DE950241C - Elektronisch gesteuerte Neigungswaage - Google Patents

Elektronisch gesteuerte Neigungswaage

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DE950241C
DE950241C DEE6225A DEE0006225A DE950241C DE 950241 C DE950241 C DE 950241C DE E6225 A DEE6225 A DE E6225A DE E0006225 A DEE0006225 A DE E0006225A DE 950241 C DE950241 C DE 950241C
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DE
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coil
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balance beam
weight
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DEE6225A
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Charles Eyraud
Ivan Eyraud
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    • G—PHYSICS
    • G01—MEASURING; TESTING
    • G01G—WEIGHING
    • G01G7/00—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups
    • G01G7/02—Weighing apparatus wherein the balancing is effected by magnetic, electromagnetic, or electrostatic action, or by means not provided for in the preceding groups by electromagnetic action

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  • Physics & Mathematics (AREA)
  • Electromagnetism (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Electron Sources, Ion Sources (AREA)

Description

  • Elektronisch gesteuerte Neigungswaage Bekanntlich ist die gewichtsanalytische Methode häufig die bequemste und genaueste zur Kennzeichnung der Entwicklung des Zustands einer Substanz oder eines chemisch reagierenden Systems unter dem Einfluß beliebiger Behandlungen, wie Erwärmung, Abkühlung, Einwirkung eines Gases, des Vakuums, des Lichtes usw.
  • Die üblichen analytischen Laboratoriumswaagen gestatten nur die Veränderung des Gewichts in Abahängigkeit von einer beliebigen Veränderlichen, wie Zeit, Temperatur, Druck, Konzentration eines Gases usw., in diskontinuierlicher Weise und unter Inkaufnahme häufiger Unterbrechungen der Behandlung zu verfolgen.
  • Es ist daher verständlich, daß zahlreiche Versuche gemacht wurden, Registrierwaagen herzustellen, welche jeden Transport der Probe und jede Unterbrechung der im Gange befindlichen Behandlung zu vermeiden gestatten.
  • Die meisten Ausführungsformen sind als Neigungswaagen ausgebildet.
  • Bei einer Art von Neigungswaagen wird dem Moment des Gewichts der Last in bezug auf eine waagerechte Achse durch ein Rückzugsmoment das Gleich- gewicht gehalten, dessen Stärke der Drehung durch die Last proportional ist. Dieses Rückzugsmoment wird entweder durch einen Torsionsfaden oder durch die Verlagerung des Schwerpunkts eines Waagebalkens um die waagerechte Drehachse geschaffen.
  • Bei einer weiteren Art von Waagen wird der Last durch eine lotrechte Kraft das Gleichgewicht gehalten, welche von der Verlagerung des Angriffspunktes abhängt.
  • In allen Fällen wird die Aufgabe der fortlaufenden Registrierung eines Gewichts oder einer Gewichtsänderung auf die fortlaufende Messung einer Drehung oder einer lotrechten Verstellung zurückgeführt.
  • Es sind jedoch auch Waagen für selbsttätige Wägung bekanntgeworden, welche auf der Nullmethode beruhen. Wenn der Abgleich elektromagnetisch erfolgt, wird der die Magnetspule durchfließende Strom stets auf den Wert eingestellt, welcher den Waagebalken in die gleiche Stellung (Nullstellung) zurückführt. Diese Regelung erfolgt bei den bekannten Waagen dieser Art entweder von Hand oder auch selbsttätig mittels einer lichtelektrisch von der Waage gesteuerten Einrichtung.
  • Die Erfindung betrifft eine elektronische Neigungswaage mit Registrierung und mit magnetischem selbsttätigem Ausgleich der Gewichte oder Gewichtsänderungen, welche bei Atmosphärendruck, im Teilvakuum oder Hochvakuum, oder in einer konditionierten Atmosphäre arbeiten kann.
  • Bei der Lösung dieser Aufgabe wurde bisher entweder die Neigungsmethode oder die Nullmethode benutzt.
  • Der Nachteil - der Neigungsmethode besteht darin, daß die gegenseitige Lage der Anziehungsspulen -(oder einer Spule und einer magnetischen Masse) veränder lich ist. Die magnetische Kraft ist dann eine Funktion sowohl des die Spulen durchfließenden elektrischen Stroms als auch der gegenseitigen Stellung derselben.
  • Dies bedeutet einen schweren Nachteil hinsichtlich der Stabilität der Eichung, und diesem Nachteil konnte bisher nicht abgeholfen werden. Die Methode weist jedoch auch eine sehr schätzungswerte Eigenschaft auf, nämlich die Einfachheit des elektronischen Teils.
  • Bei der Nullmethode, bei welcher die gegenseitige Lage der magnetischen Teile konstant ist, hängt die Anziehungskraft einzig und allein von der Stärke des die Spulen durchfließenden Stroms ab, so daß sich die Eichung zeitlich nicht ändert. Leider ist jedoch die die Abgleichung steuernde elektrische Einrichtung stets erheblich kompliziert, kostspielig und schwer einzustellen.
