DE950146C - Elektrodensalzbadofen - Google Patents

Elektrodensalzbadofen

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DE950146C
DE950146C DEA9177D DEA0009177D DE950146C DE 950146 C DE950146 C DE 950146C DE A9177 D DEA9177 D DE A9177D DE A0009177 D DEA0009177 D DE A0009177D DE 950146 C DE950146 C DE 950146C
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DE
Germany
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electrode
crucible
salt bath
ceramic
partition
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DEA9177D
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    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05BELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
    • H05B3/00Ohmic-resistance heating
    • H05B3/60Heating arrangements wherein the heating current flows through granular powdered or fluid material, e.g. for salt-bath furnace, electrolytic heating

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  • Furnace Details (AREA)

Description

  • Elektrodensalzbadofen Es ist ein Elektrodensalzbadofen bekannt, bei dem durch eine besondere Trennwand ein Elektrodenraum von dem Nutzraum getrennt ist und bei dem mehrere Elektroden in einer Gruppe an einer Stelle der Tiegelwand angeordnet sind. Auch ist die Verwendung von Drehstrom bei Elektrodensalzbadöfen bekannt. Bei Verwendung von cyanhaltigen Salzen ergibt sich wegen der raschen Zerstörung der keramischen Tiegelwand durch diese Salze die Notwendigkeit, metallene Tiegel zu verwenden. Die Trennwände zwischen Nutz-und Elektrodenraum können entweder aus Metall oder aus einem keramischen Stoff bestehen. Die Erfindung bezieht sich auf einen Elektrodensalzbado fen dieser Gattung und bezweckt eine weitere Ausgestaltung des Ofens bei der Verwendung vonDrehstrom. Insbesondere bezieht sich die Erfindung auf einen solchen Ofen mit metallenem Tiegel, d. h. für cyanhaltige Salze, sowie beim Speisen des Ofens durch Drehstrom und bei gruppenweiser Anordnung der drei an die drei Phasen angeschlossenen Elektroden an einer Stelle der Tiegelwand.
  • Die Erfindung besteht darin, daß die Tiegelwandstelle, in deren Nähe die Elektrodengruppe angeordnet ist, gegenüber der Elektrodengruppe durch eine leicht auswechselbare keramische Schicht verdeckt ist. Es hat sich gezeigt, daß hierdurch die Strombelastung der Elektroden gegenüber Öfen ohne eine solche keramische Abdeckung der den Elektroden benachbarten Tiegelwand herabgesetzt wird. Die Elektroden werden infolgedessen bei Verwendung des erfindungsgemäßen Vorschlages geschont und besitzen daher eine längere Lebensdauer.
  • Diese Auswirkung kann gesteigert werden, wenn gemäß einer weiteren Einzelheit der Erfindung auch die Trennwand aus einem keramischen Stoff besteht und leicht auswechselbar ist.
  • Eine weitere vorteilhafte Einzelheit der Erfindung besteht darin, daß ein Tiegel durch leicht auswechselbare keramische Zwischenwände in mehrere, mit eigenen Elektrodengruppen und Trennwänden versehene Kammern unterteilt ist. Das ergibt die Möglichkeit, jede der einzelnen Kammern als einen selbständigen Ofen zu benutzen, unabhängig von den anderen Kammern. Man kann sogar jede dieser Kammern gleichzeitig unter anderen Betriebsverhältnissen: verwenden. So kann man beispielsweise in der einen Kammer zementieren, während in. der anderen abgehärtet wird.
  • Durch diese vielseitige Verwendungsmöglichkeit der verschiedenen Kammern des einen Ofens wird die Wirtschaftlichkeit des Ofens wesentlich erhöht, was insbesondere für kleinere Betriebe oder für `verhältnismäßig kleine Mengen der im Ofen zu behandelnden Teile von großer Bedeutung ist.
  • Die Zeichnung veranschaulicht zwei Ausführungsbeispiele der Erfindung.
  • Fig. i zeigt im Grundriß einem Ofen mit einem Nutzraum, -Fig. 2 mit zwei Nutzräumen.
