DE94922C - - Google Patents

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DE94922C
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Germany
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DENDAT94922D
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Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B07SEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS; SORTING
    • B07BSEPARATING SOLIDS FROM SOLIDS BY SIEVING, SCREENING, SIFTING OR BY USING GAS CURRENTS; SEPARATING BY OTHER DRY METHODS APPLICABLE TO BULK MATERIAL, e.g. LOOSE ARTICLES FIT TO BE HANDLED LIKE BULK MATERIAL
    • B07B13/00Grading or sorting solid materials by dry methods, not otherwise provided for; Sorting articles otherwise than by indirectly controlled devices
    • B07B13/02Apparatus for grading using pockets for taking out particles from aggregates

Landscapes

  • Combined Means For Separation Of Solids (AREA)

Description

KAISERLICHES
PATENTAMT. W
Die bisher bekannten Ausles- und Sortirmaschinen, mittels welcher alle Getreidesorten ohne Auswechseln der Trommeln behandelt werden sollen, und bei welchen die Auslestrommeln in die Sortirtrommeln eingebaut sind, haben den Fehler, dafs sie, um das zu behandelnde Gut durch die Sortirtrommeln hindurchbewegen zu können, entweder mit kegelförmigen Sortirtrommeln ausgerüstet werden müssen oder einer in der Sortirtrommel anzuordnenden Fördervorrichtung, Förderschnecke u. s. w. bedürfen, mittels welcher das Gut über die ganze Länge der Sortirtrommel hinwegbewegt wird.
Bei kegelförmigen Sortirtrommeln entsteht der Nachtheil, dafs die Umfangsgeschwindigkeit von dem kleinen bis zu dem grofsen Durchmesser der Trommel beständig wächst, was auf die Arbeit des Sortirens ungünstig einwirkt, so dafs eine vollkommene Trennung der Sorten nicht erzielt wird. Macht man die Sortirtrommel ebenfalls cylindrisch, um diesen Uebelstand zu vermeiden, und bedient man sich, um das Gut über die Sortirtrommelfläche hinwegzuführen, einer Förderschnecke oder dergleichen, so staut sich das Gut an den Gängen der Schnecke auf, so dafs einestheils die Leistung der Maschine verringert wird, weil ein grofser Theil der Fläche unbenutzt bleibt, anderntheils die Sortirung nicht vollkommen werden kann, da sich das Gut nicht in mehr oder weniger dünner Schicht, sondern in gröfseren Haufen durch die Sortirtrommel bewegt.
Diese Nachtheile sollen durch die vorliegende Maschine vermieden werden.
Um verschiedene Sorten von Getreide,-Gerste und Hafer, Roggen und Weizen, ohne Auswechselung der Auslestrommel vollkommen auslesen und sortiren zu können, ist die Auslestrommel in zwei Abtheilungen getheilt, von welchen die erstere mit gröfseren und die zweite mit kleineren Zellen- versehen ist, und zwar ist die Einrichtung so getroffen, dafs das in der ersten Abtheilung der Auslestrommel behandelte Getreide in der zweiten Äbtheilung der ihn umschliefsenden Sortirtrommel sortirt und das in der zweiten Abtheilung der Auslestrommel behandelte Getreide im Innern derselben nach Hebung in ein Rohr mittelst Schnecke zurückgeschafft und in der ersten Abtheilung der Sortirtrommel sortirt wird.
Durch diese Einrichtung ist es ermöglicht, dafs Ausles- und Sortirtrommel cylindrische Gestalt erhalten, so dafs sie an jeder Stelle gleiche Umfangsgeschwindigkeit haben.
Ein weiterer Vortheil der Einrichtung ist der, dafs die Trommeln bei gleich grofser Leistungsfähigkeit kleineren Durchmesser haben können als sonst.
Fig. ι zeigt die Einrichtung im Längsschnitt, Fig. 2 in Endansicht, Fig. 3 einen Theil derselben in Oberansicht und Schnitt, und Fig. 4, 5 und 6 zeigen Querschnitte durch Einzelheiten der Maschine.
Durch den Trichter α fällt das Getreide in die Auslestrommel, deren Mantel auf der ersten Hälfte b mit grofsen Zellen versehen ist. Von
den grofsen Zellen gehoben, fallen die kleineren Getreidesorten, halbe Körner und Unkrautkörner in die Mulde c. Die von kleinen Sorten, Unkraut und Halbkörnern befreiten guten Getreidekörner verbleiben in der Auslestrommel, von wo sie durch die Oeffnungen eines Auslaufringes d, welcher die Auslestrommel in die beiden Abtheilungen b und ρ theilt, in eine die Auslestrommel umgebende Sortirtrommel e fallen und mittels des Siebes/ derselben sortirt werden.
Das in der ersten Abtheilung durch die Zellen gehobene und in der Mulde c gesammelte Getreide, welches noch mit Unkraut, kleinen und Halbkörnern vermengt ist, fällt, von einer in der Mulde c liegenden Schnecke g fortgeschafft, durch die Oeffnung h aus der Mulde c in die zweite, tiefer liegende Abtheilung ρ der Auslestrommel. Von den kleineren Zellen werden hier nur das Unkrautgesäme und die Halbkörner gehoben und in die zweite Hälfte der durchgehenden Mulde c entleert, wo die Förderschnecke g dieselben bis zum Ende der Trommel schafft und dort durch ein Auslaufrohr ins Freie befördert.
Die guten Getreidekörner der kleineren Sorten dagegen, welche von den kleinen Zellen des Theiles ρ der Auslestrommel auch nicht gehoben werden, rollen in der Trommel bis'zu dem am Ende angebrachten Becherkranz z, werden von diesem in die Höhe geschöpft und durch einen Einlauftrichter k in das neben der Mulde c liegende Rohr r gebracht. In diesem befördert eine Schnecke Z das Getreide zur Auslauföffnung m des Rohres r, von wo es in die erste Abtheilung der Sortirtrommel e fällt.
Die schwachen Körner fallen durch die Schlitze ti, während die gröfsere Frucht durch die grofsen Oeffnungen ο der Sortirtrommel e die Maschine verläfst.
Noch gröfsere Körner, welche etwa infolge einer zeitweiligen Ueberschreitung der Umdrehungsgeschwindigkeit mit den kleineren Sorten bis hierher geführt sein sollen, können nun noch nach dem zweiten Theile der Sortirtrommel übertreten und so mit dem Getreide der zu ihnen passenden Gröfse austreten.
Um vor dem Reinigen einer anderen Fruchtart das in der Mulde c und in dem Förderrohr r zurückbleibende Getreide zu entfernen, ist auf der Oberseite des Rohres r eine leicht drehbare Klappe s (Fig. 5) angebracht, welche verhindert, dafs während der Arbeit Halbkörner und Unkrautsamen, ~ welche in die Mulde c gehoben werden sollen, in das Rohr r der Schnecke / fallen.
Wird die Mulde c um i8o° um den Aufhängepunkt t gedreht, so öffnet sich die Klappe s von selbst (Fig. 6) und das zurückgebliebene Getreide u. s. w. kann in die Zellentrommel b fallen. Beim Zurückdrehen der Mulde in die Lage Fig. 5 schliefst sich die Klappe wieder von selbst.

