben beschriebenen Stromkreise derart zu betreiben, daß der ferromagnetische Kern gesättigt ist. Auf diese Weise kann man beispielsweise bei einer Reihenschaltung von ohmschem Widerstand und sättigbarer Drossel erreichen, daß eine Wechselspannung steiler Wellenfront entsteht. Wenn auf den ferromagnetischen Kern ein mechanischer Druck ausgeübt oder der Kern entlastet wird, so verschiebt sich die Phasenlage der Wechselspannung steiler Wellenfront. Wird die Verschiebung der Phasenlagen der beiden parallel geschalteten Stromkreise gegebenenfalls über einen Verstärker elektrisch zur Anzeige gebracht, so kann das Überwachungspersonal feststellen, ob der ursprünglich eingestellte Preßdruck eine Veränderung erfahren hat oder nicht.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Anordnung zur Überwachung der Wicklungspressung bei Transformatoren und Drosselspulen, bei der der Preßdruck unter Einschaltung eines magnetischen Druckrelais auf die Wicklung zur Einwirkung und eine Druckänderung elektrisch zur Anzeige gebracht wird, dadurch gekennzeichnet, daß als Druckrelais zwei parallele Stromkreise mit je einer Reihenschalteng von ohmschem Widerstand und sättigbarer Drossel dienen und daß die zwischen den beiden Verbindungspunkten der Reihenschaltung auftretende Spannung zur Anzeige gebracht wird.
  2. 2. Anordnung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais am Umfang der Wicklung einander diametral gegenüber angeordnet sind.
  3. 3. Anordnung nach Anspruch i und 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Relais über Umschalter an ein zentrales Anzeigegerät angeschlossen sind. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschrift Nr. 745 g77.
DEL15923A 1953-06-30 1953-06-30 Anordnung zur Kontrolle der Wicklungspressung bei Transformatoren, Drosselspulen od. dgl. Expired DE950795C (de)

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DE950795C true DE950795C (de) 1956-10-18

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DEL15923A Expired DE950795C (de) 1953-06-30 1953-06-30 Anordnung zur Kontrolle der Wicklungspressung bei Transformatoren, Drosselspulen od. dgl.

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745977C (de) * 1941-06-19 1944-05-31 Aeg Anordnung zur UEberwachung des axialen Pressdruckes fuer den Wicklungsaufbau von Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE745977C (de) * 1941-06-19 1944-05-31 Aeg Anordnung zur UEberwachung des axialen Pressdruckes fuer den Wicklungsaufbau von Transformatoren, Drosselspulen u. dgl.

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