  • Die Erfindung verfolgt drei Ziele: I. Ausnutzung der einfachen Ausführung, welche die sogenannte Neigungsmethode gegenüber der Nullmethode ermöglicht.
  • 2. Herstellung einer Waage, deren Angaben gegen die Schwankungen der Kenngrößen der elektronischen Teile des Systems, wie Schwankungen der Empfindlichkeit der Zelle, Schwankungen der Emissivität der Kathoden der Röhren usw., unempfindlich sind.
  • Diese langsame Änderung der Kenngrößen der elektronischen Kreise ist nämlich bei Vorgängen, welche über 10 Stunden dauern können, sehr erheblich. Eine Lösung dieses Problems konnte bisher von den Herstellern von elektronischen Waagen der Neigungsbauart nicht gefunden werden, deren Eichung sich stets während längerer Versuche änderte.
  • 3. Vermeidung der Notwendigkeit einer sorgfältigen Stabilisierung der von dem Netz gelieferten Speisespannung, da eine derartige Stabilisierung kostspielig und schwer einzustellen ist.
  • Hierzu wird bei einer elektronisch gesteuerten Neigungswaage mit elektromagnetischer Abgleichung und Registrierung von Gewichten oder Gewichtsänderungen, die zur Herstellung des Gleichgewichtes eine durch den verstärkten Strom einer in Abhängigkeit von der Neigung des Waagebalkens verschieden stark belichteten Photozelle gespeiste Magnetspule sowie einen hysteresefreien, an dem Waagebalken aufgehängten und in der Achse der Magnetspule verstellbaren Eisenkern aufweist, die Ausbildung erfindungsgemäß so getroffen, daß einerseits zu dem Zweck, die von der Magnetspule auf den Eisenkern ausgeübte Anziehungskraft für jeden der verschiedenen Werte derStromstärke in dieser Spule von den Schwankungen der Belichtungsintensität, Netzspannung od. dgl. unabhängig zu machen und andererseits, die Stabilität der Eichung zu gewährleisten, die Wicklung dieser Spule ein solches Profil hat, daß sie, wenn sie von einem Strom konstanter Stärke durchflossen wird, den Weicheisenkern unabhängig von der in weiten Grenzen veränderlichen Stellung des Kerns in der Achse der Spule mit einer konstanten I(raft anzieht, wobei der Schwerpunkt auf der Drehachse der Mittelschneide liegt.
  • Die Erfindung ist nachstehend beispielshalber unter Bezugnahme auf die Zeichnung, welche zwei Ausführungsformen der erfindungsgemäßen Waage zeigt, erläutert.
  • Fig. I ist eine Seitenansicht einer erstenAusführungsform der erfindungsgemäßen Waage; Fig. 2 zeigt das elektronische Schaltbild derselben; Fig. 3 zeigt eineAusführungsabwandlung der Fig. I; Fig. 4 zeigt eine Anordnung für die Dämpfung der Waage.
  • Gemäß Fig. 1 und 2 steuert ein an einem Ende des Waagebalkens 3 einer. Waage aufgehängter Schirm 2 den von einer Lichtquelle 4 kommenden Lichtfluß, welcher auf eine elektrische Photozelle 5 fällt. Der Strom der Zelle wird durch eine elektronische Vorrichtung 6 (Fig. 2) verstärkt und in eine Magnetspule 7 zur Wiederherstellung des Gleichgewichts geschickt.
  • Der Waagebalken 3 gehört einer Präzisionswaage an und befindet sich in einem geschlossenen Raum 2I.
  • Die Vorrichtung zur Freigabe des Waagebalkens und der Schalengehänge wird durch eine sChraubenförmige Rampe g gesteuert, wobei die Abdichtung durch einen Metallbalg 10 hergestellt wird.
  • 12 bezeichnet die Probe, deren Entwicklung verfolgt werden soll. I3 ist ein Taragewicht, welches, wie die Probe, an dem den Schirm 2 tragenden Ende entgegengesetzten Ende des Waagebalkens 3 aufgehängt ist. I4 bezeichnet mit der Zelle j und dem Verstärker6 der Fig. 2 verbundene Leiter. 15 bezeichnet mit diesem Verstärker und der Spule 7 verbundene Leiter.
  • 16 bezeichnet mit demWiderstand 8 und derRegistriervorrichtung verbundene Leiter. 17 (Fig. 2) bezeichnet eine Dämpfungsvorrichtung, welche im Nebenschluß zu der Verstärkungseinrichtung 6 liegt; Es ist übrigens zu bemerken, daß. die Verstärkungs-und Dämpfungsstromkreise zu einer Einheit zusammengefaßt werden können; oder daß der Dämpfungsstromkreis durch eine oder mehrere zusätzliche Zellen gesteuert werden kann.
