DE950130C - Nummernschalter fuer Fernsprechapparate - Google Patents

Nummernschalter fuer Fernsprechapparate

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Publication number
DE950130C
DE950130C DED16994A DED0016994A DE950130C DE 950130 C DE950130 C DE 950130C DE D16994 A DED16994 A DE D16994A DE D0016994 A DED0016994 A DE D0016994A DE 950130 C DE950130 C DE 950130C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
axis
friction wheel
number switch
gear
friction
Prior art date
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Expired
Application number
DED16994A
Other languages
English (en)
Inventor
Helmuth Mueller
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Deutsche Fernsprecher GmbH
Original Assignee
Deutsche Fernsprecher GmbH
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Deutsche Fernsprecher GmbH filed Critical Deutsche Fernsprecher GmbH
Priority to DED16994A priority Critical patent/DE950130C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE950130C publication Critical patent/DE950130C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M1/00Substation equipment, e.g. for use by subscribers
    • H04M1/26Devices for calling a subscriber
    • H04M1/30Devices which can set up and transmit only one digit at a time
    • H04M1/31Devices which can set up and transmit only one digit at a time by interrupting current to generate trains of pulses; by periodically opening and closing contacts to generate trains of pulses

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Braking Arrangements (AREA)

Description

  • Nummernschalter für Fernsprechapparate Die Erfindung belri.fft einen Nummernschalter wie. er z. B. für Fernsprechteilnehmerapparate oder auch für Vermittlungsplätze beim Fernsprechbetrieb verwendet werden kann, und der mit einer von der Fingerscheibe oder Wähltrommel z. B. über Zahnräder angetriebenen Impulsscheibe und einem Bremsregler versehen ist.
  • Die bekannten Nummernschalter dieser Art verwenden gewöhnlich eine Zahnradübersetzung oder einen Schneckentrieb zwischen der Achse der Fingerscheibe und dem Bremsregler. Diese Art des Antriebs arbeitet verhältnismäßig laut und am Schluß der Bewegung stoßartig, so daß bei der Bedienung des Apparates ein typisches mahlendes oder ratterndes Geräusch entsteht, das mit einem scharfen Klick endet. Es ist bekannt, das Schaltradgetriebe des Reglers als ein Reibungsgetriebe mit Reibungsrad und Sperrrad auszubilden. Dabei wurde das Reibungsrad neben einer Scheibe angeordnet. Mit dem Reibungsrad wirkte ein Rollenreibungsgesperre zusammen, das eine Sperrolle, eine Feder und einen Rahmen enthält. Dieses Gesperre sollte bewirken, daß die Fingerscheibe während ihrer Zurückbewegung den Regler gleich beim Begihn ihrer Zurückbewegung in Betrieb setzt. Die Kupplung zwischen dem Bremsregler und dem treibenden Teil erfolgte jedoch bei. dieser Anordnung auch über ein Schnekkenrad und eine Schnecke, welche die obenerwähnten Nachteile des geräuschvollen Ganges aufweisen.
  • Die Erfindung stellt sich die Aufgabe, einen vollkommen oder mindestens nahezu geräuschlos arbeitenden Nummernschalter anzugeben, der sich außerdem durch besonders einfachen Aufbau und große Betriebssicherheit auszeichnet, und bei dem sowohl das Geräusch beim Ablauf der Nummernscheibe als auch am Schluß des Wählvorgangs weitgehend vermied°n wird.
  • Gemäß der Erfindung ist zwischen der Achse der von der Fingerscheibe angetriebenen Impulsscheibe und dem Bremsregler ein vorzugsweise elastisches Reibradgetriebe angeordnet. Dieses Rei.bradgetriebe ist so ausgebildet, daß am Schluß der Ablaufbewegung die Impulsscheibe bzw. die zum Antrieb der Impulsscheibe vorgesehene Zahnscheibe stillgesetzt wird, während das Reibradgetriebe selbsttätig außer Eingriff gebracht wird, so daß die Fliehgewichtsachse des Bremsreglers ohne Stoß weich auslaufen kann. Durch diese selbsttätige Entkupplung des Reibrades wird der ruhige Lauf des Getriebes sichergestellt.
