DE950652C - Richtstrahler - Google Patents

Richtstrahler

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Publication number
DE950652C
DE950652C DET2329D DET0002329D DE950652C DE 950652 C DE950652 C DE 950652C DE T2329 D DET2329 D DE T2329D DE T0002329 D DET0002329 D DE T0002329D DE 950652 C DE950652 C DE 950652C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
mirror
parabolic mirror
focal length
directional
antenna
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DET2329D
Other languages
English (en)
Inventor
Dr Waldemar Ilberg
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Telefunken AG filed Critical Telefunken AG
Priority to DET2329D priority Critical patent/DE950652C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950652C publication Critical patent/DE950652C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01QANTENNAS, i.e. RADIO AERIALS
    • H01Q19/00Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic
    • H01Q19/10Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using reflecting surfaces
    • H01Q19/12Combinations of primary active antenna elements and units with secondary devices, e.g. with quasi-optical devices, for giving the antenna a desired directional characteristic using reflecting surfaces wherein the surfaces are concave

Landscapes

  • Aerials With Secondary Devices (AREA)

Description

  • Richtstrahler Hohlspiegel, vorzugsweise Parabolspiegel, für ultrakurze Wellen bildet man nach den von T a t a r i n o f f angegebenen und in der französischen Patentschrift 72653i zu einem späteren Zeitpunkt ausführlich dargestellten und beschriebenen Grundsätzen meist so aus, daß, wie in Abb. i der Zeichnungen gezeigt, die Brennweite b kleiner oder höchstens gleich der Tiefe t des Spiegels ist. Der Brennpunkt, in dem das Strahlerelement - z. B. der Dipol D - angeordnet ist, liegt also entweder innerhalb des vom Hohlspiegel selbst eingenommenen Raumes oder äußerstenfalls in der öffnungsebene E-E. Die Öffnungsweite ö beträgt im letzteren Falle bei Verwendung eines Parabolspiegels das Vierfache der Brennweite bzw. der Tiefe. Die Erfindung geht nun von der Erkenntnis aus, daß eine derartige Bemessung nur für solche Strahlerelemente zweckmäßig ist, die, wie der Dipol D in Abb. i, ihre Strahlung verhältnismäßig ungerichtet auf den Hohlspiegel werfen. Ist hingegen die Strahlung in Richtung auf .den Spiegel von vornherein stärker gebündelt, so werden vo@rzugsweise nur die inneren, scheitelnahen Teile des Hohlspiegels von der Strahlung beaufschlagt, während die äußeren Teile wesentlich weniger ausgeleuchtet werden und infolgedessen zur Bündelung wenig beitragen. Dies tritt insbesondere dann ein, wenn als Strahlerelement die Mündung eines Hohlrohres dient, aus dem die Strahlung bereits verhältnismäßig stark gebündelt austritt. Gemäß der- Erfindung wird vorgeschlagen, in diesem Fall das Verhältnis der Brennweite zur Öffnung eines Parabolspiegels derart groß zu wählen, daß der Parabolspiegel im wesentlichen gleichmäßig ausgeleuchtet wird. Dies läßt sich bei Verwendung eines stärker bündelnden Strahlerelementes, z. B. der Mündung eines Hohlrohres, insbesondere dadurch erzielen, daß die Brennweite größer ist als die Tiefe des Hohlspiegels, der Brennpunkt sich also außerhalb des vom Hohlspiegel umfaßten Raumes befindet. Vorzugsweise soll der Brennpunkt in einer Entfernung vom Spiegelscheitel liegen, die dem Doppelten oder sogar dem Mehrfachen der Spiegeltiefe entspricht.
  • Es ist an sich in der schematisch gehaltenen Zeichnung der deutschen Patentschrift 584 272 eine Richtantenne für sehr kurze elektromagnetische Wellen dargestellt, die aus einem Parabolspiegel mit gegen die Brennweite geringer Tiefe und einer Erregerantenne mit einseitiger Richtwirkung auf den Parabolspiegel besteht. Dort handelt es sich indes um den Ersatz der von T a t a r i n o f f her bekannten kugelschalenartigen Erregerantenne durch eine von deren Nachteilen nach dortiger Ansicht freie Erregerantenne. über die Bemessung des Spiegels sind in dieser Patentschrift keine Angaben gemacht, und soweit man aus der schematischen Darstellung entnehmen kann, ist dort auch das Verhältnis der Brennweite zur Öffnung - wegen der stärkeren Richtwirkung des Erregerstrahlers -noch so klein, daß der Parabolspiegel praktisch die gesamte von der Erregerantenne ausgehende Strahlung aufnimmt. Es ist dort also weder die dem Erfindungsgegenstand zugrunde liegende Aufgabe noch die Lehre nach der Erfindung für den Fachmann offenbart.
  • Durch die Anwendung der Lehre nach der Erfindung wird eine Reihe wesentlicher Vorteile erzielt, die den bekannten Anordnungen nicht zu eigen sind. Legt man beispielsweise für einen Vergleich einen Spiegel nach der bekannten Dimensionierung und einen weiteren Spiegel nach der Lehre der Erfindung bei gleicher Brennweite zugrunde, so ergibt sich für den Spiegel nach der Lehre der Erfindung eine wesentlich geringere Fläche - bei praktisch bezüglich der Hauptstrahlung gleichbleibender Bündelung -, was bei der Aufstellung derartiger Richtantennen im Freien wegen des dann wesentlich verminderten Winddrucks von großer Bedeutung ist. Legt man einem Vergleich hingegen einen Spiegel nach der bekannten Dimensionierung und einen Spiegel nach der Lehre der Erfindung zugrunde, die beide die gleiche Öffnungsweite besitzen, so ergibt sich für den Spiegel nach der Lehre der Erfindung bei besserer Bündelung der Hauptstrahlung eine wesentlich flachere und leichter herzustellende Form - die Spiegelfläche federt nicht zurück, ist leicht durch Verformung mittels eines Drückverfahrens herstellbar und führt nicht so leicht zu Materialrissen-, d. h., die Krümmung ist bei einem Spiegel nach der Lehre der Erfindung wesentlich geringer als bei einem Spiegel nach der bekannten Dimensionierung. Es trifft zu, daß bei einem Spiegel nach der Lehre der Erfindung ein Teil der Erregerstrahlung am Spiegelrand vorbeigestrahltwird. Die dadurch in rückwärtiger Richtung des Spiegels verursachten Nebenmaxima in dem Strahlungsdiagramm der gesamten Richtantenne sind aber wesentlich geringer, als es diese Vorbeistrahlung zunächst erwarten läßt. Es tritt nämlich insofern eine überraschende Wirkung auf, als die vorbeistrahlende Energie infolge Beugung am Spiegelrand in ein sekundäres, weit aufgefächertes Strahlungsdiagramm zerstreut wird, in dem die Nebenmaxima geringere Nebenwerte besitzen als die ursprüngliche Vorbcistrahlung.
  • Nachstehend wird die Erfindung an Hand von Ausführungsbeispielen noch näher erläutert.
  • Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung zeigt Abb. 2. Die Mündung des Hohlrohres H, das durch den Sender S zu H-Wellen erregt wird und dessen Ende koaxial zum rotationsparabolischen Spiegel S angeordnet ist, liegt im Brennpunkt des Spiegels, dessen Brennweite b etwa 2- bis 3mal so groß ist wie die Tiefe t des Spiegels. Hierdurch läßt sich eine angenähert gleichmäßige Ausleuchtung des Spiegels erzielen. Wird durch passende Wahl des Mündungsdurchmessers im Verhältnis zur Arbeitswellenlänge oder durch passende trichterförmige Erweiterung der Hohlrohrmündung die Austrittsstrahlung noch stärker gebündelt, so kann gegebenenfalls ein noch flacherer Hohlspiegel, d. h. ein noch größeres Verhältnis von Brennweite zur Tiefe, gewählt werden.
  • Die Erfindung ist sinngemäß auch anwendbar, wenn als Strahlerelement statt eines eigentlichen Hohlrohres entsprechend Abb. 3 ein Hohlraumresonator H' verwendet wird, der durch ein Magnetron M zu Schwingungen erregt wird. Der in der Stirnwand vorgesehene Schlitz L. befindet sich in dem Brennpunkt des Spiegels, bei dem die Brennweite wiederum das Doppelte oder sogar ein Mehrfaches der Spiegeltiefe beträgt.