  • Wenn der Waagebalken 3 der Waage untet den üblichen Bedingungen benutzt wird, d. h. durch das verstellbare Gewicht 20 so eingestellt ist, daß sich der Schwerpunkt unterhalb der Drehachse 19 befindet, so ist leicht einzusehen, daß jede Veränderung der Netzspannung, des Verstärkungsfaktórs des elektro nischen Teils, der Empfindlichkeit der Zelle, oder der Lichtstärke der Lichtquelle eine Veränderung der Stromstärke in der Spule bewirken würde, welche keinerGewichtsveränderung der Probe entspricht .Wenn sich nämlich die Empfindlichkeit der Zelle 5 oder der Verstärkungsfaktor ändern würde, so würde sich auch sofort die Stromstärke in der Spule 7 ändern, so daß der Waagebalken 3 eine neue stabile Gleichgewichtsstellung einnehmen würde In dieser neuen Gleichgewichtsstellung wäre die auf den Waagebalken 3 wirkende magnetische Kraft eine andere, so daß sie die Änderung des Moments des Schwerpunkts in bezug auf die Drehachse der Anordnung ausgleicht. Infolgedessen würden im allgemeinen die dieser neuen Gleichgewichtsstellung entsprechende Stromstärke sowie die an das Registriergerät angelegte elektromotorische Kraft nicht mehr die gleichen sein wie vorher. Dasselbe wäre der Fall, wenrs sich die Lichtstärke der Lichtquelle ändern würde.
  • Zur genaueren Erläuterung der obigen Ausführungen sei nachstehend die Gleichgewichtsbedingung des Waagebalkens angeschrieben: Fs, L cos a+M,=Fm L cos a. (I) Hierin bedeuten: F, das Gewicht der Probe, Mg das Moment des Schwerpunkts in bezug auf die Drehachse des Waagebalkens, Fm die auf den Eisenkern wirkende magnetische Kraft, L die Länge der Arme des Waagebalkens, a die Neigung des Waage balkens in bezug auf diB Waagerechte.
  • Unter der Annahme, daß Fp konstant ist, d. h. daß sich das Gewicht der Probe nicht ändert, ist M0 eine Funktion der Neigung des Waagebalkens, d. h., Mg = f (a) und Fm ist eine Funktion einerseits der Stromstärke in der Spule und andererseits der gegenseitigen Lage der Spule und des Eisenkerns, d. h. der Neigung a des Waagebalkens, so daß man schreiben kann: Frn =g (a, i).
  • Jede Veränderung einer elektrischen Größe (Empfindlichkeit der Zelle, Verstärkungsfaktor, Lichtfluß der Lichtquelle usw.) hat eine Veränderung der Neigung des Waagebalkens und eine Veränderung der Stromstärke in der Spule zur Folge, so daß sich ergibt: Wenn nicht besondere Vorkehrungen getrfk'n werden, bedeutet die obige Gleichung, daß i1 von i2 verschieden ist. Dies ist bei allen bisher bekannten elektronischen Neigungswaagen der Fall.
  • Wesentlich für die erfindungsgemäße Registrierwaage ist nun folgendes: x. Der Schwerpunkt der beweglichen Teile (Waagebalken 3, Probe I2, Taragewicht 13, Schirm 2, Eisenkern I8) liegt auf der Kante der mittleren Schneide 19 des Waagebalkens 3. Anders ausgedrückt, die bewegliche Anordnung ist so eingestellt, daß sie sich im indifferenten Gleichgewicht befindet, wenn keine magnetische Kraft auf das System einwirkt.
  • 2. Bei konstanter Stärke des die Spule 7 durchfließenden Stromes hängt die magnetische Kraft nicht von der Neigung des Waagebalkens 3 ab.
  • .Hierdurch wird die Gleichung (2) zu Fs, worin i?m=g (i).
  • Die erste Bedingung wird durch eine richtige Einstellung einer Masse 20 verwirklicht.
  • Zur Verwirklichung dieser Bedingung darf die magnetische Kraft nicht von der Stellung des l}isenkerns I8 abhängen, wenn die Stromstärke in der Spule konstant gehalten wird.
  • Hierfür nimmt gemäß Fig. I die Dicke der Wicklung der Spule 7 von unten nach oben gemäß einem geeigneten Profil ab, wodurch diese Bedingung in einem sehr weiten Bereich vérwirklicht werden kann. Da praktisch die Verstellungen des Waagebalkens 3 beiderseits einer mittleren Lage stets sehr gering bleiben, genügt es, daß diese Bedingung in einem beschränkten Bereich bis auf Abweichungen zweiter Ordnung verwirklicht ist. Es genügt daher gemäß einer Ausführungsabwandlung, bei welcher keine Sonderwicklung erforderlich ist, daß der Eisenkern eine Zone einnimmt, welche einem Maximum (oder einem Minimum) der magnetischen Anzugskraft entspricht.
  • Wenn das Gewicht der Probe durch die die Spule durchfließende Stromstärke bestimmt sein soll, entspricht jedem Gewicht der Probe eine Potentialdifferenz an den Klemmen des mit der Spule 7 in Reihe geschalteten Widerstands 8.
  • Es ist dann leicbt einzusehen, daß bei Erfüllung der obigen Bedingungen die Gewichtsangabe unabhängig von den Schwankungen der elektrischen Kenngrößen des Systems, wie Empfindlichkeit der Photozelle 5, Lichtstärke der Lichtquelle 4, Verstärkungsfaktor der elektronischen Vorrichtung 6, Netzspannung, ist. Eine beliebige Schwankung einer dieser Größen hat nämlich eine selbsttätige Verstellung des Schirms 2 in einem solchen Sinn zur Folge, daß die magnetische Kraft und infolgedessen die Stromstärke in der Spule und die Gewichtsanzeige konstant bleiben.
  • Die Gleichung g (i3) = g (52) bedeutet in der Tat s 12.
  • Diese Vorrichtung zur Selbststabilisierung, welche tadellos arbeitet, wenn die Veränderungen der obigen Größen allmählich vor sich gehen, arbeitet nicht-sclnell genug bei plötzlichen Schwankungen der Netzspannung. Die Trägheit des Waagebalkens läßt nämlich plötzliche Verstellungen des Schirms 2 nicht zu.
  • Wenn daher das Netz zu heftige Schwankungen auf- weist, ist es zweckmäßig, den elektronischen Teil und die Lichtquelle über Transformatoren mit gesättigtem Eisen. zu speisen.