  • Bei einer bevorzugten Ausführungsform ist ein auf der Achse der Impulsscheibe fest angeordnetes Zahnrad mit einem kleineren, einReibrad auf seiner Achse tragenden Zahnrad im Eingriff, wobei dieses Reibrad nachgiebig gegen ein auf der Achse des Bremsreglers sitzendes kleineres Reibrad anliegt. Die Achse des mit dem Zahnrad verbundenen Reibrades ist in einem um den Drehpunkt der Impulsscheibe schwenkbaren Bügel gelagert, der durch .eine Feder in Richtung auf die Achse des Bremsreglers gezogen wird. Durch diese Anordnung wird bewirkt, daß bei einem plötzlichen Sti.llsetzen der Impulsscheibe sich der Bügel mit der darin gelagerten Achse des Reibrades unter der Wirkung der in den umlaufenden Teilen befindlichen kinetischen Energie abhebt und mit'dern kleinen Reibrad außer Eingriff kommt. Während dieses Abhebens kann der Bremsregler frei, ohne störende Geräusche zu entwickeln, auslaufen-Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes ist in der Zeichnung dargestellt und läßt weitere Einzelheiten und Merkmale erkennen.
  • Fig. i zeigt eine Ansicht des Getriebes des Nummernschalters, Fig. 2 eine Draufsicht des Getriebes, Fig. 3 eine Ansicht des Bremsreglers von unten und Fig. q. eine Seitenansicht des Bremsreglers, teilweise im Schnitt.
  • Der Nummernschalter enthält eineZahnscheibe i, die in üblicher Weise von der nicht dargestellten Fingerscheibe betätigt wird und mit ihr verbunden ist. Mit der Zahnscheibe i steht ein Zahnrad 2 im Eingriff, das mit einem Zahnrad 3 fest verbunden ist. Auf der Achse dieses Zahnrades sitzt die Impulsscheibe q., welche eine Anzahl Segmente zur Betätigung eines Kontaktes 5 aufweist. Es ist ferner ein Überbrückungskontakt 6 in an sich bekannter Weise vorgesehen.
  • Mit dem Zahnrad 3 steht ein kleineres Zahnrad 7 im Eingriff. Dieses Zahnrad sitzt auf der Achse 8, auf der auch ein Reibrad 9 befestigt ist. Das Reibrad 9 steht im Eingriff mit einem kleineren Reibrad io, das auf der Achse des Bremsreglers ii sitzt, und zwar sind die Fliehgewichte F2 und ir3; dieses Reglers auf der Achse befestigt. Die Fiielegewichte laufen in einem Gehäuse 14 um, welches, innef eine schwach konische Fläche aufweist. Die Fliehgewichte werden durch Federn 15 und! T6, geführt und vorgespannt. Die Fliehgewichte sind mit Köisferr 23 versehen, die sich an die Innenwarfd-xfg der Kapsel 1q. anlegen, wobei durch eine Dh-diuxg der Kapsel auf der Gewindeachse eine Einstellung der Reibung und damit der Geschwindigkeit nrögiich ist-Die Acl-,Qe 8 des Zahnrades 7 und des Reibrades. g: ist in einer Gabel oder einem Bügel 17 gelagert, der schwenkbar -auf der Achse 18 der Räder z rund 3. und der Impulsscheibe q. aufgesetzt ist. Eine Feder ig zieht diesen Bügel in Richtung auf das. Reibrad io, so daß die Reibräder unter einem durch die Federkraft bestimmten Druck aneinander anliegen.. Die Reibräder oder mindestens das größere R:eiTrrad 9 hat einen elastischen, geräuschdämpfenden Belag aus Gummi oder einem elastischen Kunststoff mit geringem Abrieb und mit über einen weiten Temperaturbereich gleichbleibenden, elastischen Eigenschaften. Der Bügel 17 ist U-förmig ausgebildet. Seine freien Schenkel sind an der Achse der Impulsscheibe schwenkbar befestigt. Die Achse des. Reibrades 9 ist mehr nach dem Verbindungsstück der beiden Schenkel zu gelagert. Dazwischen greift die Feder 19 etwa senkrecht zur Längsrichtung des Bügels an.
  • Bei dem Betrieb der Vorrichtung wird die. Fingerscheibe in. bekannter Weise gedreht und dann losgelassen. Die Zahnscheibe i bewegt sich damr in Pfeilrichtung 2o, so daß sie die Zahnräder z, 3 in: der Pfeilrichtung2i antreibt. Hierdurch wird die Achse 8 in der Pfeilrichtung 22 gedreht und durch die Reibung der Fliehgewichte die Bewegung abgebremst.
  • Wenn nun die Zahnscheibe i zur Ruhe korrrmt, indem sie sich nach Ablauf der Fingerscheibe gegen einen festen Anschlag legt, bewegt sich-der Bügel 17 unter der Wirkung der kinetischen Energie der Getriebeteile in der Fig. 2 nach links., so daB das Reibrad io abgehoben wird,.i.ndem das Rad io als treibendes Rad wirkt. Hierdurch wird ein weicher Leerlauf der Fliehgewichtsachse erreicht, so daß das Getriebe geräuschlos zum Stillstand kommt. Impulse können nicht mehr gegeben werden, da die Zahnscheibe i durch den Anschlag fest blockiert ist und die Räder 2 und 3 sowie die Impulsscheibe q, zwangsläufig festhält.
  • Diese Art des Getriebes kann auch bei entsprechend geänderter Anordnung der Teile bei Zugnummernschaltern mit geradliniger Aufzugbewegung verwendet werden, die eine zylinderförmige Wähltrommel aufweisen.