Claims (2)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Richtantenne für sehr kurze elektromagnetische Wellen, bestehend aus einem Parabolspiegel, dessen Tiefe klein gegen die Brennweite ist, und einer Erregerantenne mit einseitiger Richtwirkung auf den Parabolspiegel, dadurch gekennzeichnet, daß das Verhältnis der Brennweite zur Öffnung des Parabolspiegels derart groß gewählt ist, daß der Parabolspiegel im wesentlichen gleichmäßig ausgeleuchtet wird.
  2. 2. Richtantenne nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß die Erregerantenne als Mündung eines Hohlraumes ausgebildet ist. In Betracht gezogene Druckschriften Deutsche Patentschrift Nr. 584272; französische Patentschrift Nr. 726 53 i.
DET2329D 1941-03-22 1941-03-22 Richtstrahler Expired DE950652C (de)

Priority Applications (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DET2329D DE950652C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Richtstrahler

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DET2329D DE950652C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Richtstrahler

Publications (1)

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DE950652C true DE950652C (de) 1956-10-11

Family

ID=7543799

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DET2329D Expired DE950652C (de) 1941-03-22 1941-03-22 Richtstrahler

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
EP0005487A1 (de) * 1978-05-11 1979-11-28 CSELT Centro Studi e Laboratori Telecomunicazioni S.p.A. Antenne mit Parabolreflektor und optimaler Strahlungscharakteristik

Citations (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
FR726531A (fr) * 1931-01-21 1932-05-30 Materiel Telephonique Perfectionnements aux systèmes électriques à haute fréquence, tels que les systèmes de signalisation à ondes très courtes
DE584272C (de) * 1933-09-16 Pintsch Julius Ag Anordnung zum Empfangen oder zum Senden elektrischer, insbesondere ultrakurzer Wellen

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