  • Die Erfindung ist natürlich nicht auf die oben beschriebene Ausführungsform beschränkt, an welcher gewisse Abwandlungen vorgenommen werden können, ohne das Prinzip dieser neuen Waage mit fortlaufender Registrierung, welche in einem geschlossenen Raum arbeiten kann, zu verändern.
  • So kann z. B. der hysteresefreie Eisenkern I8 durch eine kleine eisenlose Spule 25 ersetzt werden, welche von einem konstanten Strom durchflossen wird (Fig. 3).
  • Diese Vorrichtung ist zwar theoretisch zweckmäßiger als die vorhergehende, da der Zusammenhang zwischen den Gewichten und den elektromotorischen Kräften linear ist, sie weist jedoch den Nachteil auf, daß sie eine sehr gute Stabilisierung des diese kleine Spule durchfließenden Stroms erfordert, so daß in dieser Hinsicht die Lösung der Fig. I einfacher und vorteilhafter ist. Diese Spule 25 kann auch durch den Strom der außerhalb des Raums 21 liegenden Gleichgewichtsspule 7 gespeist werden.
  • In diesem letzteren Fall sowie bei Benutzung eines Eisenkerus 18 ist die Kurve der Gewichtsveränderungen parabolisch.
  • Es ist übrigens selbstverständlich, daß die verschiedenen Teile, wie Schirme, Taragewicht, Eisenkern, zu untersuchende Probe, in einer anderen Reihenfolge an dem einen oder dem anderen Ende des Waagebalkens angebracht werden können.
  • Die Dämpfung der Waage erfolgt magnetisch. Hierfür wird ein Dämpfungsstrom, welcher der Verstellungsgeschwindigkeit des Schirms 2, d. h. der Ableitung des Stroms der Photozelle 5 nach der Zeit, proportional ist, in die Anzugsspule 7 geschickt, so daß er dem Gleichgewichtsstrom überlagert ist. Ein sehr einfaches Verfahren zur Erzeugung dieses Dämpfungsstroms besteht darin, den Stromkreis der Zelle 5 oder einer von dieser gesteuerten Verstärkerröhre 22 mit dem Gitter der letzten Verstärkerröhre 23 des elektronischen Teils mittels eines Kondensators 24 (Fig. 4) zu koppeln.
  • Diese Ausführungsform der Dämpfung ist natürlich nicht beschränkend. Man kann nämlich auch eine getrennte Dämpfung mit Hilfe einer zweiten Spule herstellen, welche, wie die Gleichgewichtsspule 7, von der Zelle 5 gesteuert wird, oder von einer anderen Zelle und einem anderen Schirm. Diese zweite Spule kann auf den zweiten Eisenkern 18 oder aui einen anderen Kern einwirken.
  • Die Erfindung ist natürlich auch auf andere als auf Laboratoriumswaagen anwendbar.
  • Das erfindungsgemäße Verfahren gestattet somit die Registrierung beliebiger Gewichtsschwankungen und beliebiger Gewichte. Es karxr z. B. bei Brückenwaagen verwendet werden, welche in schneller Folge die Gewichte von Wagen registrieren können, welche über eine Wägeplattform laufen.
  • PATENTANSPR8CHE: I. Elektronisch gesteuerte Neigungswaage mit elektromagnetischer Abgleichung und Registrierung von Gewichten oder Gewichtsänderungen, die zur Herstellung des Gleichgewichts eine durch den verstärkten Strom einer in Abhängigkeit von der Neigung des Waagebalkens verschieden stark belichteten Photozelle gespeiste Magnetspule und einen hysteresefreien, an dem Waagebalken aufgehängten und in der Achse der Magnetspule verstellbaren Eisenkern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß einerseits zu dem Zwecke, die von der Magnetspule (7) auf den Eisenkern (I8) ausgeübteAnziehungskraft für jeden der verschiedenen Werte der Stromstärke in der Magnetspule von Schwankungen der Belichtungsintensität, Spannung od. dgl. unabhängig zu machen und andererseits, die Stabilität der Eichung zu gewährleisten, die Wicklung dieser Spule (7) ein solches Profil hat, daß sie, wenn sie von einem Strom konstanter Stärke durchflossen wird, den Weicheisenkern (I8) unabhängig von der in weiten Grenzen veränderlichen Stellung des Kerns in der Achse der Spule mit einer konstanten Kraft anzieht, wobei der Schwerpunkt auf der Drehachse der Mittelschneide liegt.
  • 2. Elektronisch gesteuerte Neigungswaage mit elektromagnetischer Abgleichung und Registrierung von Gewichten oder Gewichtsänderungen, die zur Herstellung des Gleichgewichtes eine durch den verstärkten Strom einer in Abhängigkeit von der Neigung des Waagebalkens verschieden stark belichteten Photozelle gespeiste Magnetspule und einen hysteresefreien, an dem Waagebalken aufgehängten und in der Achse der Magnetspule verstellbaren Eisenkern aufweist, dadurch gekennzeichnet, daß die mittlere, von dem sich längs der Achse der Spule verstellenden Weicheisenkern (I8) eingenommene Stellung so gewählt ist, daß sie für jede Stromstärke einer Zone des Maximums oder des Minimums der magnetischen Anziehungskraft entspricht, wobei die Spule durch eine nicht in besondererWeise ausgebildeteWicklung gebildet wird.