Claims (1)

  1. Patent-Anspruch:
    Getreideausles- und Sortirmaschine mit zwei hinter einander liegenden cylindrischen Ausles- und Sortirtrommeln, dadurch gekennzeichnet, dafs das in der ersten Abtheilung (b) des Auslescylinders nicht gehobene Getreide in der zweiten Abtheilung des ihn umschliefsenden Sortircylinders (e) sortirt wird, während die gehobenen Körner durch eine Oeffnung der Mulde (c) in die zweite Abtheilung (p) des Auslescylinders fallen, und das in der letzteren nicht gehobene Getreide im Innern des Auslescylinders mittels des bekannten Rohres (r) mit Schnecke (I) zurückgeschafft und in der ersten Abtheilung des Sortircylinders (e) sortirt wird, zum Zweck, dem Sortircylinder zusammenhängende cylindrische Form geben zu können, um an allen Punkten die gleiche Umfangsgeschwindigkeit zu haben, und etwa noch vorhandene grofse Körner des in der ersten Abtheilung sortirten Getreides nach der zweiten Abtheilung des Sortircylinders übertreten zu lassen.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen.
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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60143835A (ja) * 1984-09-04 1985-07-30 セイレイ工業株式会社 籾摺選別装置

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
JPS60143835A (ja) * 1984-09-04 1985-07-30 セイレイ工業株式会社 籾摺選別装置

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