Claims (6)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Nummernschalter für Fernsprechapparate mit einer von der Fingerscheibe oder Wähltrommel z. B. über Zahnräder angetriebenen Impulsscheibe und einem Bremsregler, dadurch gekennzeichnet, daß der Bremsregler über ein vorzugsweise elastisches Reibradgetriebe mit dem treibenden Teil gekuppelt ist.
  2. 2. Nummernschalter nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß das Reibradgetriebe mit einer Einrichtung verbunden ,ist, die den Reibungseingriff beim plötzlichen Anhalten des treibenden Teiles unter der Wirkung der kinetischen Energie des getriebenen Teiles löst.
  3. 3. Nummernschalter nach Ansprüchen i und 2, dadurch gekennzeichnet, daB' ein auf der Achse der Impulsscheibe fest angeordnetes Zahnrad mit einem kleineren, ein Reibrad auf seiner Achse tragenden Zahnrad im Eingriff steht, wobei dieses Reibrad nachgiebig gegen ein auf der Achse des Bremsreglers sitzendes kleineres Reibrad anliegt.
  4. 4. Nummernschalter nach Ansprüchen i bis 3, dadurch gekennzeichnet, daB die Achse des mit dem Zahnrad verbundenen Reibrades in einem um den Drehpunkt der Impulsscheibe schwenkbaren Bügel gelagert ist, der durch eine Feder in Richtung auf die Achse des Bremsreglers gezogen wird.
  5. 5. Nummernschalter nach Ansprüchen i bis .4., dadurch gekennzeichnet, daß das mit dem Zahnrad verbundene Reibrad einen geräuschdämpfenden Belag, .z. B. aus Gummi oder Kunststoff, aufweist.
  6. 6. Nummernschalter nach Ansprüchen i bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Bügel U-förmig ausgebildet ist, wobei die freien Schenkel an der Achse der InTpulsscheibe befestigt sind, während die Achse des mit dem Zahnrad verbundenen Reibrades nach dem Verbindungsstück zu gelagert ist und die Feder annähernd senkrecht zur Längsrichtung des Bügels angreift. In Betracht gezogene Druckschriften: österreichische Patentschrift Nr. 100 34o.
DED16994A 1954-02-12 1954-02-12 Nummernschalter fuer Fernsprechapparate Expired DE950130C (de)

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DED16994A DE950130C (de) 1954-02-12 1954-02-12 Nummernschalter fuer Fernsprechapparate

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DE950130C true DE950130C (de) 1956-10-04

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DED16994A Expired DE950130C (de) 1954-02-12 1954-02-12 Nummernschalter fuer Fernsprechapparate

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Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT100340B (de) * 1921-12-13 1925-06-25 Allmaenna Telefonaktiebolaget Impulserzeuger für selbsttätige Fernsprechanlagen.

Patent Citations (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
AT100340B (de) * 1921-12-13 1925-06-25 Allmaenna Telefonaktiebolaget Impulserzeuger für selbsttätige Fernsprechanlagen.

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