  • Bei dem Ofen nach Fi.g. i ist in einer wärmeisolierenden Schicht i ein Metalltiegel :2 eingebettet, der durch eine metallene Trennwand 3 in zwei Räume unterteilt ist, von denen 4 der Nutzraum und 5 der Elektroden- oder Heizraum ist. Im letzteren befinden sich die- drei Elektroden R, S, T, die an die drei Phasen der Drehstromquelle angeschlossen sind. Die den Elektroden gegenüberliegende Tiegelwand 6 ist gegenüber den Elektroden durch eine aus einem keramischen Stoff bestehende Schutzschicht 7 abgedeckt, die in besonderen Führungsrillen 8 und 9 leicht auswechselbar untergebracht ist.
  • Die Schutzschicht 7 ist nach Fig. i in einer geringen Entfernung von der Tiegelwand 6 angeordnet. Sie kann natürlich auch unmittelbar an der Tiegelwand anliegen; jedoch hat die dargestellte Bauart den Vorteil, daß geringe Unregelmäßigkeiten der Oberflächen -der Schutzschicht 7 und der Tiegelwand 6, beispielsweise Unebenheiten oder Verwerfungen, sich beim Ein- und Ausbringen der Schicht 7 nicht störend bemerkbar machen. Die Trennwand 3 kann auch aus einem keramischen Stoff bestehen und in der gleichen Weise im Tiegel befestigt sein wie die Schutzschicht 7. Hierdurch kann eine weitere Herabsetzung der Strombelastung erzielt werden.
  • Bei der Bauart nach Fig.2 ist der metallene Tiegel io durch eine keramische Trennwand i i, die ebenfalls- in Rillen 12 des Tiegels geführt äst, in zwei Kammern 13 und 14 unterteilt. Jede Kammer besitzt ihre eigenen Trennwände 15 bzw. 16, die die besonderen Elekrodienräume 17 bzw. 18 von den Nutzräumen 13 und 14 trennen. In diesen Elektroden- oder Heizräumen sind die beiden Gruppen der Elektroden R, S, T für jede Kammer getrennt untergebracht.
  • Jede der Kammern kann nun unabhängig von der anderen betrieben werden, sogar unter verschiedenen Betriebsverhältnissen. So kann z. B. in der einen Kammer angelassen werden, während in der anderen Kammer gehärtet wird.
  • In gleicher Weise kann ein längerer Tiegel an Stelle von zwei auch noch mehr Kammern besitzen. Auch die Form dies Tiegels braucht nicht unbedingt viereckig zu sein, sondern kann: eine beliebige sein, wobei auch die Anzahl der voneinander unabhängigen Kammern beliebig sein kann. Es ergibt sich damit die Möglichkeit, auch für die Verwendung von cyanhaltigen Salzen Ofenanlagen mit metallenen Tiegeln zu schaffen, bei denen eine Reihe verschiedener Behandlungsarten gleichzeitig durchgeführt werden kann, wobei die Strombelastung der Elektroden auf ein Mindestmaß herabgesetzt ist.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Elektrodensalzbadofen mit metallenem Tiegel und durch eine Trennwand getrenntem Nutz- und Elektrodenraum, dadurch gekennzeichnet, daß bei Drehstromanschluß und gruppenweiser Anordnung der drei Elektroden an einer Stelle der Tiegelwand diese Wandstelle durch eine leicht auswechselbare keramische Schicht gegenüber der Elektrodengruppe verdeckt ist.
  2. 2. Ofen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß auch die Trennwand keramisch und leicht auswechselbar ist.
  3. 3. Ofen nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß ein Tiegel durch leicht auswechselbare keramische Zwischenwände in mehrere, mit eigenen Elektrodengruppen und Trennwänden versehene und unabhängig von.-einander mit verschiedenen Betriebsbedingungen benutzbare Kammern unterteilt ist. In Betracht gezogene Druckschriften: Deutsche Patentschriften Nr. 694 468, 25 i 207, 586 65 1, 588 437, 729 72 0 .
DEA9177D 1941-09-12 1941-09-12 Elektrodensalzbadofen Expired DE950146C (de)

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Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE251207C (de) *
DE586651C (de) * 1933-10-24 Aeg Elektroden-Schmelzbadeofen
DE588437C (de) * 1932-10-05 1933-11-18 Aeg Elektroden-Schmelzbadofen
DE694468C (de) * 1938-02-05 1940-08-01 Artur Nolzen Fa Elektroden-Salzbadofen
DE729720C (de) * 1938-02-27 1942-12-21 Aeg Elektrodenschmelzbadofen, insbesondere Salzbadofen

Patent Citations (5)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
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DE694468C (de) * 1938-02-05 1940-08-01 Artur Nolzen Fa Elektroden-Salzbadofen
DE729720C (de) * 1938-02-27 1942-12-21 Aeg Elektrodenschmelzbadofen, insbesondere Salzbadofen

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