DE950296C - Konverterkamin - Google Patents

Konverterkamin

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DE950296C
DE950296C DED18073A DED0018073A DE950296C DE 950296 C DE950296 C DE 950296C DE D18073 A DED18073 A DE D18073A DE D0018073 A DED0018073 A DE D0018073A DE 950296 C DE950296 C DE 950296C
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DE
Germany
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chimney
converter
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graphite
coating
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Expired
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DED18073A
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Mannesmann Demag AG
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Demag AG
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/42Constructional features of converters
    • C21C5/44Refractory linings
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C21METALLURGY OF IRON
    • C21CPROCESSING OF PIG-IRON, e.g. REFINING, MANUFACTURE OF WROUGHT-IRON OR STEEL; TREATMENT IN MOLTEN STATE OF FERROUS ALLOYS
    • C21C5/00Manufacture of carbon-steel, e.g. plain mild steel, medium carbon steel or cast steel or stainless steel
    • C21C5/28Manufacture of steel in the converter
    • C21C5/38Removal of waste gases or dust
    • C21C5/40Offtakes or separating apparatus for converter waste gases or dust

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Chemical & Material Sciences (AREA)
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  • Materials Engineering (AREA)
  • Metallurgy (AREA)
  • Organic Chemistry (AREA)
  • Environmental & Geological Engineering (AREA)
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  • Carbon Steel Or Casting Steel Manufacturing (AREA)

Description

  • Konverterkami:ne sind nicht nur hohen Temperaturen ausgesetzt, sie werden auch durch den Konverterausw urf in Mitleidenschaft gezogen. Nachteilig ist dabei besonders, daß sich der Konverterauswurf nach und nach in dicken Schichten an der Kaminwandung absetzt. Besonders leicht ist dieses bei Kaminen für Konverter der Fall, bei denen mit durch Sauerstoff angereicherte Luft oder überwiegend mit Sauerstoff geblasen wird, da dann die Temperaturen im Kamin besondes hoch und der Auswurf groß ist.
  • Man hat schon versucht, die Kaminwandung zu kalken, also mit einem Kalkanstrivh zu versehen, damit jedoch nur einen geringen Erfolg erzielt. Der sich an der Wandung absetzende Auswurf bildet einen dicken und festen Ansatz, der nur in mühsamer und zeitraubender Arbeit wieder entfernt werden kann.
  • Die Erfindung beseitigt diese Nachteile bzw. vermindert sie derart, daß sie bei weitem nicht mehr in dem Maße in Erscheinung treten wie vorher. Überraschenderweise wurde gefunden, daß der Ansatz von Konverterauswurf an der Kaminwandung stark behindert wird durch einen Belag aus Graphit ad,. dgl. Kohlenstofferzeugnissen. Es wird deshalb erfindungsgemäß vorgeschlagen, die Kaminwandung mit einem Belag aus Graphit ad. dgl. Kohlenstofferzeugnissen zu versehen.
  • Bei einem Konverterkamin, dessen Wände von Platten gebildet werden' oder dessen Wände mit Platten abgedeckt sind, werden Platten verwendet, die erfindungsgemäß mit Graphit belegt sind. Besonders eignen sich hierzu Hämatiteisenplatten, wie diese bereits an sich für Konverterkamine vorgeschlagen wurden, jedoch ohne Graphitbelag.
  • Als besonders günstig sind auch keramische Platten mit einem Graphitbelag zu verwenden. Der Graphitbelag kann auf die fertigen Platten vor oder nach deren Einbau in den Kamin aufgebracht werden. Das Aufbringen des Belages kann in beliebiger Weise erfolgen, besonders zweckmäßig ist das Aufstreichen oder Aufspritzen auf die Platten. ' Der Graphitbelag kann nach der Erfindung aber auch auf die fertige Kaminwandung aufgestrichen oder aufgespritzt werden. Es ist damit auch. ohne weiteres auf einfache Weise möglich, schon bestehende Kamine nachträglich mit dem Graphitbelag zu versehen. Vorteilhafterweise wird der Graphit einem Streich- oder Spritzmittel in Form von Pulver oder Emulsionen zugesetzt.
  • Ein nach der Erfindung ausgebildeter Konverterkamin bzw. nach der Erfindung behandelte Konverterkamnwandungen oder deren Plattenbeläge neigen viel weniger zum Ansetzen von Konverterauswurf als die bisherigen Kamine ohne Graphitbelag. Es kann auch zweckmäßig sein, den aufgebrachten Graphitbelag nachträglich zu glätten, beispielsweise durch Bürsten, möglichst in vertikaler Richtung bzw. durch. Anwendung von Poliervorrichtungen ad. dgl. Mittel.
  • Das Aufspritzen ist besonders zu empfehlen für das Einbringen des Belages in fertige Konverterkamine, wobei es unter Verwendung entsprechender Rohrleitungen und sieh drehender, höhenveränderlicher Spritzrohre sogar vermieden werden kann, daß der Kamin überhaupt betreten zu werden braucht.
  • Die Zeichnung stellt in den Abb. i bis 3 verschiedene Ausführungsbeispiele dar, bei denen die Wandung bzw. der Plattenbelag des Kamins mit a bezeichnet ist und der Graphitbelag mit b.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Konverterkamin, dadurch gekennzeichnet, daß die Innenwandung des Kamins mit einem Belag aus Graphit ad. dgl. Kohlenstofferzeugnissen versehen ist zur Behinderung des Ansetzems von Konverterauswurf. z. Konverterkamin nach Anspruch i, dessen Wände von Platten, insbesondere Hämatiteisenplatben, gebildet werden oder dessen Wände mit solchen Platten abgedeckt sind, dadurch gekennzeichnet, daß Platten mit einem Graphitbefag verwendet werden. 3. Konverterkamin nach Anspruch i, dessen Wände von - Platten gebildet werden oder dessen Wände mit Platten abgedeckt sind, dadurch gekennzeivhnet, daß keramische Plattem mit einem Graphitbelag verwendet werden. q.. Verfahren zum Aufbringen eines Grap'hitbelages bei Konverterkaminen nach den Ansprachen a oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Graphitbelag auf die fertigen Platten vor oder nach deren Einbau in den Kamin aufgebracht wird. 5. Verfahren nach Anspruch q., dadurch gekennzeichnet, daß der Graphitbalag auf die Platten aufgestrichen oder aufgespritzt wird. 6. Verfahren zum Aufbringen eines Graphitbelages auf die Innenwandung eines Konverterkamins nach einem der Ansprüche i, z oder 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Graphitbelag auf die Kaminwandung aufgestrichen oder aufgespritzt wird. 7. Verfahren zum Aufbringen eines Graphitbelages nach einem der vorhergehenden Ansprüche, dadurch gekennzeichnet, daß Graphit einem Streich- oder Spritzmittel in Form von Pulver oder Emulsionen zugesetzt wird.
DED18073A 1954-06-24 1954-06-24 Konverterkamin Expired DE950296C (de)

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Cited By (2)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US3216163A (en) * 1963-03-21 1965-11-09 Howard J Carew Integrated building framing and floor therefor
US3216156A (en) * 1963-04-08 1965-11-09 Carew Steel Co Flexible and extensible building wall constructions

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