Claims (1)

  1. 3. Waage nach Anspruch I oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der hysteresefreie Eisenkern durch eine eisenlose Spule (25) ersetzt wird, welche entweder von einem konstanten Strom oder von dem die magnetische Ausgleichspule (7) durchfließenden Strom durchflossen wird.
    In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 448 359, 594 287, 652 780; »Elektrotechnische Zeitschrift«, 7I. Jahrgang, Heft 22 vom I5. II. I950, S. 6II und 6I2; »Physikalische Blätter«, I950, 6. Jahrgang, Heft 8, S. 373.
DEE6225A 1951-11-05 1952-10-29 Elektronisch gesteuerte Neigungswaage Expired DE950241C (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1176388B (de) * 1958-03-10 1964-08-20 Commissariat Energie Atomique Steuervorrichtung fuer die stabile Regelung von Systemen in der Naehe der Gleichgewichts-lage, insbesondere von Waagen mit elektro-magnetischer Kompensation

Citations (3)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE448359C (de) * 1923-11-20 1927-08-13 Chemisches Und Physikalisches Waage, bei der die Gewichtsbelastung ganz oder teilweise durch elektromagnetische Kraefte ersetzt ist
DE594287C (de) * 1932-09-24 1934-10-30 Alfred Huster Dipl Ing Elektrische Neigungswaage
DE652780C (de) * 1937-11-06 Haas Friedrich Maschf Waage mit elektrischer Lastausgleichsvorrichtung

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