AT238854B - Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen mit Kunststoff od. dgl. - Google Patents

Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen mit Kunststoff od. dgl.

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AT238854B
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Austria
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pipes
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Voest Ag
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Description


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  Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen mit Kunststoff   od.   dgl. 



   Rohre bzw. Rohrsysteme, deren Innenfläche nicht zugänglich ist, werden bisher im Tauchverfahren mit einer Innenbeschichtung versehen. Dieses Verfahren hat aber den Nachteil, dass zwangsläufig immer auch gleichzeitig die Aussenfläche beschichtet werden muss, was nicht immer erwünscht ist und einen erhöhten Materialaufwand zur Folge hat, dass entsprechend grosse Behältnisse für den Tauchvorgang vorhanden sein müssen und dass das Einhalten einer gewünschten Schichtdicke sehr schwierig ist. Durch Anstrich oder anstrichähnliche Vorgänge hergestellte Innenschichten bringen, abgesehen davon, dass sie Zugänglichkeit des Rohrinneren voraussetzen, Unsicherheiten hinsichtlich der notwendigen Porenfreiheit mit sich. 



   Es ist zwar auch schon bekannt, eine Beschichtung dadurch zu erreichen, dass der aufzutragende Werkstoff in feinteiligem Zustand elektrostatisch aufgeladen und auf den zu beschichtenden Körper zufolge der bekannten Anziehung bei herrschender Potentialdifferenz aufgebracht wird. Hiebei wird aber stets die Aussenfläche oder eine leicht zugängliche Innenfläche irgendwelcher Körper beschichtet. 



   Die Erfindung bezweckt die Beseitigung der Mängel der bisherigen Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen und besteht im wesentlichen darin, dass ein staubförmiger, sinterfähiger Beschichtungswerkstoff elektrostatisch aufgeladen, mit Hilfe eines   Trägerluft-oder-gasstromes   im Kreislauf durch das geerdete Rohr bzw. Rohrsystem geführt wird und an den Innenflächen abgelagert wird und dass in an sich bekannter Weise der pulverförmige Belag zu einer zusammenhängenden Schicht verschmol- 
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 isolierenden bzw. neutralisierenden oder ausgleichenden Wirkung der bereits haftenden Beschichtungsteilchen wird dabei eine weitgehende Gleichmässigkeit der Beschichtung erzielt. Die Auflage kann dann durch Anwärmen des Rohres bzw. Rohrsystems zu einem homogenen, an der Rohrinnenfläche haftenden Belag verschmolzen bzw. gesintert werden.

   Es ist aber auch denkbar, die Bindung der an der Rohrinnenwand haftenden Pulverteilchen durch ein ebenfalls im Luft-oder Gasstrom herbeigeführtes Bindemittel, einen Härter od. dgl. zu erreichen. 



   Der   Trägerluft-oder-gasstrom   wird im Zuge des Kreislaufes stets neu mit elektrostatisch aufgeladenem Staub angereichert, um das Verfahren zu beschleunigen und eine verlässliche Beschichtung aller Stellen zu erreichen. 



   In weiterer Ausbildung der Erfindung wird schliesslich die elektrostatische Ladung des Staubstromes vor und hinter dem zu beschichtenden Rohr bzw. Rohrsystem indirekt gemessen und der Kreislauf bis zur Übereinstimmung der beiden Messwerte aufrecht erhalten. Es ist klar, dass bei hoher Intensität des Beschichtungsvorganges die elektrostatische Ladung des Staubstromes während des Durchlaufes durch das Rohr bzw. Rohrsystem stark abnimmt, dass sich also bei der Messung der elektrostatischen Ladung vor und hinter dem zu beschichtenden Rohr bzw. Rohrsystem eine bedeutende Differenz ergibt. Ist die Beschichtung aber so weit gediehen, dass keine Staubteilchen mehr haften bleiben, ändert sich die Ladung beim Durchgang durch das Rohr nicht mehr.

   Das Abklingen der Messwertdifferenz auf Null ist daher ein Zeichen für die Beendigung des Beschichtungsvorganges, weshalb dann auch der Kreislauf nicht länger aufrecht erhalten zu werden braucht. Die Messung der elektrostatischen Ladung des Staubstromes kann auf indirektem Wege mit bekannten Geräten bzw. Einrichtungen ohne Schwierigkeit erfolgen. 



   Der Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens liegt darin, dass eine wirklich porenfreie Beschichtung der ganzen Rohrinnenfläche erreichbar ist, dass die gewünschte Schichtstärke mit grosser Genauigkeit eingehalten wird, dass keine sperrige Apparatur erforderlich ist und dass kaum Materialverluste auftreten. 



  Das erfindungsgemässe Verfahren kann selbstverständlich auch zur Instandsetzung schadhafter Beschichtungen herangezogen werden. 

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Claims (1)

  1. PATENTANSPRÜCHE : 1. Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen mit Kunststoff od dgl., dadurch gekennzeichnet, dass ein staubförmiger, sinterfähiger Beschichtungswerkstoff elektrostatisch aufgeladen, mit Hilfe eines Trägerluft-oder-gasstromes im Kreislauf durch das geerdete Rohr bzw. Rohrsystem <Desc/Clms Page number 2> geführt und an den Innenflächen abgelagert wird und dass in an sich bekannter Weise der pulverförmige Belag zu einer zusammenhängenden Schicht verschmolzen wird.
    2. Verfahren nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Trägerluft-oder-gasstrom im Zuge des Kreislaufes stets neu mit elektrostatisch aufgeladenem Staub angereichert wird.
    3. Verfahren nach Anspruch 1 oder 2, dadurch gekennzeichnet, dass die elektrostatische Ladung des Staubstromes vor und hinter dem zu beschichtenden Rohr bzw. Rohrsystem indirekt gemessen und der Kreislauf bis zur Übereinstimmung der beiden Messwerte aufrechterhalten wird.
AT1040963A 1963-12-24 1963-12-24 Verfahren zur Innenbeschichtung von Rohren bzw. Rohrsystemen mit Kunststoff od. dgl. AT238854B (de)

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